Der BBU informiert zu den Protesten gegen den heutigen Uranmülltransport!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
 
soeben erreicht uns als Gewerkschafter/nnen-Arbeitskreis (AK) eine weitere BBU-Pressemitteilung über dessen Vorstandsmitglied und Pressesprecher Udo Buchholz (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=udo+buchholz ).
 
Darin berichtet der BBU zu den Protesten gegen den heutigen Uranmülltransport!
 
Wir haben die komplette Pressemitteilung nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme nachstehend auf unsere Homepage gepostet und in der Kategorie „ATOMPOLITIK“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/atompolitik/) archiviert.
 
Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-
 

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BBU-Pressemitteilung, 28.10.2019
 
Proteste gegen heutigen Uranmülltransport
 
Mit Protest-Mahnwachen wird heute im Münsterland gegen einen drohenden
Uranmülltransport demonstriert, der als Sonderzug an der Gronauer
Urananreicherungsanlage Richtung Russland starten soll.
 
Bereits seit 8 Uhr wird in Gronau auf einer Bahnbrücke gegen den
Uranmüllexport und für die sofortige Stilllegung der bundesweit einzigen
Urananreicherungsanlage protestiert. Um 10.45 Uhr soll eine Mahnwache im
Hauptbahnhof von Münster beginnen.
 
Aktuell ist eine Lokomotive der Bentheimer Eisenbahn zwischen
Burgsteinfurt und Gronau auf dem Weg zur Urananreicherungsanlage. Dort
wurden in den letzten Tagen bereits zahlreiche Bahnwaggons mit Uranmüll
in Form von abgereichertem Uranhexafluorid  beladen. Uranhexafluorid ist
radioaktiv und reagiert bei Freisetzungen mit Wasser zu Flusssäure.
 
Der Sonderzug mit Uranmüll wird vermutlich zwischen zehn und elf Uhr von
der Urananreicherungsanage Richtung Münster starten.
 
Die Bürgerinitiativen in Gronau und Umgebung sowie der Bundesverband
Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) protestieren schon lange massiv
gegen den unverantwortlichen Uranmüllexport. Sie halten die sofortige
Stillegung der Gronauer Uranfabrik für dringend notwendig, damit der
Atommüllberg nicht immer größer wird und damit mit Uran aus Gronau nicht
weiterhin Atomkraftwerke in zahlreichen Staaten betrieben werden können.
 
Am nächsten Sonntag begehen die Anti-Atomkraft-Initiativen im
Dreiländereck von NRW, Niedersachsen und Niederande ein besonderes
Jubiläum: 33 Jahre ununterbrochen monatliche Sonntagsspaziergänfge an
der Gronauer Urananreicherungsanlage (immer am 1. Sonntag im Monat).
 
Weitere Informationen:
 
 
 
 
Engagement unterstützen
 
Zur Finanzierung seines vielfältigen Engagements bittet der BBU um
Spenden aus den Reihen der Bevölkerung. Spendenkonto: BBU, Sparkasse
Bonn, IBAN: DE62370501980019002666, SWIFT-BIC: COLSDE33.
 
Informationen über den BBU und seine Aktivitäten gibt es im Internet
unter http://www.bbu-online.de und telefonisch unter 0228-214032. Die
Facebook-Adresse lautet www.facebook.com/BBU72
 
Postanschrift: BBU, Prinz-Albert-Str.
55, 53113 Bonn.
 
Der BBU ist der Dachverband zahlreicher Bürgerinitiativen,
Umweltverbände und Einzelmitglieder. Er wurde 1972 gegründet und hat
seinen Sitz in Bonn. Weitere Umweltgruppen, Aktionsbündnisse und
engagierte Privatpersonen sind aufgerufen, dem BBU beizutreten um die
themenübergreifende Vernetzung der Umweltschutzbewegung zu verstärken.
Der BBU engagiert sich u. a. für menschen- und umweltfreundliche
Verkehrskonzepte, für den sofortigen und weltweiten Atomausstieg, gegen
die gefährliche CO2-Endlagerung, gegen Fracking und für
umweltfreundliche Energiequellen.
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