Udo Buchholz von der GAL-Gronau berichtet über die Teilnahme der Mitglieder der GAL-Gronau an der jüngsten Anti-Atomkraft-Demonstration in Lingen!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

soeben erreicht uns als ewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) eine Pressemitteilung der GAL Gronau über deren Mitglied Udo Buchholz (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=udo+buchholz).

In dieser Pressemitteilung wird über die Teilnahme der Mitglieder der GAL Gronau an der jüngsten Anti-Atomkraft-Demonstration in Lingen berichtet.

Wir haben die komplette Pressemitteilung nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet und in der Kategorie „ATOMPOLITIK“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/atompolitik/) archiviert.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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Die GAL Gronau informiert:

Foto Lingen-Demo 26.10.2019 GAL + Seebrücke Lingen aaa.JPG

Foto zeigt die Mitglieder der GAL Gronau mit Aktiven der „Seebrücke Lingen“ bei der Anti-Atomkraft-Demonstration in Lingen (26.10.2019). Die GAL-Mitgieder von links nach rechts: Hermann Schmeing, Udo Buchholz, Franz-Josef Rottmann. Quellenangabe: aaa-West

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Pressemitteilung der GAL Gronau vom 29.10.2019

Mitglieder der GAL Gronau nahmen an Anti-Atomkraft-Demonstration in
Lingen teil

Unter dem Motto „Atom und Kohle die rote Karte zeigen“ fand am Samstag
(26. Oktober) in Lingen eine Demonstration statt, zu der überörtlich
mobilisiert worden war. Sie richtete sich u. a. gegen das Atomkraftwerk
Lingen 2 und die konventionelle Energiepolitik, und auch konkret gegen
die Uranfabriken in Lingen und Gronau, sowie gegen die damit verbundenen
Urantransporte.

Zur Teilnahme hatten mehr als 40 Organisationen aufgerufen, darunter
örtliche Gruppen aus dem Emsland und der Bundesverband Bürgerinitiativen
Umweltschutz (BBU). Im Münsterland hatten der Arbeitskreis Umwelt (AKU)
Gronau, die Grün Alternative Liste (GAL) Gronau, die Bürgerinitiative
„Kein Atommüll in Ahaus“ und das Aktionsbündnis Münsterland gegen
Atomanlagen zur Teilnahme mobilisiert.

Die GAL Gronau ist mit dem Verlauf der Demonstration, an der sich rund
350 Personen beteiligten, sehr zufrieden. Deutlich wurde erneut, dass
„bei einem Störfäll im AKW Lingen 2 mit massiven
Radioaktivitäsfreisetzungen neben dem Emsland und den Niederlanden auch
das Münsterland und ganz NRW betroffen wären..

Im Aufruf zur Teilnahme an der Demonstration hieß es: „In der
niedersächsischen „Atomstadt“ Lingen wird noch immer von einer atomaren
Zukunft geträumt: RWE betreibt das AKW „Emsland“ (Lingen II) und ANF,
eine Tochter des EdF-Konzerns, die bundesweit einzige
Brennelementefabrik. Im benachbarten Gronau wird durch den
Urenco-Konzern Uran für jedes zehnte AKW weltweit angereichert – Lingen
und Gronau halten hochgefährliche Pannenreaktoren weltweit am Laufen!
Vom „Atomausstieg“ ist hier nichts zu spüren – stattdessen wird hier die
Atomkraft in allen Facetten gelobt!“

Bei der Demonstration in Lingen kamen die Mitglieder der GAL Gronau auch
mit Aktiven der Initiative „Seebrücke Lingen“ ins Gespräch, die sich
aktiv für die Unterstützung von Flüchtlingen einsetzt. Im Gespräch wurde
festgestellt, dass die Landesgrenze von NRW mit Niedersachsen mitunter
ein Hemmnis für den Informationsfluss zwischen engagierten Initiativen
im Bereich Emsland / Münsterland darstellt.

Die GAL Gronau wird den Protest gegen die Atomanlagen in Lingen und
anderswo weiterhin unterstützen. So beteiligten sich GAL-Mitglieder auch
am Montag (28.10.) an den Protesten gegen den neuen Uranmüllexport von
der Gronauer Urananreicherungsanlage nach Russland. Und am Sonntag (3.
November) werden erneut Mitglieder der GAL an dem Sonntagsspaziergang an
der Gronauer Urananreicherungsanlage teilnehmen.

Weitere Informationen zum Atomstandort Lingen unter

https://atomstadt-lingen.de/demo, zur Initiative „Seebrücke Lingen“
unter https://seebruecke.org/lokalgruppen/lingen

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