Pünktlich zur Wochenmitte geben wir Euch unsere AK-TV-TIPPS für die kommenden Tage!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
 
pünktlich zur Wochenmitte geben wir Euch als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) wieder unsere AK-TV-TIPPS (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=ak-tv-tipps) für die kommenden Tage.
 

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Am SAMSTAG, DEN 07. DEZEMBER 2019, 20.15 UHR, strahlt der TV-SENDER
 
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den Film unter dem Titel
 
„EFFI BRIST“
 
aus.
 
Der Klick auf den nachstehenden Link führt Euch direkt zur Programmvorschau zu diesem Film.
 
 
Kurzbeschreibung:
 
In ein freud- und ereignisloses Leben als Ehefrau und bald auch Mutter eingebunden, lässt sich Effi auf eine Affäre mit dem ebenfalls verheirateten Major Crampas ein – der Beginn einer Abwärtsspirale, die tragisch endet.
 
Effis Eltern und sie selbst erwarten sich von der Ehe mit einem Adligen und Vertrauten des Fürsten Bismarck vor allem den gesellschaftlichen Aufstieg. Doch zunächst muss Effi mit ihrem Mann vom heimatlichen Hohen-Cremmen in den eher provinziellen Handelsort Kessin ziehen. Schwanger und von ihrem Mann zunehmend allein gelassen, fühlt sie sich in der Fremde unwohl. Was zu Anfang in ihrer Fantasie auch mit dem Reiz des Exotischen verbunden war, macht ihr bald nur noch Angst. In ihrem Kessiner Haus scheint es zu spuken, und die provinzielle Enge droht sie zu erdrücken.
 
Nach der Geburt ihrer Tochter Annie macht Effi Bekanntschaft mit dem neuen Bezirkskommandeur Major Crampas, einem charmanten Lebemann. Es folgen gemeinschaftliche Ausflüge des Ehepaares mit Crampas. Als Innstetten berufsbedingt abwesend ist, beginnt eine Affäre zwischen Effi und Crampas. Sie treffen sich nahezu täglich. Erst die Beförderung Innstettens zum Ministerialrat und der damit verbundene Umzug nach Berlin beenden diese Beziehung – sehr zur Freude und Erleichterung Effis. In Berlin erhofft sie sich ein neues, ihrem gesellschaftlichen Anspruch entsprechendes, großstädtisches Leben.
 

Der Stellenwert von Moral und Gesellschaft für das Individuum

Sechs Jahre später holt sie die Vergangenheit ein: Innstetten findet Crampas‘ Liebesbriefe. In einem ausführlichen Grundsatzgespräch über den Stellenwert von Moral und Gesellschaft für das Individuum diskutiert Innstetten mit seinem befreundeten Kollegen Wüllersdorf die Möglichkeiten seines Handelns. Für Innstetten steht fest, er muss Konsequenz zeigen. Er tötet Crampas im Pistolenduell, verstößt Effi und nimmt ihr die gemeinsame Tochter.
 
Bei einem späteren Wiedersehen begegnet ihr Annie mit kalter Höflichkeit. Effi gibt sie und sich verloren und erkrankt schwer. Erst auf Intervention ihres Hausarztes nehmen die Eltern Effi wieder bei sich auf, nachdem sie davor zur Wahrung ihrer moralischen Prinzipien den Kontakt mit ihr gemieden haben. Effi zieht wieder nach Hohen-Cremmen, kehrt nicht mehr ins gesellschaftliche Leben zurück und stirbt.
 
„Fontane Effi Briest“ ist Rainer Werner Fassbinders Adaption des Romans „Effi Briest“ von Theodor Fontane. Rückblickend bezeichnete Fassbinder den Film häufig als denjenigen, in dem er seine künstlerischen Ideen am unabhängigsten und vollständigsten umsetzen konnte. Trotz des wörtlich übernommenen Fontane-Textes unternimmt der Regisseur keineswegs den Versuch, den Roman in das Medium Film zu übersetzen. Vielmehr setzt er sich ganz im Sinne des Autorenfilmes auf eine eigenständig künstlerisch-konzeptionelle Weise kritisch mit der Romanvorlage auseinander.
 
Für Hanna Schygulla wurde die Effi zur einprägsamsten Rolle in ihrer Zusammenarbeit mit Fassbinder. Schygulla spielt ausdrucksstark mit einer Mischung aus Naivität und Unschuld.
 

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Am DIENSTAG, DEN 10. DEZEMBER 2019, 22.45 UHR, strahlt der TV-Sender
 
 
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die Dokumentation unter dem Titel
 
„IRGENDWER ZAHLT IMMER – VOM WERT DER ARBEIT“
 
aus.
 
Der Klick auf den nachstehenden Link führt Euch direkt zur Programmvorschau der Sendung.
 
 
Kurzbeschreibung der Sendung:
 
Das Leben im Hamsterrad: Die einen machen ein Vermögen, die anderen schuften zum Billiglohn. Was ist unsere Arbeit noch wert und wo liegt die Schmerzgrenze? Persönliche Einblicke geben in diesem Film der Milliardär Reinhold Würth und eine seiner Fabrikarbeiterinnen, der Start-up-Unternehmer Niklas Östberg und eine seiner Fahrradkurierinnen, sowie der Jungbauer Bertram Dohle, der mit seinem Dorf der Globalisierung trotzt.
Der Dokumentarfilm zeigt, was der ökonomische Druck mit Menschen aus ganz unterschiedlichen Lebenswelten macht: Mit Reinhold Würth, mit seiner Fabrikarbeiterin, mit seinem Verkaufsvertreter, aber auch mit dem Bauunternehmer, der wiederum versucht, die Preise des Würth-Vertreters zu drücken und – ungewollt – dessen Provision schmälert. Würth rechnet offen vor, dass der Wert seiner Unternehmen bei einem Verkauf bis zu 14 Milliarden Euro einbrächte. Und er habe 75.000 Menschen Arbeit gegeben. Seine Fabrikarbeiterin kommt gerade so über die Runden.
Der Start-up-Unternehmer Niklas Östberg kämpft mit seinem Unternehmen Delivery Hero gegen die harte globale Konkurrenz – und verliert am Ende den deutschen Markt an den Konkurrenten Lieferando. Doch diese „Niederlage“ spült für Östberg zugleich eine Milliarde Euro in die Kasse. „So funktioniert Kapitalismus“, sagt die Radkurierin, die für neun Euro die Stunde unterwegs ist, zum beinharten Konkurrenzkampf.
Der Jungbauer Bertram Dohle aus dem sauerländischen Dorf Kallenhardt sagt, man habe hier so etwas „wie ein eigenes kleines Wirtschaftssystem“. Das heißt, man hilft sich, wo man kann – und das oft unentgeltlich. Denn die Landwirte sind am Ende der Wertschöpfungskette in der Nahrungsmittelwirtschaft.
Das Porträt der Familie Dohle zeigt, wie sich Menschen organisieren, um auf einem globalen Markt bestehen zu können. Und es zeigt, dass Tradition und Heimatgefühl keine leeren Worthülsen sind, sondern zum Zusammengehigkeitsgefühl der Menschen gerade vor den Drohkulissen des globalen Marktes positiv beitragen können.
Filme im Ersten
Das tägliche Hamsterrad dreht sich immer schneller, aber die Menschen in diesem Film behalten ihren Humor und lassen sich ihre Würde nicht nehmen. Das ist eine Erkenntnis des Dokumentarfilms von Sascha Adamek und Martin Hahn. Er gewann 2017 den ARD-Dokumentarfilm-Wettbewerbs „Top of the Docs“.
 

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Wenn Interesse an den Sendungen besteht, bitten wir Euch um Vormerkung, denn wir werden diese Mitteilung auf unserer Homepage nicht wiederholen.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-
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