Bei HUTCHINSON in Aachen bleckt der ausschließlich am Profit orientierte Kapitalismus seine Zähne! Die Beschäftigten sollen auf der Strecke bleiben! Gegenwehr und Solidarität sind hier das Gebot der Stunde!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

der heutigen Lokalausgabe der AACHENER ZEITUNG konnten wir als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) entnehmen, dass bei der Firma HUTCHINSON die Beschäftigten um ihren Job fürchten, weil dort die Produktionslinien abgebaut werden, um sie in Polen aufzubauen.

Die Geschäftsleitung hüllt sich in Schweigen und gibt dem Betriebsrat keine Auskunft. Am gestrigen Tage ist es dort, wie die AACHENER ZEITUNG schreibt, zu einer Mahnwache gekommen. Der Klick auf den nachstehenden Link ruft Euch den Online-Beitrag zum Thema als Bezahlartikel auf.

> https://www.aachener-zeitung.de/lokales/aachen/produktion-wird-zurueckgefahren-mahnwache-bei-hutchinson-in-aachen_aid-47715007 !

Zu dem Beitrag hat der Unterzeichner den nachstehenden Leserbrief verfasst, der soeben an die Zeitungsredaktion versandt worden ist. Ob eine Veröffentlichung erfolgen wird, bleibt abzuwarten.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

******************************************************** LESERBRIEF:

Sehr geehrte Damen und Herren,
 
höflich bitte ich um die Veröffentlichung der nachstehenden Zeilen als Leserbrief zum Beitrag „Niemand will uns sagen, wie es nun weitergeht“ in Ihrer AZ-Lokalausgabe vom 11.12.19.
 
Was da bei Hutchinson gerade abgeht, ist nicht nur in Deutschland und Europa typisch für Unternehmen, die ausschließlich am Profit orientiert sind.
Die Verlagerung von Produktionslinien nach Lodz und Debica in Polen haben einzig den Sinn und den Zweck, durch niedrigere Produktionskosten, besonders bei den Löhnen, noch höhere Profite zu generieren.
 
Dabei bleiben die Menschen auf der Strecke, wie man am Verhalten der Geschäftsleitung deutlich erkennen kann, die jegliche Information an Betriebsrat und Belegschaft abblockt.
Wer da noch an die sogenannte „vertrauensvollen Zusammenarbeit“ im Rahmen des „Sozialpartnerschafts-Prinzips“ zwischen Kapital und Arbeit appelliert und glaubt, der baut auf Sand.
 
Hier ist der Belegschaft einzig zu empfehlen, gemeinsam mit der Gewerkschaft alle Möglichkeiten eines Arbeitnehmerkampfes gegen diese inhumane Maßnahme auszuloten und umzusetzen.
 
Das wird in diesem Fall die einzige Sprache sein, die dieser Arbeitgeber noch verstehen könnte.
Dabei wäre es angezeigt, wenn möglichst viele Kolleginnen und Kollegen aus aachener Betrieben, Dienststellen und auch weitere Gewerkschaften mit den Betroffenen ihre Solidarität erklären und diese aktiv unterstützen würden.
 
Für die Veröffentlichung meiner Zeilen sage ich Ihnen meinen Dank im Voraus.
 
Mit freundlichen Grüßen
 
Manfred Engelhardt
Freunder Landstr. 100
52078 Aachen
Mobil: 017 19 16 14 93
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