In Frankreich gehen auch über die Feiertage die Proteste gegen Emmanuel Macron weiter! Der ist und bleibt in „SCHWERSTER SEE“!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wie wir es als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) prognostiziert haben, bekommt Emmanuel Macron (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=emmanuel+macron) in Frankreich keine Ruhe mehr (http://www.ak-gewerkschafter.de/2019/12/18/keine-streikpause-fuer-emmanuel-macron-ueber-weihnachten-in-frankreich-t-online-berichtet-brandaktuell/).

Und das gilt auch für die Weihnachtstage und für den Jahreswechsel. Nachstehend haben wir einen aktuellen Bericht der DEUTSCHEN WELLE zum Thema zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet.

Bildergebnis für fotos vom logo der deutschen welle

 

24.12.2019

Verkehr

Streiks in Frankreich: Tausende sitzen fest

In Frankreich überschattet das streikbedingte Chaos im öffentlichen Verkehr auch die Weihnachtsfeiertage. Selbst an Heiligabend – dem 20. Protesttag gegen die geplante Rentenreform – gibt es keine Streikpause.

 
Frankreich Massive Störungen im öffentlichen Verkehr durch andauernde Streiks (Imago-Images/H. Lucas) Bleibt geschlossen: eine Metrostation in Paris

Zehntausende Franzosen, die die Feiertage mit ihren Familien verbringen wollen, sitzen wegen ausfallender Züge fest. Lediglich 40 Prozent der TGV-Schnellzüge fahren regelmäßig, wie die Verkehrsgesellschaft SNCF mitteilte. Im Nahverkehr sind sogar nur rund 20 Prozent der Züge im Einsatz. Am Dienstagnachmittag wurde der Nahverkehr von Paris in die Vorstädte komplett eingestellt. In der Hauptstadt fahren nur die beiden automatisch betriebenen Metro-Linien im üblichen Takt. Viele Reisende müssen improvisieren. 

 „Wir wissen nicht, was wir tun sollen“, sagte der 66-jährige Joel Rossignon, der aus dem Osten Frankreichs in die Hauptstadt angereist war, um Weihnachten mit seinem außerhalb von Paris lebenden Sohn zu verbringen. „Wir haben versucht, ein Taxi vorzubestellen – schon gestern, aber es gab keine“, fügte er hinzu.

Leere Bahnsteige: Heiligabend am Bahnhof Gare du Nord

Der 27-jährige Chemiker Juno Dormevil sagte, er habe Verständnis für die Streiks in einigen Sektoren, etwa in der Pflege, „jedoch nicht für die Eisenbahner“. Die Belastung durch den Streik bezeichnete er als einen „täglichen Kampf“. Für seinen Arbeitsweg brauche er inzwischen drei Stunden statt einer. „Ich habe keine anderen Transportmittel“, fügte er hinzu.

Zwar unterstützt noch immer ein Großteil der Franzosen den Streik der Gewerkschaften, doch die Zustimmung sank zuletzt um drei Prozentpunkte auf 51 Prozent, wie eine Umfrage des Instituts Ifop ergab.

400 Millionen Euro Verlust

Der Ausstand kommt die SNCF teuer zu stehen. Es gebe bisher eine Umsatzeinbuße von rund 400 Millionen Euro, das sei „eine beachtliche Summe“, sagte deren Chef Jean-Pierre Farandou der Tageszeitung „Le Monde“.

Es gebe „keinen Grund“, den Streik „plötzlich“ einzustellen, betonte der Generalsekretär der Eisenbahnergewerkschaft CGT, Laurent Brun. „Damit die Züge rollen, ist eine positive Nachricht der Regierung nötig“, ergänzte Roger Dillenseger von der Gewerkschaft Unsa.

Vor dem SNCF-Hauptquartier: Demonstriert wird dort auch an Heiligabend

Rasche Verhandlungen zur Lösung des Dauerkonflikts, der insbesondere in Paris Einzelhandel und Tourismus lähmt, sind allerdings nicht in Sicht. Eine erste Runde der Regierung mit den Sozialpartnern soll es am 7. Januar geben.

Die Rentenreform ist das zentrale Reformversprechen von Präsident Emmanuel Macron. Seine Regierung will die Zersplitterung in 42 verschiedene Einzelsysteme beenden und ein Renten-Einheitssystem schaffen. Besonders umstritten ist die faktische Anhebung des Eintrittsalters von derzeit 62 auf künftig 64 Jahre.

ni/wa (afp, dpa)

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Durch den Klick auf den nachstehenden Link könnt Ihr den Beitrag direkt auf der Homepage der Ähnliches Foto aufrufen und lesen.

> https://www.dw.com/de/streiks-in-frankreich-tausende-sitzen-fest/a-51788833 !

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Und nachstehend haben wir Euch noch zwei Youtube-Videos gepostet, die das Ganze oprtisch und akustisch unterlegen.

 

Mit seinem staatspolitischen Ausflug nach Afrika und seinen beständigen Aufrufen an die Franzosen kann Emmanuel Macron NICHTS gegen die fortschreitenden Demonstrationen ausrichten! Er ist, bleibt und wird nicht nur über die Feiertage in „SCHWERSTER SEE“ bleiben! Wir bleiben am Thema dran und werden weiter dazu berichten.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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