Udo Buchholz informiert für 5 Umweltorganisationen darüber, dass bereits 70 000 Unterschriften gegen Uranmüllexporte Gronau-Russland zusammengekommen sind!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) haben wir über den Pressesprecher und Vorstandsmitglied des BBU, den Kollegen Udo Buchholz (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=udo+buchholz+bbu), eine gemeinsame Pressemitteilung von 5 Umweltorganisationen erhalten.

Darin wird mitgeteilt, dass bereits 70 000 Unterschriften gegen Uranmüllexporte Gronau-Russland zusammengekommen sind.

Wir haben die komplette Pressemitteilung nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet und in der Kategorie „ATOMPOLITIK“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/atompolitik/) archiviert.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

********************************************************* Udo Buchholz informiert für 5 Umweltorganisationen:

Das Foto zeigt die Kundgebung am 17.11.2019 vor der Gronauer Urananreicherungsanlage gegen Uranmüllexporte von Gronau nach Russland

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Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen
Arbeitskreis Umwelt (AKU) Gronau
Arbeitskreis Umwelt (AKU) Schüttorf
SOFA (Sofortiger Atomausstieg) Münster
Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU)

Gronau/Münster, 23. Januar 2020

Russische Umweltschützer heute im Bundesumweltministerium:
70 000 Unterschriften gegen Uranmüllexporte Gronau-Russland

Der Energieexperte von Greenpeace Russland, Rashid Alimov, und der
Ko-Vorsitzende der russischen Umweltorganisation Ecodefense, Vladimir
Slivyak, überreichen heute Mittag (23.01.2020) in Berlin dem
Staatssekretär im Bundesumweltministerium, Jochen Flasbarth, rund 70 000
russische Unterschriften gegen die seit Mai 2019 wieder aufgenommenen
Exporte von Uranabfällen aus der Urananreicherungsanlage Gronau nach
Russland.

Die russischen Umweltorganisationen fordern gemeinsam mit
Anti-Atomkraft-Initiativen aus dem Münsterland und dem Bundesverband
Bürgerinitiativen Umweltschutz den sofortigen Stopp der Atomtransporte
nach Russland. Die 70 000 Unterschriften wurden von Greenpeace Russland
im Rahmen einer Online-Petition gesammelt. Die Petition richtet sich
auch an die Energiekonzerne RWE und EON, denen ein Drittel der in Gronau
tätigen Urananreicherungsfirma Urenco gehört.

Alimov und Slivyak wollen den Staatssekretär auf die vielen ungelösten
Probleme in Russland im Umgang mit dem abgereicherten Uranhexafluorid
hinweisen. Dieses fällt in den Urananreicherungsanlagen wie in Gronau in
großen Mengen als Abfallstoff an. Während der Urananreicherer Urenco in
Gronau schon mit einigen Zehntausend Tonnen dieses Uranmülls nicht
umgehen kann und will, lagern in Russland bereits rund 1 Mio. Tonnen –
eine sichere Entsorgung ist genau wie in Deutschland ungelöst.

Im November 2019 schlug der staatliche russische Atomkonzern Rosatom
deshalb den Bau von neuen Schnellen Brütern vor, um den riesigen Berg an
abgereichertem Uranmüll bis 2080 zu bewältigen. Das aber würde de facto
sogar einen Ausbau der Atomindustrie in Russland bedeuten.

„Wir unterstützen die russischen Umweltorganisationen und setzen uns
gemeinsam für ein Ende der Uranmüllexporte von Gronau nach Russland ein.
Es ist ein Unding, dass die Bundesregierung diese Exporte überhaupt
durchgewunken hat. Atomabfälle, die in Deutschland anfallen, müssen auch
hier entsorgt werden. Russland ist nicht die Atommüllkippe für die
hiesige Atomindustrie,“ erklärte Matthias Eickhoff vom Aktionsbündnis
Münsterland gegen Atomanlagen.

Weitere gemeinsame Proteste sind geplant.

Hinweis für die Redaktionen:

Für weitere Informationen zum heutigen Besuch im Bundesumweltministerium
können Sie gerne auch direkt mit den beiden renommierten Umweltschützern
aus Russland Kontakt aufnehmen:

Rashid Alimov, Greenpeace Russland, Tel. 007-962-6956641
Vladimir Slivyak, Ecodefense, Tel. 007-903-2997584

Hier der Link zu der russischen Online-Resolution:

https://act.greenpeace.org/page/50805/action/1

Kontakt:

Udo Buchholz, AKU Gronau/BBU, Tel. 02562-23125
Matthias Eickhoff, Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen, Tel.
0176-64699023

Weitere Infos:

www.bbu-online.de

 www.sofa-ms.de

 www.urantransport.de

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