Der BBU informiert darüber, dass am Sonntag, den 2.2.2020 ein bundesweiter Aktionstag gegen Castor-Atommülltransporte stattfinden wird!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
 
soeben haben wir als Gewerkschafter/innen-Arbeitskreis (AK) über den Kollegen Udo Buchholz, dem Pressesprecher und Vorstandmitglied des BBU (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=udo+buchholz+bbu) eine eweitere Pressemitteilung erhalten.
 
Darin informiert der BBU darüber, dass am Sonntag, den 2.2.2020 ein bundesweiter Aktionstag gegen Castor-Atommülltransporte stattfinden wird.
 
Wir haben die komplette Pressemitteilung nachstehend zu Eurer grefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet und in der Kategorie „ATOMPOLITIK“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/atompolitik/) archiviert.
 
Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-
 
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Der BBU informiert:

BBU-Pressemitteilung, 31.01.2020

 
Sonntag (2.2.2020) bundesweiter Aktionstag gegen Castor-Atommülltransporte
 
(Bonn, 31.01.2020) Am Sonntag (2.2.2020) werden in mehreren
Bundesländern Protestaktionen gegen drohende Castor-Atommülltransporte
durchgeführt. Darauf hat der Bundesverband Bürgerinitiativen
Umweltschutz (BBU) hingewiesen. Der Verband fordert grundlegend die
sofortige Stilllegung aller Atomkraftwerke und sonstiger Atomanlagen und
engagiert sich ebenfalls gegen Atomtransporte.
 
In einer Pressemitteilung des Bündnis‘ Castor-stoppen vom 29. Januar
2020 heißt es zum Aktionstag:
 
„Erstmals nach vielen Jahren sollen wieder neue CASTOR-Transporte aus
den Plutoniumfabriken La Hague (F) und Sellafield (GB) rollen. Nun nicht
mehr nach Gorleben, sondern an die vier Zwischenlagerstandorte Biblis,
Philippsburg, Isar und Brokdorf. CASTOR-Zwischenlager werden zu
ungeeigneten Langzeitlagern. Atommüll soll wieder sinnlos von einem Ort
zum anderen verschoben werden. Das Bündnis ruft deshalb am Sonntag, dem
02.02.2020 zu einem Protest-Aktionstag auf.Gegen die anstehenden
CASTOR-Transporte hat sich ein bundesweites Protestbündnis
CASTOR-stoppen gegründet. Dieses gemeinsame Bündnis aus der
Anti-AKW-Bewegung und Klimagruppen steht unter dem Motto „Atomausstieg
und Energiewende: es ist noch lange nicht vorbei!“.Weitere Informationen
unter: www.castor-stoppen.de <http://www.castor-stoppen.de>
 
Der erste Transport soll im ersten Halbjahr 2020 aus der Plutoniumfabrik
Sellafield in England nach Biblis stattfinden. Kurz vor Weihnachten
hatte das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE)
die Einlagerungsgenehmigung für sechs CASTOR-Behälter im Zwischenlager
am AKW Biblis erteilt. Es fand auch bereits ein Castor-Probetransport
nach Biblis statt. Damit steht einem hochradioaktiven Atommülltransport
aus dem britischen Sellafield nach Hessen nur noch die Erteilung der
Transportgenehmigung im Weg.Aus Protest gegen diesen Transport nach
Biblis werden am Sonntag, 02.02.2020 unter dem Motto „Da bahnt sich was
an“ an einigen Atomstandorten der Bundesrepublik Aktionen stattfinden.
Die Anti-Atom-Gruppen machen mit diesem Aktionstag auf die Problematik
aufmerksam: es gibt kein vertretbares Konzept für den vorhandenen
Atommüll, die Energiewende wird sabotiert, Atomenergie ist kein Beitrag
gegen die Klimakatastrophe.“
 
Quelle und weitere Informationen:
 
 
 
Engagement unterstützen
 
Zur Finanzierung seines vielfältigen Engagements bittet der BBU um
Spenden aus den Reihen der Bevölkerung. Spendenkonto: BBU, Sparkasse
Bonn, IBAN: DE62370501980019002666, SWIFT-BIC: COLSDE33.
 
Informationen über den BBU und seine Aktivitäten gibt es im Internet
unter http://www.bbu-online.de und telefonisch unter 0228-214032. Die
Facebook-Adresse lautet www.facebook.com/BBU72
Postanschrift: BBU, Prinz-Albert-Str. 55, 53113 Bonn.
 
Der BBU ist der Dachverband zahlreicher Bürgerinitiativen,
Umweltverbände und Einzelmitglieder. Er wurde 1972 gegründet und hat
seinen Sitz in Bonn. Weitere Umweltgruppen, Aktionsbündnisse und
engagierte Privatpersonen sind aufgerufen, dem BBU beizutreten um die
themenübergreifende Vernetzung der Umweltschutzbewegung zu verstärken.
Der BBU engagiert sich u. a. für menschen- und umweltfreundliche
Verkehrskonzepte, für den sofortigen und weltweiten Atomausstieg, gegen
die gefährliche CO2-Endlagerung, gegen Fracking und für
umweltfreundliche Energiequellen.
 
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