Herr Günter Pesler informiert und gibt aktuelle Museums-Tipps!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
 
als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) haben wir seitens des Herrn Günter Pesler (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=g%C3%BCnter+pesler) wieder sehr informative Tipps (Museums-Tipps) bekommen, die wir nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnis- und ggf. Teilnahme auf unsere Homepage gepostet und in der Kategorie „ANTIFA“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/antifa/) archiviert haben.
 
Dem Herrn Pesler sagen wir ein herzliches Dankeschön für diese Informationen.
 
Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-
 

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Herr Günter Pesler informiert:

 

Mueseumstipps

Sehr geehrte Freundinnen und Freunde der historisch-politischen Bildung,

es freut mich sehr, dass Sie alle damit einverstanden sind, dass ich Sie weiterhin über interessante Veranstaltungen in der Region informieren darf. Danke auch für die motivierenden Rückmeldungen, diesen Weg fortzusetzen.

Beginnen möchte ich heute mit drei thematisch gekoppelten Ausstellungen in Aachener Museen: 

„Alles auf Anfang? In Aachen beginnt die Nachkriegszeit“, so der Titel einer Ausstellung im Centre Charlemagne, die noch bis zum 8. März 2020 zu sehen ist. Ihr Schwerpunkt liegt auf dem Zeitraum von der Kapitulation der deutschen Truppen in Aachen am 21. Oktober 1944 bis zu den sich anschließenden Geschehnissen. Thematisch vorgeschaltet sind wesentliche Ereignisse bis zum Kriegsbeginn, z. B. Bau des Westwalls, sowie die Jahre, in denen die Aachener Bevölkerung unter den Kriegsereignissen zu leiden hatte, u. a. dem Bombenkrieg, von dem Aachen bereits ab Mai 1940 in zunehmender Intensität betroffen war. Im Anschluss widmet sich die Ausstellung der Zeit, als in Aachen die Kampfhandlungen bereits eingestellt waren, im Rest Deutschlands jedoch der Krieg noch für mehr als sechs Monate tobte, bis zur bedingungslosen Kapitulation der Deutschen Wehrmacht im Mai 1945. Trümmerbeseitigung, Leben in Ruinen, Kellern oder Bunkern (z. B. unter der Monheimsallee), Rückkehr der Evakuierten, Lebensmittelknappheit u. v. m. Während die Aachener sich in einem Dasein der Improvisation einrichteten, ging im Umland der Krieg weiter: Düren, Jülich, Heinsberg, Hürtgenwald, die Kämpfe setzten sich noch über Monate hinweg fort. Neben historischen Fotos, die zahlreiche Örtlichkeiten der alten Kaiserstadt zeigen, bleibt auch der sehr persönliche Blickwinkel nicht unberücksichtigt. Die ausgestellte private Korrespondenz verdeutlicht, wie einzelne Bürgerinnen und Bürger mit dem Erlebten umgingen. Weitere Infos zur Ausstellung sowie Termine, zu denen Führungen angeboten werden: https://www.centre-charlemagne.eu/ausstellungen/alles-auf-anfang-in-aachen-beginnt-die-nachkriegszeit/

Im thematischen Verbund zeigen das Couven Museum und das Internationale Zeitungsmuseum Aachen folgende Ausstellungen:

„Wir Nachkriegskinder – Alltag zwischen Not und Nierentisch“ – bis 29. März; weitere Infos unter: http://couven-museum.de/ausstellungen/

„Der Krieg ist aus! – Die Entstehung der Aachener Nachrichten und der Wiederaufbau – bis 1. März); weitere Infos unter http://izm.de/event/der-krieg-ist-aus-die-entstehung-der-aachener-nachrichten-und-der-wiederaufbau/

Übrigens: Ich versuche zwar, unsere Region in Sachen historisch-politische Bildung zu sichten, dennoch wird mir dies nicht vollumfänglich gelingen können. Wenn Sie also selbst auf interessante Veranstaltungen aufmerksam machen möchten, senden Sie mir doch bitte entsprechende Hinweise, so dass ich sie über meinen Verteiler weiterleiten kann. Gerne nehme ich auch weitere Interessenten in den Verteiler auf. Wenn Sie jemanden kennen, der aufgenommen werden möchte, teilen Sie mir dies doch bitte mit.

Mit freundlichen Grüßen

Günter Pesler

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