Der AKU-GRONAU berichtet über Udo Buchholz zum Thema „4. März 2020: 50 Jahre Vertrag von Almelo – Proteste vor den Uranfabriken der Urenco in Capenhurst, Almelo und Gronau!“

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

über den Kollegen Udo Buchholz, dem Pressesprecher und Vorstandsmitglied des BBU (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=udo+buchholz+bbu) hat uns eine Pressemitteilung des AKU-GRONAU erreicht.

Diese berichtet zum Thema „4. März 2020: 50 Jahre Vertrag von Almelo – Proteste vor den Uranfabriken der Urenco in Capenhurst, Almelo und Gronau!“

Wir haben die komplette Pressemitteilung nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet und in der Kategorie „ATOMPOLITIK“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/atompolitik/) archiviert.

Für den AK Manni Engelhardt –Koordinator-

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AKU-Gronau informiert:

(Das Fotozeigt die Mahnwache vor der Gronauer Urananreicherungsanlage, 1.3.2020)

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Arbeitskreis Umwelt (AKU) Gronau
Mitglied im Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU)
c/o Siedlerweg 7
48599 Gronau
02562-23125
03.03.2020

Pressemitteilung

4. März 2020: 50 Jahre Vertrag von Almelo – Proteste vor den
Uranfabriken der Urenco in Capenhurst, Almelo und Gronau

Am Mittwoch, 4. März, finden um 15 Uhr gleichzeitig Protestaktionen bei
den Urananreicherungsanlagen des internationalen Urenco-Konzerns in
Capenhurst (GB), Almelo (Drienemansweg 1, NL) und Gronau (Röntgenstraße
4) statt. Anlass ist der 50. Jahrestag der Unterzeichnung des Vertrages
von Almelo.

Am 4. März 2020 ist es genau 50 Jahre her, dass im Rathaus von Almelo
der Vertrag von Almelo unterzeichnet wurde. Der Vertrag begründete eine
Vereinbarung zwischen den Niederlanden, Großbritannien und
(West)Deutschland über die Bildung eines Unternehmens mit dem Ziel der
Urananreicherung mittels Ultrazentrifugen. Zu diesem Zweck beschlossen
die drei Länder die Gründung des Urenco-Konzerns zur Produktion von
Zentrifugen und zum Bau von Urananreicherungsanlagen.

Die Mahnwache in Gronau wird vom Arbeitskreis Umwelt (AKU) Gronau
organisiert, der auch zur Teilnahme am Haupttor der Gronauer Uranfabrik
von 15.00 bis 16.00 Uhr aufruft.

Schon am Sonntag haben rund 20 Mitglieder mehrerer Umwelt- und
Friedensorganisationen aus den Niederlanden, aus Russland und aus der
Bundesrepublik mit einer Mahnwache vor der Gronauer
Urananreicherungsanlage für die sofortige Stilllegung der Gronauer
Urananreicherungsanlage und gegen Uranmüllexporte von Gronau nach
Russland demonstriert. Gegen den Betrieb der Anlage sprechen u. a. die
Gefahren möglicher Unfälle, Gefahren bei Urantransporten und die Gefahr
des militärischen Missbrauchs der Anlage.

Bereits am Samstag (29.02.2020) waren der Urenco-Konzern und der (fast)
50 Jahre alte Vertrag von Almelo Gegenstand einer internationalen
Konferenz in Almelo (NL). Beteiligt waren Bürgerinitiativen,
Umweltverbände und Friedensorganisationen aus mehreren Ländern. Auch der
Arbeitskreis Umwelt (AKU) Gronau war bei der Konferenz vertreten.

Am Ende der Konferenz wurde zum weiteren Protest gegen Atomkraftwerke,
Uranfabriken und Atomwaffen aufgerufen. Um auf die Verknüpfung der
sogenannten zivilen und der militärischen Atomenergienutzung aufmerksam
zu machen, wird am Karfreitag (10. April 2020) wieder ein Ostermarsch
zur Gronauer Urananreicherungsanlage führen. Auftakt wird um 13 Uhr am
Gronauer Bahnhof sein.

Weitere Informationen:

https://www.laka.org/urenco50

 https://www.bbu-online.de

https://wisenederland.nl

 http://www.enschedevoorvrede.nl

https://www.facebook.com/AKU.Schuettorf

https://ostermarsch-gronau.de

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