Der BBU erinnert über seinen Sprecher Udo Buchholz daran, dass in Würgassen nach der Stilllegung des Atomkraftwerkes und nach dessen Rückbau wieder eine sogenannte „grüne Wiese“ entstehen sollte!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
 
als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) haben wir eine weitere Pressemitteilung des BBU über dessen Pressesprecher und Vorstandsmitglied Udo Buchholz (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=udo+buchholz+bbu) erhalten.
 
Darin erinnert der BBU daran dass in Würgassen nach der Stilllegung des Atomkraftwerkes und nach dessen Rückbau wieder eine so genannte „grüne Wiese“ entstehen sollte!
 
Wir haben die komplette Pressemitteilung nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepoatet und in der ategorie „ATOMPOLITIK“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/atompolitik/) archiviert.
 
Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-
 

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Der BBU informiert:

 
 
Das Foto zeigt dieAnti-Atomkraft-Demonstration in
Münster (gegen Uranmüllexporte nach Russland), 2. März 2020
 
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BBU-Pressemitteilung vom 06.03.2020
 
Würgassen: Neuer Atommüll statt „grüne Wiese“?
 
(Bonn, Würgassen, 06.03.2020) Der Bundesverband Bürgerinitiativen
Umweltschutz (BBU) kritisiert, dass die Bundesgesellschaft für
Zwischenlagerung (BGZ) laut Medienberichten zum Wochenende Pläne
veröffentlicht hat, denen zufolge am Standort des stillgelegten
Atomkraftwerkes Würgassen ein bundesweites „Zwischenlager“ für schwach-
und mittelaktiven Atommüll errichtet werden soll. Örtliche Zeitungen
berichten dies in ihren heutigen Ausgaben vom 6. März 2020. „Den
Menschen in und um Würgassen verhagelt diese Nachricht das Wochenende
und örtliche Institutionen können Freitag Mittag kaum oder gar nicht
reagieren“, so BBU-Vorstandsmitglied Udo Buchholz.
 
In einer ersten Stellungnahme erinnert der BBU daran, dass in Würgassen
nach der Stilllegung des Atomkraftwerkes und nach dessen Rückbau wieder
eine so genannte „grüne Wiese“ entstehen sollte. „Ein Atommüll-Lager mit
strahlendem Atommüll ist aber etwas völlig anderes als eine grüne Wiese.
Der BBU fordert von der Bundesregierung und den zuständigen
Landesregierungen die sofortige Stilllegung aller noch in Betrieb
befindlicher Atomkraftwerke und Uranfabriken. Erst dann kann das Volumen
des vorhandenen Atommülls umfassend berechnet und der bestmögliche
Entsorgungsweg eingeschlagen werden. Schnellschüsse sind weder hilfreich
noch sinnvoll und unnötige Atomtransporte müssen unterbunden werden“, so
Buchholz.
 
Der BBU weist darauf hin, dass am 11. März der 9. Jahrestag der
Atomkatastrophe in Fukushima ist. Schon an diesem Wochenende werden
Gedenkveranstaltungen und Anti-Atomkraft-Demonstrationen stattfinden, so
z. B. in Berlin und beim Atomkraftwerk Neckarwestheim. Auch der BBU ruft
zur Teilnahme an den Aktivitäten auf.
 
Weitere Informationen:
 
 
 
 
Engagement unterstützen
 
Zur Finanzierung seines vielfältigen Engagements bittet der BBU um
Spenden aus den Reihen der Bevölkerung. Spendenkonto: BBU, Sparkasse
Bonn, IBAN: DE62370501980019002666, SWIFT-BIC: COLSDE33.
 
Informationen über den BBU und seine Aktivitäten gibt es im Internet
unter http://www.bbu-online.de und telefonisch unter 0228-214032. Die
Facebook-Adresse lautet www.facebook.com/BBU72
Postanschrift: BBU, Prinz-Albert-Str. 55, 53113 Bonn.
 
Der BBU ist der Dachverband zahlreicher Bürgerinitiativen,
Umweltverbände und Einzelmitglieder. Er wurde 1972 gegründet und hat
seinen Sitz in Bonn. Weitere Umweltgruppen, Aktionsbündnisse und
engagierte Privatpersonen sind aufgerufen, dem BBU beizutreten um die
themenübergreifende Vernetzung der Umweltschutzbewegung zu verstärken.
Der BBU engagiert sich u. a. für menschen- und umweltfreundliche
Verkehrskonzepte, für den sofortigen und weltweiten Atomausstieg, gegen
die gefährliche CO2-Endlagerung, gegen Fracking und für
umweltfreundliche Energiequellen.
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