Kollege Udo Buchholz teilt mit, dass der deutscher Atommüll zum 9. Fukushima-Jahrestag auf dem Weg nach Amsterdam bzw. Russland geht!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
 
als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) haben wir eine weitere Pressemitteilung von drei Umweltorganisationen über den Pressesprecher und Vorstandmitglied des BBU, dem Kollegen Udo Buchholz (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=udo+buchholz+bbu) erhalten.
 
Darin wird mitgeteilt, dass der deutscher Atommüll zum 9. Fukushima-Jahrestag auf dem Weg nach Amsterdam bzw. Russland geht!
 
Wir haben die komplette Pressemitteilung nachstehend auf unsere Homepage gepostet und in der Kategorie „ATOMPOLITIK“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/atompolitik/) archiviert.
 
Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-
 

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Kollege Udo Buchholz informiert für 3 Umweltorganisationen:

 
(Das Foto zeigt am 9. März 2020 den  Sonderzug mit 600 Tonnen Uranmüll startet von der Gronauer von der Gronauer Urananreicherungsanlage Richtung Münster / Amsterdam / Russland gestartet ist.)
 
AktionsbündnisMünsterland gegen Atomanlagen
Arbeitskreis Umwelt (AKU) Gronau
Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU)
Kontakt: Udo Buchholz,02562-23125
 
Pressemitteilung vom 09.03.2020
 
Deutscher Atommüll zum 9. Fukushima-Jahrestag auf dem Weg nach Amsterdam
bzw. Russland
 
Anti-Atomkraft-Initiativen und der Bundesverband Bürgerinitiativen
Umweltschutz (BBU) protestieren aktuell gegen einen Sonderzug mit
Uranmüll, der heute gegen 12.15 Uhr von der Gronauer
Urananreicherungsanlage Richtung Amsterdam und letztlich nach Russland
gestartet ist. Der Zug passierte dabei in der Mittagszeit (Montag,
9.3.2020) auch den Hauptbahnhof von Münster und fuhr Richtung Hamm
weiter. In Gronau und Münster fanden spontane Protestmahnwachen von
Anti-Atomkraft-Initiativen statt, an denen sich auch Mitglieder der
parteiunabhängigen Grün Alternativen Liste Gronau (GAL) und der
Vorbereitungsgruppe des Gronauer Ostermarsches beteiligten.
 
Der Sonderzug bestand aus einer Lokomotive, die 12 große Bahnwaggons
zog. Vermutlich befanden sich in den Waggons wieder 600 Tonnen Atommüll
in Form von abgereichertem Uranhexafluorid. Dieser Uranmüll fällt in
großen Mengen bei der Urananreicherung in Gronau an. Uranhexafluorid ist
radioaktiv und reagiert bei Freisetzungen zur hochgefährlichen
Flusssäure. Seit dem Frühjahr 2019 wird derartiger Uranmüll wieder von
Gronau aus über Münster und quer durch das Ruhrgebiet und die
Niederlande zum Hafen in Amsterdam transportiert. Von dort wird der
Gronauer Atommüll mit einem Frachtschiff nach Russland transportiert.
 
Bürgerinitiativen und Umweltverbände wie der BBU haben bereits 2019
vielfältig gegen diesen Atommüllexport protestiert. Grundsätzlich wird
von der Landesregierung in Düsseldorf sowie von der Bundesregierung das
generelle Verbot jeglichen Uranexports und die sofortige Stilllegung der
Gronauer Urananreicherungsanlage gefordert.
 
Das Gronauer BBU-Vorstandsmitglied Udo Buchholz kritisiert: „Es ist
unglaublich, dass erneut Uranmüll von Gronau nach Russland exportiert
wird. Und das auch noch gerade zum 9. Jahrestag der Atomkatastrophe in
Fukushima in Japan. Der Jahrestag ist am 11. März, also am Donnerstag.
An dem Tag wird dann vermutlich der deutsche Atommüll in den
Niederlanden für die Seefahrt nach Russland verladen.“
 
Der Urenco-Konzern, der auch die Urananreicherungsanlagen in Gronau und
Almelo (NL) betreibt, wurde am 4. März 2020 50 Jahre alt. Aus diesem
Anlass gab es auch mehrere Protestaktionen. Und am Karfreitag führt ein
Ostermarsch in Zusammenarbeit mit der Friedensbewegung zur Gronauer
Urananreicherungsanlage; Auftakt wird um 13 Uhr beim Gronauer Bahnhof sein.
 
Anti-Atomkraft-Initiativen und BBU sind sich einig: Der Protest gegen
die Urananreicherungsanlagen und Urantransporte des Urenco-Konzerns, an
dem auch RWE und EON beteiligt sind, wird vielfältig und international
weiter gehen.
 
Hintergrundinformationen:
 
 
 
 
 
 
 
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