Der BBU bekräftigt neun Jahre nach der Fukushima-Katastrophe seine Forderung nach dem Atom-Sofortausstieg!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
 
als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) Hat uns über den Kollegen Udo Buchholz, dem Pressesprecher und Vorstandsmitglied des BBU (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=udo+buchholz+bbu) eine weitere Pressemitteilung erreicht.
 
Darin bekräftigt der BBU neun Jahre nach der Fukushima-Katastrophe seine Forderung nach dem Atom-Sofortausstieg!
 
Wir haben die komplette Pressemitteilung nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet und in der Kategorie „ATOMPOLITIK“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/atompolitik/) archiviert.
 
Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-
 
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BBU-Pressemitteilung, 11.03.2020

 
Neun Jahre nach der Fukushima-Katastrophe: BBU bekräftigt Forderung nach
Atom-Sofortausstieg
 
(Bonn / Berlin, 11.03.2020) Anlässlich des 9. Jahrestages des Beginns
der Atomkatastrophe in Fukushima (Japan, 11. März 2011) bekräftigt der
Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) seine Forderung nach
dem Sofortausstieg aus der Nutzung der Atomenergie in der Bundesrepublik
und auch international. Weiterhin ruft der Verband zur Teilnahme an den
zahlreichen Protest- und Gedenkveranstaltung auf, die  in diesen Tagen
rund um den Jahrestag der Fukushimakatastrophe vielerorts stattfinden.
Der BBU betont, dass angesichts der ständigen Unfallgefahren in
Atomkraftwerken und Atomfabriken sowie der wachsenden Atommüllberge, der
Betrieb aller AKW und sonstiger Atomanlagen unverzüglich gestoppt werden
muss. „Die Bundesregierung sowie die Landesregierungen sind jetzt in der
Verantwortung“, so Udo Buchholz vom Vorstand des BBU. Zudem betontder
BBU, dass auch die Uranminen in Afrika, Australien und anderswo, sowie
jegliche militärische Erforschung und Erprobung von Atomwaffen
unterbunden werden müssen.
 
Für den BBU, in dem auch viele Anti-Atomkraft-Initiativen organisiert
sind, ist es wichtig, dass die Katastrophe in Japan und ihre anhaltenden
Folgen nicht in Vergessenheit geraten. Das innige Mitgefühl des BBU gilt
nach wie vor den betroffenen Menschen in und um Fukushima und in ganz
Japan.
 
Der BBU weist darauf hin, dass besonders Initiativen im Bereich von
Atomanlagen und von Atommüll-Lagern mit vielfältigen Aktionen und
Veranstaltungen an die Fukushima-Katastrophe erinnern und einen
umfassenden Atomausstieg einfordern. Der BBU hält den Weiterbetrieb von
AKW bis z. T. Ende 2022, oder international noch länger, für
unverantwortlich und auch die  Uranfabriken in Gronau und Lingen, die
Nuklearbrennstoffe für Atomkraftwerke in aller Welt produzieren, müssen
nach Auffassung des Verbandes sofort stillgelegt werden.
 
Schwerpunktaktionen an Atomstandorten gab es bereits z. B. am Sonntag
(8.3.) beim AKW Neckarwestheim; Mahnwachen in der Nähe von Atomanlagen
gibt es heute u. a. in Lingen sowie in Mosbach, in der Nähe des
stillgelegten AKW Obrigheim.
 
Weitere Termininformationen (unvollständig) unter
 
Udo Buchholz vom Vorstand des Bundesverbandes Bürgerinitiativen
Umweltschutz (BBU) erklärte anlässlich des Fukushima-Jahrestages: „Für
die Anti-Atomkraft-Bewegung gibt es in den nächsten Jahren und
Jahrzehnten noch viel Arbeit. Das Engagement von
Anti-Atomkraft-Initiativen  und Umweltverbänden wie dem BBU wirdnicht
enden. Wir müssen immer wieder der Bevölkerung verdeutlichen, dass die
inhaltliche Auseinandersetzung mit der Atomindustrie und deren Gefahren
sowie ständige Proteste auf der Straße extrem wichtig sind. Und dabei
bleiben auch immer wieder Bündnisse mit anderen Bewegungen wichtig: Mit
den Gewerkschaften, mit den Energiewendegruppen, mit der
Anti-Kohle-Bewegung und auch mit der Friedensbewegung. Denn gerade bei
der Urananreicherung wird deutlich, dass es streng genommen keine
Trennung zwischen der militärischen und der sogenannten zivilen Nutzung
der Atomenergie gibt. Darum wird auch in diesem Jahr für Karfreitag ein
Ostermatsch zur Gronauer Urananreicherungsanlage geplant.“
 
Engagement unterstützen
 
Zur Finanzierung seines vielfältigen Engagements bittet der BBU um
Spenden aus den Reihen der Bevölkerung. Spendenkonto: BBU, Sparkasse
Bonn, IBAN: DE62370501980019002666, SWIFT-BIC: COLSDE33.
 
Informationen über den BBU und seine Aktivitäten gibt es im Internet unter
http://www.bbu-online.de und telefonisch unter 0228-214032. Die
Facebook-Adresse lautet www.facebook.com/BBU72. Postanschrift: BBU,
Prinz-Albert-Str. 55, 53113 Bonn.
 
Der BBU ist der Dachverband zahlreicher Bürgerinitiativen,
Umweltverbände und Einzelmitglieder. Er wurde 1972 gegründet undhat
seinen Sitz in Bonn. Weitere Umweltgruppen, Aktionsbündnisse und
engagierte Privatpersonen sind aufgerufen, dem BBU beizutreten um die
themenübergreifende Vernetzung der Umweltschutzbewegung zu verstärken.
Der BBU engagiert sich u. a. für menschen- und umweltfreundliche
Verkehrskonzepte, für den sofortigen und weltweiten Atomausstieg, gegen
die gefährliche CO2-Endlagerung, gegen Fracking und für
umweltfreundliche Energiequellen.
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