Kollege Wolfgang Erbe informiert aktuell zur CORONA-PANDEMIE: Mangelnde Schutzausrüstung – 12 Stundenschichten und nach Coronakontakt nur 7 Tage Quarantäne und wieder in  die Schicht – so geht das nicht!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
 
soeben haben wir als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) eine aktelle Mitteilung des Kollegen Wolfgang Erbe (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=wolfgang+erbe) zur CORONA-PANDEMIE (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=corona) erhalten.
 
Darin thematsiert Wolfgang die mangelnde Schutzausrüstung und die 12 Stundenschichten (Und nach Coronakontakt nur 7 Tage Quarantäne und wieder in die Schicht – so geht das nicht!).

Wir haben die komplette Mitteilung nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet.
 
Dem Wolfgang wieder einmal ein herzliches Dankeschön für sein unermüdliches Recherchieren!
 
Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-
 

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Kollege Wolfgang Erbe informiert:

 
Mangelnde Schutzausrüstung – 12 Stundenschichten und nach Coronakontakt nur 7 Tage Quarantäne und wieder in  die Schicht – so geht das nicht!
 
Pflegeheime klagen über mangelnde Schutzausrüstung, Verlängerung der Schichten von 7 Stunden auf 12 Stunden, Verkürzung der Quarantäne der Beschäftigten auf 7 Tage und mehr in der Coronakrisenzeit – dagegen und gegen die niedrigen Löhne gilt es Widerstand zu organisieren!
 
Heute morgen im Deutschlandfunk beklagten Mitarbeiter*Innen mangelnde Schutzausrüstung und Verlängerung der Schichten von 7 Stunden auf 12 Stunden, Verkürzung der Quarantäne der Beschäftigten auf 7 Tage und mehr in der Coronakrisenzeit
 
so kann das nicht gutgehen!
 
25.03.2020
 

Corona: Volkssolidarität fordert angemessene Schutzausstattung in der Altenpflege

In Anbetracht der immer knapper werdenden Vorräte an Atemschutzmasken, Desinfektionsmittel und anderer Schutzausstattung erklärt der Präsident der Volkssolidarität Dr. Wolfram Friedersdorff:

„Der Mangel an Schutzausstattung macht sich auch in der Altenpflege immer bemerkbarer. Sind unsere Pflegerinnen und Pfleger nicht ausreichend geschützt, gefährdet dies sowohl sie selbst als auch die betreuten Personen. Beschäftigte in der Altenpflege stehen in besonders engem Kontakt zu hochbetagten und chronisch kranken Menschen, also der Gruppe, die von COVID-19 besonders bedroht ist. Dem muss durch eine entsprechende Berücksichtigung der Altenpflege bei der Verteilung von Schutzausrüstung Rechnung getragen werden. Dass man von offizieller Seite auf Nachfrage statt konkreter Unterstützung Anleitungen zur Herstellung von improvisierten Atemschutzmasken aus Stofftüchern erhält, ist ein handfester Skandal.“

 

Corona: Ambulanten Pflegediensten geht Schutzkleidung aus

Den ambulanten Pflegediensten in Bayern fehlen Schutzkleidung und Desinfektionsmittel. Ohne Nachlieferungen können sie Bedürftige bald nicht mehr zu Hause versorgen – Krankenhäuser werden stärker belastet. Sie brauchen jetzt schnell Hilfe.

Versorgungsengpässe durch die Corona-Pandemie treffen die ambulanten Pflegedienste in Bayern besonders hart. Ihnen fehlen die grundlegenden Hygienematerialien zur Versorgung der Kranken und Pflegebedürftigen zu Hause. Handschuhe, Schutzkittel, Mundschutz, Desinfektionsmittel sind in vielen Einrichtungen rar geworden und auf dem Markt nur noch zu überhöhten Preisen erhältlich. Die kriminelle Energie der Verkäufer sei enorm, sagt ein Sprecher des Bayerischen Roten Kreuzes: „Wir werden in einer Tour über den Tisch gezogen.“

Im schlimmsten Fall muss ambulante Pflege ihre Dienste einstellen

Die Lage sei ernst, die Reserven werden knapp, bekräftigt auch die Caritas Bayern. Doch ohne ihre Schutzausrüstung können Pflegerinnen und Pfleger nicht in die Wohnungen von Menschen mit Virus-Infektionen oder alten Menschen, die durch den SARS-CoV-2 Erreger besonders gefährdet sind. Die Gefahr einer Ansteckung oder Übertragung von Krankheiten wäre viel zu hoch. „Im schlimmsten Fall müssen wir unsere Dienste einstellen“, gab das Bayerische Rote Kreuz bekannt.

 

https://www.volkssolidaritaet.de/

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