Über Kollegen Udo Buchholz informiert die GAL-Gronau, dass die Uranwaggons wieder da sind!!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
 
als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) haben wir über den Kollegen Udo Buchholz (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=udo+buchholz+bbu) eine Pressemitteilung der GAL Gronau erhalten.
 
Darin teilt die Organisation mit, dass die  Uranwaggons wieder da seien. Gleichzeitig hinterfragt sie, ob bald ein neuer Uranmülltransport durch NRW und Niederlande fahren wird?
 
Wir haben die komplette Pressemitteilung nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet und in der Kategorie „ATOMPOLITIK“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/atompolitik/) archiviert.
 
Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-
 

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Die GAL-Gronau informiert:

 
                   
 
Foto zeigt die Bahnwaggons an der Gronauer Urananreicherungsanlage (Ankunft), 14.04.2020
 
Pressemitteilung der GAL Gronau, 16.04.2020
 
GAL Gronau: Uranwaggons wieder da. Bald neuer Uranmülltransport durch
NRW und Niederlande?
 
Die parteiunabhängige Grün Alternative Liste (GAL) Gronau befürchtet,
dass bald wieder ein Sonderzug mit Uranmüll von der Gronauer
Urananreicherungsanlage Richtung Russland starten soll. Aufmerksame
Mitglieder der GAL haben am Dienstag (14. April) gegen 10.30 Uhr an der
Urananreicherungsanlage die Ankunft vermutlicher leerer Bahnwaggons
beobachtet und dokumentiert. Ein beladener Zug könnte dann noch in
diesem Monat die Anlage verlassen.
 
In diesem Jahr sind bereits zwei Sonderzüge mit abgereichertem
Uranhexafluorid von Gronau über Münster und durch das Ruhrgebiet sowie
durch die Niederlande nach Amsterdam gefahren. Von dort wurden die
Container mit dem Atommüll von den Bahnwaggons auf ein Frachtschiff
verladen. An den Protesten gegen diese Atomtransporte haben sich auch
maßgeblich Mitglieder der GAL Gronau, die auch im Rat der Stadt Gronau
vertreten ist, beteiligt.
 
Nach Auffassung der GAL Gronau darf die Landesregierung nicht zu solch
gefährlichen Transporten schweigen Sie muss Verantwortung übernehmen und
gerade aktuell Gefahren von der Bevölkerung abwenden. Grundsätzlich
fordert die GAL ein generelles Transportverbot für alle Urantransporte,
also auch für LKW-Transporte, und das für die gesamte Zeit der
Corona-Krise – und auch danach.
 
Angesichts des Mangels an Schutzkleidung für Ärztinnen und Ärzte vor
Coronaviren wirft die GAL die Frage auf, wie es eigentlich um den
Katastrophenschutz bei Urantransporten bestellt ist. Die GAL befürchtet,
dass es im Ernstfall bei einem Unfall mit Uranhexafluoridfreisetzungen
nichtgenug Spezial-Schutzkleidung für Polizei, Feuerwehr und
medizinisches Personal geben wird. Vom Schutz der Bevölkerung ganz zu
schweigen. Die GAL Gronau wirft zudem die Frage auf, wo bei einem Unfall
mit Uranhexafluorid-Verseuchungen Hunderte oder Tausende Personen
untergebracht und medizinisch versorgt werden können?
 
Neben dem Transport mit Zügen erfolgt der Transport des hochgefährlichen
Uranhexafluorids von und nach Gronau mit zahlreichen LKW-Transporten.
Und der Betrieb der Schwesteranlage des Urenco-Konzerns in Almelo (NL)
ist mit noch mehr LKW-Transporten verbunden. Die Urananreicherungsanlage
in Almelo verfügt über keinen Bahnanschluss.
 
Fazit der GAL: Urantransporte sind hochgefährlich und die
Urananreicherungsanlagen in Gronau und Almelo müssen sofort stillgelegt
werden. Die GAL wird sich in der aktuellen Situation weiterhin
bestmöglich für eine Energieversorgung ohne Atomanlagen und
Atomtransporte engagieren.
 
Hintergrund und weitere Informationen:
 
 
 
 
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