Kollege Wolfgang Erbe informiert brandaktuell zur CORONA-HYSTERIE: Wir werden belogen und betrogen! – Nicht Corona tötet uns – Vaskulitis! – Unerwünschte Arzneimittelwirkungen! / u. a. m.!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) hat uns jetzt auch ein weiteres und brandaktuelles  Info-Potpourri des Kollegen Wolfgang Erbe (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=wolfgang+erbe) rund um die CORONA-HYSTERIE (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=corona) erreicht.

Wir haben dieses Info-Potpourri nachstehend in leicht gekürzter Fassung zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet.

Dem Kollegen Wolfgang sagen wir ein herzliches Dankeschön für die ausgezeichnete Recherche!

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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Kollege Wolfgang Erbe informiert:

Wir werden belogen und betrogen! – Nicht Corona tötet uns – Vaskulitis! – Unerwünschte Arzneimittelwirkungen! – Medikamenteninduzierte Vaskulitis? + Hohe Ansteckung des Gesundheitspersonals mit SARS-CoV-2

Wir werden belogen und betrogen! – Nicht Corona tötet uns!                              – Vaskulitis! –

Unerwünschte Arzneimittelwirkungen!

Medikamenteninduzierte Vaskulitis?

Diagnose und Differenzialdiagnose

Die kutane Kleingefäßvaskulitis, wie das Krankheitsbild in den 2012 revidierten Kriterien der Chapel Hill Consensus Conference genannt wird, fällt in der Regel mit palpabler Purpura der unteren Extremitäten auf. Sie wird auch Hypersensitivitätsvaskulitis oder leukozytoklastische Vaskulitis genannt. Man versteht unter Purpura eine kleinfleckige Kapillarblutung in der Unterhaut und/oder den Schleimhäuten, also Petechien. Im Gegensatz zu einem Erythem verschwinden die Flecken nicht bei Druck auf die entsprechende Stelle. Den Kleingefäßvaskulitiden gemeinsam ist die Ablagerung von Immunkomplexen von zirkulierenden Antikörpern. Sie aktivieren das Komplement. Die Entzündungsreaktion der postkapillären Venolen zerstört leicht die dünnen Wände und zieht Einblutungen in die durch das Infiltrat hervorgerufenen Papeln nach sich. Daraus ergibt sich das klinische Bild der palpablen Purpura (5). Im Laufe der Zeit färben sich die meist kreisförmigen Flecken durch den Abbau des Hämoglobins braun, dann grün und schließlich gelb.

Die Hälfte der Kleingefäßvaskulitiden wird als idiopathisch angesehen, die andere Hälfte tritt nach Medikamenteneinnahme und postinfektiös auf, häufig nach respiratorischem Infekt mit beta-hämolysierenden Streptokokken A oder einer Hepatitis C Infektion. Eine sichere ätiologische Zuordnung gelingt indes häufig nicht.

Die medikamenteninduzierte Vaskulitis erscheint meist in engem zeitlichen Zusammenhang von sieben bis zehn Tagen mit der Medikamentenneugabe, kann aber unter Umständen auch erst ein halbes Jahr nach der Einnahme des neuen Medikamentes auftreten. Voraus gehen der Purpura oft grippeähnliche Symptome wie leichtes Fieber, Gliederschmerzen, allgemeine Abgeschlagenheit. Das Labor zeigt eine der Schwere der Erkrankung korrelierte Anämie. BSG und CRP sind erhöht. Medikamente können auch eine ANCA-assozierte Vaskulitis auslösen (2). Bei Mitbefall der Niere (als einem wie die Haut stark durchdurchblutetem Organ) findet sich eine Kreatininerhöhung (Abfall der eGFR) sowie eine Erythrozyturie und Proteinurie. Da auch die Lunge ein sehr stark durchblutetes Organ ist, kann auch sie befallen werden. Klinische Symptome sind aber nur in schwersten Fällen zu fassen.

https://www.akdae.de/Arzneimitteltherapie/AVP/Artikel/201601/053h/index.php

https://www.akdae.de/Arzneimitteltherapie/AVP/Artikel/201601/053.pdf

 Vaskulitis – LEHRSAMMLUNG 

RADIOLOGISCHER BILDER

AUS DER

LUNGENHEILKUNDE

Vaskulitis 

Fehlbildungen der Pulmonalarterien

http://www.mevis-research.de/~hhj/Lunge/SammlHG.html

Hohe Ansteckung des Gesundheitspersonals mit SARS-CoV-2

Was ist eine Vaskulitis kleiner Gefäße?

Vaskulitiden Teil 1/3

Corona-Infektion kann auch zu Bindehautentzündung führen

Typische Symptome für eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 sind Husten und Fieber. In manchen Fällen kann auch eine Bindehautentzündung auf COVID-19 hinweisen. Kennzeichnend ist dabei die hohe Temperatur am Auge.

https://www.medical-tribune.de/medizin-und-forschung/artikel/augen-auf-bei-covid-19-corona-infektion-kann-zu-bindehautentzuendung-fuehren/

https://www.lungenaerzte-im-netz.de/news-archiv/meldung/article/corona-infektion-kann-auch-zu-bindehautentzuendung-fuehren/

https://www.gelbe-liste.de/nachrichten/corona-infektion-bindehaut

https://www.tag24.de/thema/coronavirus/ungewoehnliches-corona-symptom-an-den-augen-bislang-voellig-unterschaetzt-1473264

NEUES ANZEICHEN FÜR INFEKTION?

Ärzte warnen:

Mysteriöse Flecken als Coronavirus-Symptom? Kinder und Jugendliche besonders betroffen

Bislang galten vor allem trockener Husten und Fieber als Coronavirus-Symptome. Ärzte wurden nun auf andere Merkmale aufmerksam – die besonders bei jüngeren Patienten auftreten.

https://twitter.com/aedv_es?ref_src=twsrc%5Etfw%7Ctwcamp%5Etweetembed%7Ctwterm%5E1248898724945952768&ref_url=https%3A%2F%2Fwww.n-tv.de%2Fwissen%2FAusschlag-koennte-Covid-19-Symptom-sein-article21728139.html

Als typische Covid-19-Symptome gelten Husten und hohes Fieber. Doch je weiter sich die Krankheit ausbreitet, umso deutlicher wird: Es gibt auch viele andere Zeichen, die auf sie hindeuten. Ärzte in mehreren Ländern beschreiben nun Hautveränderungen bei Covid-19-Patienten, auf die man verstärkt achten sollte.

Auch Monate nach dem Auftreten der ersten Covid-19-Fälle ist die durch das neuartige Coronavirus ausgelöste Erkrankung noch in vielem rätselhaft. Immer deutlicher wird, dass das Virus nach seinem Eindringen im menschlichen Körper ein sehr komplexes Krankheitsgeschehen auslösen kann.

Als häufigste Symptome gelten Husten, hohes Fieber und starke Gliederschmerzen. Inzwischen werden aber auch der Verlust des Geschmacks- und Geruchssinns, Durchfall und Augenschmerzen mit der Infektion in Verbindung gebracht. Nun zeichnet sich ein weiteres Merkmal von Covid-19 ab. Aus mehreren Ländern gibt es Berichte, dass Covid-19-Patienten deutliche Hautveränderungen aufwiesen.

Unter anderem dokumentierte der Direktor für kosmetische und klinische Forschung in der Abteilung für Dermatologie am Mount Sinai-Krankenhaus in New York, Joshua Zeichner, diese häufig unspezifischen Befunde. Zeichner beschrieb sie in US-Medien als „Striemen oder Nesselsucht“, als „Ausschlag ähnlich wie bei anderen Virusinfektionen“ oder „blutergussartig“. Bei manchen Patienten erinnere das Hautbild vor allem an den Zehen an Erfrierungen oder an netzartige Muster, die normalerweise durch verstopfende Blutgerinnsel in kleinen Blutgefäßen entstehen.

Gibt es die Covid-Haut?

Der italienische Arzt Dr. Sebastiano Recalcati hat seine Erkenntnisse bereits unter dem Titel „Hautmanifestationen bei Covid-19 – eine erste Perspektive“ zusammengefasst. Recalcati leitet die Abteilung für Dermatologie am Allesandro Manzoni-Krankenhaus in Lecco in der Lombardei. Von insgesamt 88 dort behandelten Covid-19-Patienten zeigten 18 Hautveränderungen (20,4 Prozent). Etwa die Hälfte der Patienten hatte die Hautsymptome bereits während ihres Krankenhausaufenthaltes, die andere Hälfte erst danach. Auch Recalcati berichtet von Rötungen und nesselsuchtartigem Ausschlag, die sich jedoch meist am Körper zeigten.

Die spanische Akademie für Dermatologie bündelt die bisher gesammelten Erfahrungen unter dem Stichwort „Covid-Skin“. „Es ist sehr wichtig, diese Manifestationen auf der Haut zu kategorisieren, um ihr Vorhandensein als Symptom bei der Diagnose von Covid-19 in Beziehung setzen zu können. Dies ist besonders in asymptomatischen Fällen relevant“, heißt es in einer Pressemitteilung der Akademie.

Der Verband der spanischen Podologen startete ebenfalls ein Register, in dem Fachkräfte Fälle eintragen sollen. So sollen entsprechende Befunde besser erfasst werden. Nach Angaben des Verbandes sind bereits zahlreiche Fälle von Kranken registriert worden, die kleine dermatologische Läsionen an den Füßen hatten. Das Symptom trat nach den bisherigen Erfahrungen vor allem bei Kindern und Jugendlichen auf. Die purpurfarbenen Flecken seien denen von Masern, Windpocken oder Frostbeulen sehr ähnlich. Die spanischen Ärzte raten Eltern, deren Kinder diese Hautveränderungen aufweisen, den Nachwuchs zu isolieren und zu beobachten, ob weitere Symptome von Covid-19 auftreten.

Noch gelten die Hautsymptome nicht als verlässliches Zeichen für eine Corona-Infektion. Inzwischen empfehlen Ärzte aber einen Abgleich mit möglichen anderen Symptomen, weil eine Verbindung zu Covid-19 nicht ausgeschlossen werden kann.

Quelle: ntv.de, sba

https://www.n-tv.de/wissen/Ausschlag-koennte-Covid-19-Symptom-sein-article21728139.html

Hilft nicht – Beatmen, so «viel man will»

Neben den Vorerkrankungen legten die Forscher ihr Augenmerk auf die Lungen der Verstorbenen. «Die wenigsten Patienten hatten eine Lungenentzündung«, erklärt Tzankov, «sondern das, was wir unter dem Mikroskop gesehen haben, war eine schwere Störung der Mikrozirkulation der Lunge

Das bedeute, dass der Sauerstoffaustausch nicht mehr funktioniere. Eine Beatmung würde in solchen Fällen nicht mehr helfen. «Man kann dem Patienten so viel Sauerstoff geben, wie man will, der wird dann einfach nicht mehr weitertransportiert.»

https://www.blick.ch/news/schweiz/basel/neue-erkenntnisse-nach-obduktion-von-covid-toten-an-uni-basel-beatmung-nuetzt-bei-schwerkranken-patienten-nichts-mehr-id15855388.html

Nach einigem Zögern werden nun mehr am Coronavirus Verstorbene obduziert 

Erste Ergebnisse liegen NDR, WDR und SZ vor. Die Debatte, ob jemand „am“ oder „mit“ dem Virus gestorben ist, hält ein Pathologe für unergiebig.

Von Christian Baars, Markus Grill und Georg Mascolo, NDR/WDR

Schwere Gefäßentzündungen verschiedenster Organe

Am interessantesten seien aber die feingeweblichen Untersuchungen gewesen, berichtet der Pathologe. „Die wenigsten Patienten hatten keine Lungenentzündung, sondern das, was wir unter dem Mikroskop gesehen haben, war eine schwere Störung der Mikrozirkulation der Lunge.“ Das heißt, der Prozess des Sauerstoffaustauschs funktionierte nicht mehr. „Man kann dem Patienten so viel Sauerstoff geben wie man will, der wird dann einfach nicht mehr weiter transportiert.“ Das erkläre auch, warum sich die Intensivmediziner so schwer tun bei der Beatmung.

Pathologen der Universität Zürich hatten vergangene Woche im Fachblatt „Lancet“ nach der Analyse von zwei Verstorbenen und einem überlebenden Patienten ebenfalls darauf hingewiesen, dass das Coronavirus nicht nur die Lunge angreift, sondern zu einer schwerwiegenden Gefäßentzündung verschiedenster Organe führen kann.

Sehr berechtigte Kritik am Robert-Koch Institut

Karl Friedrich Bürrig, Präsident des Bundesverbands Deutscher Pathologen, hält die bis vor kurzem gültige RKI-Empfehlung für einen Lapsus. Obduktionen hätten „bei allen modernen Infektionskrankheiten einen wesentlichen Beitrag geleistet“, sagt Bürrig. Der Verband habe deshalb in der vergangenen Woche alle Pathologen angeschrieben und gebeten, „Obduktionen von Covid-19-Verstorbenen durchzuführen“.

Die Ergebnisse sollen ab sofort an ein neu eingerichtetes Register an der RWTH Aachen gemeldet werden. „Wir haben als Pathologen die einzigartige Möglichkeit, durch Obduktionen die Therapie der Erkrankten zu verbessern“, heißt es in einem Schreiben des Aachener Registers an die Pathologen. Nicht nur die Lungenfachärzte, auch die Öffentlichkeit schaue „aktuell mit einer gewissen Erwartung auf unser Fachgebiet“, versichert Bürrig seinen Kollegen.

 

 
 
 

Es kann alle Organe treffen

Oft fängt es an wie eine Grippe: Man fühlt sich schlapp, alles tut weh und die Gelenke sind geschwollen. In der Nacht fiebert und schwitzt man und am Morgen hat man kaum die Kraft, sich aus dem Bett zu erheben. Dies kann ein Anzeichen für eine mysteriöse Krankheit sein, nämlich das Gefäßrheuma. Sie ist nicht besonders häufig. Aber immerhin sind mir in meiner Praxis bereits zwei Menschen mit dieser Krankheit begegnet. Sie suchten Hilfe, weil die mysteriöse Schlappheit auch nach mehreren Wochen einfach nicht weggehen wollte, obwohl eine Grippe dann schon längst wieder geheilt sein sollte. Ein weiteres Anzeichen ist die schubweise Verschlimmerung der Symptome.

Verschiedene Formen

Gefäßrheuma gibt es in verschiedenen Formen. Ihnen ist gemeinsam, dass die Gefäßwände entzündet sind (medizinisch: Vaskulitis). Bei der primären Form bildet sich zuerst die Entzündung in den Gefäßen und greift dann auf andere Körperbereiche wie Lungen, Herz, Nieren aber auch die Haut über. Die sekundäre Form hingegen hat sich aus einem entzündlichen Gelenkrheuma oder aus einem vermeintlich überstandenen bakteriellen Infekt im Kindes- oder Jugendalter entwickelt.

Folgen für den Körper

Das besondere an diesen Entzündungen ist es, dass es sich um fehlgeleitete Reaktionen handelt. Es tauchen bestimmte Antikörper im Blut auf, die sich gegen körpereigene weiße Blutkörperchen richten. Dabei werden die Blutkörperchen aktiviert und es kommt zu einem Entzündungsprozess an der Blutgefäßwand. Dadurch verengen sich die Blutgefäße. Wenn es die großen Gefäße betrifft, steigt damit der Blutdruck, weil die gleiche Menge Blut nun durch ein dünneres Gefäß gepumpt wird. Sind die kleinen Gefäße betroffen, kann dies die Blutversorgung von Organen stören. Denn Organe wie Leber oder Nieren werden von einem feinen Netz aus Gefäßen durchzogen, welche die Organzellen mit dem „Kraftstoff“ Blut versorgen. So kommt es, dass diese schlimme Krankheit die Schädigung von Organen zur Folge haben kann. Die bleierne Müdigkeit und Schlappheit stellt sich übrigens deshalb ein, weil der Körper alle möglichen Antikörper produziert – obwohl es sich um einen falsch erkannten Feind handelt. Darunter müssen andere Aufgaben leiden. Die Leber stellt beispielsweise statt der normalen Proteine vermehrt Entzündungsparameter her. Die Immunantworten gehen also zu Lasten der Energiegewinnung.

Der Ursache auf der Spur

Vieles rund um diese Krankheit ist noch mit einem großen Fragezeichen versehen. Doch im November haben Forscher eine sensationelle Entdeckung veröffentlicht: Die Krankheit könnte sich durch eine Kreuzreaktion auf einen artfremden Eiweißstoff gebildet haben, der von bestimmten Bakterien ausgeht. Die Gefäßwände haben zufällig eine ähnliche Oberfläche wie der fremde Eiweißstoff, weshalb sie angegriffen werden.

Diagnose

$imageright2$Die Beschwerden und Symptome können derart unterschiedlich sein, dass es eine wirklich typische Symptomatik nicht gibt. Das Gefäßrheuma beginnt aber meist mit allgemeinen Anzeichen wie Fieber, Nachtschweiß, Gewichtsabnahme, Krankheitsgefühl und abnehmende Leistungsfähigkeit. Auf der Haut können sich fleckige Rötungen oder offene Stellen bilden. Die Augengefäße entzünden sich manchmal, dann kommt es zu Sehstörungen. Geht die Entzündung auf das Nervensystem über, können Krampfanfälle, Depressionen, Kopf- und Nervenschmerzen bis hin zu Lähmungen und Schlaganfällen resultieren. Die Lunge äußert sich durch einen Bluthusten. Im Hals-Nasen-Ohren-Trakt kommt es u. U. zu Schleimhautdefekten, Nasenblutungen, Drehschwindel und Hörsturz. Bei einer Nierenbeteiligung ist Blut und Eiweiß im Urin zu finden. Auch Brust- und Herzschmerzen können auf Gefäßrheuma hindeuten. Darüber hinaus hat jeder Vaskulitisform noch ihre speziellen Symptome. So ist bei der „Takayasu-Arteriitis“ die Pulslosigkeit eines Armes oft das Symptom. Bei der „Panarteriitis nodosa“ treten Muskel- und Hodenschmerzen auf. Und bei der „Churg-Strauss-Vaskulitis“ leiden die Betroffenen unter Asthma.
Zusätzlich können im Blut Entzündungswerte nachgewiesen werden. Die großen Gefäße können auch durch ein bildgebendes Verfahren (PET) dargestellt werden.
Oft wird auch aus der Schläfenarterie ein Stückchen Gewebe zur Untersuchung entnommen.

Therapie

Die Therapie besteht aus zwei Prinzipien: Mit Kortisonpräparaten werden die Entzündungen gelindert. Mit Immunsuppressiva werden die körpereigenen Abwehrreaktionen unterdrückt. Manche Menschen haben ihr ganzes Leben lang nur ein oder zwei Ausbrüche dieser Krankheit. Andere Formen ziehen schwerere Schäden nach sich. Denn die betroffenen Gefäße können absterben. Befinden sie sich in einem Organ oder Muskel, wird dieser funktionsuntüchtig. Eine Schädigung der Nieren kann zur Dialyse führen, mit Lebensgefahr. Ist der Herzmuskel betroffen, kann es zum Herzinfarkt kommen. Wichtig ist, dass Sie in ein erfahrenes Rheumazentrum gehen.

Autor: Wissen Gesundheit-Redaktion

 

Vaskulitis (Blutgefäßrheuma)

Eine Vaskulitis (Blutgefäßrheuma) ist eine seltene Rheumaerkrankung und wird als eine Entzündung der Blutgefäße verstanden. Nach Angaben der Deutschen Rheuma-Liga leiden rund 16.500 Deutsche an einer Vaskulitis. Betroffen sind Menschen in jedem Lebensalter, Frauen und Männer gleichermaßen häufig.
 

Das Immunsystem hat die Aufgabe Viren und Bakterien abzuwehren. Um das sicherzustellen müssen die Abwehrzellen innerhalb kürzester Zeit identifizieren, ob es sich um eine körpereigne Zelle, ein Bakterium oder ein Virus handelt. Allen rheumatischen Erkrankungen ist gemeinsam, dass bei der Identifikation und Abwehr Fehler auftreten. Körpereigene Strukturen werden mit Bakterien verwechselt und vom Immunsystem angegriffen.

Bei solchen Fehlreaktionen können auch die Wände von Blutgefäßen angegriffen werden. Da jedes menschliche Organ durch Blutgefäße versorgt wird, kann es im Rahmen solcher Entzündungen zur Schädigung nahezu jeden Organs kommen.

Welche Blutgefäße sind betroffen?

Die Vaskulitiden werden anhand der Größe der beteiligten Blutgefäße eingeteilt. Wenn sich mikroskopisch kleine Blutgefäße entzünden, spricht man von Kleingefäßvaskulitiden. Gemeint sind damit Kapillaren, Arteriolen und Venolen, die mit dem bloßen Auge nicht sichtbar sind. Bei der Entzündung von großen Blutgefäßen, wie z.B. der Hauptschlagader (Aorta), der Halsschlagader (Carotis-Arterie) oder der Schläfenlappenarterie (Temporal-Arterie), spricht man von Großgefäßvaskulitiden.

Es gibt eine Reihe von verschiedenen Krankheitsbildern, die von den Rheumatologen genau zugeordnet werden. Eine typische Kleingefäßvaskulitis ist die Granulomatose mit Polyangiitis (Wegener´sche Granulomatose). Eine typische Großgefäßvaskulitis ist die Riesenzellarteriitis (Arteriitis temporalis).

Die entzündliche Erkrankung der Blutgefäße wird durch Eiweiße des Abwehrsystems hervorgerufen. Die Eiweiße werden durch die Blutbahn durch den Körper transportiert und können somit quasi überall eine Entzündung der Blutgefäße (Vaskulitis) hervorrufen.© Kateryna_Kon – stock.adobe.com
Wie wird die Diagnose gestellt?

Die Diagnosestellung einer Vaskulitis ist schwierig, weil die Verläufe der Erkrankungen sehr unterschiedlich sind und nahezu jedes Organ des menschlichen Körpers betroffen sein kann.

Wenn ein Rheumatologe einen Verdacht auf eine Kleingefäßvaskulitis hat, wird er versuchen aus dem betroffen Organ eine Gewebeprobe zu gewinnen. Die entzündeten Blutgefäße sind so klein, dass sie nur unter dem Mikroskop beurteilt werden können.

Wenn der Rheumatologe den Verdacht auf eine Großgefäßvaskulitis hat, so wird er die betroffenen Blutgefäße mit Ultraschall, Magnetresonanztomographie (MRT) oder anderen speziellen Verfahren untersuchen.

Welche Beschwerden treten auf?

Jedes menschliche Organ wird von Blutgefäßen versorgt. Wenn sich diese entzünden, kann das Folgen für die Funktion des Organs haben. Der Rheumatologe muss jedes Organ gründlich untersuchen, um zu prüfen, ob eine Entzündung der Blutgefäße im Organ vorhanden ist. Eine Vaskulitis kann eine Vielzahl von Beschwerden verursachen:

  • Allgemeinsymptome
    Fieber, Müdigkeit und Gewichtsverlust können bei gesicherter Diagnose einer Vaskulitis auf entzündliche Aktivität und ein generalisiertes Stadium hinweisen.
  • HNO-Trakt, obere Atemwege
    Entzündungen der Blutgefäße im Nasenrachenraum können zu einer Schädigung der Nasenscheidewand, Paukenergüssen, einer Zerstörung des Nasenknorpels („Sattelnase“) und einer chronischen Entzündung der Luftröhre führen. Chronisch blutig-borkiger Schnupfen und chronische Nasenebenhöhlenentzündungen können die Folge sein.
  • Lunge
    Eine immunologisch-vermittelte Entzündung der Kapillaren der Lunge führt zu einer Einblutung in die Lunge. Eine Vermehrung der Bindegewebsfasern erhöht die Steifigkeit der Lunge (Lungenfibrose), was die Atemfunktion beeinträchtigt.
  • Niere
    Eine Entzündung der Nierenkelche (Glomerulonephritis) ist eine der bedrohlichsten Manifestationen einer Kleingefäßvaskulitis und bewirkt eine Verschlechterung der Nierenfunktion.
  • Geruchs- und Geschmacksverlust!
  • Periphere Nerven
    Periphere Nerven sind nicht selten betroffen, die Entzündung kann zu Nervenausfällen führen. Ausfälle von peripheren Nerven können sich innerhalb kürzester Zeit („über Nacht“) in dramatischem Ausmaß entwickeln.
  • Auge
    Eine Entzündung der äußeren Aderhaut (Skleritis) und der mittleren Augenhaut (Uveitis) sind mögliche Manifestationen einer Kleingefäßvaskulitis. Eine unzureichende Behandlung beider klinischen Manifestationen kann zur Verschlechterung des Sehvermögens führen.
  • Herz
    Eine Beteiligung des Herzens in Form einer Muskelentzündung (Myokarditis) oder einer Herzbeutelentzündung (Perikarditis) ist häufig prognoseentscheidend für den Gesamtverlauf der Erkrankung. Es ist zu bedenken, dass Patienten mit Vaskulitiden ein erhöhtes Risikoprofil für Herzkranzgefäßverschlüsse (koronare Herzkrankheit) haben.
  • Gelenke/Muskeln
    Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen und Gelenkentzündungen treten bei allen Vaskulitiden auf, sind aber meistens weniger gefährlich als bei Gelenkrheumaerkrankungen.
  • Zentrales Nervensystem (Gehirn, Hirnhäute)
    Eine Beteiligung der Gehirnnerven oder der Hirnhäute (Meningitis) kann mit sehr ernsten klinischen Verläufen vergesellschaftet sein, ist aber im Vergleich zu den anderen Organmanifestationen eher selten. Die Beschwerden können einem Schlaganfall ähneln.
  • Haut
    Eine Entzündung von kleinen Blutgefäßen der Haut ist sehr häufig. Viele rote Flecken von wenigen Millimetern Größe (Petechien) an den Unterschenkeln sind typisch. Besonders schwere Entzündungen können zu chronischen Wunden führen.
  • Magen und Darm
    Entzündliche Aktivität einer Vaskulitis am Gastrointestinaltrakt findet sich einigen Kleingefäßvaskulitiden. Es ist zu bedenken, dass im Rahmen von unerwünschten Arzneimittelwirkungen auch Probleme am Magen und Darm auftreten können und von Entzündungen abgegrenzt werden müssen.
  • Knochen
    Eine Osteoporose ist eine häufige und für den Rehabilitationsprozess wichtige Begleiterkrankung bei Patienten mit Vaskulitis. Dieses liegt an der Krankheitsaktivität selbst, langfristigen Kortisongaben und krankheitsbedingter Immobilität.
  • Psychische Komorbidität
    Bei den Vaskulitiden handelt es sich um potentiell lebensbedrohliche Erkrankungen, bei denen es in vielen Fällen zu Rezidiven kommt. Depression und Angststörung können die Folge sein. Außerdem sind psychische Manifestationen als unerwünschte Arzneimittelwirkung von hochdosierten Kortison möglich.
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  • Wie wird in einer Rehabilitation therapiert?

Im Rahmen einer stationären Rehabilitation werden Patienten mit einer Vielzahl von Therapien behandelt, die sich ergänzen und aufeinander abgestimmt sind:

  • Information und Schulung
    Es ist bekannt, dass Patienten, die gute Kenntnisse über ihre Erkrankungen haben, viel besser mit Krankheitssymptomen umgehen können. Die Informationen werden im Rahmen von Schulungen, durch Bücher und Informationsbroschüren vermittelt. Wichtig ist auch der Austausch der Patienten untereinander. Da die Erkrankungen insgesamt sehr selten sind, ist es sinnvoll Patienten aus ganz Deutschland an wenigen spezialisierten Zentren zu konzentrieren.
  • Bewegungstherapie/Sporttherapie
    Bei der Bewegungstherapie (Nordic Walking, Wassergymnastik, Funktionstraining, Ergometer-Therapie) geht es nicht nur um die Verbesserung der Beweglichkeit der Gelenke. Vielmehr können durch gezielte Anwendungen Entzündungsrektionen reduziert werden.
  • Ernährung
    Im Rahmen einer rheumatologischen Rehabilitation erhalten die Patienten Vorträge zur Ernährung und kochen gemeinsam in der Lehrküche. Durch die Ernährung können rheumatische Entzündungen positiv beeinflusst werden.
  • Beruf
    Die berufliche Situation ist ein zentrales Thema der Rehabilitation. Es ist wichtig nach einer schweren, möglicherweise lebensbedrohlichen Krankheitsepisode wieder berufliche Perspektiven zu erarbeiten.
  • Motivation zur Teilnahme an Selbsthilfegruppen
    Die Teilnahme an einer Selbsthilfegruppe kann helfen, die in der Rehabilitation erreichten Erfolge langfristig zu erhalten. Aufgrund der Seltenheit der Krankheitsbilder kann es schwierig sein vor Ort spezifische Selbsthilfegruppen zu finden. Eine Lösung können überörtliche Angebote der Deutschen Rheumaliga zum Thema Vaskulitis sein.
  • Verhindern von Erkrankungen der Herzkranzgefäße und von Schlaganfällen
    Durch die chronische Entzündungssituation besteht ein deutlich erhöhtes Risikoprofil für nicht-entzündliche Erkrankungen der Herzkranzgefäße und von Schlaganfällen. Ein allgemeines aerobes Herz-Kreislauf-Training durch Bewegungstherapie ist bei jeder Form der Vaskulitis indiziert. Je nach Belastbarkeit bieten sich Nordic Walking, Walking, Ergometer-Training und Wassergymnastik an. Beeinflussbare kardiovaskuläre Risikofaktoren sollten reduziert werden. Dieses beinhaltet u.a. eine gezielte Nikotinentwöhnung, Gewichtsreduktion bei Übergewicht und Kenntnisse bezüglich einer gesunden Ernährung (Lehrküche, Ernährungsvorträge, Einzelberatung).
  • Verbesserung der Lungenfunktion
    Stärkung der Atem-Hilfsmuskulatur durch Atemgymnastik. Allgemeines aerobes Training.
  • Verhindern einer Osteoporose mit Wirbelkörperfrakturen
    Das Risiko für eine Osteoporose ist deutlich erhöht. Alle Patienten mit Vaskulitis sollten durch einen Knochenspezialisten (Osteologe DVO) untersucht werden und das Risiko für Knochenbrüche sollte von diesem eingeschätzt werden (strukturiertes osteologisches Assessment).
  • Stabilisierung der Psyche
    In Gruppenanwendungen geht es um die Bewältigung von psychischen Problemen als Folge der schweren Grunderkrankung. Psychologische Einzelgespräche sollten durch einen Therapeuten geführt werden, der spezifische Kenntnisse über das vorliegende Krankheitsbild hat.
  • Schutz der Niere
    Wenn die Entzündung in der Niere komplett zurückgedrängt ist, ist das Ausschalten aller anderen potentiell nierenschädigenden Begleitfaktoren (Bluthochdruck, Medikamente etc.) wichtig.
  • Koordination der Hände
    Aktive thermische Anwendungen, z.B. Bewegungsübungen der Hände in warmem Raps, verbessern das Wohlbefinden und die Feinmotorik der Hände.
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  • Zentrumsbildung in der Rehabilitation

Vaskulitiden sind selten, schwierig zu diagnostizieren und gefährlich. Daher werden Patienten mit Vaskulitis in der Akutmedizin in spezialisierten Zentren behandelt. Diese Entwicklung ist auch für die Rehabilitation sinnvoll.

Entscheidend für eine Zentrumsbildung zur Rehabilitation von Patienten mit Vaskulitis ist ein Therapieteam, das viel Erfahrung mit der Behandlung dieser Erkrankungen hat. Alarmsignale müssen richtig interpretiert werden. Eine enge Kooperation der Rehaklinik mit einem akutmedizinischen Vaskulitis-Zentrum ist für den Fall einer akuten Verschlechterung unerlässlich. Schulungen des gesamten Therapieteams müssen regelmäßig stattfinden. Therapeutische Anwendungen auf Ebene des Körpers (Physiotherapie, Ergotherapie und Sporttherapie) und auf Ebene der Psyche (psychologische Schulungen) können nur gelingen, wenn der Therapeut detaillierte Kenntnisse über die vorliegende Erkrankung und ihre Funktionsstörungen hat.

Fazit

Vaskulitiden sind Erkrankungen mit potentiell bedrohlichen Verläufen, die nahezu jedes Organsystem befallen können. Die Rehabilitation sollte in spezialisierten Zentren erfolgen, um eine möglichst hohe Versorgungsqualität sicherzustellen.

zuletzt geändert am: 24.06.2019

https://www.qualitaetskliniken.de/erkrankungen/vaskulitis-blutgefaessrheuma/

Vaskulitiden:

Kawasaki-Syndrom

Das Kawasaki-Syndrom (auch mukokutanes Lymphknotensyndrom, MCLS) ist eine schwere Kinderkrankheit, an der in Deutschland ca. 350 Kinder pro Jahr erkranken.

Es sind fast ausschließlich Kinder bis fünf Jahre betroffen. Beim Kawasaki-Syndrom entzünden sich die mittleren und kleinen Arterien und auch die Organe im gesamten Körper. Im Anfangsstadium wird die Erkrankung oft mit Masern oder Scharlach verwechselt. Die Kinder leiden unter andauerndem, hohem Fieber, bekommen einen Hautausschlag am Rumpf, gerötete und geschwollene Lippen, eine belegte Zunge und stark verdickte Lymphknoten. Handflächen und Fußsohlen sind ebenfalls gerötet und geschwollen. Befällt die Entzündung die Herzgefäße, kann es zu Aussackungen („Aneurysmen“) und lebensgefährlichen Infarkten kommen. In der Regel heilt die akute Erkrankung von selbst aus. Eine rechtzeitige Erkennung und Behandlung des Kawasaki-Syndroms ist jedoch entscheidend, um bleibende Herzerkrankungen zu vermeiden. 

Granulomatose mit Polyangiitis (Morbus Wegener)

Die Wegener-Granulomatose (auch Morbus Wegener, Klinger-Wegener-Churg-Syndrom, Riesenzellen-Granulo-Arteriitis, Allergische Angiitis oder Rhinogene Granulomatose) ist eine seltene Vaskulitis der kleinen Blutgefäße am Ende des Blutkreislaufs, wobei sich Knötchen („Granulome“) in den oberen und unteren Atemwegen bilden. Erste Anzeichen sind blutiger Schnupfen, schwer heilende Wunden, Nebenhöhlenentzündungen, Ohrenschmerzen und Hörverlust. Die Entzündung kann den Nasenknorpel angreifen, wodurch es zu der typischen „Sattelnase“ kommt. Später greift die Entzündung auf die Haut, die Lungen und die Nieren über. Im Blut lassen sich erhöhte ANCA-Werte nachweisen. Während die Wegener-Granulomatose unbehandelt tödlich verläuft, bestehen bei rechtzeitiger Behandlung gute Chancen auf Besserung.

Eosinophile Granulomatose mit Polyangiitis

(Churg-Strauss-Syndrom)

Das sehr seltene Churg-Strauss-Syndrom (CSS, auch Allergische granulomatöse Angiitis) ist eine knötchenbildende Entzündung der kleinen Blutgefäße, die auf eine bereits bestehende Asthma-Erkrankung folgt. Die Krankheit tritt sehr selten auf, meist im Alter von ca. 40 Jahren. Betroffen sind meist die Haut und die Lunge, es kommt zu typischen Einblutungen und Knötchen, Sensibilitätsstörungen an Händen und Füßen. Lebensbedrohlich kann eine Herzbeteiligung sein, die Rhythmusstörungen hervorruft. Wie bei der Wegener-Granulomatose können erhöhte ANCA-Werte auf ein Churg-Strauss-Syndrom hinweisen. Die Aussichten auf dauerhafte Besserung sind bei rechtzeitiger Behandlung gut.

Mikroskopische Polyangiitis

Bis vor 20 Jahren noch als Unterform der Polyarteriitis nodosa klassifiziert, wird die Mikroskopische Polyangiitis (MPA, auch mPAN in Abgrenzung zur klassischen PAN) inzwischen als eigenständige Erkrankung eingeordnet. Diese generalisierte, keine Knötchen bildende Vaskulitis der kleinen Gefäße tritt in Deutschland sehr selten auf.

Typischerweise sind die Nieren und die Lunge betroffen, das äußere Erscheinungsbild ähnelt der Wegener-Granulomatose. Auch hier sind die typischen ANCA-Marker, speziell der P-ANCA, nachweisbar.

Purpura Schönlein-Henoch

Die häufigste, aber gleichzeitig harmloseste Vaskulitis des Kindes- und Jugendalters befällt fast ausschließlich Jungen und Mädchen zwischen vier und elf Jahren, gehäuft im Frühjahr und Herbst. Die namensgebenden punktförmigen Einblutungen („Purpura“), die meist an den Beinen und Füßen auftreten, entstehen durch Entzündungen der kleinsten Blutgefäße und treten in der Regel schubweise nach vorausgehenden Infekten der Atemwege auf. Häufige Begleitsymptome sind Gelenkbeschwerden in den Beinen, Ödeme, Bauchschmerzen mit Übelkeit und Fieber. Die Purpura Schönlein-Henoch verläuft meist ohne Komplikationen und heilt ohne Spätfolgen von selbst aus. Bei Erwachsenen ist die Erkrankung deutlich seltener und neigt durch häufigere Rückfälle eher zu Komplikationen. Jedoch ist die Prognose insgesamt gut.


Sekundäre Vaskulitiden

Die Gruppe der sekundären Vaskulitiden versammelt Erkrankungen, die sich ursächlich auf eine andere Krankheit (rheumatische Erkrankungen, Autoimmunerkrankungen wie AIDS oder Syphilis, Virus-Hepatitis oder Tumoren), ein bestimmtes Medikament oder einen Infekt zurückführen lassen. Bei diesen Vaskulitis-Formen sind meist die kleineren Gefäße betroffen. Sekundäre Vaskulitiden treten unter anderem in Verbindung mit der Rheumatoiden Arthritis, dem systemischen Lupus erythematodes oder der Kryoglobulinämie auf.

https://www.klinikum-dresden.de/vz_khdf/Vaskulitis/Arten-aaa-1.html

Corona-Krise: Prof. Sucharit Bhakdi erklärt warum die Maßnahmen sinnlos und selbstzerstörerisch sind

https://www.youtube.com/watch?v=JBB9bA-gXL4

https://www.youtube.com/watch?v=MARVdS-pHdQ

Hohe Ansteckungsgefahr des Gesundheitspersonals mit SARS-CoV-2

Die Zahl der SARS-CoV-2-Infizierten bei Ärzten, Pflegern und medizinischem Personal steigt: Aktuell liegt sie bei 7.413 und 13 Todesfällen, berichtet das Robert Koch-Institut (RKI), weist aber auf eine hohe Dunkelziffer hin.

LL 

 
 
Wolfgang Erbe
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