Die Kollegen Dirk Altpeter und Wolfgang Erbe berichten wieder einmal ganz brandaktuell über und rund um die CORONA-HYSTERIE!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) können wir heute wieder den Eingang einer großen Fülle von Informationen rund um die CORONA-HYSTERIE (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=corona) registrieren!

Die Kollegen Dirk Altpeter (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=dirk+altpeter) und Wolfgang Erbe (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=wolfgang+erbe) haben zum x-ten Mal wieder ausgezeichnet recherchiert, so dass wir Euch nachstehend eine sehr umfangreiche CORONA-HYSTERIE-BELICHTUNG präsentieren können.

Wir sagen beiden Kollegen wieder unser herzliches Dankeschön für ihre Mühen.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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Kollege Dirk Altpeter informiert:

> https://www.epochtimes.de/politik/welt/us-politiker-kritisieren-youtube-wegen-loeschung-von-inhalten-die-der-who-nicht-gefallen-a3222772.html?newsticker=1 !

> https://www.silberjunge.de/ !

> https://mms-seminar.com/klinische-studie-chlordioxid-mms-gegen-covid-19-gestartet/ !

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Kollege Wolfgang Erbe informiert:

US Arbeiter*Innen sagen N – E – I – N Keine Arbeit unter Todesgefahr! + Überall in Deutschland – „illegale“ – Demonstrationen gegen Einschränkungen der verfassungsmäßigen Grundrechte – Hochhaus mit 450 Menschen wegen Quarantäneverstoß abgeriegelt u. a. m.

US Arbeiter*Innen sagen N – E – I – N – Keine Arbeit unter Todesgefahr!

As US passes 50,000 deaths, workers strike against back-to-work campaign

By Shannon Jones and Andre Damon 25 April 2020

The US death toll from COVID-19 soared past the grim milestone of 50,000 Friday. Despite having just five percent of the world’s population, the United Sates now accounts for one quarter of the world’s COVID-19 deaths.

Just one month ago, the total death toll in the United States was under 1,000. Over the past two weeks, an average of approximately 2,000 people have died every day. The US death toll has doubled over ten days.

The number of people killed by the coronavirus, according to official figures, is now greater than the number of combat deaths during the American Revolutionary War, the Vietnam War and the Korean War. Within a matter of days, it will eclipse the number of US deaths in World War I.

There is no indication that the pandemic is contained in the United States. On Friday, the country had the highest number of new cases ever, at 38,000, despite constant claims that the United States is “bending the curve.”

https://www.wsws.org/en/articles/2020/04/25/work-a25.html

Schutzmaßnahmen für Arbeiter sind derweil nicht vorgesehen. Die – zumindest dem Namen nach – zuständige Arbeitsschutzbehörde des amerikanischen Arbeitsministeriums hat von den bereits wieder geöffneten Unternehmen keinerlei Maßnahmen auferlegt. Das Arbeitsministerium kündigte letzte Woche zudem an, dass es keine Kontrollen der Arbeitsstätten vornehmen werde. Ausnahmen gelten nur für die Gesundheitsversorgung oder bei Notfallmaßnahmen.

Für ihr Vorhaben nutzt die herrschende Klasse die wirtschaftliche Not der Arbeiter aus. Die Zahl der Anträge auf Arbeitslosenunterstützung ist in den USA in der vergangenen Woche um 4,4 Millionen gestiegen, seit Beginn Krise sind es insgesamt 26 Millionen. Doch die tatsächlichen Zahlen liegen weit höher, da Millionen Arbeiter keinen Anspruch auf Sozialleistungen haben oder Anträge nicht einreichen konnten, da Internetportale und Telefonleitungen vollkommen überlastet sind.

Jeder, der sich nun aus Angst um sein Leben weigert, wieder an die Arbeit zurückzukehren, wird vergeblich auf staatliche Unterstützung warten.

Die Wahl zwischen Verarmung und Tod muss von den Arbeitern entschieden abgelehnt werden.

https://www.wsws.org/de/articles/2020/04/25/pers-a25.html

Auch in Deutschland stellt sich diese Frage: Rumänischer Erntehelfer an Covid-19 gestorben

Von Anna Rombach und Marianne Arens  25. April 2020

In der Nacht zum 11. April starb der rumänische Erntehelfer Nicolae Bahan. Er hatte seit dem 20. März als Spargelstecher in Bad Krozingen gearbeitet und zuletzt über starken Husten und Schnupfen geklagt. Erst nach seinem Tod wurde er positiv auf Covid-19 getestet.

Unter Bahans Kollegen wurde zunächst ein weiterer erkrankter Erntehelfer festgestellt. Mittlerweile sind mindestens vier weitere Arbeiter aus dem direkten Umfeld des Verstorbenen an Covid-19 erkrankt. Zwar behauptet das Gesundheitsamt des Landkreises Breisgau-Hochschwarzwald, alle Träger des Coronavirus und ihre Kontaktpersonen seien unter Quarantäne gestellt worden. Allerdings wurde das WHO-Gebot, „zu testen und zu isolieren“, offensichtlich viel zu spät und nur höchst rudimentär befolgt.

Nach Nicolae Bahans Tod hielt man es nicht für nötig, die Spargelernte zu unterbrechen.

Das Gesundheitsamt hat versichert, dass die hygienischen Bedingungen auf dem Spargelhof den Anforderungen entsprochen hätten. Aber Bahan hat sich in Deutschland angesteckt, sehr wahrscheinlich bei Kollegen aus Rumänien, die in den letzten Wochen eng mit ihm zusammen lebten und arbeiteten.

Der Verstorbene war einer von Tausenden Erntehelfern, die sich derzeit in Deutschland verdingen. Sie sind als Saisonarbeiter schlecht bezahlte Lückenbüßer bei der Spargelernte, aber auch bei der Obst-, Gemüse- und Weinernte und überall dort, wo die Löhne so niedrig sind, dass nur wenig deutsche Arbeiter sie akzeptieren.

https://www.wsws.org/de/articles/2020/04/25/feld-a25.html

PM 023 – 23.04.2020
 
Ausländische Erntehelfer*innen – DGB fordert bessere Arbeitsbedingungen für Erntehelfer

Angesichts aktueller Medienberichte über katastrophale Arbeitsbedingungen bei Erntehelfer*innen in der Landwirtschaft sagte Annelie Buntenbach, DGB-Vorstandsmitglied, am Donnerstag in Berlin:

„Arbeitsgruppen mit bis zu 45 Personen, Unterbringung in voll ausgelasteten Mehrbettzimmern, Mund-Nasen-Masken meist Fehlanzeige – einen Toten gibt es schon. Jetzt muss Schluss sein mit dem verantwortungslosen Umgang mit ausländischen Erntehelfer*innen. Arbeits- und Landwirtschaftsministerium stehen in der Pflicht, dafür zu sorgen, dass die Erntehelfer*innen unter sicheren Bedingungen nach Deutschland einreisen, hier eingesetzt und untergebracht werden. Diese Verantwortung kann nicht alleine den Landwirten überlassen sein. Es braucht dringend konkrete und verbindliche Vorgaben zum Infektionsschutz, die auch flächendeckend kontrolliert werden.  

Das Landwirtschaftsministerium hatte versprochen, den Erntehelfer*innen Informationen zu unseren muttersprachlichen Hotlines des Projektes Faire Mobilität zu verteilen. Das muss durch die öffentliche Verwaltung jetzt auch geschehen. Unter den jetzigen Bedingungen sind die Kolleg*innen in Sachen Lohn, Unterkunft, Verpflegung, Ein- und Ausreise sowie Gesundheitsschutz vollkommen abhängig von ihrem Arbeitgeber. Von einer Verhandlungsposition auf Augenhöhe kann unter diesen Umständen keine Rede sein.

Auch mit Blick auf das hohe Erkrankungsrisiko in der Corona-Krise war die Ausweitung der prekären, kurzfristigen Beschäftigung von 70 auf 115 Tage unverantwortlich. Ausländische Saisonarbeiter*innen sind in der Regel nicht in Deutschland krankenversichert. Erkranken sie während des ersten Arbeitsmonats, haben sie nicht einmal ein Anspruch auf Lohnfortzahlung oder Krankengeld.“

https://www.dgb.de/presse/++co++15c07950-8553-11ea-94a4-52540088cada

Überall in Deutschland – „illegale“ – Demonstrationen gegen Einschränkungen der verfassungsmäßigen Grundrechte – Hochhaus mit 450 Menschen wegen Quarantäneverstoß abgeriegelt

Zu vielen Thema von heute findet ihr in den vergangenen Beiträgen schon interessante Informationen:

http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=wolfgang+erbe

SCHULE TROTZ CORONA-KRISE

„Wie Politiker auf Schüler scheißen“:

Youtuber Rezo kritisiert Schulöffnung

Der Youtuber Rezo hat in einem neuen Video die Schulöffnung in Nordrhein-Westfalen kritisiert. Rezo, der 2019 mit einem Video zur Europawahl 2019 große Bekanntheit erlangte, kritisierte in dem Video „Wie Politiker momentan auf Schüler scheißen“ die anstehenden Abiturprüfungen und Schulöffnungen trotz anhaltender Corona-Krise. Er habe hunderte Nachrichten von seinen Fans im Schulalter bekommen und schieße sich deshalb deren Forderung nach einem „Durchschnittsabi“ an. Schüler, Lehrer und Eltern stünden derzeit unter massiven psychischen Belastungen und müssten sich einem Ansteckungsrisiko aussetzen. 

 

Coronavirus bringt das Blut durcheinander – Auffällig viele Thrombosen und Lungenembolien bei Covid-19-Patienten

Blut
 

Dickes Blut: Das Coronavirus erhöht offenbar das Risiko für gefährliche Blutgerinnsel. Mediziner berichten über auffällig viele Fälle von Covid-19-Patienten mit Thrombosen und Lungenembolien. Mit einer Rate von rund 30 Prozent treten diese Komplikationen um ein Mehrfaches häufiger auf als normalerweise bei Intensivpatienten üblich. Ob die starke Immunreaktion oder aber das Virus selbst für die übermäßige Blutgerinnung verantwortlich ist, ist noch unklar.

Im Verlauf der Corona-Pandemie zeigt sich mehr und mehr, dass SARS-CoV-2 im Körper viel breitgefächerte Schäden hervorruft als zunächst angenommen. Zwar entwickeln Covid-19-Patienten mit schwerem Verlauf oft eine Lungenentzündung, in vielen Fällen schädigt das Coronavirus aber auch das Herz oder löst neurologische Symptome vom Riechverlust bis hin zu Lähmungen, Anfällen oder einem Schlaganfall aus.

Blutgerinnsel, Thrombosen und Embolien

Jetzt berichten Mediziner weltweit von einer weitere Schadwirkung des Coronavirus: Bei vielen Covid-19-Patienten kommt es zu schweren Störungen der Blutgerinnung – sie ist überaktiv. Dadurch bilden sich vermehrt Blutgerinnsel in den Gefäßen. Thrombosen, Lungenembolien und auch Schlaganfälle sind die Folge. Von diesen Komplikationen sind offenbar auch jüngere Patienten betroffen, wie Ärzte berichten. „Die Zahl der Blutgerinnsel-Probleme, die ich in der Intensivstation sehe, ist beispiellos“, berichtete der Hämatologe Jeffrey Laurence vom Weill Cornell Medicine in New York gegenüber CNN.

Auch physiologische Anzeichen für eine übermäßig starke Blutgerinnung fanden Wissenschaftler in mehreren Studien. So waren in Strasburg die Werte des sogenannte D-Dimers – einem von Blutgerinnseln freigesetzten Molekül, bei den Covid-19-Patienten um das rund Dreifache erhöht. Ähnliches haben Forscher auch in China bei Covid-19-Patienten mit schweren Verläufen festgestellt.

30 Prozent Lungenembolien und Thrombosen

 
Gefährliche Blutgerinnsel: Mediziner entdecken neues Corona-Symptom
 
 
 
 
„Trickkiste des Virus ist zu groß“
 
 Warum die Hoffnung auf den Impfstoff trügerisch ist
 
 
SAMSTAG, 25. APRIL 2020
 

Falsche Leiche bestattet – Für tot erklärte Frau wacht wieder auf

Alba Maruri wird mit Symptomen von Covid-19 in ein Krankenhaus in Ecuador eingeliefert. Kurz darauf erfahren ihre Angehörigen vom Tod der 74-Jährigen. Die Familie verabschiedet sich bei einer Feuerbestattung ihr. Doch jetzt ist klar: Alba Maruri lebt.

In Ecuador ist eine Frau wegen einer Verwechselung irrtümlich für tot erklärt worden. Dabei lag sie in einem Krankenhaus im Koma. Nach drei Wochen kam sie wieder zu sich. Wie ihre Familie am Freitag berichtete, war Alba Maruri mit Symptomen einer Covid-19-Erkrankung ins Krankenhaus von Guayaquil eingeliefert und am 27. März für tot erklärt worden. Eine Woche später wurde den Angehörigen eine Leiche übergeben, die ohne vorherige Identifizierung durch die Familie feuerbestattet wurde.

 
 

Der Mai rückt näher und so schreiten auch die Mobilisieung und die Vorbereitungen zur 1.Mai Demo in Greifswald voran. Entgegen der bisher sehr restriktiven Versammlungsgenehmigungen mit maximal 50 Teilnehmerinnen und lediglich stationären Kundgebungen, ist es uns gelungen eine Demonstration mit 150 Teilnehmerinnen anzumelden.

Wir hatten es versprochen!
Neue Infos zum 01. Mai 2020

Wer also am 01. Mai gern mit 149 weiteren Menschen auf die Straße gehen möchte, ist herzlich nach Greifswald eingeladen. Unter dem Motto Es gibt keine Ende der Geschichte werden wir mit ausreichend Abstand zwischen den Demoteilnehmer_innen und mit vorschriftsmäßiger Vermummung um 15.00 Uhr am Südbahnhof starten.
Für all diejenigen, die aus ganz unterschiedlichen Gründen leider nicht dabei sein können, wird es einen Livestream geben (Infos folgen). Den kann man in den eigenen vier Wänden, draußen oder auch bei offenem Fenster gemeinsam mit den Nachbar_innen hören.

Heraus zum 1. Mai!
Für ein solidarisches Jahrzehnt!

weitere Infos außerdem unter:

defiantantifa.wordpress.com/

www.instagram.com/keinende_mv

www.facebook.com/defiantantifa/

video: vimeo.com/410711582

 
Überall in Deutschland – „illegale“ – Demonstrationen gegen Einschränkungen der verfassungsmäßigen Grundrechte
 
Demonstrationen mit bis zu 20 Personen sind wieder erlaubt

„Parents for Future“ dürfen trotz Corona in Köln demonstrieren

Die Klimaschutz-Demo von „Parents for Future“ auf Lastenrädern darf trotz Corona stattfinden. Das hat das Verwaltungsgericht am Freitag entschieden. Die Stadt Köln muss die angemeldete Kundgebung von 14.30 Uhr bis 16.30 Uhr genehmigen.

Die Initiatoren wollen mit 15 Lastenrad-Teams, die jeweils von zwei Personen aus einem Haushalt besetzt sind, getrennt voneinander verschiedene Routen im Stadtgebiet abfahren. Mit Lautsprechern und Megaphonen demonstrieren sie für Klimaschutz und bessere Klimapolitik. Die Stadt hatte die Erteilung einer Genehmigung unter Hinweis auf infektionsschutzrechtliche Bedenken abgelehnt

Trotz Kontaktverbots hat sich am Donnerstagabend eine Gruppe von etwa 700 Personen am Rheinboulevard versammelt. Die meist jungen Menschen hätten so eng beieinander gesessen, dass ein Mindestabstand von zwei Metern nicht möglich gewesen sei, sagte eine Polizeisprecherin am Freitag. Der rechtsrheinische Bereich um die Hohenzollernbrücke sei „voller Menschen“ gewesen, die etwa von 20 Uhr an in der Abendsonne „abhingen“. Ungefähr 60 Polizisten hätten im Rahmen ihrer Corona-Kontrollen die Ansammlung aufgelöst.

Die meisten der 700 Menschen seien davongelaufen. Trotzdem wurden einige Anzeigen angefertigt und Platzverweise ausgesprochen. „Einige eskalieren auf dünnem Eis. Hunderte Menschen, die die weiter geltenden Kontaktbeschränkungen ignorieren, riskieren, dass wir schnell einen Rückschlag erleben“, sagte Polizeipräsident Uwe Jacob mit Verweis auf die ersten Lockerungen des Corona-Lockdowns. „Wir alle vermissen Familien, Freunde, Partys…Normalität. Deswegen heißt es jetzt umso mehr: Durchhalten!“, so Jacob weiter. Das Risiko für einen Rückschlag und eine wieder steigende Zahl von Infektionen sei noch zu groß für einen „Freifahrtschein“. „Wer sich etwa den Rheinboulevard anschaut, muss leider feststellen, dass es noch immer Menschen gibt, die nicht verstanden haben, dass wir noch nicht über den Berg sind“, sagte Stadtdirektor und Krisenstabschef Stephan Keller.

Am Deutzer Rheinufer haben sich in den vergangenen Wochen immer wieder größere Gruppen von Menschen versammelt, ohne Abstände einzuhalten. Polizei und Ordnungsamt kontrollieren daher in dem Bereich verstärkt die Einhaltung der Corona-Schutzverordnung. „Offensichtlich haben einige den Ernst der Lage schon vergessen oder noch nie realisiert. Bei allem Verständnis ist es leider noch nicht so weit, bei wundervollem Wetter die Zeit mit Freunden zu verbringen“, sagte der leitende Polizeidirektor Martin Lotz. Deswegen werde er die Beamten weiterhin in großer Zahl auf den Promenaden und in den Parks einsetzen, um die Einhaltung der Auflagen zu kontrollieren.

Protestaktion auf dem Roncalliplatz
 
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NACH CORONA-LOCKERUNGEN: Mehrere Proteste in Frankfurt

Gleich mehrere Bündnisse und Aktivisten haben am Samstagnachmittag in der Frankfurter Innenstadt demonstriert. Im Mittelpunkt stand das Thema „Flüchtlinge und Wohnungsnot in der Corona-Krise“. Die Aktionen fanden vor Luxus-Hotels und vor einer Jugendherberge statt. Am Abend versammelten sich zudem mehrere Kleingruppen spontan am Opernplatz. Als das Abstandsgebot nicht eingehalten wurde, griff die Polizei ein.

Am frühen Nachmittag hatten sich zunächst rund 80 Aktivisten der „Seebrücke“ vor dem Fleming’s Hotel am Eschenheimer Turm und am Deutschherrnufer vor dem Haus der Jugend versammelt. Weitere Aktivisten des Bündnisses „Stadt für alle“ stellten sich vor dem 5-Sterne-Haus Sofitel am Opernplatz auf. Sie forderten, dass die leerstehenden Hotels und Jugendherbergen für die Unterbringung von Obdachlosen genutzt werde. Die Aktivisten des Bündnisses „Stadt für alle“ warfen den politisch Verantwortlichen in Frankfurt vor, das Thema Obdachlose und Wohnungsnot zu wenig aufzugreifen, „gerade in der Corona-Zeit“. Wohnungslose würden in Notunterkünften untergebracht, „während in den großen Hotels die Betten leer stehen“. Symbolisch bauten die Aktivisten eine Rezeption vor dem Sofitel auf und stellten dort Koffer und Umzugskartons ab.

 

Proteste auch in Stuttgart

Auch in Stuttgart demonstrierten Hunderte Menschen gegen eine Einschränkung der Grundrechte während der Corona-Krise. Zwischen 350 und 500 Menschen folgten dem Aufruf der Initiative „Querdenken“ und versammelten sich auf dem Schlossplatz. Bei der als „überparteilich“ bezeichneten Demonstration forderte Initiator Michael Ballweg die Einhaltung der Grundrechte wie Versammlungsfreiheit und Glaubensfreiheit.

Die Demonstration fand bereits zum dritten Mal statt. Nach einem ersten Verbot der Stadt hatte die Initiative vor einer Woche trotzdem demonstrieren dürfen, weil das Bundesverfassungsgericht einem Eilantrag gegen das Verbot stattgegeben hat.

https://www.n-tv.de/politik/Tausend-Menschen-demonstrieren-in-Berlin-article21739960.html

https://www.n-tv.de/regionales/baden-wuerttemberg/Querdenken-Hunderte-demonstrieren-fuer-Grundrechte-article21739949.html

SAMSTAG, 25. APRIL 2020

Mecklenburg-Vorpommern

Protest gegen Freiheits-Einschränkung durch Corona-Maßnahmen

Greifswald (dpa/mv) – Bei einer behördlich genehmigten Demonstration haben am Samstagnachmittag nach Angaben der Polizei in Greifswald etwa 30 Menschen gegen die anhaltenden Corona-Schutzmaßnahmen protestiert. Die etwa einstündige Veranstaltung sei von einer Privatperson angemeldet worden und habe unter dem Motto gestanden: „Wir bestehen auf die ersten 20 Artikel unserer Verfassung. Wir bestehen auf Verhinderung staatlicher Schikane.“ Es seien mehrere Reden gehalten und Flyer verteilt worden. Nach Einschätzung der Polizei hielten sich die Teilnehmer „vorbildlich an die Auflagen“.

In Mecklenburg-Vorpommern sind Versammlungen von bis zu 50 Menschen im Freien wieder möglich, bedürfen aber behördlicher Genehmigung. Zu den Auflagen gehören neben der Teilnehmerbegrenzung auch die Einhaltung des Mindestabstandes.

https://www.n-tv.de/regionales/mecklenburg-vorpommern/Protest-gegen-Freiheits-Einschraenkung-durch-Corona-Massnahmen-article21740012.html

Hochhaus mit 450 Menschen wegen Quarantäneverstoß abgeriegelt

https://www.welt.de/vermischtes/article207503405/Nordrhein-Westfalen-Hochhaus-mit-450-Menschen-wegen-Quarantaeneverstoss-abgeriegelt.html

https://rp-online.de/nrw/staedte/grevenbroich/grevenbroich-massen-coronatest-in-wabenhaeusern_aid-50230821

CORONA-REGELN:

Warum werde ich eingesperrt und meiner Rechte beraubt?

https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/corona-regeln-warum-stoppt-die-polizei-spaziergaenger-16740427.html

Berliner Polizei geht gegen mehr als 1000 Demonstranten vor

Demonstranten Berlin
 

Rund 1000 Menschen demonstrieren in Berlin

17:25 Uhr: Etwa 1000 Menschen haben am Samstag in Berlin gegen die Corona-Einschränkungen demonstriert – zeitweise dicht an dicht beieinander stehend. Viele von ihnen standen vor Absperrgittern, die die Polizei rund um den Rosa-Luxemburg-Platz aufgestellt hatte, weil derartige Kundgebungen derzeit nicht erlaubt sind und die Polizei verhindern wollte, dass der Platz zu voll wird.

Die Polizei forderte die Teilnehmer mehrfach über Lautsprecher auf, den Ort zu verlassen. Einzelne Menschen wurden festgenommen. Nach und nach zerstreute sich am Nachmittag die Menge.

Demonstranten Berlin

Trotz eines Demonstrationsverbots demonstrieren einige hundert Menschen in Anwesenheit von zahlreichen Polizisten auf der Rosa-Luxemburg-Straße gegen die die Corona-Einschränkungen

Foto: dpa

Die Protestierer gehörten verschiedenen politischen Strömungen an. Unter ihnen waren einige bekannte Rechtspopulisten, AfD-Politiker und Verschwörungstheoretiker. Manche Menschen saßen meditierend auf dem Boden. Die Mehrzahl ließ sich aber nicht eindeutig bestimmten Gruppen zuordnen.

Die Polizei war mit knapp 200 Einsatzkräften im Einsatz. Schon an den vergangenen vier Samstagen hatten sich Demonstranten versammelt.

 
 
DEUTSCHLAND „NICHT OHNE UNS“
 

Über 100 Festnahmen bei Berliner Demonstration gegen Corona-Maßnahmen

 

Demonstrationsverbot für Pro Chemnitz – Polizei löst Proteste auf

 
FREITAG, 24. APRIL 2020
 

Coronavirus auf Flugzeugträger US-Navy will Kapitän wieder einsetzen

Seine Amtsenthebung schlug hohe Wellen, nicht nur in den USA: Weil er vor einem Coronavirus-Ausbruch auf seinem Flugzeugträger gewarnt hatte, musste Kapitän Brett Crozier das Kommando abgeben. Nun empfiehlt die Marine seine Wiedereinsetzung. Doch Verteidigungsminister Esper zögert.

Die US-amerikanische Marine hat die Wiedereinsetzung eines abberufenen Kapitäns empfohlen, der sich kritisch zum Umgang mit einem Coronavirus-Ausbruch auf dem von ihm befehligten Flugzeugträger geäußert hatte. Wie die „New York Times“ berichtete, empfahl die Navy-Führung, dass Kapitän Brett Crozier wieder das Kommando über den Flugzeugträger „Theodore Roosevelt“ übernehmen solle.

Dem Bericht zufolge erbat sich Verteidigungsminister Mark Esper allerdings mehr Bedenkzeit zu der Personalie. Die Empfehlung stammte demnach vom Chef der Marineoperationen Michael Gilday und dem amtierenden Marineminister James McPherson.

Crozier war von seinem Kommandoposten enthoben worden, nachdem er in einem Brief Alarm wegen der Situation an Bord geschlagen hatte. Nach ersten Coronavirus-Infektionen auf dem Schiff forderte er von der Marineführung eine weitgehende Evakuierung des Flugzeugträgers, um eine Ausbreitung des Virus zu vermeiden. „Wir befinden uns nicht im Krieg. Keine Marineangehörigen müssen sterben“, schrieb Crozier. Ohne Evakuierung müsse mit dem Tod von Soldaten gerechnet werden.
 
 
 
Wolfgang Erbe
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