WeMove.EU fragt zu Zeiten der CORONA-HYSTERIE: „WIRD ES BESSER ODER FÜHLST DU DICH WIE ZUVOR?“

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
 
als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) haben wir zur CORONA-HYSTERIE (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=corona) einen weiteren Beitrag von WeMove.EU (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=wemove.eu) erhalten.
 
Darin fragt die Geschäftsführerin der Organisation wie folgt: „WIRD ES BESSER ODER FÜHLST DU DICH WIE ZUVOR?“
 
Wir haben die komplette Mitteilung von WeMove.EU nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet.
 
Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-
WeMove.EU ruft zu einer Kampagne für die Herkunftskennzeichnung ...
 

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WeMove.EU informiert:

 
Hier finden Sie die drei Schlussfolgerungen aus unserer Arbeit der vergangenen Jahre, die mir besonders wichtig sind. ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌  ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌  ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌  ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌  ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌  ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌  ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌  ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌  ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌  ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌  ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ 

Hallo Manni  Engelhardt,

ich bekomme diesen Liedtext nicht aus meinem Kopf. „Wird es besser oder fühlst du dich wie zuvor?“ [1] Er stammt aus dem Lied „One“ von U2, den ich Anfang der 90er Jahre in meinem Zimmer im Westen Irlands geschmettert habe, meine Haarbürste als Mikrofon.

Er kommt mir jetzt wieder in den Sinn, auch weil mich Freunde und Familie fragen, ob ich bei all den düsteren Aussichten, die mit dem Coronavirus über uns hereingebrochen sind, auch eine Chance entdecke, dass unsere Welt besser wird? Wird sich was ändern, wenn der Shutdown beendet ist?

Tatsache ist, dass diese Krise alles verändern wird. Und das kann in beide Richtungen gehen. Wir können entweder das nächste Jahrzehnt damit verbringen, auf all die Folgen der Pandemie nur zu reagieren und wie wild Pflaster auf die Wunden zu kleben oder wir nutzen diese seltene Chance, um unsere Gesellschaften dauerhaft zum Besseren zu verändern.

Es wird mir immer klarer, dass wir in diesem besonderen Moment der Geschichte aufgerufen sind, diese Chance zu ergreifen und auf einen grundlegenden Wandel hinzuarbeiten. Gerne schreibe ich Ihnen in dieser E-Mail, wie wir uns als Organisation aufstellen, um daran mitzuwirken. Ich lade Sie herzlich zur Lektüre und zum Mitdenken ein.

Sie, manni engelhardt, ich und fast eine Million Bürger/innen aus 30 Ländern in Europa haben sich in WeMove Europe zusammengeschlossen, weil wir eine Überzeugung teilen: Wir schaffen ein anderes Europa nur, wenn wir unsere “Macht von unten” mobilisieren und gemeinsam aktiv werden. Ein Aktiver bei uns schrieb mir sehr treffend: “Ich unterstütze unsere Kampagnen, weil ich damit Teil einer Gemeinschaft werde, die größer ist als ich allein, und ich weiß, dass nur eine solche Gemeinschaft was ändern kann.”

Für unsere Zukunft und für unseren Planeten steht so viel auf dem Spiel, dass unser aller Engagement wichtiger ist denn je. Schon im Laufe des letzten Jahres haben wir Bilanz gezogen und unsere Strategie überarbeitet. Wir haben intensiv mit unseren Partnerorganisationen gesprochen, haben Aktive befragt und waren mit Expert/innen im Austausch. Unter dem Titel „People Power to Transform Europe – Macht von unten transformiert Europa“ können Sie eine Zusammenfassung lesen. Hier die drei Schlussfolgerungen, die mir die liebsten sind:

  • Die Annahme bei unserer Gründung vor fünf Jahren hat sich bestätigt: Nur wir Bürgerinnen und Bürger können mit gemeinsam mobilisierten Kräften aus Europa den Kontinent machen, den wir haben wollen. Ein Europa, in dem unsere Bedürfnisse und der Schutz von Klima und Umwelt im Mittelpunkt stehen und wir uns endlich davon verabschieden, unendliches Wirtschaftswachstum und Milliardengewinne anzubeten.
  • Wir wissen auch, dass wir das nicht allein schaffen, auch wenn unsere Bewegung stetig wächst. Wir arbeiten daher eng mit Partnerorganisationen, anderen Bewegungen und Expert/innen zusammen. Sie verfügen über Fähigkeiten und Wissen aus langjähriger Beschäftigung mit ihren Themen. Wir können schnell viele Menschen mobilisieren und so ergänzen wir uns wunderbar.
  • Zu unserem großen Glück – und das macht uns wirklich Hoffnung – müssen wir das Rad nicht neu erfinden. Die Alternativen sind da, in Städten und Nachbarschaften überall auf dem Kontinent engagieren sich Menschen für ein besseres Zusammenleben. Und das macht uns Hoffnung darauf, dass wir rauskommen aus dem Wachstumswahn und endlich das Wohlergehen aller wichtig machen.

Unsere Gespräche über unsere Strategie bestätigen, dass es es richtig ist, an die schädlichen Systeme ranzugehen, um sie durch bessere zu ersetzen. Und wir wollen verändern, wie in der EU und in Europa Entscheidungen getroffen werden. Da wollen wir mitreden, heute und nach der Krise.

Die Kampagne zu einem Notfall-Grundeinkommen zeigt, was in der Krise möglich ist. Grundeinkommen galt noch vor Wochen als eine leicht verrückte Idee. Wir unterstützen die Kampagne unsere Partners, weil sie schnelle Hilfe in der Krise verspricht und einen grundlegenden, systemischen Wandel verheißt.

Kurzfristig würde das Grundeinkommen vielen Menschen helfen, die akute Bedrohung zu überstehen. Es gäbe keine Angst mehr, den Arbeitsplatz zu verlieren. Langfristig wäre es ein Einstieg, die soziale Ungleichheit einzuebnen. Wir verstehen es als ein Weg, Wohlstand umzuverteilen und es allen Menschen zu ermöglichen, ihr volles Potenzial auszuschöpfen.

Ein Grundeinkommen würde verhindern, dass Menschen nach ihrem Arbeitsplatz auch ihre Wohnung verlieren. Es würde uns aber auch einfach Zeit verschaffen, um eine neue Fertigkeit zu erlernen, kreative Arbeit zu leisten oder uns freiwillig zu engagieren. Kaum auszudenken, welche positiven Effekte das auf unsere Gesellschaften haben kann. Ein Grundeinkommen wäre ein großes Experiment und würde die Chance bieten, unser Wirtschaftssystem zu überdenken, ein System, das dazu führt, dass soziale Ungleichheit immer weiter zunimmt. Inzwischen besitzt das reichste 1% mehr als die 99% der Menschheit. [2]

In nur wenigen Tagen haben 170.000 von uns den Appell unterzeichnet und der wachsende Druck sorgt für Debatten, so vor allem in Spanien, in Frankreich und in Großbritannien. In Deutschland ist die Zahl der Unterschriften noch höher und eine offizielle Petition beim Bundestag führt dazu, dass das Grundeinkommen dort besprochen werden muss. Sogar der Papst ruft dazu auf. Die Idee gilt jetzt nicht mehr als verrückt.

Der Teenager, der Anfang der 90er dieses Lied von U2 sang, war voller Zweifel. Heute fühle ich mich nicht mehr wie zuvor. Ich weiß, dass nicht alles beim Alten bleiben wird, ich bin mir sicher, wir ergreifen die Chancen, die sich aus der Krise ergeben und schaffen Dinge, von denen wir vor wenigen Wochen nur zu träumen wagten.

Es liegt an uns allen dafür zu sorgen, dass das zukünftige “Normal” besser wird. Schön, dass Sie dabei sind, lesen Sie gerne unsere Strategie und teilen Sie sie mit vielen anderen.

Laura Sullivan

(Geschäftsführerin WeMove Europe)

PS: Die obigen Links führen Sie zu einer Kurzversion unserer Strategie. Für die lange Lektüre werfen Sie einen Blick auf Das Europa, an das wir glauben, und Macht von unten – um Europa zu verändern, die lange Version.

Referenzen:
[1] ‘Is it getting better, or do you feel the same?’
[2] https://www.fightinequality.org/vision

WeMove Europe ist eine unabhängige und wertebasierte Organisation, die Macht von unten aufbauen will, um Europa zu verändern, für uns alle, für künftige Generationen und für den Planeten. Wenn Sie sich aus unserem Verteiler austragen möchten, klicken Sie bitte hier.

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