Tarifrunde 2020 im Bauhauptgewerbe ergebnislos verschoben! Bleibt zu hoffen, dass die Arbeitgeber es nicht schaffen werden, die Kollegen im Bauhauptgewerbe wegen CORONA-HYSTERIE über den Leisten zu  ziehen?!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
 
als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) haben wir zur Kenntnis genommen, dass die Auftaktrunde zurTarifrunde 2020 im Bauhauptgewerbe in CORONA-HYSTERIE-ZEITEN (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=corona) ergebnislos geblieben ist.
 
Wie die IG-BAU (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=ig-bau) auf ihrer Homepage jüngst mitteilt, soll trotz momentaner florierender Baukonjunktur auf „vor dem Corona-Niveau“ die Pandemie die Gespräche bestimmt haben.
 
Nachstehend der komplette Online-Bericht:

Tarifrunde für das Bauhauptgewerbe – IG BAU: Bauwirtschaft läuft weiter auf vollen Touren

Die Auftakttarifverhandlung für die rund 850 000 Beschäftigten im Bauhauptgewerbe wurde heute (19. Mai 2020) ohne Ergebnis vertagt. Ein Knackpunkt der Verhandlung war die Entschädigung der Wegezeiten. Dabei geht es um die Fahrten von den Betriebsstätten beziehungsweise Sammelstellen zu den Baustellen.

© IG BAU (Alexander Paul Englert)

„Hier steht uns noch eine intensive Überzeugungsarbeit bevor, obwohl es selbstverständlich ist, dass diese Fahrten fremdnützig und damit vergütungspflichtig sind“,

sagte IG BAU-Bundesvorstandsmitglied und Verhandlungsführer Carsten Burckhard. Trotz florierender Baukonjunktur auf nahezu vor Corona-Niveau bestimmte zudem die Pandemie die Gespräche.

„Wir nehmen die durch Covid-19 verursachte Lage sehr ernst. Sehr genau haben wir mit Baubetriebsräten analysiert, welche Folgen die Corona-Maßnahmen auf die Bauwirtschaft haben. Das Ergebnis ist: Die Baubranche läuft nach wie vor auf Hochtouren. Es gibt kaum Betriebe mit Beschäftigten in Kurzarbeit. Dass sich nach den Lockerungen diese Situation verschlechtert, ist nicht im Ansatz erkennbar. Deshalb ist es selbstverständlich, dass wir an den berechtigten Forderungen der Beschäftigten festhalten“, so Burckhardt. Die IG BAU fordert ein Einkommensplus von 6,8 Prozent, mindestens jedoch 230 Euro als soziale Komponente. Gleichzeitig fordert die IG BAU eine Entschädigung für Wegezeiten und Auszubildende aller Ausbildungsjahre sollen zudem 100 Euro im Monat mehr erhalten.

„Die Arbeitgeber treibt die Sorge, dass die Bauwirtschaft von der zu erwartenden Rezession angesteckt wird. Obwohl es dafür weit und breit keine Anzeichen gibt, sind wir bereit, für diesen Fall flexible Lösungen zu vereinbaren. Was aber nicht geht ist, dass Baubeschäftigte allein aufgrund von unbegründeten Ängsten der Arbeitgeber verzichten sollen.“

Die nächste Verhandlung findet am 4. Juni 2020 in Berlin statt.

 
Tarifrunde für das Bauhauptgewerbe – IG BAU: Bauwirtschaft läuft weiter auf vollen Touren

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Bleibt zu hoffen, dass die Arbeitgeber es nicht schaffen werden, die Kollegen im Bauhauptgewerbe wegen CORONA-HYSTERIE über den Leisten zu  ziehen?!

Wir bleiben am Thema dran und werden weiter berichten.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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