Bei GRÜNENTHAL hat 2019 der PROFIT durch rigorosen Abbau von mehr als 200 Stellen gesiegt! Wo ist der angekündigte Kampf der Betriebsratsvorsitzenden dagegen geblieben?

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,
 
als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) haben wir die schlimme Situation für die arbeitenden Menschen beim Pharmakonzern
 
                          
 
mehrfach belichtet, wie Ihr es durch den Klick auf den nachstehenden Link aufrufen und in der entsprechenden Kategorie auf unserer Homepage nachlesen könnt.
 
 
Heute titeln die Aachener Zeitungen:

Seite 6 ABCDE       WIRTSCHAFT    AZ/AN Montag, 25 März 20 – Nr. 120

„GRÜNENTHAL: WENIGER PERSONAL, MEHR UMSATZ“
AACHEN Der Aachener Pharmahersteller Grünenthal hat im vergangenen Jahr einen Rekordumsatzverzeichnet. Wie das Unternehmen mitteilte, sei das bereinigte Vorsteuerergebnis (Ebitda) auf mehr als 340 Millionen Euro gestiegen, der Umsatz sei um neun Prozent gewachsen. In einem Vorwort zum „Grünenthal Report 2019“ spricht der Geschäftsführer Guido Baertschi vom „Stolz auf die unternehmerischen Schritte“, die 2019 gemacht worden seien. Allerdings waren 2019 mehr als 200 Mitarbeiter entlassen worden, die meistens in der Forschung und Entwicklung am Standort Aachen . Grünenthal hat noch ezwa 4700 Mitarbeiter und befindet sich nach wie vor im Eigentum der Stolberger Familie Wirtz. Im operativen Geschäft ist aber kein Familienmitglied mehr tätig (gego)
 

Unsere AK-Meinung dazu:

200 Mitarbeiter/Innen wurden auf dem ALTAR DES PROFITS geopfert!

200 Arbeitsplätze wurden vernichtet, damit das bereinigte Vorsteuerergebnis um 340 Millionen Euro steigen konnte!

Wo ist der Kampf geblieben, den die Betriebsratsvorsitzende ANGELIKA ENDRICHS (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=angelika+endrichs) vollmundig angekündigt hatte?

Es wird nach unserer AK-Einschätzung zu weiterem Stellenabbau bei Grünenthal kommen, wenn der Kampf nicht endlich und vollherzig aufgenommen wird.

Denn:

Wir bleiben am Thema dran!

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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3 Antworten zu Bei GRÜNENTHAL hat 2019 der PROFIT durch rigorosen Abbau von mehr als 200 Stellen gesiegt! Wo ist der angekündigte Kampf der Betriebsratsvorsitzenden dagegen geblieben?

  1. Paul Ahner sagt:

    Paul Ahner: Hat denn der Betriebsrat in diesem ‚Kampf‘ zwischen Stellenabbau und dem Profit vielleicht ‚überraschend‘ die Seiten gewechselt ?! Soll ja schon mal vorkommen…..

  2. Karl Schmeer sagt:

    Keinesfalls!
    Um Missverständnisse zu vermeiden: ich bin einer der 200, deren Stellen weggefallen sind.
    Der Stellenabbau war ursprünglich wesentlich umfassender geplant und was Frau Enderichs erreichen konnte, war weit mehr als ich erwartet hätte. Mit der Vermutung eines „Seitenwechsels“ wird ihr schweres Unrecht getan.
    Die AK-Einschätzung, daß es zu einem weiteren Stellenabbau kommen wird, teile ich -so wie auch alle Kollegen (und Ex-Kollegen) in meinem Bekanntenkreis.
    Leider.

    • Manni Engelhardt sagt:

      Ja, ja, Herr Schmeer,
      es gibt leider Zeitgenossen, wie Sie einer zu sein scheinen, denen man den Kopf abschlagen kann und der abgeschlagene Kopf sagt dann noch DANKE für diese Wohltat!
      Was Frau Enderichs erreicht hat, sind nur leere Worte gewesen. Der Kampf um den Erhalt der Arbeitsplätze wurde von Ihr – trotz vollmundiger Versprechung – nie geführt.
      LEIDER!!!
      Manni Engelhardt -AK-Koordinator-

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