WeAct gibt einen Rückblick und einen Ausblick zur Petition „Der 8. Mai muss Feiertag werden!“

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
 
als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) haben wir zur WeAct-Petition „Der 8. Mai muss Feiertag werden!“ ein Feedback erhalten, das wir nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet und in der Kategorie „PETITIONEN“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/petitionen/) archiviert haben.
 
WeAct (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=weact) gibt hier einen Rückblick und einen Ausblick zu den BEFREIUNGSFEIERN.
 
Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-
 
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WeAct informiert:

 

Der 8. Mai muss Feiertag werden! #DieBefreiungfeiern – Rückblick und Ausblick

 
Liebe Unterzeichner*innen der Petition der Vielen #DieBefreiungfeiern! 

Noch einmal möchten wir von DIE VIELEN für Eure Unterstützung der Petition danken. 

Am 7. Mai haben wir Eure Unterschriften in einem – natürlich goldglänzenden – Paket den Bundestags-Vizepräsident*innen Claudia Roth, Petra Pau, Thomas Oppermann und den Bundestagsabgeordneten Canan Bayram und Cansel Kiziltepe übergeben. Die Übergabe fand gemeinsam mit der VVN – Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes statt, der (nach uns) ebenfalls auf den Euch bekannten Brief der Holocaust-Überlebenden und Aktivistin Esther Bejarano reagiert und eine fast wortgleiche Petition mit der Forderung, dass der 8. Mai ein bundesweiter Feiertag werden möge, an den Bundestag gerichtet hat.

An dieser Stelle möchten wir auch Esther Bejarano und dem VVN für die Zusammenarbeit danken, denn gemeinsam gelang es, mit mehr als 110.000 Unterzeichner*innen ein starkes Zeichen zu setzen. Die Petitionen wurden von allen wichtigen Medien bis hin zu den Tagesthemen aufgegriffen und in den allermeisten Beiträgen zum Jahrestag erwähnt. Am 8. und 9. Mai haben sich schließlich Künstler*innen und Institutionen aus ganz Deutschland, Österreich und aus Polen an unseren Glänzenden Aktionstagen beteiligt.

Mittlerweile haben die beiden Petitionen zusammen mehr als 132.000 Unterzeichner*innen. DIE VIELEN werden an diesem Thema dran bleiben. Die aktuellen und dringend notwendigen Proteste gegen den heute immer noch verbreiteten Rassismus in unserer Gesellschaft, bestärken uns in unserem Anliegen, den 8. Mai als Tag an dem die Voraussetzung für die heutige Freiheit von Kunst und Kultur geschaffen wurde, durch einen bundesweiten Feiertag im kollektiven Bewußtsein noch stärker zu verankern.

DIE VIELEN sind sich auch der Kritik an dieser Forderung bewusst. Wir wollen mit unserer Forderung nicht zu einem „Rein-waschen“ Deutscher Geschichte beitragen. Wir stellen uns mit unserer Forderung an die Seite der Befreiten der Konzentrationslager, an die Seite von Menschen wie Esther Bejarano und wollen zum öffentlichen Diskurs über eine vielschichtige Erinnerungskultur beitragen. Wir wollen mit den Befreiern feiern, die mit ihrem Einsatz das nationalsozialistische Regime zum Zusammenbruch gebracht haben und ihnen danken. Wir wissen, dass es nicht die Deutschen selbst waren, die dieser Gewaltherrschaft ihr Ende bereitet haben. 

DIE VIELEN werden auch im Jahr 2021 mit Aktionen zum Tag der Befreiung an die notwendige Auseinandersetzung, an die Petition und das Kriegsende erinnern. Wir fordern weiter einen Feiertag, um »über die großen Hoffnungen der Menschheit nachzudenken«, wie Esther Bejarano schreibt: »Über Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit – und Schwesterlichkeit.« Damit Auschwitz nie wieder sei – und dieses Land sich ändert!

Mit besten Grüßen

Moritz Pankok 
Die Vielen Berlin

PS: 
Am morgigen Mittwoch, den 17. Juni ab 21 Uhr feiern DIE VIELEN das dritte Jahr ihres Bestehen mit einem Livestream aus dem HAU. 

Der Stream ist hier abrufbar:
https://www.youtube.com/watch?v=H4JoRB-kXQ4&feature=youtu.be

Anlässlich des dreijährigen Jubiläums diskutieren DIE VIELEN am HAU Hebbel am Ufer. Nach einem Eingangsstatement von Philine Rinnert und Holger Bergmann, Mitbegründer*innen und Vorstand des DIE VIELEN e.V. führt Alexander Karschnia (andcompany&Co.) Gespräche mit Unterstützer*in-nen der ViELEN wie Amelie Deuflhard, Annemie Vanackere, Fanni Halmburger (She She Pop), Carina Book, Milo Rau und Carsten Brosda: Was bedeutet der Slogan „Solidarität statt Privilegien“ oder „Die Kunst bleibt frei!“ in einer solchen Situation? Was tun gegen das grassierende Verschwörungsvirus? How to take care? Anschließend diskutiert Alexander Karschnia mit Priya Basil, Margarita Tsomou und Max Czollek die neue, alte Frage: WAS TUN?!

Eine Veranstaltung von DIE VIELEN in Zusammenarbeit mit HAU Hebbel am Ufer. Präsentiert im Rahmen von #HAUonline. 

Mehr erfahren:
https://www.hebbel-am-ufer.de/programm/pdetail/die-vielen-hau-online/
#leavenoonebehind, #DieKunstbleibtfrei, #DieVielen, #Glänzenstattausgrenzen

Wenn Ihr unsere Petition weiter unterstützen wollt, helft mit, sie über eure sozialen Netzwerke zu verbreiten:

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Oder sendet den Link zur Petition an Eure Freund*innen und Bekannte: 
https://weact.campact.de/petitions/petition-der-vielen-diebefreiungfeiern-1


Moritz Pankok hat diese Petition auf WeAct gestartet. Verändern auch Sie Politik mit WeAct und starten Sie eine Petition!.

 
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