Kollege Wolfgang Erbe informiert über Themen die sind hochinteressant u. hochbrisant! Grauenhaft – Bürgerkrieg in Frankreich + Was steckt hinter Augustus Intelligence? – Oder – Alles für den Faschismus! – KSK der bewaffnete Arm von: „Augustus Intelligence“?

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

soeben hat uns als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) ein hochinteressantes wie hochbrisantes Info-Potpourri des Kollegen Wolfgang Erbe (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=wolfgang+erbe) erreicht.

Diese Info-Potpourri haben wir in leicht gekürzter Fassung zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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Kollege Wolfgang Erbe informiert:

Grauenhaft – Bürgerkrieg in Frankreich + Was steckt hinter Augustus Intelligence? – Oder – Alles für den Faschismus! – KSK der bewaffnete Arm von: „Augustus Intelligence“?

Bürgerkrieg in Frankreich

Grauenhaft
 
Une femme en blouse blanche, tirée par les cheveux, durant une interpellation, finira évacuée le visage en sang durant la manifestation aux Invalides. Elle réclamera à plusieurs reprises sa Ventoline.
Images issue de mon direct sur
 
 
(1H45). #soignants
 
 
ACTUALITÉ
 

Les violences et brutalités policières contraires à la loi française

 
 
 
 
 

+++Steve Maia Caniço +++

 

Ganz Frankreich trauert

 

DIRECT. A Nantes, des milliers de personnes devant la fresque de Steve

 

Riesige Menschenmenge in Nantes zum Gedenken an Steve Maia Caniço, ein Jahr nach seinem Verschwinden

Der junge Mann starb nach einer umstrittenen polizeilichen Intervention in der Nacht des Musikfestivals.

Von Le Figaro mit AFP
Gepostet vor 5 Stunden, vor 2 Stunden aktualisiert

„Kein Vergessen, keine Vergebung“  : Mehrere tausend Menschen nahmen am 21. Juni in Nantes an dem weißen Marsch teil, der den ersten Jahrestag des Verschwindens von Steve Maia Caniço während einer kontroversen polizeilichen Intervention am Abend des Musikfestivals markiert , ein Drama, dessen Erinnerung in Nantes noch lebendig ist.

Siehe auch – Rallye in Nantes ein Jahr nach dem Verschwinden von Steve Maia Caniço

Video:

https://www.lefigaro.fr/actualite-france/foule-a-nantes-en-souvenir-de-steve-maia-canico-un-an-apres-sa-disparition-20200621

Frankreich ein Jahr nach dem Polizeimord von Steve Maia Caniço – Demonstrationen
 
 

Environ 4 000 personnes participent à la marche blanche organisée ce dimanche 21 juin, à Nantes, en mémoire de Steve Maia Caniço. Il y a un an, le 21 juin 2019, le jeune homme de 24 ans est mort noyé en Loire, le jour de la Fête de la musique. Le cortège s’est rendu au pied de la fresque en la mémoire de Steve. Les forces de l’ordre sont stationnées sur le quai de la Fosse, où une fête revendicative était annoncée en soirée.

https://www.ouest-france.fr/pays-de-la-loire/nantes-44000/direct-une-marche-blanche-en-memoire-de-steve-6877082

https://twitter.com/christianmeas/status/1274713166170263553

Update III – Was steckt hinter Augustus Intelligence? – Oder – Alles für den Faschismus! – KSK der bewaffnete Arm von: „Augustus Intelligence“?

Messerstecherei in Großbritannien nach Anti-Rassismus-Demonstration

Aktualisiert am 20. Juni 2020, 23:37 Uhr

Nach einer Anti-Rassismus-Demonstration in der britischen Stadt Reading ist es zu einem Zwischenfall gekommen. Nach Medien-Berichten starben bei der Attacke drei Menschen.

https://www.gmx.net/magazine/news/messerstecherei-grossbritannien-anti-rassismus-demonstration-34810466

BREAKING (GRAPHIC): Multiple people reported stabbed. Some reports of fatalities in vicinity of a Black Lives Matter protest in Reading, UK

https://twitter.com/RaheemKassam/status/1274429010576117761

A number of people have been stabbed in a serious incident in a park in Reading.

It is thought that three people may have died as a result, although that has not yet been officially confirmed.

The attack happened at Forbury Gardens at about 19:00 BST but neither the number of injured or fatalities have been officially confirmed by police.

Thames Valley Police said a man was arrested at the scene and was now in custody.

https://www.bbc.com/news/uk-england-berkshire-53123975

https://twitter.com/Kleesho/status/1274454717104603138

https://twitter.com/hashtag/BLMUK?src=hashtag_click

Protesters topple statues in the US on Juneteenth, a national holiday celebrating the official end of slavery http://bbc.in/2Yisbjh

https://twitter.com/BBCWorld/status/1274313650992545793

 
 
 
 
Was steckt hinter Augustus Intelligence? – Oder – Alles für den Faschismus! – KSK der bewaffnete Arm von: „Augustus Intelligence“?
 
Was steckt hinter Augustus Intelligence? – Oder –
Alles für den Faschismus!
 

Das Bundeskriminalamt hat Hinweise auf ein geheimes Netzwerk deutscher Elitesoldaten. Zeugenaussagen zeichnen das Bild einer Killertruppe. Das Parlament wurde vom Verteidigungsministerium nicht informiert.

Der frühere Luftwaffenoffizier und Major der Reserve berichtete den Ermittlern militärisch präzise von den Plänen einer Schattenarmee innerhalb der Bundeswehr.

bereitet sich eine Gruppe vornehmlich aus Elitesoldaten generalstabsmäßig auf einen ominösen „Tag X“ vor.

Verslumte deutsche Städte, Zusammenbruch der öffentlichen Ordnung. Und all dem stehe die Polizei hilflos gegenüber.

Für diesen Zeitpunkt stünden die Kameraden bereit. Konkret nannte S. die Namen von Beteiligten, die in ihrem abgrundtiefen „Hass auf Linke“ und Flüchtlinge einen „Ordner mit Adressen und Lichtbildern“ von Zielpersonen angelegt hätten, die „weg“ müssten.

laut Vernehmungsprotokoll, sei besprochen worden, die ausgespähten Personen zu sammeln und an einen bestimmten Ort zu bringen, „an dem sie dann getötet werden sollen“.

Bundeswehr eine Art „Schwarze Reichswehr“

Die Aussagen von Horst S. und ausgewertete Chat-Protokolle der klandestinen Gruppe ließen die Fahnder allerdings kaum an der Ernsthaftigkeit der Bedrohung zweifeln.

„Diese Sache muss im Parlament umfassend aufgeklärt werden“

Aus ermittlungstaktischen Gründen hielten die Behörden die ersten Erkenntnisse über ein möglicherweise gewaltbereites Untergrundnetz zunächst geheim. Der Grund: Zahlreiche Angehörige der angeblich konspirativen Schwadron sind Elitesoldaten des Kommando Spezialkräfte (KSK), ausgebildet für Terrorbekämpfung und Geiselbefreiungen.

gefährliche Schattenarmee

Auch wenn die Anklage gegen den Hessen wegen der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat am Ende nicht zugelassen wird, so haben die BKA-Ermittlungen in seinem Fall die ersten Hinweise auf eine gefährliche Schattenarmee geliefert. Dabei spielten Mitglieder der Organisation Uniter eine zentrale Rolle.

Der Verband ist ein eingetragener Verein. 1996 gegründet, kümmert er sich in erster Linie um Elitesoldaten des Kommando Spezialkräfte (KSK). Die Einheit gehört zu den besten der Welt.

Aufgrund ihrer strapaziösen geheimen Einsätze in Afghanistan oder in Afrika ist die Dienstzeit für die meisten Soldaten belastend und eine Rückkehr in das Zivilleben nicht immer einfach. Uniter vermittelt Jobs im Anschluss an die Bundeswehrzeit, betreut Familien während langer Auslandsoperationen des Ehemannes oder Vaters und pflegt verwundete Seelen nach Einsätzen, über die nie ein Detail bekannt werden soll.

Die anfangs strengen Aufnahmebedingungen haben sich gelockert: Heute zählt Uniter mehr als 1000 Mitglieder, darunter Fallschirmjäger, Fernspäher und Beamte aus SEK-Einheiten der Polizei. Selbst eine Mitarbeiterin des bayerischen Landesamts für Verfassungsschutz und der Sicherheitschef einer großen Autovermietung gehören zur Uniter-Community, ebenso ein paar Ärzte, Rechtsanwälte und Ingenieure.

Ein Netzwerk für Soldaten-Familien

Innerhalb des sozial engagierten Verbands soll sich aber nach Zeugenaussagen ein konspiratives Netzwerk aus circa 200 ehemaligen und aktiven Bundeswehrsoldaten gebildet haben. Zahlreiche Vernehmungen unter dem Aktenzeichen GBA 2 BJs 205/17-5a zeichnen das Bild einer verschworenen Truppe, die angeblich auch vor der gezielten Tötung politischer Gegner nicht zurückschrecken soll.

Elitekämpfer auch geheime Lager für Waffen, Munition, Treibstoff und Lebensmittel angelegt – an der deutschen Grenze zu Österreich und der Schweiz. Der Grund: Unabhängigkeit von anderen Ressourcen für den „Tag X“. In mit teurer Sicherheitstechnik ausgestatteten Häusern, im Militärjargon Safe Houses genannt, sollten den Zeugen zufolge Familien Zuflucht finden.

Peter W., 42, hin. Der Oberstleutnant des Militärischen Abschirmdienstes (MAD) in Köln soll im Herbst vergangenen Jahres einen KSK-Mann vor einer Razzia bei Uniter-Mitgliedern gewarnt haben. Nach FOCUS-Recherchen war W. vor seiner Tätigkeit beim Bundeswehr-Geheimdienst selbst Kämpfer der Elitetruppe.

Hauptfeldwebel André S. Der 33-Jährige, ein strenger KSK-Ausbilder und verantwortlich für die militärische Sicherheit der Truppe, ist eine zentrale Figur im Ermittlungskomplex der Bundesanwaltschaft. Mehr noch: Laut Vernehmungen war S. „Auskunftsperson“ des MAD zu Uniter und stellte damals „den einzigen glaubwürdigen Auskunftsgeber zu internen Prozessen des KSK“ dar. Wurde S. aus diesem Grund vor der Razzia gewarnt? Insider gehen davon aus, dass er über alle Abläufe und Absprachen im Bilde war

Jetzt leitet er hauptberuflich Uniter e.V. Im Dunstkreis des 33-Jährigen taucht immer wieder eine andere Gestalt auf: der Rechtsanwalt Jan Hendrik H.

Rostock vor drei Wochen im bürgerlichen Stadtteil Alt Bartelsdorf. Die Nachbarn sind ahnungslos: „Die genaue Adresse von Jan Hendrik H.? Kennen wir nicht!“ Dabei hat der Mann – einst FDP-Mitglied in der Rostocker Bürgerschaft und jetzt Mitglied der Fraktion der „Unabhängigen Bürger für Rostock“

Am 28. August vergangenen Jahres, vier Uhr in der Früh, stürmte ein Spezialeinsatzkommando (SEK) der Polizei H.s Bungalow. Die Beamten suchten vor allem nach der angeblichen Todesliste, die mehrere Zeugen im Schuppen neben dem Wohnhaus gesehen haben wollen. Als erste Zielpersonen sollen Dietmar Bartsch, 60, und Sahra Wagenknecht, Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag, auf dieser Liste geführt worden sein.

„Ich werde bestimmt abgehört“

Die Suche verlief erfolglos. In den beschlagnahmten Unterlagen, so eine Sprecherin des Innenministeriums in Schwerin, befinde sich jedenfalls keine Todesliste.

In dem weißen Bungalow in Alt Bartelsdorf bewegt ein Schattenmann die Gardine. Die Tür öffnet er nicht. Zwei Stunden später ruft Jan Hendrik H. den FOCUS-Reporter an: „Eigentlich darf ich nicht mit Ihnen telefonieren. Ich werde bestimmt abgehört. Das BKA ermittelt gegen mich.“

anders die zum Teil verschlüsselte Kommunikation der Chat-Gruppe Nord, die damals vom heutigen Uniter-Chef S. geleitet wurde. Aus diesen Gesprächen ging etwa hervor, dass sich Jan Hendrik H. maßlos über ein Denkmal für die Opfer des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) ärgerte. Einmal im Jahr, so Zeugen, habe der Anwalt ein Wettschießen veranstaltet und den Siegerpokal nach dem Namen eines NSU-Opfers benannt.

Leichte Waffenbeschaffung

Die Beschaffung von Gewehren und Pistolen für das Training außerhalb des KSK-Dienstes ist für Uniter-Leute kein Problem. Als Angehörige einer militärischen Spezialeinheit können sie mit ihrer Waffenbesitzkarte legal einkaufen. So berichtet ein Chat-Mitglied stolz vom Erwerb einer Bockbüchse der Marke Brünner 500 samt Munition und einer Pistole Kaliber 22.

Im privaten Besitz der Kommandosoldaten sind womöglich aber auch verbotene Kriegswaffen. Auf der Homepage von Uniter hält ein Uniformierter ein verpixeltes Gewehr in die Höhe. Bei der Waffe handelt es sich nach Angaben eines Sachverständigen um das halbautomatische Sturmgewehr Typ AR-15.

Stolz berichtet Kamerad „Matze“ der Chat-Gruppe, man habe jetzt genügend Waffen und Munition in einem geheimen Depot in der Nähe von Nürnberg, „um sich durchschlagen zu können“. Nur, wohin?

Die radikalen Mitglieder der Chat-Gruppe sind überzeugt, dass das feindliche Lager nicht nur aus Linken und Asylbewerbern besteht. Sie haben nach Erkenntnissen der Ermittler die Annexion der Krim durch Putins Spezialeinheiten genau analysiert und kommen zu dem Schluss: Bei einem Vormarsch der russischen Armee, der nicht aufzuhalten sei, „lassen wir uns überrollen und gehen dann in den Guerillakampf über“

Schießübungen aus dem Hubschrauber

Obwohl die meisten Mitglieder hochtrainiert sind, bietet Uniter Zusatzausbildungen an. Am 5. Juli 2016, 15.18 Uhr, lädt KSK-Hauptfeldwebel André S. unter seinem Chat-Decknamen Hannibal zu einen speziellen Kurs ein: In der kommenden Woche gebe es die Möglichkeit, das Schießen aus einem fliegenden Hubschrauber zu üben, schreibt er. Waffen und Munition müssten mitgebracht werden. Um nicht aufzufallen, sollen KSK-Leute in der Regel Hubschrauberflüge in Polen und Tschechien reserviert haben.

Mosbach in Baden-Württemberg. In der früheren Bundeswehrkaserne, die jetzt „Trainingscenter Retten und Helfen“ heißt, trafen sich am 20. Oktober Uniter-Anwärter zu einem Drill, der im Soldaten-Deutsch „Einstellungsfeststellungsverfahren“ heißt.

Auf dem Programm standen unter anderem lange Märsche mit schwerem Gepäck, Kraft- und Ausdauerübungen. 17 Männer, ohnehin körperlich fit, bestehen den Wochenendlehrgang mühelos. Dadurch haben sie sich für die Kommando-Ausbildung qualifiziert. Ab sofort dürfen sie auch das Uniter-Emblem tragen, das ein nach unten ausgerichtetes Schwert zeigt.

https://www.focus.de/politik/deutschland/politik-die-verschwoerung_id_9879853.html

 
 
Damals wie heute:
 
 
KSK der bewaffnete Arm von:
 

„Augustus Intelligence“?  wenn Geheimdienste, Adel, Wirtschaft, Politik und Faschisierung verschmelzen

13. Juni 2020
 

Ein Unternehmen für künstliche Intelligenz und Gesichtserkennung macht derzeit Schlagzeilen: An „Augustus Intelligence“ sind führende Mitglieder der deutschen Staats- und Wirtschaftselite beteiligt. Darunter der bekannte Wirtschaftsberater Roland Berger sowie der ehemalige Verteidigungsminister Guttenberg. Dazu kommen Investitionen vom Sohn des AfD-Finanziers August von Finck. Und auch die ehemaligen Chefs von „Verfassungsschutz“ und „Bundesnachrichtendienst“ spielen eine Rolle.

Deutschland steht im internationalen Konkurrenzkampf gerade im Bereich der Datenzentren und der künstlichen Intelligenz derzeit hinten an – „Augustus Intelligence“ will das ändern. Das Unternehmen will Datenzentren betreiben und Software zur Gesichts- und Objekterkennung – also zur Überwachung – anbieten. Die Gründer träumen davon, eine „100 Milliarden-Firma“ aufzubauen. Der Sitz des Unternehmens ist in den USA, doch das führende Personal setzt sich aus Deutschen zusammen und will auch in Deutschland investieren.

Dem Spiegel sind interne Unterlagen, Chats, Fotos, Mails und Briefe aus dem Inneren des Unternehmens „Agustus Intelligence“ zugespielt worden. Daraus geht hervor, wie ein Netzwerk aus führenden Protagonisten der deutschen herrschenden Klasse sich bemüht hat, ein Unternehmen mit strategischer Relevanz aufzubauen. Dabei finden sich schillernde Namen aus Politik, Geheimdiensten und Milliardärsfamilien.

Dazu gehörten unter anderem:

  • Karl-Theodor Maria Nikolaus Johann Jacob Philipp Franz Joseph Sylvester Buhl-Freiherr von und zu Guttenberg
    Der Adelige Guttenberg war ein Jahr Generalsekretär der CSU, ein Jahr Wirtschaftsminister und zwei Jahre Verteidigungsminister. Nachdem herauskam, dass er seine Doktor-Arbeit gefälscht hatte, ging er aus der Politik in den Lobbyismus und beriet unter anderem die deutsche Lufthansa. Im März 2019 wurde er Aktionär bei der im One World Trade Center in New York City ansässigen Technologiefirma Augustus Intelligence. Zwei Monate später wurde er Vorstand des Unternehmens.
  • Roland Berger & Charles-Édouard Bouée
    Roland Berger ist Gründer der deutschen Unternehmensberatung „Roland Berger“. Sie gilt als einziges international relevantes Unternehmen in diesem Bereich aus Europa. In Deutschland beriet es die Treuhandanstalt bei der Privatisierung der volkseigenen Betriebe aus der DDR oder Gerhard Schröder bei der Entwicklung der Agenda 2010-Reform. Der langjährige CEO der Firma, Charles-Édouard Bouée, ist „President in charge of Business Affairs“ bei Augustus Intelligence geworden, auf Wunsch von Roland Berger persönlich.
  • August François von Finck
    Er ist Sohn des Milliardärs August von Finck junior, welcher dadurch bekannt wurde faschistische Parteien wie die AfD finanziert zu haben. Er soll in „Augustus Intelligence“ 11,2 Millionen Dollar investiert haben.
  • Hans-Georg Maaßen
    Im Bericht des Spiegels taucht außerdem mehrmals der ehemalige Chef des Inlandsgeheimdienstes „Bundesamt für Verfassungsschutz“ auf. So zeigen Fotos ihn zusammen mit Roland Berger, Augustus-Geschäftsführer und CDU-Sprössling Phillip Amthor in der Lobby des Hotels Suvrette House im vornehmen St. Moritz. Maaßen setzte sich außerdem für die Einbürgerung eines Augustus-Mitarbeiters ein und rief dafür beim Referatsleiter für Staatsangehörigkeitsrecht an. – Während Maaßens Zeit beim Geheimdienst ist die AfD aufgestiegen. Er wurde immer wieder für rechtsgerichtete Aussagen kritisiert.
  • August Hanning
    Auch der ehemalige Chef des Bundesnachrichtendienstes, August Hanning, hat sich mit der Firma Augustus getroffen. Hanning hatte 2015 mit einem flüchtlingsfeindlichen Papier für Aufsehen gesorgt.
  • Phillip Amthor
    Rund um die Augustus-Veröffentlichungen steht derzeit Phillip Amthor am meisten im Rampenlicht. Dem 30-jährigen CDU-Jung-Star wird vorgeworfen, für die Firma „Lobbyismus“ direkt bei Wirtschaftminister Peter Altmaier (CDU) betrieben zu haben. Dort warb er unter anderem um niedrige Strompreise für das Unternehmen. Tatsächlich kam es nach einem Werbe-Brief von Amthor an Minister Altmaier zu zwei Treffen im November 2018 mit dem parlamentarischen Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, Christian Hirte. Auch war die Firma bei einem „Expertengespräch“ über künstliche Intelligenz mit Verkehrsminister Andreas Scheuer dabei. Phillip Amthor selbst war „Direktor“ des Unternehmens und hielt 2817 Aktienoptionen. Somit hat er ein Unternehmen in Staatskreise eingeführt, von dem er selbst profitiert. Unklar bleibt auch, wer die verschiedenen Geschäftsreisen mit Champagner, Hotels und teurem Essen finanzierte.

Schon kurz nach dem Veröffentlichungen des Spiegels ist Amthor von seinem Posten als „Direktor“ zurückgetreten und hat seine Aktienoptionen zurück gegeben. Er bezeichnete sein Verhalten als einen „Fehler“. Im Unternehmen scheint Amthor jedoch nur eine begrenzte Rolle zu spielen, schaut man sich die anderen Schwergewichte mit jahrzehntelanger politischer, wirtschaftlicher und geheimdienstlicher Erfahrung an.

Es bleibt abzuwarten, welche Rolle dieses Unternehmen, das von rechten Eliten geführt wird und Überwachungssoftware produzieren will, in Zukunft noch einnimmt.

 
 
VERDRECKTE PARTEIENFINANZIER
 

Eine schrecklich rechte Familie – Der Baron, die Nazis, das Gold und die AfD

https://www.woz.ch/-9324

  • Der Reichtum von August von Finck Jr. stammt aus einem Geschäft, das 1870 von seinem Großvater Wilhelm von Finck gegründet wurde.
  • Merck Finck & Co. ist die Privatbank, aus der unter anderem die Brauereien Loewenbraeu und die Versicherer Munich Re und Allianz hervorgegangen sind.
  • Mit Barmitteln aus dem Verkauf von Allianz-Aktien und Merck Finck & Co. an die Barclays Bank im Jahr 1990 hat von Finck Jr. in ein diversifiziertes Portfolio investiert.
  • Im Februar 2020 verkaufte er den größten Teil seiner 15% -Beteiligung an der Schweizer Verifizierungs-, Test- und Zertifizierungsfirma SGS für 2,4 Milliarden US-Dollar (vor Steuern).
  • Zusammen mit seinen Kindern investiert er auch in Immobilien- und Industrieunternehmen.
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