Kollege Udo Buchholz informiert für den AKU Gronau: Es kam wieder zu einer niederländische Beteiligung am Sonntagsspaziergang / Euratom-Vertrag!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
 
und wieder hat uns als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) ein Info des AKU-GRONAU über den Kollegen Udo Buchholz, dem Vorstandsmitglied und Pressesprecher des BBU (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=udo+buchholz+bbu), erreicht.
 
Darin wird mitgeteilt, das es wieder zu einer niederländische Beteiligung am Sonntagsspaziergang / Euratom-Vertrag gekommen ist.
 
Wir haben die komplette Pressemitteilung nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnbahme auf unsere Homepage gepostet und in der Kategorie „ATOMPOLITIK“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/atompolitik/) archiviert.
 
Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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Kollege Udo Buchholz informiert für den AKU-GRONAU:

 
 
 
Das Foto zeigt den Sonntagsprotest gegen Urananreicherung in Gronau, 5.7.2020
 
 
Arbeitskreis Umwelt (AKU) Gronau
Mitglied im Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU)
c/o Siedlerweg 7
48599 Gronau
02562-23125
 
06.07.2020
 
Pressemitteilung
 
Wieder niederländische Beteiligung am Sonntagsspaziergang an der
Urananreicherungsanlage / Offener Brief zum Euratom-Vertrag
 
Erstmals seit Beginn der Coronakrise war am 5.7.wieder die Initiative
„Enschede voor Vrede“ aus den Niederlanden beim Sonntagsspaziergang an
der Gronauer Urananreicherungsanlage (UAA) beteiligt. Mitglieder
niederländischer und deutscher Umwelt- und Friedensinitiativen setzten
gemeinsam ein Zeichen für die notwendige Stilllegung der bundesweit
einzigartigen Anlage. Es wurden Informationen über die Gefahren der
Atomenergie ausgetauscht und Hinweise auf Atomtransporte (LKW,
Bahnwaggons) dokumentiert. So waren auch wieder Bahnwaggons auf dem
Gelände der UAA zu sehen. Vermutlich wird bald wieder ein Sonderzug mit
Uranmüll von Gronau Richtung Hafen Amsterdam bzw. Russland starten.
 
Im Januar fand der 400. Sonntagsspaziergang an der Gronauer Uranfabrik
statt. Die örtlichen und regionalen Proteste gegen die Gronauer
Urananreicherungsanlage, sowie gegen die Schwesteranlage in Amelo (NL)
werden immer wieder von landesweiten und bundesweiten Organisationen
unterstützt. Beide Anlagen werden von dem Urenco-Konzern betrieben, an
dem auch die Energiekonzerne RWE und E.ON beteiligt sind.
 
Der nächste Sonntagsspaziergang wird am 2. August an der Gronauer
Urananreicherungsanlage stattfinden. Zuvor wird es weitere Proteste
gegen den Uranmüllexport geben.
 
Auch Gronauer Initiativen haben den Offenen Brief zum Thema
Euratom-Vertrag unterschrieben
 
Die Anti-Atomkraft-Initiativen in und um Gronau sehen in dem Offenen
Brief an die Bundesregierung, der letzte Woche zum Thema „Euratom“
veröffentlicht wurde, ein wichtiges Element der Anti-Atomkraft-Bewegung.
Zahlreiche Bürgerinitiativen und Umweltverbände aus der Bundesrepublik
sowie aus weiteren europäischen Staaten fordern in dem Briefder
deutschen Bundesregierung, dass diese während ihres Vorsitzes im Rat der
Europäischen Union in der zweiten Jahreshälfte 2020 konkrete Vorschläge
für die Auflösung oder Vertragsänderung des Euratom-Vertrages vorlegt,
um die EU-weite Förderung der Atomkraft zu beenden. Die Bundesregierung
soll innerhalb der nächsten 6 Monate eine Vertragsstaatenkonferenz
einberufen, um die entsprechende Auflösung oder Revision des
Euratom-Vertrages in die Wege zu leiten.
 
Zu den Organisationen, die den Offenen Brief an die Bundesregierung
unterschrieben haben, gehören auch der Natur- und Umweltschutzverein
Gronau (NUG), der Arbeitskreis Umwelt (AKU) Gronau und das
Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen. Auch emsländische
Initiativen, die sich gegen die Atomanlagen in Lingen engagieren, sind
mit dabei. Auf Bundesebene hat u. a. der Bundesverband Bürgerinitiativen
Umweltschutz (BBU) den offenen Brief unterschrieben.
 
In dem Offenen Brief heißt es u. a.: „Am 1. Juli 2020 übernimmt
Deutschland den Vorsitz im Rat der Europäischen Union. In dieser Zeit
leitet und koordiniert die deutsche Bundesregierung die Arbeit des
Rates. Die unterzeichnenden Organisationen und Initiativen erwarten von
der Bundesregierung, dass sie den Vorsitz der Ratspräsidentschaft dafür
nutzt, endlich einen konkreten Zeitplan für die Überarbeitung des
Euratom-Vertrages zu vereinbaren. (…) Der Euratom-Vertrag verhindert
einen ökologischen Umbau der Energieerzeugungsstruktur in den
Mitgliedsstaaten der Europäischen Union und steht damit den Klimazielen
von Paris diametral entgegen. (…)“
 
Den Text des Offenen Briefes sowie die Namen der unterstützenden
Organisationen findet man unter https://muettergegenatomkraft.de
 
Weitere Informationen:
 
 
 
 
 
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