Der Kollege Udo Buchholz hat uns eine Pressemitteilung der GAL-Gronau über eine Anfragen an die Landräte der Kreise Borken und Steinfurt zum Katastrophenschutz bei Urantransporten zugesendet!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
 
als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) haben wir über den Kollegen Udo Buchholz, dem Pressesprecher und Vorstrandsmitglied des BBU (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=udo+buchholz+bbu), eine Pressemitteilung der GAL-Grionau (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=gal+gronau) überstellt bekommen.
 
Darin ist eine Anfragen an die Landräte der Kreise Borken und Steinfurt zum Katastrophenschutz bei Urantransporten enthalten.
 
Wir haben die komplette Pressemitteilung nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet und in der Kategorie „ATOMPOLITIK“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/atompolitik/) archiviert.
 
Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-
 
 

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Kollege Udo Buchholz informiert für die GAL-Gronau:

 
 
Das Foto zeigt den Sonderzug mit Uranmüll bei der Abfahrt in Gronau, 9.7.2020
 
 
Udo Buchholz, Ratsmitglied der Grün Alternativen Liste (GAL) Gronau
Siedlerweg 7
48599 Gronau
02562-23125
 
 
10.07.2020
 
Pressemitteilung
 
Anfragen an die Landräte der Kreise Borken und Steinfurt zum
Katastrophenschutz bei Urantransporten
 
Unter Protest hat am Donnerstag (9.7.2020) wieder ein Sonderzug mit
Uranmüll die Urananreicherungsanlage in Gronau (Kreis Borken) verlassen.
Der Zug durchquerte zunächst den Kreis Steinfurt und fuhr dann von
Münster weiter Richtung Amsterdam. Von dort soll der Uranmüll mit einem
Schiff nach Russland verbracht werden. Im April hatte sich die Stadt
Münster zum Schutz der Bevölkerung mit Nachdruck gegen derartige
Atomtransporte ausgesprochen.
 
Jetzt hat sich das Gronauer Ratsmitglied Udo Buchholz mit 10 Fragen an
die für den Katastrophenschutz zuständigen Landräte der Kreise Borken
und Steinfurt, Dr. Zwicker und Dr. Effing, gewandt. Udo Buchholz
vertritt im Rat der Stadt Gronau die parteiunabhängige Grün Alternative
Liste (GAL) Gronau; er wohnt im Nahbereich der Urananreicherungsanlage.
 
In seinen Fragen an die Landräte erkundigt sich Buchholz danach, ob die
Landräte und Hilfskräfte wie Feuerwehren, THW oder DRK vorab über den
Uranmülltransport informiert waren, welche Löschmittel in welchen Mengen
für den möglichen Brandfall in den Kreisen vorrätig sind und ob die
Landräte die Stadt Münster in deren Ablehnung der gefährlichen
Atomtransporte unterstützt.
 
Udo Buchholz hofft, dass er trotz der Ferienzeit zeitnah Antworten der
Landräte bekommt.
 
Die Grün Alternative Liste (GAL) Gronau lehnt die umstrittenen
Uranmülltransporte von Gronau nach Russland generell ab und Mitglieder
der GAL beteiligen sich immer wieder an Protestaktionen. Die GAL Gronau
hatte 2019 von NRW-Wirtschaftsminister Pinkwart in Erfahrung gebracht,
dass wieder Uranmüll von Gronau nach Russland transportiert wird.
Grundlegend fordert die GAL Gronau die sofortige Stilllegung der
Gronauer Urananreicherungsanlage, damit in ihr nicht immer weiter
Uranmüll produziert wird, für den es keine sichere
Entsorgungsmöglichkeit gibt.
 
Weitere Informationen:
 
 
 
 
Folgende Fragen richtete Buchholz konkret an die Landräte
 
1. Waren die Kreise Borken bzw. Steinfurt vorab über den Transport
informiert?
 
2. Waren Sie persönlich informiert?
 
3. Welche Hilfskräfte in welchen Orten waren vorab im Kreis Borken bzw.
im Kreis Steinfurt informiert (Feuerwehren, THW, DRK etc.)?
 
4. Wann wurden die Hilfskräfte über die Durchführung des Transportes
informiert?
 
5. Sind alle Einheiten der Feuerwehren in den Kreisen Borken und
Steinfurt darüber informiert, dass im Brandfall Uranhexafluorid nicht
mit Wasser in Kontakt kommen darf?
 
6. Mit welchen Löschmitteln könnte im Brandfall eines
Uranhexafluoridransportes gelöscht werden?
 
7. Wo in den Kreisen Borken und Steinfurt sind diese Löschmittel vorhanden?
 
8. In welchen Mengen?
 
9. Die Stadt Münster hat sich bei dem Urenco-Konzern, der die
Urananreicherungsanlage Gronau betreibt, gegen den Transport von
Uranhexafluorid ausgesprochen.
 
vgl.
 
 
Haben Sie Verständnis für die ablehnende Haltung der Stadt Münster?
 
10. Unterstützen Sie das Anliegen der Stadt Münster und lehnen Sie zum
vorsorglichen Schutz der Bevölkerung die Uranhexafluoridtransporte in
den Kreisen Borken bzw. Steinfurt auch ab?
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