Kollege Udo Buchholz teilt für den BBU mit, dass die Organisation die Atommüll-Protestaktion am kommenden Sonntag (26. Juli 2020) unterstützt!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
 
übern den Kollegen Udo Buchholz, dem Pressesprecher und Vorstandsmitglied des BBU (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=udo+buchholz+bbu), haben wir als Gewerkschafter/innen-Arbeitskreis (AK) eine weitere Pressemitteilung erhalten.
 
Darin wird mitgeteilt, dass der BBU den Atommüll-Protest in Ahaus am kommenden Sonntag (26. Juli 2020) in Form der Mahnwache unterstützt.
 
Wir haben die komplette Pressemitteilung nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet und in der Kategorie „ATOMPOLITIK“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/atompolitik/) archiviert.
 
 
Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-
 
 

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Pressemitteilung des BBU vom 21.07.2020:

Das Foto zeigt den Ahauser Sonntagsprotest gegen Atommüll vom 16.9.2018.

BBU unterstützt Atommüll-Protest in Ahaus / Sonntag (26. Juli 2020)
Mahnwache

(Bonn, Ahaus, 21.07.2020) Der Bundesverband Bürgerinitiativen
Umweltschutz (BBU) fordert die sofortige Stilllegung der noch laufenden
Atomkraftwerke und der Uranfabriken in Gronau und Lingen, bei deren
Betrieb auch Atommüll anfällt. „Es darf kein weiterer Atommüll
produziert werden“, so BBU-Vorstandsmitglied Udo Buchholz. Mit seiner
Forderung unterstützt der BBU u. a. auch die Bürgerinitiative „Kein
Atommüll in Ahaus“, die sich im Münsterland gegen die Atommüll-Lagerung
zur Wehr setzt.

Ebenso wie die Bürgerinitiative in Ahaus kritisiert auch der BBU die
jüngste Entscheidung der Bezirksregierung Münster zur Lagerung von
„schwach- und mittelradioaktivem Müll“ in Ahaus. Danach soll die
ursprünglich für 10 Jahre erteilte und in dieser Woche auslaufende Genehmigung bis zum Jahr 2057 verlängert werden.

In der Pressemitteilung der Ahauser Bürgerinitiative vom 17. Juli heißt es
dazu: „Nach den Leitlinien der Entsorgungskommission ist die Sicherheit
der Zwischenlagerung solcher Abfälle nur für einen Zeitraum von 20
Jahren gewährleistet. Größere Zeiträume sind nicht überschaubar. Demnach
hätte das 2010 in Betrieb genommene Lager maximal bis 2030 genehmigt
werden dürfen.“

Weiter heißt es in der Mitteilung der Bürgerinitiative: „Bei der
Genehmigung bis 2057 geht die Bezirksregierung Münster überdies davon
aus, dass die Verbringung des in Ahaus lagernden Mülls in das geplante
Endlager Schacht Konrad im Jahr 2027 beginnen könnte und bis 2057
abgeschlossen ist. Dies ist aber reines Wunschdenken, da die
Inbetriebnahme von Schacht Konrad, die schon mehrmals verschoben worden
ist, mehr denn je fraglich ist. Außerdem weist die Bürgerinitiative
darauf hin, dass das Lager in Ahaus insgesamt nur eine
Betriebsgenehmigung bis zum Jahr 2036 hat.“ Die Bürgerinitiative
befürchtet, „dass die jetzige Genehmigung für schwach- und
mittelradioaktiven Müll bis 2057 gleichzeitig ein Türöffner für die
weitere Umwandlung des Ahauser Zwischenlagers in ein Dauerlager für
Atommüll wird“.

Die Ahauser Bürgerinitiative, die im Bundesverband Bürgerinitiativen
Umweltschutz (BBU) organisiert ist, ruft für Sonntag (26. Juli, 14 Uhr)
zur Teilnahme an einer Protestmahnwache vor dem Atommüll-Lager in
Ahaus-Ammeln auf (Schöppinger Straße). Der BBU begrüßt die Durchführung
der Aktion und ruft ebenfalls zur Teilnahme auf.

Bereits 14 Tage später wird am 9. August 20 Kilometer nördlich von Ahaus
gegen die bundesweit einzige Urananreicherungsanllage in Gronau
demonstriert. Auch hierzu rufen u. a. die Bürgerinitiative „Kein
Atommüll in Ahaus und der BBU zur Teilnahme auf.

Mehr dazu unter https://ostermarsch-gronau.de

Weitere Informationen zum Thema Atommüll:

https://www.bi-ahaus.de

https://www.ag-schacht-konrad.de

https://www.bi-luechow-dannenberg.de

Engagement unterstützen

Zur Finanzierung seines vielfältigen Engagements bittet der BBU um
Spenden aus den Reihen der Bevölkerung. Spendenkonto: BBU, Sparkasse
Bonn, IBAN: DE62370501980019002666, SWIFT-BIC: COLSDE33.Informationen über den BBU und seine Aktivitäten gibt es im Internet
unter http://www.bbu-online.de und telefonisch unter 0228-214032. Die
Facebook-Adresse lautet www.facebook.com/BBU72
Postanschrift: BBU, Prinz-Albert-Str. 55, 53113 Bonn.

Der BBU ist der Dachverband zahlreicher Bürgerinitiativen,
Umweltverbände und Einzelmitglieder. Er wurde 1972 gegründet und hat
seinen Sitz in Bonn. Weitere Umweltgruppen, Aktionsbündnisse und
engagierte Privatpersonen sind aufgerufen, dem BBU beizutreten um die
themenübergreifende Vernetzung der Umweltschutzbewegung zu verstärken.
Der BBU engagiert sich u. a. für menschen- und umweltfreundliche
Verkehrskonzepte, für den sofortigen und weltweiten Atomausstieg, gegen
die gefährliche CO2-Endlagerung, gegen Fracking und für
umweltfreundliche Energiequellen.

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