Kollege Udo Buchholz informiert für 6 Umweltorganisationen darüber, dass am Sonntag, den 13.9.2020, eine  Uranmüll-Fahrraddemo in Münster stattfindet und ein Neuer Uranmüllzug ingang gesetzt werden soll!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
 
als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) hat uns eine Pressemitteilung von 6 Umweltorganisationen über den Kollegen Udo Buchholz (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=udo+buchholz+bbu) erreicht.
 
Darin weisen die Organisationen darauf hin, dass am Sonntag, den 13.9.2020, eine  Uranmüll-Fahrraddemo in Münster stattfindet und ein Neuer Uranmüllzug ingang gesetzt werden soll.
 
Wir haben die komplette Pressemitteilung nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet und in der Kategorie „ATOMPOLITIK“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/atompolitik/) archiviert.
 
Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-
 

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Kollege Udo Buchholz informiert:

Pressemitteilung

Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen
SOFA (Sofortiger Atomausstieg) Münster
Arbeitskreis Umwelt (AKU) Gronau
Arbeitskreis Umwelt (AKU) Schüttorf
Bündnis AgiEL – AtomkraftgegnerInnen im Emsland
Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU)
 
Münster/Gronau, 9. September 2020
 
Sonntag, 13.9.: Uranmüll-Fahrraddemo in Münster
„Deutsch-russische Urangeschäfte stoppen“
– Neuer Uranmüllzug Gronau-Russland am 14.9. erwartet
 
Mehrere Anti-Atomkraft-Initiativen sowie der Bundesverband
Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) rufen zusammen mit der Initiative
SOFA (Sofortiger Atomausstieg) Münster für jetzt Sonntag, 13. September,
um 14 Uhr zu einer Fahrrad-Demo in Münster auf. Startpunkt ist der
Berliner Platz vor dem Hauptbahnhof. Die Demo wendet sich gegen den für
Montag, 14. September, erwarteten nächsten Uranmüllzug mit rund 600 t
Uranhexafluorid von der Urananreicherungsanlage Gronau nach Russland.
 
Angesichts der sehr schlechten Menschenrechtslage in Russland und dem
Gift-Anschlag auf Alexej Nawalny fordern die Anti-Atomkraft-Initiativen
von der Bundesregierung die sofortige Aussetzung aller Urangeschäfte
zwischen dem Gronauer Urananreicherer Urenco und dem staatlichen
russischen Atomkonzern Rosatom. Dazu gehören neben den Uranmüllexporten
auch die jetzt bekannt gewordenen geplanten Exporte von angereichertem
Uran aus Gronau zur Produktion von Brennelementen in Russland.
 
„Wenn es die Bundesregierung ernst meint mit der berechtigten Kritik an
der Vergiftung von Alexej Nawalny, dann wäre die Aussetzung der
Urangeschäfte zwischen Urenco und Rosatom ein konsequenter Schritt.
Urenco und die deutschen Anteilseigner RWE und EON nutzen derzeit leider
aus, dass in Russland demokratische Proteste immer schwerer möglich
sind,“ so Peter Bastian von SOFA (Sofortiger Atomausstieg) Münster.
 
„Die zeitlich unbefristete Urananreicherung in Gronau widerspricht dem
versprochenen Atomausstieg komplett. Städte wie Münster müssen derzeit
alle drei Wochen mit der erheblichen Gefahr eines Unfalls der
Uranmüllzüge rechnen. Das transportierte Uranhexafluorid bildet schon
bei Berührung mit Luftfeuchtigkeit tödliche Flusssäure. Im April hatte
deshalb die Stadt Münster bei Urenco protestiert – vergeblich. Es ist
dringend Zeit, wenn Urenco und die Bundesregierung endlich angemessen
reagieren würden. Uranmüllexporte sind nicht zu rechtfertigen – die
Urananreicherung darf in Deutschland keine Zukunft haben,“ so Matthias
Eickhoff vom Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen.
 
Kontakte:
 
Peter Bastian, SOFA (Sofortiger Atomausstieg) Münster, Tel. 0157-86269233
 
Matthias Eickhoff, Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen, Tel.
0176-64699023
 
Udo Buchholz, AKU Gronau/BBU, Tel. 02562/23125
 
Weitere Infos:
 
 
 
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