Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst (Bund & Kommunen) werden am 19./20.09.2020 fortgesetzt! Um die Arbeitgeber zu bewegen, wird eine härtere Gangart notwendig sein!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
 
als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) haben wir b ereits über die lfd. Tarifrunde im öffentlichen Dienst (Bund/Kommunen) berichtet, wie Ihr es durch den Klick auf den nachstehenden Link in der Gesamtheit aufblättern könnt.
 
 
Unseren jüngsten Beitrag zum Thema hatten wir mit Datum 26.08.20 vom auf unsere Homepage gesetzt, den Ihr direkt durch den Klick auf den hier stehenden Link auzfrufen und nachlesen könnt.
 
 
Wie die Gewerkschaft Ver.di mit einem entsprechenden Beitrag auf ihrer Homepage berichtet, hat es einen „enttäuschenden Verhandlungsauftakt“ gegeben.
 
Den kompletten Beitrag haben wir nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet.
 


Tarif- und Besoldungsrunde öffentlicher Dienst Bund und Kommunen 2020

„Enttäuschung zum Auftakt der Tarifrunde für den öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen – Faires Lohnangebot nicht in Sicht“

„Der Verhandlungsauftakt war enttäuschend. Zwar haben die Arbeitgeber freundliche Worte für die Leistung der Beschäftigten im öffentlichen Dienst gefunden, ein faires Angebot für Lohnsteigerungen ist jedoch nicht in Sicht. Sie jammern über eine angeblich angespannte Kassenlage bis 2023 und streben eine lange Laufzeit für einen Tarifvertrag an“, sagte der Verhandlungsführer der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di), Frank Werneke nach der ersten Verhandlungsrunde für die rund 2,3 Millionen Beschäftigten von Bund und kommunalen Arbeitgebern in Potsdam. Zwar seien konkrete Verabredungen zweier gesonderter Verhandlungstische für die Sparkassen und zu Gesundheit, Pflege und für den öffentlichen Gesundheitsdienst getroffen worden, aber insgesamt lägen ver.di, der Bund und die Vereinigung kommunaler Arbeitgeberverbände „noch meilenweit auseinander“, so Werneke.

Zum Start der Verhandlungen hatten rund 200 Kolleg*innen mit Aktionen den ver.di-Forderungen Nachdruck verliehen und der Verhandlungskommission damit den Rücken gestärkt. Die Verhandlungsführung dankte den Kolleg*innen, die sich aus der ganzen Republik auf den Weg gemacht hatten und den Corona-Bedingungen entsprechend lautstark und bunt deutlich gemacht haben, dass klatschen allein nicht reicht.

ver.di fordert für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes von Bund und Kommunen eine Anhebung der Einkommen um 4,8 Prozent, mindestens aber 150 Euro pro Monat, bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Die Ausbildungsvergütungen und Praktikantenentgelte sollen um 100 Euro pro Monat angehoben werden. Außerdem wird unter anderem die Angleichung der Arbeitszeit im Osten an die im Westen erwartet.
Die Verhandlungen werden am 19. und 20. September fortgesetzt.

Foto des Kai Herschelmann zeigt die Ver.di-Auftaktaktion am 01.09.20

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Durch den Klick auf den nachstehenden Link könnt Ihr den Beitrag inklusive des Interviews des Ver.di-Vorsitzenden direkt auf der Ver.di-Homepage lesen und hören.

> https://unverzichtbar.verdi.de/ !

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Jetzt wird sich am 19./20. September 2020 zeigen, ob eine härtere Gangart nötig sein wird, um die Arbeitgeber zu bewegen!

Wir bleiben am Thema dran und werden berichten.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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