Kollege Wolfgang Erbe informiert zu den Themen „Tag der deutschen Einheitsfront gegen Faschismus erfolgreich!“ / „Wieviel Verfassungschutz steckt hinter dem Mord am Kasseler Regierungspräsident und CDU-Politiker Walter Lübcke?“ / u. a. m.!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

soeben erreicht uns als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) ein Info-Potpourri des Kollegen Wolfgang Erbe (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=wolfgang+erbe ) zu den Themen „Tag der deutschen Einheitsfront gegen Faschismus erfolgreich!“ / „Wieviel Verfassungschutz steckt hinter dem Mord am Kasseler Regierungspräsident und CDU-Politiker Walter Lübcke?“ / u. a. m.!

Wir haben dieses wichtige Info-Potpourri des Kollegen Wolfgang nachstehend auf unsere Homepage gepostet und in der Kategorie „ANTIFA“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/antifa/) archiviert.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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Kollege Wolfgang Erbe informiert:

Berlin – Tag der deutschen Einheitsfront gegen Faschismus erfolgreich + Deutschland’s 9/11 – Tag der deutschen Einheitsfront gegen Faschismus erfolgreich + Deutschland’s 9/11 – wieviel Verfassungschutz steckt hinter dem Mord am Kasseler Regierungspräsident und CDU-Politiker Walter Lübcke?
 
Faschistische Brandanschläge gegen Wohnhäuser, Kirchen und Polizeireviere
Polizeirevier, Wohnhaus und Kirche betroffen
 

MARBACH AM NECKAR – MANN SETZT POLIZEIREVIER, HAUS UND KIRCHE IN BRAND – MEHRERE VERLETZTE

03.10.2020 18:42

 
 
© Simon Adomat/VMD-Images/dpa
 
Beim Eintreffen der Feuerwehr befand sich das Mehrfamilienhaus bereits im Vollbrand. Zuvor hatten Ersthelfer den Brandsatz an der evangelischen Kirche gelöscht und die fünf Bewohner des brennenden Hauses ins Freie gebracht. Die Polizisten löschten die fast zwei Meter hohen Flammen am Eingangsbereich des Polizeireviers. Insgesamt wurden den Angaben zufolge acht Menschen leicht verletzt – darunter vier Bewohner des Mehrfamilienhauses, zwei Polizisten und zwei Ersthelfer.
Zahlreiche Rettungs- und Einsatzkräfte umliegender Feuerwehren, aber auch Bevölkerungsschutz, Rettungsdienst, Notarzt und Polizei waren mit einer großen Anzahl an Einsatzkräften in der Innenstadt tätig. Ein ebenfalls eingesetzter Polizeihubschrauber hatte zudem das Stadtgebiet auf weitere Brandstellen überprüft. Auch der Bürgermeister Jan Trost und Vertreter der Stadt Marbach am Neckar waren vor Ort. „Ich bin schockiert, dass so etwas in unserer Stadt passiert. Und dass jemand gleich an drei verschiedenen Orten Brandsätze wirft, das ist wirklich unverstellbar“, sagte der Bürgermeister dem SWR.
 
 
 
Berlin – Tag der deutschen Einheitsfront gegen Faschismus erfolgreich + Deutschland’s 9/11 – wieviel Verfassungschutz steckt hinter dem Mord am Kasseler Regierungspräsident und CDU-Politiker Walter Lübcke? 
 
Tag der deutschen Einheitsfront gegen Faschismus erfolgreich
 
Wieviel Verfassungschutz steckt hinter dem Mord am Kasseler Regierungspräsident und CDU-Politiker Walter Lübcke? – Faschisten zum Mord an Walter Lübcke und der Rolle des Verfassungsschutzes
 

Live: Braune Schläger Aufruf zur Straftat:

Matthias Fischer
 
 
droht mit Übergriffen, wenn die Route nicht freigemacht wird.
 
Matthias Fischer ist einer der führenden Köpfe von “Der III. Weg”. Zuvor hat er mehrer andere rechtsextreme Gruppierungen geleitet.
 
 
 
 
 
In der Neonazi-Demo haben sich zahlreiche Teilnehmer verbotene Schlagschutzhandschuhe angezogen.
 
 
 
Heute ist der Tag, an dem aus “wir sind das Volk” sehr vielen Menschen auch klar wurde, wer nicht damit gemeint ist. Rostock Lichtenhagen, Hoyerswerda, Mölln, Solingen … bis Halle und Hanau. Wir sind das Volk heißt nämlich auch „ihr nicht“.
 
 
 
 
 
 
 
Berliner Bündnis gegen Rechts
 
 
18:55 Das war richtig gut heute. Mehrere tausend Menschen haben sich einem Neonazi-Aufmarsch in den Weg gestellt. Die Neonazis konnten nur eine stark verkürzte Route laufen und ziehen frustiert ab. Passt bei der Heimfahrt auf euch auf. Wir sind raus für heute.
 
 
 

Wieviel Verfassungschutz steckt hinter dem Mord am Kasseler Regierungspräsident und CDU-Politiker Walter Lübcke?

Der V-Mann-Führer Andreas Temme mehrmals mit Stephan Ernst „befasst“ war. Jener V-Mann-Führer war nicht nur beim Mord an Halit Yozgat 2006 in Kassel anwesend. Er „führte“ auch einen Neonazi als V-Mann (Deckname Gemüse), der beste Kontakte zur Kasseler Neonazis-Szene hatte und zum NSU-Netzwerk zählt(e). Ein weiteres Foto zerstört die VS-Legende vom zurückgezogenen Familienvater:
Am 1. September 2018 nahmen die Kasseler Neonazis Stephan Ernst und Markus Hartmann an einer AfD-Demonstration in Chemnitz teil.
 
In keinem dieser Fälle trug der Verfassungsschutz auch nur das Geringste zur Aufklärung bei.
Im Juni 2019 kratzten Bilder von einem konspirativen Treffen im sächsischen Mücka gewaltig am VS-getunten Bild vom Familienvater Stephan Ernst. Im März 2019 trafen sich in Mücka Neonazis, die mit dem „Rassenkrieg“ und dem „führerlosen Widerstand“ sehr viel anfangen können. Mitglieder von „Combat 18“, „Blood & Honour“, „Brigade 8“ bis „Oidoxie“ waren dort anwesend. Ein sehr exklusiver Kreis, dem nur angehört, wer sich als „Kamerad“ so richtig verdient gemacht hat. Auf einem Foto ist Stephan Ernst zu erkennen. 
 
 
Was wissen das hessische Landesamt für Verfassungsschutz (LfV) und der Dienstherr Innenminister Peter Beuth (CDU)?
 
Manchmal decken scheinbare Zusammenhangslosigkeiten mehr auf als polizeiliche Ermittlungen
Laut dem NDR-Bericht traf sich ein Mitarbeiter des Verfassungsschutzes im März 1998 zwei Mal mit H. In einem Observationsbericht zu dem zweiten Treffen hätten die Verfassungsschützer notiert, dass der Sachbearbeiter Markus H. von seiner Wohnung in Kassel abgeholt habe und mit ihm zu einem nahegelegenen Café gefahren sei. Dort hätten sich beide knapp drei Stunden lang unterhalten, bis der Geheimdienst-Mitarbeiter den Neonazi wieder nach Hause gefahren habe.
 

Fall Lübcke: Beuths Antworten im Blick

Die brisante Recherche rückt die Auskünfte von Innenminister Peter Beuth (CDU) im Innenausschuss des Hessischen Landtags in den Fokus.
 
 
Die Kultur des Hasses:
 

Der Mord an Walter Lübcke und die Rolle von Faschisten im Verfassungsschutz:

Die einen sagen so, Markus H.

(Spiegel, Hessischer Rundfunk https://www.hessenschau.de/panorama/mutmasslicher-komplize-beim-luebcke-mord-markus-h-fiel-schon-frueh-bei-rechten-gewalttaten-auf,markus-h-gewalt-100.html], apabiz), die anderen Markus Hartmann (Name erfunden, also Deckname, damit nie­mand weiß, wer er wirklich ist.) Aus Gründen der Gleichbehandlung, wie es das Grundgesetz verlangt, werden hier beide Namen ausge­schrieben.
 
 

So ärgert sich ein Faschist:

Noch ein Wort zu Lecorte, äh Uli Jentsch von der Antifa, der outge­sour­cten Archivabteilung des polizeilichen Staatsschutzes. Es ist nicht nur ein Wort, sondern das sehr ernste Wort eines Antifaschisten gegenüber einem Antifa, der faul wie Diogenes in seinem Archiv rumlümmelt und die Sonne genießen will, ohne der Gesellschaft zu Erkenntnisgewinn oder Mehrwert zu verhelfen. Jentsch publizierte am 14. April einen Artikel zu Stephan Ernst und Markus H. (Jentsch)
 
 
Natürlich verkackt er es gründlich. In dem Artikel gibt es eine einzige Quelle, auf die sich Jentsch beruft, und dieser begnadete Vertuscher ist nichtmal in der Lage oder Willens oder beides, diese Quelle wissenschaftlich korrekt anzugeben.Oder war H. auch ein Spitzel beim VS? Es ist aktenkundlich belegt, dass damals sieben Personen der Kasseler Nazis für den VS berichteten, nur einer ist bisher identifiziert.Was in aller Welt hindert Jentsch daran, bei den Connections, die er hat, mit einer Gruppe mutigster Antifa-Aufklärer den hessischen Landtag
 
 
einzunehmen wie weiland die rote Armee den Reichstag und Schaus und Wißler so lange zu jauchen, also eine Quizzfrage nach der anderen zu stellen, ob Hartmann der zweite Nazi war, den Temme am Tag des Mordes an Yozgat getroffen hatte, ob es der Hartmann war, der damals schon Dreck am Stecken hatte, und folglich Temmes einzige Aufgabe dazumal darin bestand, den Hartmann aus allen Ermittlungen rauszuhalten, weil das damals noch nicht auf dem Dienstweg bekannt wurde. So wie es Waldschmidts Job war, Hartmann aus allem rauszuhalten, obwohl es auf dem Dienstweg bekannt wurde, daß da eine Schweinerei auf die Ermittler zukäme.
 
 

Stephan Ernst

 
 
Seit den frühen 1990er-Jahren
 
 
war Stephan Ernst mit Gewalttaten und Ausländerfeindlichkeit aufgefallen. Unter anderem deponierte er eine Rohrbombe in einem Auto vor einer Ausländerunterkunft.
 
 

Markus Hartmann – Jahrelang in rechtsextremen Strukturen

Die Bilder aus Dresden von 2009, die Panorama vorliegen, sind ein weiterer Beleg dafür, dass Markus H. über Jahre fest eingebunden war in die Kasseler Neonazi-Szene. Er marschiert Seite an Seite mit Mike S., einem der engsten Weggefährten von Stephan E. und zeitweilig Chef der Jungen Nationaldemokraten in Hessen, der Jugendorganisation der NPD. 
Nach Panorama-Recherchen war Markus H., Jahrgang 1976, seit frühester Jugend in rechtsextremen Kreisen aktiv. So gab er in einem internen Forum an, bereits Anfang der 1990er Jahre an einem Treffen der inzwischen verbotenen „Hilfsorganisation für nationale politische Gefangene und deren Angehörige“ (HNG) teilgenommen zu haben. Auch war er in jungen Jahren Mitglied der 1995 verbotenen „Freiheitlichen Deutschen Arbeiterpartei“ (FAP).
 
 
Mike S. (l.) und Markus H. (2.v.l.) auf der Demonstration 2009 in Dresden.
 
 
Soll bei der FA
 
 
und bei der Kameradschaft „Freier Widerstand Kassel“ aktiv gewesen sein und wurde im Jahr 2006 nach dem Mord an Halit Yozgat in Kassel vernommen, da er mehrfach die BKA-Seite aufrief, auf der über den Mord berichtet wurde. Am 1. Mai 2009 war Hartmann gemeinsam mit Stephan Ernst am Angriff auf die DGB-Veranstaltung in Dortmund beteiligt.
Deutschland’s 9/11
Alexander S. stand im Kontakt mit den beiden Angeklagten im Lübcke-Prozess. Der Neonazi chattete nicht nur mit ihnen, nach hr-Informationen übte er auch mit Markus H. am Schießstand mit scharfen Waffen.
 

Gemeinsames Schießtraining mit scharfen Waffen

Der Name Alexander S. ist dabei auffällig: Kurz nach dem Mord an Lübcke löschten Ernst und Markus H. Chatverläufe aus der App Threema, einem verschlüsselten Messengerdienst. Alexander S. hatte mit beiden Angeklagten Kontakt. Er soll ihr einziger gemeinsamer Chatpartner in der App gewesen sein. Markus H. versuchte schon lange, sich möglichst konspirativ zu verhalten, keine technischen Spuren zu hinterlassen. Er soll auch Ernst geraten haben, die App für die Kommunikation mit Alexander S. zu installieren. Durch die Löschung ist nur erkennbar, dass gechattet wurde – aber nicht mehr worüber.
Aber der 30-Jährige kommunizierte nicht nur mit Ernst und Markus H. – er übte nach hr-Informationen auch mit Markus H. das Schießen mit scharfen Waffen. Mitte November 2015 trafen sie sich dafür beim Schützenverein Sandershausen. Knapp vier Wochen vorher waren Ernst und Markus H. bei der Bürgerversammlung in Lohfelden (Kassel) gewesen und hatten gegen Walter Lübcke gepöbelt. Markus H. verbreitete davon ein Video im Netz, das tausendfach geklickt wurde. Seitdem soll zumindest Ernst mit dem Gedanken gespielt haben, Lübcke etwas anzutun.
 

AfD-Demo in Erfurt

Auch Ernst war in Sandershausen aktiv. Mehr als ein Jahr nach seiner Festnahme steht noch immer sein Name als Ansprechpartner für Bogenschützen auf einem Blatt im Schaukasten des Vereins, notdürftig mit Kuli durchgestrichen.
Beim Bogenschießen blieb es nicht. Auch Ernst trainierte laut Bundesanwaltschaft mit Markus H. in Sandershausen bis mindestens 2017 mit scharfen Waffen. Später sollen Ernst und Markus H. im Wald und im Schützenverein Grebenstein geschossen haben, bis sieben Monate vor dem Mord an Lübcke.
Ernst erklärte gegenüber Ermittlern, dass Alexander S. vor allem ein Bekannter von Markus H. gewesen sein. Er habe aber auch selbst mit ihm gechattet – worüber, wisse er nicht mehr. Einmal sei das Trio gemeinsam nach Erfurt auf eine Demonstration der AfD gefahren.
 

Alexander S.: NPD-Aktivist und Gewalttäter

 
Der Mann, mit dem die beiden Angeklagten im Lübcke-Prozess diesen Kontakt pflegten, blickt wie sie auf eine lange Vergangenheit in der rechtsextremen Szene in Hessen zurück. Alexander S. war viele Jahre NPD-Aktivist, zuletzt wandte er sich eher der AfD zu. Vor einem Jahrzehnt hatte er zu den führenden Aktivisten der gewalttätigen Freien Kräfte Schwalm-Eder (FKSE) gehört.
 
 
Soll zunächst im Kasseler Stadtteil Forstfeld einen Mann, den er für einen Ausländer hielt, angebrüllt haben: „Euch müsste man den Hals aufschneiden!“ Am selben Abend soll er Ahmad E., einem damals 23 Jahre alten Asylbewerber aus dem Irak, vom Fahrrad aus ein Messer in den Rücken gerammt haben und geflüchtet sein. Ein Autofahrer fand Ahmad E., versorgte ihn und benachrichtigte einen Notarzt.
Die Bundesanwaltschaft ist davon überzeugt, dass es Ernst darauf ankam, durch den Angriff auf Ahmad E. seinen extremistischen Hass auf Flüchtlinge auszuleben. Durch die willkürliche Auswahl wollte er demnach Angst unter Schutz suchenden Menschen fremder Herkunft schüren, damit sie Deutschland wieder verlassen. Stephan Ernst ist deshalb – neben dem Mord an Walter Lübcke – auch wegen versuchten Mordes angeklagt.
 
 

Der 46-Jährige bestreitet den Angriff auf den Iraker. 

 

Neonazis beim Straßenterror

 
 
 
NSU 2.0 ?
 
Einer der wichtigisten Unterstützer des NSU ist Holger Gerlach. Holger Gerlach wurde nach der Selbstenttarnung verhaftet, saß in Untersuchungshaft und wurde ins Zeugenschutzprogramm entlassen
viele der Personen aus dem direken Unterstützerumfeld der Drei V-Leute sind. Stand Ende 2017 muss von mindestens 45 V-Leuten im Umfeld des des NSU-Trios ausgegangen werden. Die Landesämter für Verfassungsschutz schredderten in der sogenannten „Operation Konfetti“ viele Akten die möglichweweise die Verstrickung von V-Leuten, Verfassungsschützern und NSU belegen würden. Über die vergangenen Jahre seit der Selbstenttarnung des NSU kam zu außerdem sechs Todesfällen bei Zeugen die den NSU oder Unterstützer hätten belasten können. Vier der Todesfälle hängen mit dem Mord an der Polizistin Michele Kiesewetter zusammen, die nach Ansicht der Bundesstaatsanwaltschaft auch vom NSU ermordet wurde. Zwei der Todesopfer sollen sich durch anzünden ihrer Autos suizidiert haben, ein V-Mann starb an unerkanntem Diabetes.
 

Holger Gerlach

 
 

Zum Verfassungsschutzskandal der Justizskandal?

 
 

Lübcke-Prozess:Stephan Ernsts Ex-Verteidiger verweigert die Aussage

 

Panorama 22.09.20

Der ehemalige Verteidiger von Stephan Ernst, Frank Hannig, sollte am Dienstag aussagen – tat dies dann aber nur sehr eingeschränkt. Der Hauptangeklagte im Lübcke-Prozess wirft dem Dresdner Juristen vor, ihn zu einer falschen Einlassung überredet zu haben.
 
 
 
Wolfgang Erbe
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