Herr Kurt Grass in einem LESERBRIEF in AZ & AN: „Im Falle des Studierendenwerks habe ich den Eindruck, als wenn alle denkbar möglichen Institutionen wie Ministerium, örtlich tätige Politiker und zugleich Vorsitzende des Verwaltungsrats sowie eben die Staatsanwaltschaft selbst sich schützend vor die Einrichtung des Studierendenwerks stellen.“

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) haben wir zur laufenden Studentenwerksaffäre hier in Aachen (http://www.ak-gewerkschafter.de/2020/07/24/das-studentenwerk-aachen-kommt-einfach-nicht-zur-ruhe-ein-neuer-skandal-schuettelt-es-durch-sein-geschaeftsfuehrer-dirk-reitz-wurde-gefeuert/) einen Leserbrief in beiden Aachener Zeitungen gefunden, den wir Euch nicht vorenthalten möchten.

Da veröffentlichen am heutigen Tage (Mittwoch, d. 21.10.2020) beide Aachener Zeitungen den Leserbrief eines Herrn Kurt Grass zum Leserbrief  „Deutliche Abschreckung für Betrüger“ von Dr. Heinz-Josef Jagdfeld, worin er deutlichen Bezug zum Studentenwerk Aachen nimmt. Wir haben diesen Leserbrief nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet und als XV. UPDATE in unsere Großberichterstattung über die aktuellste Studentenwerksaffäre gepostet. 

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LESERBRIEF des Herrn Kurt Grass:

Seite 18 ABCDE     LESERBRIEFE/FERNSEHEN    Mittwoch, 21. Oktober 2020

Kurt Grass aus Geilenkirchen reagiert auf den Leserbrief mit dem Titel „Deutliche Abschreckung für Betrüger“ von Dr. Heinz-Josef Jagdfeld aus Aachen:

Herr Dr. Jagdfeld hat es richtig erkannt: Es sind Betrüger! Solche Personen gehören strafrechtlich verfolgt. Ich erinnere an einen Zeitungsartikel in Ihrer Zeitung vom 6. Oktober 2016 (Anm. d. Red.: Der Bericht hieß „Offene Recghnungen und ein Verdacht“). Bereits damals wurde gegen drei Mitarbeiter des Studierendenwerkes wegen des Verdacht auf Betrug seitens der Staatsanwaltschaft ermittelt, das Verfahren jedoch im Juli 2018 mit der Begründung des fehlenden Vorsatzes bei Vertragsabschluss eingestellt. Mit solchen Argumenten hätte jeder Kriminelle den Freispruch in der Tasche, weil er ja  bei Geburt nicht vorhatte straffällig zu werden. Wenn Herr Jagdfeld forderet, dass die Politik hier dringend etwas ändern muss, wäre das zwar gut und schön, jedoch genau so müßig wie der Versuch, einen Pudding an die Wand zu nageln. Im Falle des Studierendenwerks habe ich den Eindruck, als wenn alle denkbar möglichen Institutionen wie Ministereium, örtlich tätige Politiker und zugleich Vorsitzende des Verwaltungsrats sowie eben die Staatsanwaltschaft selbst sich schützend vor die Einrichtung des Studierendenwerks stellen.

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Dem können wir als AK nur beipflichten, denn unsere Eingabe (OFFENER BRIEF) an Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgens vom 29.09.2020 (http://www.ak-gewerkschafter.de/2020/09/28/zum-juengsten-studentenwerks-skandal-in-aachen-haben-wir-die-ministerin-fuer-kultur-und-wissenschaft-des-landes-nordrhein-westfalen-die-frau-isabel-pfeiffer-poensgen-per-offenen-brief-angeschrieben/) ist bis dato unbeantwortet geblieben. Da werden wir uns wohl demnächst an den Wissenschaftsausschuss des Landtages von NRW und an Ministerpräsident Laschet wenden müssen!

Für den AK Manni Engelhardt -Koorduinator-

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