Kollege Wolfgang Erbe informiert über Themen, die CORONA-HYSTERIE bedingt sind: „Leverkusener Konzernchef erwartet weiteren Jobabbau bei BAYER“ und „Lockdown ist Berufsverbot für 100.000ende, die in Armut und Elend fallen“ u. a. m.!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) hat uns soeben eine aktuelles Info-Potpurri des Kollegen Wolfgang Erbe (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=wolfgang+erbe) erreicht.

Darin spricht er durch die CORONA-HYSTERIE (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=corona) bedingte Themen wie „Leverkusener Konzernchef erwartet weiteren Jobabbau bei BAYER“ und „Lockdown ist Berufsverbot für 100.000ende, die in Armut und Elend fallen“ an.

Wir haben Wolfgangs Info-Potpourri in gekürzter Fassung nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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Kollege Wolfgang Erbe informiert:

Vor dem Aus? – Nein Danke! – #GemeinsamKämpfen! – Statt Armut und Arbeitslosigkeit #GemeinsamKämpfen!
 

Vor dem Aus? – Nein Danke!

Leverkusener Konzernchef erwartet Jobabbau Bayer macht Milliardenverlust

 

Bayerkreuz am Stammsitz in Leverkusen Foto: Ralf Krieger

Details zu den neuen Sparplänen und einem möglichen weiteren Stellenabbau lies sich das Management inde nicht entlocken. Hier liefen noch die Planungen, hieß es lediglich. Bereits im Zuge des aktuellen Stellenabbaus streicht Bayer bis Ende 2021 weltweit 12 000 Jobs, davon 4500 in Deutschland. Dieses Programm ist inzwischen weit fortgeschritten. Noch hat Bayer weltweit derzeit gut 100 000 Mitarbeiter
 
 

Mit Milliarden-Programm für Milliardenschwere Konzerne will die Bundesregierung kriselnde Zulieferer retten

Der Wunsch nach Leuchtturmprojekten ist in der Politik und in der Branche groß

 

Und der Rest bekommt nix

Ihr seid nicht alleine #AlarmstufeRot ist die Plattform auf der alle davon Betroffenen sich solidarisch austauschen

Lockdown ist Berufsverbot für 100.000ende die in Armut und Elend fallen – Jobber, Student*Innen, Prekäre jetzt schon, aber auch Unternehmer*Innen

ALARMSTUFE ROT: ES WIRD ZEIT ZU HANDELN

Pro!

Protest der Münchner Bühnen – Häuser leuchten rot

3. November 2020
 
#alarmstuferot
 
Vom 2. bis voraussichtlich 30. November ist von der Bayerischen Staatsregierung erneut die Schließung aller Theater angeordnet. Nach dem gemeinsamen offenen Brief ihrer Intendantinnen und Intendanten
 
 
an Ministerpräsident Markus Söder vom 26. Oktober, setzen die Bühnen nun erneut im Schulterschluss ein Zeichen. Während der Dauer der Schließung werden die Bayerische Staatsoper
 
 
das Residenztheater
 
 
der Gasteig
 
 
das Gärtnerplatztheater
 
 
das Prinzregententheater[
 
 
das Staatstheater Augsburg
 
 
sowie das Deutsche Theater
 
 
jeweils von 16.30 bis 22.00 Uhr rot beleuchtet.
 
Dieses Statement soll unter dem Motto #alarmstuferot das Augenmerk auf die besondere Situation der Kulturschaffenden richten. Die Tatsache, dass umfangreiche Hygienekonzepte vorliegen und erprobt sind, findet bei der Entscheidung keine Berücksichtigung. Zudem wird außer Acht gelassen, dass kulturelle Einrichtungen mehr als bloße Freizeiteinrichtungen sind. Die Ensembles der beteiligten Theater formulieren dies in einem offenen Brief: „Auf die gesellschaftliche Lage kreativ zu reagieren und Denkanstöße anzubieten, ist unsere Kunst. Eine Kunst, die in diesen Zeiten Halt geben kann und muss.“
 
 
Offener Brief der Münchner Ensembles
 
 
 
Ein offener Brief an Ministerpräsidenten Markus Söder
 
 
 
 
 
 
Berufsverbot!
 
 
Proteststurm gegen Sperrstunde
 
 
Die von der Stadt Frankfurt angekündigte Verschärfung der Corona-Auflagen stößt auf scharfe Kritik. Der Hotel- und Gaststättenverband bietet Gastronomen, die sich juristisch gegen die Sperrstunde wehren wollen, Unterstützung an.
 
94 % ALLER DISKOTHEKEN STEHEN VOR DEM AUS
 
 
Die Gastronomiebetriebe müssen aufgrund der neuen Corona-Einschränkungen ab heute bis zum Ende des Monats geschlossen werden. Stürzen diese Maßnahmen Bars, Cafés und Restaurants nun endgültig in den Abgrund?
 
Die Kneipe um die Ecke 
 
 
 
#AlarmstufeRot: Corona-Hilfen für Kneipen und Kultur
 
Bernd Riexinger, Vorsitzender der Partei DIE LINKE, fordert zusätzliche Hilfen für besonders von Corona getroffenen Branchen wie Veranstaltungs- und Kulturbranche, Tourismus und Gastronomie:
„Die Demonstration „Alarmstufe Rot“ weist auf ein wichtiges Problem hin. Die Bundesregierung schließt die Kneipen und Konzertsäle, damit die Fließbänder und Schlachtereien weiterlaufen können. Die Verteilung der Hilfen gleicht das nicht aus, sondern verschärft die Ungleichbehandlung. Noch immer dürfen Solo-Selbstständige und Kleinstbetriebe keinen Unternehmerlohn abrechnen. Noch immer reicht die Unterstützung nicht, um den Branchen, deren Einkommen praktisch komplett wegfällt, über den Winter zu helfen. Die Corona-Hilfen für die am stärksten betroffenen Branchen müssen dringend nachgebessert werden, gerade angesichts der für November angekündigten weiteren Einschränkungen. Die Hilfen müssen sich stärker an den tatsächlichen Fixkosten orientieren und zumindest für Kleinstbetriebe und Solo-Selbstständige einen fiktiven Unternehmerlohn einschließen. Zudem ist ein Moratorium für Kündigung von Gewerberäumen, u.a. für Kneipen und Restaurants, kleine Geschäfte oder Kulturprojekte notwendig. Wenn der Lockdown für die am stärksten betroffenen Branchen nicht gut abgefedert wird, wird die Schließung in vielen Fällen für immer sein. Das bedeutet den Verlust vieler Arbeitsplätze, aber auch von Lebensqualität für alle.“
 
 
Ich bin verzweifelt. Und wütend. Und das nicht, weil ich nun als freie Theaterkritikerin keine Jobs mehr habe. Persönlich komme ich schon klar, schließlich wollen Kultursendungen mit Inhalt gefüllt werden und ich habe viele Ideen. Nein, was mir Sorgen macht, der zweite Lockdown macht so müde. Er fühlt sich so sinnlos an. Haben denn alle Anstrengungen nichts gebracht?
 
Ohrfeige an die Kultur 
 
Es fühlt sich an wie eine Bestrafung und Verhöhnung. Es ist eine Ohrfeige an die Kultur, wenn sie unter „Unterhaltung“ subsumiert wird und statt Theatern nun Schlachthöfe und Shoppingcenter, Gottesdienste und die Bahn offen bleiben. Es ist eine Missachtung der Tatsache, dass sich die Theater bis zur Unkenntlichkeit verbogen haben, um die sichersten, kontrolliertesten, geradezu sterilsten Hygienebedingungen herzustellen, weit über jede Wirtschaftlichkeit und Logik hinaus. Um trotzige Symbolträger einer gebildeten, demokratischen Gesellschaft zu bleiben und dafür zu sorgen, dass die Moral irgendwie oben blieb.
Dabei ist ein Monat Theaterpause nicht das Schlimmste. Schlimmer ist der Zweifel daran, ob eine vierwöchige Schließung überhaupt etwas bringt. Ich befürchte, dass Anfang Dezember nicht ein einziger potenzieller Theaterbesucher das Infektionsgeschehen eingedämmt hat. Und damit gilt: Pauschale, nicht zielführende Verbote gefährden letztlich die Akzeptanz der notwendigen Einschränkungen. Wo soll das hinführen? Mit wie vielen Lockdowns wollen wir die Besucher von Kultureinrichtungen noch vergraulen?
 

Corona-Leugner rücken näher 

Und wenn schon ich die Maßnahmen als inkonsistent, willkürlich und nicht wirksam genug empfinde? Wie wird es dann erst den Krawallheinis und Hatern aus dem Netz gehen? Meine Kosmetikerin hat mir gerade erklärt: „Die Reichen wollen, dass wir Armen uns alle impfen, um früher zu sterben, und Corona sei gar nicht schlimm. „
In meinem Viertel wurde gestern Party bis zum Abwinken gefeiert. Die Leugner und Verbotmissachter, die Elenden und Aufgebrachten, sie rücken näher und werden sich potenzieren. Der gesellschaftliche Frieden wird gefährdet, wenn das meiste, das Kraft, Mut und Hoffnung gibt, verboten ist. Mit pauschalen, undifferenzierten Schließungen aller Institutionen, die Menschen Ventile verschaffen können, kreiert man Brandherde. Da schließe ich Gastronomie und Sportstätten natürlich mit ein. Ohne Kunst und Zusammenkunft wird es in einer Gesellschaft traurig und gefährlich.
 

Gute Hygienekonzepte 

Dabei liegen doch Konzepte auf dem Tisch, mit einem Virus zu leben, der nicht mehr verschwinden wird. Sie müssen stärker gehört werden. Alte Menschen massiv schützen, durchgetestete Hilfsnetzwerke kreieren, Maskenpflicht, Mund spülen. Es wird ohnehin so weit kommen. Warum nicht jetzt schon? Denn was ist, wenn der Virus, wie wir schon ahnen, im November gar nicht wesentlich eingedämmt ist?
Zum Schluss nochmal Intendant Stefan Bachmann: „Dann würde ich dezidierter dafür eintreten, dass man sich selektiver verhalten muss. Weil Kultur einfach so … das lässt sich für mich dann auch mit nichts mehr begründen. Meine Geduld ist wirklich arg strapaziert und Ende November dann auch zu Ende.“ 
 

MEHR ZUM THEMA

Aus den Feuilletons – Empörung über Lockdown
 
 
(Deutschlandfunk Kultur, Kulturpresseschau, 30.10.2020)
 
Louwrens Langevoort über Corona-Maßnahmen – „Als ob Kultur nur Bespaßung wäre“
 
 
Sieht die Shutdown-Pläne der Politik sehr kritisch: Louwrens Langevoort, Intendant der Kölner Philharmonie. (picture alliance / Horst Galuschka)
 
 

Contra?

 

Stille muß schreien – Stille als Sabotage

#SangUndKlanglos
 

STILLER PROTEST GEGEN DEN KULTUR-LOCKDOWN

„Unsere Kultur, auf die wir in Deutschland immer so stolz sind, steht kurz vor dem Kollaps“, glaubt der Klarinettist Matthias Ambrosius und ruft mit seinen Münchner Philharmonikern zusammen zur Aktion #SangUndKlanglos auf: 20 Minuten stiller Protest als Livestream.
Es ist schon erstaunlich mit welcher Nonchalance der gesamte Kulturbetrieb außer Kraft gesetzt wird. Der sogenannte Teil-Lockdown erfasst die komplette Kulturszene. Theater, Museen, Konzerte – alles gestrichen. Dabei wird doch schon sehr deutlich bei dieser gefährlichen gesellschaftlichen Melange aus Depression und Aggression, Melancholie und Hass, dass es gerade die Kultur ist, die existenzielle Fragen in der Krise verhandelt. Streiken wie andere Branchen können die Künstler*innen schlecht, wenn eh alles zu hat.
 
20 MINUTEN STILLE: #SANGUNDKLANGLOS
 
Bleibt der andere Weg: Heute Abend entern bundesweit und eben auch in München Musiker*innen die Bühne. Die Münchner Philharmoniker, das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, und Musiker*innen der Bayerischen Staatsoper werden auftreten. Aber sie werden nicht spielen. Und nach 20 Minuten wieder abtreten
 
 
#SangUndKlanglos
 
 
 
 
 
„Die ’nationale Kraftanstrengung‘ unserer Bundesregierung aufgrund von Corona soll alleine von den Massen getragen werden. Alles, was die Monopole brauchen, läuft ungehindert weiter. In der Produktion wird Schulter an Schulter weitergearbeitet, ohne Verlängerung von Pausen und Verkürzung der Schichten.
 
In unserem Gästehaus haben wir die Hygienemaßnahmen sorgfältigst umgesetzt: Maskenpflicht, Abstand, Handhygiene, Desinfizieren, Dokumentationspflicht, Raumbeschränkungen, Einbahnstraßensysteme, kein Büfett usw. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben vorbildlich alle Maßnahmen umgesetzt und geduldig die Gäste aufgeklärt. Wir unterstützen diese Maßnahmen unbedingt. Corona-gerechte Tagungen, Gastronomie,
Veranstaltungen, Konzerte, Urlaub und Freizeit sind möglich.
Mit dem Lockdown brechen uns jetzt wieder unverschuldet alle Einnahmen weg. Wir fordern von der Bundesregierung und der Landesregierung Baden-Württemberg schnelle unbürokratische Hilfe in voller Höhe der Ausfälle. Alleine können wir das nicht durchsetzen. Deshalb wenden wir uns an die breite
Öffentlichkeit und besonders an Sie. Wir müssen selbst aktiv werden und uns zusammenschließen. Deshalb sind wir solidarisch mit den Daimler-Kollegen und ihren Familien und alle anderen, wie z.B. Künstlerinnen und Künstlern, die um ihre Arbeitsplätze kämpfen.
 
 
 
Wolfgang Erbe
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