Der BBU informiert über Kollegen Udo Buchholz zu weiteren bundesweiten Protesten gegen Atomanlagen und Atomtransporte sowie anlässlich des 10. Jahrestages der Fukushima-Katastrophe hin, die folgen werden!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
 
als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) hat uns eine Pressemitteilung des BBU über dessen Pressesprecher und Vorstandmitglied, dem Kollegen Udo Buchholz (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=udo+buchholz+bbu), erreicht.
 
In dieser Mitteilung weist der BBU auf weitere bundesweite Proteste gegen Atomanlagen und Atomtransporte sowie anlässlich des 10. Jahrestages der Fukushima-Katastrophe hin, die folgen werden.
 
Wir haben diese Pressemitteilung nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet und in der Kategorie „ATOMPOLITIK“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/atompolitik/) archiviert.
 
Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-
 
                                  
 

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Der BBU informiert über Kollegen Udo Buchholz:

 
 
Das Foto zeigt die bundesweit einzige Urananreicherungsanlage in Gronau (NRW): Ohne Laufzeitbegrenzung , aber verbunden mit vielen Atomtransporten
BBU-Pressemitteilung, 04.11.2020
 
Bundesweit: Weitere Proteste gegen Atomanlagen und Atomtransporte sowie
anlässlich des 10. Jahrestages der Fukushima-Katastrophe folgen
 
(Bonn, Nordenham, Biblis, 04.11.2020) Der Bundesverband
Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) bedankt sich bei allen
Anti-Atomkraft-Initiativen und weiteren Organisationen, die in den
letzten Tagen bundesweit umsichtig und engagiert gegen den
Atommülltransport von Nordenham (Niedersachsen) nach Biblis (Hessen)
demonstriert haben. „Der besondere Dank gilt dem Bündnis „Castor
stoppen“. Erneut wurde deutlich, dass viele Bürgerinnen und Bürger die
Gefahren der Atomindustrie und deren Hinterlassenschaften nicht
unwidersprochen hinnehmen. Weitere Proteste gegen Atomanlagen und
Atomtransporte sowie anlässlich des kommenden zehnten Jahrestages der
Atomkatastrophe in Fukushima (Japan) im März 2021 werden folgen“,
unterstreicht Udo Buchholz vom Vorstand des Bundesverbandes
Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU).
 
Der BBU kritisiert, dass erneut hochgefährlicher Atommüll von einem
Atomstandort zum anderen durchgeführt wurde. Und obwohl ein Endlager für
Atommüll weit und breit nicht in Sicht ist, wird auch noch weiterhin
Atommüll in Atomkraftwerken und Uranfabriken produziert. Daher hält der
BBU Demonstrationen gegen Atommüllverschiebereien und gegen die weitere
Atommüllproduktion für zwingend notwendig.
 
BBU-Vorstandsmitglied Buchholz betont: „Wer in diesen Tagen den
vollzogenen Atomausstieg in der Bundesrepublik beschwört, blendet dabei
aus, dass noch bis Ende 2022 AKW in der Bundesrepublik betrieben werden
sollen – so etwa das AKW Emsland in Niedersachsen. Störfälle sind nicht
ausgeschlossen und weiterer Atommüll wird anfallen. Zudem gibt es für
die Uranfabriken in Gronau (NRW) und Lingen (Niedersachsen) keinerlei
Laufzeitbegrenzung. Sie produzieren Atombrennstoffe für AKW in vielen
Ländern und ihr Betrieb ist mit hochgefährlichen Atomtransporten
verbunden. Diese Uranfabriken und die AKW müssen zum Schutz der
Bevölkerung sofort stillgelegt werden!“
 
Hier der Text der heutigen Pressemitteilung des Bündnis „Castor stoppen“:
 
 
Weitere Hintergrundinformationen zu den Themen Atomtransporte und Atommüll:
 
 
 
 
 
 
Engagement unterstützen
 
Zur Finanzierung seines vielfältigen Engagements bittet der BBU um
Spenden aus den Reihen der Bevölkerung. Spendenkonto: BBU, Sparkasse
Bonn, IBAN: DE62370501980019002666, SWIFT-BIC: COLSDE33.
 
Informationen über den BBU und seine Aktivitäten gibt es im Internet
unter http://www.bbu-online.de und telefonisch unter 0228-214032. Die
Facebook-Adresse lautet www.facebook.com/BBU72
Postanschrift: BBU, Prinz-Albert-Str. 55, 53113 Bonn.
 
Der BBU ist der Dachverband zahlreicher Bürgerinitiativen,
Umweltverbände und Einzelmitglieder. Er wurde 1972 gegründet und hat
seinen Sitz in Bonn. Weitere Umweltgruppen, Aktionsbündnisse und
engagierte Privatpersonen sind aufgerufen, dem BBU beizutreten um die
themenübergreifende Vernetzung der Umweltschutzbewegung zu verstärken.
Der BBU engagiert sich u. a. für menschen- und umweltfreundliche
Verkehrskonzepte, für den sofortigen und weltweiten Atomausstieg, gegen
die gefährliche CO2-Endlagerung, gegen Fracking und für
umweltfreundliche Energiequellen.
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