Kollege Udo Buchholz informiert: Die GAL GRONAU hat das „Eckpunktepapier zur Finanzierung der Hilfestrukturen für von Gewalt betroffene Frauen und ihren Kindern“ ausdrücklich begrüßt!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
 
als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) haben wir über Kollegen Udo Buchholz (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=udo+buchholz+) eine Pressemitteilung der GAL Gronau erhalten.
 
Darin teilt die GAL Gronau mit, dass sie das „Eckpunktepapier zur Finanzierung der Hilfestrukturen für von Gewalt betroffene Frauen und ihren Kindern“ ausdrücklich begrüßt.
 
Wir haben die komplette Pressemitteilung nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet.
 
Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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Kollege Udo Buchholz informiert für die GAL-GRONAU:

 

GAL-Pressemitteilung, 25.11.2020

GAL Gronau begrüßt das „Eckpunktepapier zur Finanzierung der
Hilfestrukturen für von Gewalt betroffene Frauen und ihren Kindern“
 
Anlässlich des internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen (25.
November) begrüßt die Grün Alternative Liste (GAL) Gronau ein aktuelles
Eckpunktepaper mehrerer Organisationen. Das „Eckpunktepapier zur
Finanzierung der Hilfestrukturen für von Gewalt betroffene Frauen und
ihren Kindern“ richtet sich an alle politisch Verantwortlichen auf der
Ebene des Bundes, der Länder sowie der Kommunen. Die beteiligten
Organisationen wollen mit dem Papier einen Beitrag für die politische
Debatte um die zukünftige Ausgestaltung der Hilfestrukturen in der
Bundesrepublik leisten. Die GAL sieht die Zuständigkeit für die Debatte
auch vor Ort in Gronau sowie auch auf Kreisebene.
 
Mit dem Papier haben sich der Paritätische Gesamtverband, die Zentrale
Informationsstelle Autonomer Frauenhäuser (ZIF) sowie der Bundesverband
Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe (bff) auf erste gemeinsame
Eckpunkte zur Finanzierung der Hilfestrukturen für von Gewalt betroffene
Frauen und ihren Kindern verständigt. Gefordert werden u. a. eine
gesetzlich verbindliche Regelung für Schutz und Hilfe bei
geschlechts-bezogener Gewalt, eine angemessene Ausstattung von
Frauenhäusern und Frauenberatungsstellenmit Personal-und Sachmitteln
sowie die Finanzierung eines bedarfsgerechten und barrierefreien Ausbaus
der Unterstützungsstrukturen.
 
Konkret heißt es in dem Eckpunktepaper: „Wir sind überzeugt, dass
gewaltbetroffene Frauen und deren Kinder unabhängig vom Wohnort
umfassende Unterstützung erfahren sollten. Egal ob in Ost oder West,
Nord oder Süd, ob in der Stadt oder auf dem Land. Gewaltschutz darf
keine Frage des Wohnortes, der Zuständigkeit oder von Landesgrenzen
sein. Nur durch eine bundeseinheitliche, einzelfallunabhängige und
bedarfsgerechte Finanzierung kann der niedrigschwellige Zugang zu Schutz
und Unterstützung über Stadt-und Landgrenzen hinweg ohne Einschränkungen
gewährleistet werden. Räumlicher Abstand ist für viele Betroffene der
erste Schritt in ein neues, gewaltfreies Leben. Gewaltbetroffene Frauen
müssen selbst bestimmen können, wo sie Schutz und Unterstützung suchen
und wie weit dieser Schutz von ihrem bisherigen Wohnort entfernt liegt.
Beratung und Unterstützung an einem anderen Ort als dem Heimatort fühlt
sich für viele Frauen sicherer und tatsächlich anonym an. Frauenhäuser
und Frauenberatungsstellen sind Einrichtungen mit überregionalem Charakter.“
 
Quelle und vollständiger Text:
 
 
 
Direktlink zum Eckpunktepapier:
 
 
Die Grün Alternative Liste (GAL) Gronau wird sich im Rahmen ihrer
Möglichkeiten weiterhin mit der nicht hinnehmbaren Gewalt an Frauen
befassen. Wichtig ist für die GAL dabei auch der besondere Schutz von
durch Gewalt und Terror vorbelasteten Frauen, die aus ihren
Heimatländern flüchten mussten.
 
1999 verabschiedete die UN-Generalversammlung eine Resolution, nach der
der 25. November zum Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt
gegen Frauen, auch „Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen“,
bestimmt wurde. Alljährlich soll an diesem Tag international das
öffentliche Interesse auf die Gewalt gegen Frauen gelenkt werden und es
sollen Strategien zur Bekämpfung in den Mittelpunkt rücken. „Dieser
Gedenktag ist wichtig, doch im Grunde muss jeder Tag ein Tag gegen
Gewalt an Frauen sein“, so die GAL in einer Pressemitteilung.
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