III. UPDATE! Die Distanzierung des sogenannten „AACHENER APPELLS“ von den CORONA-Demonstranten ist ein opportunistischer Witz, der in die TONNE gehört!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) haben wir mit Verwunderung die Stellungnahme des sogenannten „AACHENER APPELLS“ mit dem Titel „Distanzierung von den sog. Querdenker*innen“ zur Kenntnis genommen.

Diese undifferenzierte Veröffenlichung haben wir nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet und entsprechend kommentiert.

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Distanzierung von den sog. Querdenker*innen

Der bekannte Journalist Heribert Prantl charakterisierte in einem kürzlich erschienenen Artikel die Friedenstaube als „Mitgliedsausweis für eine Massenbewegung, die für die Mehrheitskultur der 80iger Jahre stand“. Wir als langjährige Mitglieder der unten aufgeführten und in Aachen aktiven Friedensgruppen sind verärgert, entsetzt und peinlich berührt, dass Menschen in der sogenannten Querdenker-Bewegung Symbole der Friedensbewegung wie die blaue Friedenstaube oder die Pace-Regenbogenfahne de-facto als „Mitgliedsausweis“ einer demokratischen Bewegung vorzeigen. Tatsächlich wollen sie damit nur verdecken, dass ihre kruden und antidemokratischen Thesen keiner ernsthaften wissenschaftlichen Überprüfung standhalten. Das missbräuchliche Benutzen von Symbolen einer demokratischen Bewegung zieht diese in den Augen der Öffentlichkeit leider in den Schmutz. Die Grundrechte wurden einst als Konsequenz aus den Erfahrungen mit dem nationalsozialistischen Terrorregime formuliert; sie gelten als unveräußerliche Abwehrrechte der Bürger*innen gegen die Allmacht eines Staates und sind somit von uns Bürger*innen gegen solche Tendenzen und Bestrebungen zuverteidigen! Und Ja; trotz der grundsätzlichen Akzeptanz der AHA-Regeln zum Schutz vor einer potentiell tödlichen Infektion gibt es auch bei uns Kritik z. B. an der Unstimmigkeit oder Verhältnismäßigkeit einzelner Maßnahmen, an einer fehlenden Langzeitstrategie oder der mangelnden Beteiligung der Legislative. Auch an der unzureichenden materiellen und personellen Ausstattungdes Gesundheitswesens, an der Privatisierung oder dem dadurch wachsenden Einfluss von Großspendern auf die WHO (die dadurch ihren ursprünglich sozialmedizinischen Ansatz mehr und mehr zurückfährt). Das alles rechtfertigt aber keineswegs die bei den „VerQuer-Gläubigen“ übliche Leugnung der Existenz oder der Gefährlichkeit dieser pandemischen Erkrankung. Geradezu widerwärtig wird es, wenn sich die Teilnehmenden dieser Bewegung als Opfer einer Diktatur wähnen und sich schamlos erdreisten, Vergleiche zu 1933 zu ziehen und „Judensterne“ anzuheften. Statt sich der tatsächlichen Probleme der Menschheit anzunehmen und z. B. gegen die Hochrüstung und die Gefahr neuer Kriege, gegen die Klimaerhitzung, gegen die soziale Spaltung und für mehr Bildung und eine bessere Gesundheitsversorgung oder die tatsächlich menschenrechtsverletzende Politik der EU an ihren Außengrenzen zu demonstrieren, wedelt man mit dem Grundgesetz unter dem Arm für in Wirklichkeit zutiefst egoistische, sozialdarwinistische und jeglicher gesellschaftlicher Solidarität widersprechende Ziele. Dass dabei auch Pegida-Wutbürger, die AfD, Reichsbürger, die Identitären oder die NPD mitmarschieren, zeigt überdeutlich, dass es gar nicht um „Frieden und Freiheit“ gehen kann.Wir wissen: Faschismus an der Macht heißt Diktatur, Verfolgung, Krieg und Vernichtung. Wer sich davon nicht distanziert, hat weder mit Demokratie, noch mit einer Friedensbewegung rein gar nichts zu tun! Als friedensbewegte Organisationen in Aachen distanzieren wir uns daher eindeutig von den Demonstrationen der sogenannten Querdenkerbewegung. Wir werden weder heute noch künftig mit Menschen dieser Bewegung zusammen arbeiten und wehren uns gegen eine evtl. Beteiligung aus diesen Reihen bei unseren Veranstaltungen oder Aktionen.

Friedegard Siepmann-Karrenbrock, Bernd Bremen, vertretend für die DFG-VK, Städteregion Aachen

Dr. Odette Klepper, Dr. Volker Siller, vertretend für die IPPNW-Regionalgruppe Aachen

Kristina Blömer, vertretend für pax christi im Bistum Aachen

Detlef Peikert, vertretend für die VVN-BdA Kreisvereinigung Aachen

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Durch den Klick auf den hier stehenden Link könnt Ihr den „Appell“ direkt auf der Homepage des   lesen.

> https://aachen.dfg-vk.de/files/aachen/2020-11-27%20Presseerkl%C3%A4rung%20zu%20sog.%20Querdenkern/2020-11-27_Buendnis-AC-Appell_PM_Distanzierung-Querdenker.pdf !

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Wir kritisieren daran:

1. Der Journalist Heribert Prantl  (https://de.wikipedia.org/wiki/Heribert_Prantl) hat mit seiner Äusserung, dass die Friedenstaube als „Mitgliedausweis für eine Massenbewegung für die Mehrheitskultur der 80iger Jahre stand“ sicherlich recht.

Auch Mitglieder des AKs (z. B. Brigitte Engelhardt, Eva Skiba, Berthold Zorawick, Manni Engelhardt, Günter Oblasser, Alfred Bender, Ludwig Wirtz, Norbert Bockers,  Elisabeth Bleiziffer, Maria Clemens und Josef-Theo Vonderweiden) sind unter diesem Symbol bei den großen Friedensdemonstrationen im HOFGARTEN von Bonn in den Jahren 1981 und 1983 zugegen gewesen!

Das bedeutet aber nicht, dass das Symbol FRIEDENSTAUBE ausschließlich ein Sakral für diejenigen ist, die durch den „AACHENER APPELL“ dafür auserkoren und/oder als geeignet erachtet werden.

Wenn Friedensaktivist/Innen mit lauteren Motiven gegen die nach ihrer Überzeugung bestehende Unverhältnismäßigkeit der Mittel (Aushebelung der demokratischen Freiheitsrechte) bei der Bekämpfung der Corona-Ausbreitung mit dem Symbol der FRIEDENSTAUBE auf die Straße gehen, dann geschieht das mit Sicherheit aus deren Überzeugung.

Selbst wenn sich bei Demonstrationen Neonazis, Reichsbürger und wer weiss was für ein braunes Gesocks unter die Demonstranten mischen, was  bei Großdemonstrationen durch niemanden zu 100 % ausgeschlossen werden kann, ist das kein Grund dafür, Friedesaktivisten, die um Frieden, Freiheit und Grundgesetz besorgt sind, das Recht abzusprechen, sich mit dem Symbol der FRIEDENSTAUBE zu zeigen.

Nur Leute, die sich für elitär – mit welcher Berechtigung auch immer – halten, mögen dies kritisieren.

Wir als AK tun dies jedenfalls nicht und distanzieren uns bereits an dieser Stelle deutlich von dieser Stellungnahme des  „AACHENER APPELL“!

2. Eine missbräuchliche Benutzung der FRIEDENSTAUBE, wie das auch bei der ARBEITERFAUST hin und wieder der Fall ist, kann durch niemanden absolut ausgeschlossen werden. Aber deswegen gleich alle Demonstrant/Innen, die aus Sorge um den Bestand von demokratischen Grundrechten  auf die Straße gehen und dabei auch das Symbol der FRIEDEBSTAUBE zeigen, als „missbräuchliche Nutzer von Symbolen der demokratischen Bewegung“ zu bezeichnen, ist nicht nur anmaßend, sondern als pauschalisiertes  bzw. indifferentes Vorurteil anzuprangern.

3. Das Anheften eines sogenannten  „Judensterns“, der einige Tage nach den Novemberpogromen von 1938 in schändlicher Manier durch die Gestapo als „ABZEICHEN“, wie es Reinhard  Heydrich nannte, für die Juden entwickelt wurde, bei einer heutigen Demonstration, ist auch aus unserer Sicht absolut verwerflich und gehört anzuprangern.

Es  aber als Argument zur pauschalen Verurteilung aller Menschen zu benutzen, die sich überhaupt nicht mit NAZIS, Verschwörungstheoretikern etc. identifizieren wollen und ohne dieses antihumane Symbol demonstrieren,  lässt tief blicken!

4. Die pauschale Unterstellung, dass jede/r der/die aus Sorge um den Abbau der demokratischen Rechte durch das Infektionsschutzgesetz auf die Straße geht, sich nicht der Probleme der Menschheit (z. B. gegen die Hochrüstung und gegen den Klimawandel) annehmen wolle, ist nicht nur vorurteilsbehaftet, sondern wirkt stigmatisierend. Hier werden Menschen durch die Verfasser/Innen mit Pegida-Wurbürgern, AfD-Mitgliedern, Reichsbürgern, Identitären und/oder NPD-Mitgliedern, denen es in der Tat nicht um Frieden und Freiheit geht, in einen Topf geworfen.

Eine gefährliche Suppe, die der  sogenannte „AACHENER APPELL“ da kocht!

5. Ganz erbärmlich ist dann die Argumentation der Verfasser/Innen, die die „Unstimmigkeit der Verhältnismäßgkeit einzelner Maßnahmen“, die „fehlende Langzeitstrategie“ oder „die mangelnde Beteiligung der Legislative“, die „unzureichende materielle und personelle Ausstattung des Gesundheitswesens“, die „Privatisierung“ und den „dadurch wachsenden Einfluss von Großspendern auf die WHO“ als ihre Kritik am politischen Geschehen rund um die rigide Corona-Politik akzentuieren!

Zu Teilen deckt sich diese „Kritik“ mit der FDP-Kritik zur mangelnden Beteiligung der Legislativen!

Hier stellt sich die Frage, weshalb sie nicht die Gewinner dieser Krise, z. B. die PHARMAINDUSTRIE, die Dealer um die Corona-Schutzprodukte, die Impfstoffhersteller (http://www.ak-gewerkschafter.de/2020/11/30/die-zeitnahen-impfstoffe-gegen-sars-cov-2-bergen-risiken-die-bei-objektiver-betrachtung-nicht-wegdiskutiert-werden-koennen-wir-geben-weitere-ak-argumente-gegen-die-corona-hysterie/), die Online-Hänler wie AMZON usw. benennen, die satte Gewinne auf Kosten der Krise für die Allgemeinheit einfahren?

> https://www.capital.de/karriere/diese-milliardaere-haben-in-der-krise-an-vermoegen-zugelegt !

Dies zeigt die Systemkonformität der Verfasser/Innen mehr als deutlich auf, denn das kapitalistische System an sich ist eine Diktatur (Politische Ökonomie und Strukturelle Gewalt).

Wer dagegen steht, entscheidet sich in letzter Konsequenz für die Überwindung der bestehenden Verhältnisse und für eine Diktatur des Proletariats (https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-94-010-3634-4_20).

Das Verbot der KPD sei in diesem Zusammenhang erwähnt (https://openjur.de/u/335396.html).

Und es sei die Frage erlaubt, weshalb die NPD nicht, wohl aber die KPD verboten ist?

Diese „AACHENER-APPELL-DISTANZIERUNG“ ist ein opportunistischer Witz, den wir in die TONNE KLOPFEN!

Für den AK Manni Engelhardt

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Kollege Basti Heyden teilt mit:

Aktuelles zu unserem Beitrag mit dem Titel „Die Distanzierung des sogenannten ´AACHENER APPELLS´ von den CORONA-Demonstranten ist ein opportunistischer Witz, der in die TONNE gehört!“

Lieber Manni Engelhardt, liebe AK-Kolleg/Innen,
 
heute habe ich der Aachener Zeitung den folgenden Leserbrief zum Thema „Die Distanzierung des sogenannten ´AACHENER APPELLS´ von den CORONA-Demonstranten ist ein opportunistischer Witz, der in die TONNE gehört!“(http://www.ak-gewerkschafter.de/2020/12/02/die-distanzierung-des-sogenannten-aachener-appells-zu-den-corona-demonstranten-ist-ein-opportunistischer-witz-der-in-die-tonne-gehoert/) entnommen.
 
AACHENER ZEITUNG  von Dienstag, d. 09.12.2020 – Lokales Aachen / Leserbriefe –
 
„Friedenstaube nicht sakral
 
Zu unserem Bericht mit dem Titel ´Friedensinitiativen verurteilen die Querdenker´ schreibt Manfred Engelhardt
Wenn Friedensaktivist/Innen mit lauteren Motiven gegen die nach ihrer Überzeugung bestehende Unverhältnismäßigkeit der Mittel (Befürchtung der Aushebelung der demokratischen Freiheitsrechte) bei der Bekämpfung der Corona-Ausbreitung mit dem Symbol der FRIEDENSTAUBE auf die Straße gehen, dann geschieht das mit Sicherheit aus deren Überzeugung. Und dies bedeutet, dass das Zeigen der Friedenstaube kein Sakral derjenigen ist, die durch den  ´Aachener Appell´ dafür auserkoren und/oder durch selbigen dafür als geeignet zu bestimmen wären. Selbst wenn sich bei Demonstrationen Neonazis, Reichsbürger und wer weiss was für ein ´Gesocks´ unter die Demonstranten mischen, was bei Großdemonstrationen durch niemanden zu 100 Prozent ausgeschlossen werden kann, ist das kein Grund dafür, Friedesaktivisten, die um Frieden, Freiheit und Grundgesetz besorgt sind, das Recht abzusprechen, sich mit dem Symbol der Friedenstaube auch auf Demonstrationen gegen die Corona-Regeln zu zeigen. Alle Demonstrant/Innen, die aus Sorge um den Bestand von demokratischen Grundrechten auf die Straße gehen und dabei auch das Symbol der Friedenstaube zeigen, als ´missbräuchliche Nutzer von Symbolen der demokratischen Bewegung´ zu bezeichnen, ist nicht nur anmaßend, sondern als pauschalisiertes bzw. indifferentes Vorurteil anzuprangern. Hier werden Menschen durch die Verfasser/Innen mit Pegida-Wurbürgern, AfD-Mitgliedern, Reichsbürgern, Identitären und/oder NPD-Mitgliedern, denen es in der Tat nicht um Frieden und Freiheit geht, in einen Topf geworfen.
Bedauerlich ist für mich dann letztlich die Tatsache, dass die Aachener Zeitungen dies auch noch unkritisch an die Leserschaft transportieren.“
 
Deswiteren möchte ich den Mausklick auf den nchstehenden Link empfehlen:
 
 
Da machen sich Leute so ihre Gedanken über diesen „Aachener Appell“. Und das ist gut so!
 
Mit kollegialen Grüßen
 
 
Basti Heyden
 

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II. UPDATE!

Ruppert Heidenreich hält mit einem Leserbrief seine „schützende Opportunisten-Hand“ über den „AACHENER APPELL“! Unser Kollege Dirk Momber kontert dagegen mit einer gezielten Stellungnahme!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
 
bekanntermaßen haben wir als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) die Stellungnahme des sogenannten „AACHENER APPELS“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=aachener+appell) sowohl auf unserer Homepage als auch mit einem Leserbrief des Unterzeichners in den AACHENER ZEITUNGEN  kritisiert, wie Ihr es durch das Anklicken der nachstehenden Links aufrufen und nachlesen könnt.
 
 
 
Nach über einem Monat hat jetzt ein gewisser Ruppert Heidenreich
 
Foto aus XING zeigt Ruppert Heidenreich Freiberufler / Selbstständiger, Supervisor, Praxis für Supervision und Coaching Aachen, Deutschland (https://www.xing.com/profile/Ruppert_Heidenreich)
sich offensichtlich bemüssigt gefühlt, einen Leserbrief gegen unseren Leserbrief in den Aachener Zeitungen zu veröffentlichen zu lassen.  Diesen hat unser AK-Mitglied Dirk Momber (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=dirk+momber) soeben beantwortet und an die Aachener Presse gesendet.
 
Dirk Momber, Stestert Str. 81, B-4731 Eynatten
 
11. Januar 2021
 
An die AACHENER ZEITUNGEN
 

LESERBRIEF DES HERRN RUPPERT HEIDENEICH IN IHRER ZEITUNGSAUSGABE VOM 11.01.2021 „EGOISTISCH UND UNSOLIDARISCH“

Sehr geehrte Damen und Herren,
 
höflich bitte ich Sie um die Veröffentlichung der nachstehenden Zeilen.
 
Herr Manfred Engelhardt und seine Gewerkschaftskollegen, zu denen ich zähle, haben sich noch nie einer Demonstration von Nazis, Reichbürgern, AfD- oder NPD-Mitgliedern angeschlossen. Ganz das Gegenteil ist der Fall, denn diesen Gruppierungen haben wir seit Jahrzehnten, wie öffebntlich bekannt ist, den Kampf angesagt.
 
Woher Herr Ruppert Heidenreich seine Kenntnisse nimmt, dass Herr Engelhardt und dessen Kollegen sich als „naive Friedensaktivistinnen und -aktivisten von der Mehrheit der Demonstranten für ihre kruden Demonstrationsziele vereinnahmen lassen“, erschließt sich mir nicht.
 
Bei allen Demonstrationen und Kundgebungen, die Herr Engelhardt als Gewerkschafter initiiert hat, ist nie ein Nazi zugegen gewesen. Schon garnicht hat dieser sich Nazidemonstrationen angeschlossen. Hier bleibt Ruppert Heidenreich den Beweis mit Sicherheit schuldig.
 
Wer Herr Heidenreich zu sein scheint, offentbart sich aus seinem Satz: „Was wir jetzt brauchen, ist eine Unterstützung unsere Regierung, auch wenn wir nicht jede einzelne Maßnahme für sinnvoll halten.“
 
Den Mut zu haben, die Angemessenheit der Mittel beim Abwehrkampf gegen Corvid 19, die absolut Existenzvernichtend und demokratiefeindlich sind, infrage zu stellen, verschiebt er auf die Zeit danach. Er lobt die Masse derjenigen, die nicht kritisieren und hinterfragen und verdammt diejenigen, die kritisch hinterfragen als Egoisten, die unsolidarisch sind.
 
Was davon zu halten ist, mag jede Leserin und jeder Leser dieser Zeitung für sich entscheiden.
 
Für die Veröffentlichung meiner Zeilen sage ich Ihnen meinen Dank im Voraus.
 
Dirk Momber
Stestert Str. 81
B-4731 Eynatten
 

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Der Bezugsleserbrief des Ruppert Heidenreich in den Lokalausgaben der Aachener Zeitungen vom heutigen 11. Januar 2021, auf den unser Kollege Dirk Momber Bezug genommen hat,  lautet wie folgt:

Ruppert Heidenreich kommentiert den Leserbrief von Manfred Engelhardt „Friesentaube nicht sakral“:

Wenn Friedensakttivistinnen und -aktivisten gegen die Corona-Auflagen demonstrieren, ist das ihr gutes Recht. Wenn sie sich aber einer Demonstration anschließen, in der der weitaus größte Anteil aus AfD- und NPD-Sympathisanten, Reichsbürgern und sonstigen Krawallmachern besteht, dann müssen sie sich auch gefallen lassen, dass sie in einen Topf geworfen werden.

Nach allen mir zugänglichen Informtionen ist es eben nicht so, dass sich bei den sogenannten Querdenker-Demos ein paar Rechtsextreme in eine vorwiegend von demokratischen Bürgern getragene Demonstration eingeschlichen hätten, ist es offenbar genau umgekehrt, dass sich einige wenige gutgläubige Bürger der rechtslastigen Querdenker-Demo bedient haben. Es zeugt von grenzenloser Naitität zu glauben, man würde in der Öffentlichkeit die ehrenwerten  Motive dieser Gruppe von den rechtsextremen Transparenten und Sprüchen unterscheiden. Vielmehr werden diese naiven Friedensaktivistinnen  und -aktivisten von der Mehrheit der Demokraten für ihre kruden Demonstrationsziele vereinnahmt. Wir werden nach der Corona-Pndemie eine kritische Debatte führen müssen, wer welche Einschränkungen von Grundrecxhten anordnen kann. Mitten in der Pandemie ist das nicht sinnvoll, weil es nur dazu führen kann, die getroffenen Maßnahmen in ihrer Wirkung abzuschwächen. Wasa wir jetzt brauchen, ist eine Unterstützung unserer Regierung, auch wenn wir nicht jede einzelne der getroffenen Maßnahmen für sinnvoll erachten.

Ich bin mehr als positiv überrascht, dass sich die weitaus größere Zahl der Bürger an die getroffenen Maßnahmen hält und damit Solidarität mit denen beweist, die durch Corona gefährdet sind. Teilnehmer an Querdenker-Demos verhalten sich eogistisch und unsolidarisch, mögen ihre Gründe noch so ehrenwert sein.

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Manni Engelhardts Meinung: SCHLIMMER GEHT ES NIMMER! Mehr Schwachsinn kann man sich kaum als Antwort auf meinen Leserbrief vorstellen!

http://www.ak-gewerkschafter.de/2021/01/11/ruppert-heidenreich-haelt-mit-einem-leserbrief-seine-schuetzende-opportunisten-hand-ueber-den-aachener-appell-unser-kollege-dirk-momber-kontert-dagegen-mit-einer-gezielten-stellungnahme/ !

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

III. UPDATE!

Kollege Martin Hendrix reagiert:

Hallo Manni, hallo liebe Mitglieder des AK-Gewerkschafter,

ich habe ohne Verwunderung diesen Leserbrief des Ruppert Heidenreich (Für mich ist er ein „Knecht Ruprecht“!) zur Kenntnis genommen, denn dieser Mann ist kein unbekannter. In der Zeit von 1986 – 1989 war er Dezernent für Sonderpädagogik bei der Bezirksregierung in Köln, was den Schluss zulässt, dass er vollkommen systemimmanent ist. Er war und ist für mich ein „Knecht Ruprecht“ des Systems. Er hat sich durch diesen Leserbrief geoutet. Politisch betrachtet ist er für mich ein Clown, der sehr wahrscheinlich durch den „Aachener Appell“ ferngesteuert wird? Solche Typen laufen zigfach durch die Gegend und glauben sich als Gutmenschen.
Eine Lachnummer 10³ nicht nur für mich. Der Kollege Momber hat ihn so richtig mit seinem Leserbrief gedeckelt!
Mit kollegialen und solidarischen Friedensgrüßen
Martin Hendrix

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Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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1 Antwort zu III. UPDATE! Die Distanzierung des sogenannten „AACHENER APPELLS“ von den CORONA-Demonstranten ist ein opportunistischer Witz, der in die TONNE gehört!

  1. Ferry Baumann sagt:

    Hallo Kollege Manni,

    da habt Ihr die Opportunisten nicht nur entlarvt, sondern gfleichermaßen auseinandergenommen. In diesem Zusammenhang erinnere ich an Wladimir Iljitsch Lenin, den ich wie folgt zitiere:

    „Der moderne Imperialismus (des 20. Jahrhunderts) hat für einige fortgeschrittene Länder eine privilegierte Monopolstellung geschaffen, und auf dieser Grundlage hat sich überall in der II. Internationale der Typus der verräterischen Führer, der Opportunisten, der Sozialchauvinisten herausgebildet, die die Interessen ihrer Zunft, ihrer dünnen Schicht der Arbeiteraristokratie vertreten. Es kam zu einer Isolierung der opportunistischen Parteien von den ,Massen‘, d.h. von den breiten Schichten der Werktätigen, von ihrer Mehrheit, von den am schlechtesten entlohnten Arbeitern. Der Sieg des revolutionären Proletariats ist unmöglich ohne Kampf gegen dieses Übel, ohne Entlarvung, Brandmarkung und Vertreibung der opportunistischen, sozialverräterischen Führer.“

    Lenin, Wladimir Iljitsch: Der „linke Radikalismus“, die Kinderkrankheit im Kommunismus (1920), in: Institut für Marxismus-Leninismus beim ZK der SED (Hrsg.): Lenin Werke Band 31, Berlin/DDR 1972, S. 27

    Dieses Zitat hat über die Zeit der III. und IV. Internationale hinweg seine Gültigkeit bis heue zu behalten und wird weiterhin – bis zur Entfaltung der Diktatur des Proletariats – seine Gültigkeit behalten.

    Es grüßt solidarisch

    Ferry Baumann

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