Kollege Wolfgang Erbe informiert: „CORONA-HYSTERIE (Biontech und Pfizer warnen – Britische Behörde rät vorerst von Impfungen ab!)“, „Gewerkschaftschef attackiert Conti-Aufseher Reitzle frontal“ und „Konflikt um Stellenabbau eskaliert bei HARIBO zum Firmenjubiläum“!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
 
soeben haben wir als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) ein weiteres Info-Potpourri des Kollegen Wolfgang Erbe (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=wolfgang+erbe) zu den Themen „CORONA-HYSTERIE (Biontech und Pfizer warnen – Britische Behörde rät vorerst von Impfungen ab!)“, „Gewerkschaftschef attackiert Conti-Aufseher Reitzle frontal“ und „Konflikt um Stellenabbau eskaliert bei HARIBO zum Firmenjubiläum“!
 
Wir haben das komplette Info-Potpourri nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet.
 
Dem Kollegen Wolfgang gebührt wieder einmal ein HERZLICHES DANKESCHÖN für sein unermüdliches und ehrenamtliches Wirken.
 
Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-
 

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Kollege Wolfgang Erbe informiert:

Corona-Impfstoff: Biontech und Pfizer warnen – Britische Behörde rät vorerst von Impfung ab + Konflikt um Stellenabbau eskaliert – Haribo – STREIT ZUM FIRMENJUBILÄUM + Gewerkschaftschef attackiert Conti-Aufseher Reitzle frontal
 

Konflikt um Stellenabbau eskaliert

EINDRÜCKE VON DER DEMO IN AACHEN –  DER PROTESTTAG IN HANNOVER
 
 

Gewerkschaftschef attackiert Conti-Aufseher Reitzle frontal – Jobabbau-Streit brutal:

Gewerkschaftschef Vassiliadis wirft Continental-Aufsichtsratschef Reitzle „Durchregieren“ vor und will dessen Macht brechen. Der Ton in der Autoindustrie wird schärfer.
 
08.12.2020, 17.22 Uhr
 

In einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung

 
geht Vassiliadis, Chef der IG Bergbau Chemie Energie, mit dem ehemaligen Linde-Boss hart ins Gericht: „Aufsichtsratschef Wolfgang Reitzle meint wohl, einfach durchregieren zu können“, sagte Vassiliadis der Zeitung. „Wir werden dafür sorgen, dass Conti zur Vernunft zurückkehrt und respektvoll mit seinen Beschäftigten umgeht. Dieser Stellenabbau wird teuer.“
 
Foto: Christophe Gateau/dpa 2018 ging er noch auf Demos, jetzt führt Michael Vassiliadis die Gewerkschaft IG BCE auch aus dem Home-Office.
Vordergründig geht es in dem Konflikt um das geplante Aus für das Reifenwerk Aachen. Der Fall des profitablen Werks zeige, worum es der Konzernführung wirklich gehe, schimpft Vassiliadis. „Sie wollen das Werk dicht machen und die Kapazitäten später an Niedriglohnstandorten wiederaufbauen. Wir hätten mögliche Investoren fürs Werk, Conti blockiert.“
 
Vassiliadis aber attackiert Reitzle auch grundsätzlich. Er fordert, generell das Doppelstimmrecht von Aufsichtsratschefs abzuschaffen, dank dem Reitzle den groß angelegten Umbau durchgesetzt hatte. Bei Streit um Stellenabbau oder Fabrikverlagerungen solle künftig ein Schlichter zwischen Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite vermitteln. Es ist ein Angriff der Arbeitnehmer auf die Macht des Aufsichtsratschefs der Kapitalseite.
Um mit seinem Vorstoß Erfolg zu haben, müsste Vassiliadis eine Änderung des Mitbestimmungsgesetzes herbeiführen, dort ist in Paragraf 29 das Doppelstimmrecht festgehalten. Die Änderung eines Gesetzes von 1976, das zuletzt 2015 geändert wurde, dürfte Vassiliadis kurzfristig eher schwerfallen.
Der Fall illustriert aber einmal mehr, wie rau der Ton in Deutschlands Autoindustrie geworden ist. Angesichts des wirtschaftlichen Drucks durch die Corona-Krise und des anstehenden Umbaus der gesamten Branche drohen bei Herstellern wie Zulieferern tiefe Einschnitte. So sind zuletzt neue Frontlinien zwischen Management und Arbeitnehmervertretern aufgetreten.
Im Volkswagen-Konzern tobt ein Machtkampf
 
 
Spiegelfechtereien: Im Volkswagen-Konzern wachsen die Zweifel an Herbert Diess Foto: Miquel Benitez / Getty Images
 
der Betriebsräte um Bernd Osterloh (64) mit Konzernchef Herbert Diess (62). Bei der Volkswagens Lkw-Tochter MAN hat der Betriebsrat unter Getöse die Verhandlungen mit der Arbeitgeberseite über einen massiven Stellenabbau
 
 
abgebrochen. Bei Daimler protestierte Gesamtbetriebsratsvorsitzende Michael Brecht (55) gegen die Sparpläne des „beratungsresistenten“ Konzernchefs Ola Källenius (51): Die Belegschaft in den Werke zittere vor Angst und die Mitarbeiter in der Verwaltung fühlten sich verstoßen;
 
 
im von der Schließung bedrohten Mercedes-Werk in Berlin planen 2500 Mitarbeiter für Mittwoch eine Demonstration. Und beim Autozulieferer Mahle, der rund 8000 Stellen abbauen will, bezeichnet die IG Metall das Verhältnis zwischen Konzernführung und einem Großteil der Angestellten öffentlich als schlecht. Die Mahle-Belegschaft habe kaum mehr Vertrauen in die Konzernspitze.
Das geht sogar so weit, dass die Arbeitnehmervertreter selbst auf Finanzinvestoren-Methoden setzen wollen. Bereits im September wurden Pläne der IG Metall bekannt, strauchelnde Autozulieferer mit einem von der Gewerkschaft mitentwickelten Private-Equity-Fonds retten
 
 
zu wollen. Mit privaten Geldgebern und anderem Fremdkapital soll der Fonds ein Portfolio von fünf bis sieben Milliarden Euro zusammenkaufen – um die Firmen dann sozial verträglich abzuwickeln. Die IG Metall hat die Idee gemeinsam mit anderen ersonnen und treibt sie voran, wird aber selbst nach den bisherigen Plänen ausdrücklich nicht investieren.
 
Die Spannungen steigen seit Langem auch bei Conti. Im Rahmen eines Großumbau- und Sparprogramms sollen bis Ende des Jahrzehnts 30.000 Stellen verlagert, gestrichen oder für neue Qualifikationen umgewandelt werden – darunter 13.000 in Deutschland unter anderem mit Werksschließungen in Aachen und im hessischen Karben.
Die IG Metall hatte Gespräche mit dem Konzern Anfang Dezember abgebrochen. Der Konzern habe keinerlei Interesse gezeigt, die Entlassungen zu verhindern und über Alternativen zum Abbau von Arbeitsplätzen zu sprechen, begründeten die Gewerkschafter. Den Großumbau hatte noch Ex-Vorstandschef Elmar Degenhart (61) angestoßen. Seit Mitte November hat Nikolai Setzer (49) das Sagen bei den Hannoveranern.
 
 
Ihm und seinem Aufsichtsratschef dürften unruhige Wochen bevorstehen.
 
wed/DPA
 
 

Haribo – STREIT ZUM FIRMENJUBILÄUM

 
 
 
Haribo-Chef verteidigt umstrittene Werksschließung in Sachsen
 
Hans Guido Riegel äußert sich erstmals zum Jobabbau in Ostdeutschland. Der Konzernchef skizziert die Zukunftspläne Goldbären-Herstellers – vor allem die USA spielen eine große Rolle.
 
 
CORONA-HYSTERIE
 
Corona-Impfstoff. © Christoph Schmidt/dpa
 
MITTWOCH, 09. DEZEMBER 2020
 

„Reine Vorsichtsmaßnahme“ Großbritannien warnt vor Impfung

Auch wenn es sich bei den Betroffenen wohl um Härtefälle handelt, sprechen die Behörden eine umfassende Warnung aus.
Kurz nach Beginn der Impfkampagne in Großbritannien hat die britische Arzneimittelaufsicht dazu geraten, vorerst niemandem den Biontech-Pfizer-Impfstoff zu spritzen. Zwei Mitarbeiter des staatlichen Gesundheitsdienstes NHS hätten nach ihrer Impfung am Dienstag allergische Reaktionen gezeigt und behandelt werden müssen
 
 

Coronavirus: Britische Behörderät vorerst von Impfung ab

 

Corona-Impfstoff: Biontech und Pfizer warnen

Biontech und Pfizer
 
 
warnen in der Packungsbeilage davor, den Corona-Impfstoff Personen zu verabreichen, die gegen eine Substanz im Impfstoff allergisch sind. „Anzeichen einer allergischen Reaktion können juckender Hautausschlag, Atemnot und Schwellung des Gesichts oder der Zunge sein“, heißt es in der Packungsbeilage, aus der The Guardian zitiert.
Die britischen Arzneimittelbehörde MHRA empfiehlt nun, dass Menschen den Corona-Impfstoff von Biontech und Pfizer nicht erhalten sollten, bei denen in der Vergangenheit eine signifikante allergische Reaktion auf einen Impfstoff, ein Arzneimittel oder ein Lebensmittel aufgetreten ist.
Allergische Reaktionen auf Impfstoffe und Medikamente sind nichts Ungewöhnliches. Warum die Empfehlungen von Biontech/Pfizer von der NHS nicht beachtet wurde, ist zunächst nicht bekannt. Bisher galt der Impfstoff von Biontech/ Pfizer als gut verträglich. Die häufigsten Nebenwirkungen bei Teilnehmern im Alter von 16 Jahren und älter waren:
 
Schmerzen an der Injektionsstelle (>80 Prozent)Müdigkeit (> 60%)Kopfschmerzen (> 50%)Myalgie – Muskelschmerz (> 30%)Schüttelfrost (> 30%)Arthralgie (Gelenkschmerzen) (> 20%)Pyrexie (erhöhte Körpertemperatur) (> 10%)
 
 
Wolfgang Erbe
 
NB.:
MARIA 2.0 informiert:

Montagsgebet in St. Agnes, Köln, am 18.1.2021 um 19:00 Uhr
 
veranstaltet vom Initiativkreis St. Agnes Köln
Dieses Montagsgebet beten wir „ Zu Ehren der Überlebenden und Ermordeten von sexualisierter
Gewalt “.
 
Maria 2.0 ist entstanden durch den gerechten Zorn über den Umgang mit der sexualisierten Gewalt in
der katholischen Kirche, vor allem durch Bischöfe und Päpste. In unserem Gebet wollen wir die
Überlebenden zu Wort kommen lassen und der Ermordeten und ihrer Leiden gedenken. Sowohl
Lieder von modernen deutschen Gruppen als auch der Psalm 58 „Wie nun Ihr Herren, seid ihr stumm,
dass ihr kein Recht könnt sprechen…“ werden uns dabei begleiten. Bitte einen Stein mitbringen und
einen weißen Schal.
 
Das Gebet kann mit oder ohne Voranmeldung besucht werden und wird selbstverständlich unter den
gegebenen Corona-Regeln durchgeführt. Infos können unter
 
 
erfragt werden.
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2 Antworten zu Kollege Wolfgang Erbe informiert: „CORONA-HYSTERIE (Biontech und Pfizer warnen – Britische Behörde rät vorerst von Impfungen ab!)“, „Gewerkschaftschef attackiert Conti-Aufseher Reitzle frontal“ und „Konflikt um Stellenabbau eskaliert bei HARIBO zum Firmenjubiläum“!

  1. Verbot dieser internationalen kriminellen Vereinigung – sofort – Verhaftung aller Täter und Verantwortlichen
    https://www.katholisch.de/aktuelles/themenseiten/missbrauch
    Massive Vorwürfe beziehen sich auf Speyerer Kinderheim
    Nonnen sollen Missbrauch durch Priester ermöglicht haben
    Unfassbare Vorwürfe: Ordensfrauen sollen Priestern und Politikern in Speyer sexuellen Missbrauch von Jungen und Mädchen ermöglicht haben.
    https://www.katholisch.de/artikel/27934-nonnen-sollen-missbrauch-durch-priester-ermoeglicht-haben
    Ein Gericht hat keine Zweifel an der Glaubwürdigkeit des Zeugen. Vielleicht geht es sogar um Mord zur Vertuschung des Skandals.
    Von Michael Jacquemain (KNA) | Speyer – 11.12.2020
    Ordensschwestern in Speyer haben offenbar über Jahre hinweg Heimkinder mehreren Geistlichen zum sexuellen Missbrauch überlassen. Vielleicht geht es sogar um Mord zur Vertuschung des Skandals, wie aus einem Urteil des Sozialgerichts Darmstadt hervorgeht. Losgetreten hatte den Skandal der Speyerer Bischof Karl-Heinz Wiesemann am Donnerstag mit einem Interview in seiner Kirchenzeitung, in dem er davon ausgeht, dass sich der frühere Generalvikar und Offizial Rudolf Motzenbäcker des Missbrauchs schuldig gemacht habe.
    Das Darmstädter Urteil vom Mai beschreibt über viele Seiten die dramatische Kindheit eines 1957 geborenen Mainzers aus prekären Verhältnissen, der nach diversen Stationen mit fünfeinhalb Jahren schließlich im Speyerer Kinderheim der Niederbronner Schwestern landete. Die Zeit in der Engelsgasse nennt er eine „Zeit des ständigen Missbrauchs“. Hochgerechnet 1.000 Mal sei er vergewaltigt worden.
    Angefangen hatte der systematische Missbrauch laut den Schilderungen im Alter von zehn oder elf, als er Ministrant im Kaiserdom war. Der im Urteil als Haupttäter beschriebene Priester, mit dem Motzenbäcker gemeint sein dürfte, der gleichzeitig auch noch sein Beichtvater war, habe ihn immer wieder mit in seine Wohnung genommen und sei dort anal und oral in ihn eingedrungen. Dabei habe er auf einer Kniebank knien müssen, damit der Prälat ihn leichter von hinten habe penetrieren können.
    Nonnen hätten ihn zum Priester „regelrecht hingeschleppt“
    Ein- bis zweimal monatlich habe er den Priester besuchen müssen. Als Vorwand für Begegnungen habe etwa Hilfe im Garten herhalten müssen. Die Nonnen hätten ihn zu den Treffen „regelrecht hingeschleppt“. Manchmal, so gibt es das Urteil wieder, seien auch andere Priester dazugekommen; einmal hätten ihn drei Geistliche auf einmal missbraucht. Alle seien oral und anal in ihn eingedrungen und hätten „ihre Sexspielchen“ mit ihm gemacht. Daneben berichtete das Opfer bei einer gutachterlichen Befragung auch von psychischen und körperlichen Misshandlungen wie Einsperren im kalten Keller und von Schlägen. Die Nonnen hätten „mit allem gehauen“, was sie in die Hände bekommen hätten. Dazu sei es vor allem vor und nach Vergewaltigungen gekommen.
    Zu sogenannten Sexpartys, die demnach alle drei bis vier Monate stattfanden, seien auch Freunde und Politiker gekommen – zwischen drei und sieben Männern zwischen 40 und 60 Jahren. Bei diesen „Gruppenvergewaltigungen“ seien auch andere Jungen und Mädchen vor Ort gewesen. Wörtlich die im Urteil wiedergegebene Schilderung: „Es habe einen Raum gegeben, in dem die Nonnen die Herren mit Getränken und Speisen bedient hätten, in der anderen Ecke seien die Kinder vergewaltigt worden. Die Nonnen hätten daran verdient. Die anwesenden Herren hätten großzügig gespendet.“ Anschließend seien die Leinenbetttücher blutig gewesen, wenn Geschlechtsorgane der Kinder aufgerissen seien. Die meisten der damals beteiligten Kinder seien heute tot. Viele hätten sich selbst umgebracht.
    Als prägenden Vorfall nennt das Opfer, das mit Journalisten spricht, seinen Namen aber nicht veröffentlicht sehen will, seinen Kontakt zu einem ein Jahr jüngeren Mädchen, die nach einer solchen Sexparty schwanger geworden sei. Er sei mit ihr bei der Polizei und anderen Behörden gewesen, aber überall als Lügner dargestellt worden. Zwei Wochen später habe er sie beim Abendessen vermisst und nach ihr gesucht. Schließlich habe er sie auf dem Speicher aufgehängt aufgefunden. Er glaube nicht an Selbstmord, weil es keine Aufstiegshilfe an der Stelle gegeben habe. Er vermute, so steht es im Urteil, dass das Mädchen zu viel gewusst habe. Das Gesicht des toten Mädchens werde er nie vergessen, er sei daran innerlich zerbrochen.
    Mehrere Gutachter und das Gericht hegen keine Zweifel an der Glaubwürdigkeit des Mannes, gehen von „authentischen Angaben“ und „selbst Erlebtem“ aus. Auch dass weder Behörden noch Staatsanwaltschaft etwas zu einem erhängten Mädchen bekannt sei, vermag demnach die Glaubhaftigkeit nicht zu erschüttern: „Unklar ist ob und wie dieser Todesfall überhaupt dokumentiert und gemeldet wurde, zudem dürfte davon auszugehen sein, dass bei einem ‚Selbstmord‘ keine weiteren Ermittlungen durchgeführt worden sind.“
    Beitrag der Schwestern zur Aufklärung bescheiden
    Ans Licht kam die ganze Geschichte, weil der Mann Hilfe nach dem Opferentschädigungsgesetz geltend machen wollte. Das Gericht ermittelte. Der Beitrag der Niederbronner Schwestern zur Aufklärung der Fälle vor Gericht kann als bescheiden betrachtet werden. Ihr Missbrauchsbeauftragter ließ wissen, dass heute keine Unterlagen mehr zum Aufenthalt von Kindern in Speyer vorlägen. Schwestern, die früher in dem 2000 geschlossenen Heim gearbeitet hätten, könnten die Behauptungen des Klägers nicht bestätigen. Im Übrigen sei „der Kontakt zu dem Kläger beendet worden“.
    Allerdings bestätigten andere Betroffene im Wesentlichen die Aussagen des Klägers und belasteten Motzenbäcker. Das Bistum Speyer, das nach eigenem Bekunden seine Informationen einschließlich der indirekten Mordvorwürfe an die Staatsanwaltschaft Frankenthal übermittelt hat, zahlte dem Mann in Anerkennung des Leids 15.000 Euro.
    Insgesamt meldeten sich im Zusammenhang mit dem Speyerer Kinderheim demnach bislang vier Betroffene beim diözesanen Missbrauchsbeauftragten. Die strafrechtlichen Verfahren sind inzwischen verjährt. Ein Gutachten für das Gericht bestätigte indes, dass der Mann „aufgrund der Missbrauchserfahrungen zeitlebens immer wieder unter psychopathologischen Symptomen in klinisch relevantem Ausmaß leiden würde“.
    Von Michael Jacquemain (KNA)
    UPDATE: Niederbronner Schwestern wollen Missbrauchsvorwürfe aufklären
    Die Niederbronner Schwestern haben ihren Willen zur Aufklärung von Missbrauchsvorwürfen bekräftigt. Provinzoberin Schwester Barbara Geißinger kündigte auf Anfrage die Einrichtung einer unabhängigen Aufarbeitungskommission an. Auch werde die Kongregation in der Sache mit der Diözese Speyer kooperieren.

    Die Provinzoberin erklärte weiter, zweifellos habe der Kläger „leidvolle Missbrauchserfahrungen“ gemacht. Einige der während des Verfahrens vorgetragenen Details seien für die Kongregation jedoch mangels vorliegender Indizien „nicht nachvollziehbar“. In Gesprächen mit einer noch lebenden Zeitzeugin hätten sie nicht bestätigt werden können. „Dazu zählen zum Beispiel die vermeintlichen Sexparties, Gruppenvergewaltigungen und die behauptete Prostitution der Kinder durch Schwestern.“
    „Dankbar für die Offenheit der betroffenen Missbrauchsopfer“
    Geißinger, die erst neu im Amt der Kongregationsleitung ist, äußerte sich zugleich „dankbar für die Offenheit der betroffenen Missbrauchsopfer. Wir brauchen ihre mutige Unterstützung, um diese Fälle aufzuarbeiten, damit bestmögliche Prävention geleistet werden kann.“ Außer in Speyer, wo ihrem Orden nach eigenen Angaben bisher kein weiterer Fall aus dem damaligen Heim bekannt ist, gab es demnach in einer von Niederbronner Schwestern in Oberammergau betreuten Einrichtung der Stadt München von vier dort untergebrachten Personen geäußerte Missbrauchsvorwürfe gegen einen Ordensmann.
    In diesem Zusammenhang beschuldigte Schwestern seien gehört worden, aber mittlerweile verstorben, erklärte Geißinger. Auch die Verantwortlichen seien inzwischen tot und könnten nicht mehr zur Rechenschaft gezogen werden. Weil die genannten Heime nicht in Trägerschaft ihres Ordens gewesen seien, befänden sich auch ihre Archive nicht in Händen der Kongregation. „Was wir dennoch zu einer Aufklärung beitragen können, wollen wir tun.“ (tmg/KNA)
    https://www.katholisch.de/artikel/27934-nonnen-sollen-missbrauch-durch-priester-ermoeglicht-haben
    Maria 2.0
    https://www.facebook.com/Maria-20-267424447506047/

  2. DIENSTAG, 15. DEZEMBER 2020
    Mutationen am Spike-Protein
    Neue Coronavirus-Variante bereitet Sorgen
    CoV19 Impfstoff unwirksam gegen neuen mutierten Corona Virus?

    Was bedeuten Mutationen für die Wirksamkeit von Impfstoffen?
    Die Mutation von Viren birgt immer die Gefahr, dass ein neuer Stamm auftaucht, der gegen existierende Impfstoffe resistent ist. Durch die Impfung werden bei Geimpften unter anderem Antikörper gebildet, die sich an das Spike-Protein des Erregers heften und ihn dadurch unschädlich machen. Die Sorge ist nun, dass eine Mutation des Spike-Proteins es für Antikörper schwerer macht, das Virus zu attackieren.
    Forscher wollen nun herausfinden, ob die neu entdeckten Mutationen Probleme für die Wirksamkeit von Impfstoffen bedeuten könnten.

    https://www.n-tv.de/wissen/Neue-Coronavirus-Variante-bereitet-Sorgen-article22236755.html
    Machen Mutationen Sars-CoV-2 gefährlicher?
    Generell seien Mutationen bei dem SARS-CoV-2-Virus absolut nicht ungewöhnlich, betont Neher. In seinen 30.000 Basen komme es im Mittel alle zwei Wochen zu einer Mutation. Damit sei die Mutationsrate pro Base etwas niedriger als etwa bei Influenza oder HIV, wegen des größeren Genoms von Sars-CoV-2 sei der Wert aber letztlich in etwa gleich.
    https://www.lungenaerzte-im-netz.de/index.php?id=81&tx_kesearch_pi1%5Bsword%5D=Sars-CoV-2&tx_indexedsearch%5Bsubmit_button%5D.x=0&tx_indexedsearch%5Bsubmit_button%5D.y=0&tx_kesearch_pi1%5Bpage%5D=1&tx_kesearch_pi1%5BresetFilters%5D=0&tx_kesearch_pi1%5BsortByField%5D=&tx_kesearch_pi1%5BsortByDir%5D=
    COVID-19
    Das Coronavirus mutiert – wie gefährlich ist das?
    Mehr als 12 000 Mutationen von Sars-CoV-2 haben Forscher bislang katalogisiert. Maßgeblich beeinflusst hat keine von ihnen den Verlauf der Pandemie. Das hat sich jetzt geändert
    Als Covid-19 Anfang des Jahres 2020 begann, sich weltweit auszubreiten, beschäftigte den Virologen David Montefiori vor allem eine Frage: Wie würde sich Sars-CoV-2, das Virus hinter der Pandemie, bei der Übertragung von Mensch zu Mensch mit der Zeit verändern? Montefiori hat den größten Teil seiner beruflichen Laufbahn damit verbracht, zu untersuchen, wie zufällige Mutationen dem Aids-Virus HIV helfen, sich vor dem Immunsystem zu verstecken. Solche Veränderungen, so vermutete er, könnte auch das neue Coronavirus durchmachen.
    https://www.spektrum.de/news/das-coronavirus-mutiert-wie-gefaehrlich-ist-das/1768398
    Eine Preprint-Veröffentlichung aus den USA lässt aufhorchen: Sars-CoV-2 könnte zu einer noch gefährlicheren Variante mutiert sein.
    Zig Millionen Menschen hat das vor etwa einem halben Jahr aufgetauchte SARS-CoV-2-Virus schon infiziert – mutiert es inzwischen und wird gefährlicher? In einer noch nicht begutachteten Vorab-Veröffentlichung schließen Forscher des amerikanischen Scripps Research Institute aus Genomanalysen, dass eine Mutation mit der Bezeichnung D614G das Virus infektiöser macht https://www.biorxiv.org/content/10.1101/2020.06.12.148726v1 (siehe BioRxiv – The Preprint Server of Biology, Preprint-Veröffentlichung am 19.6.2020). Unter Laborbedingungen könne der Erreger mehr Zellen infizieren, berichtete das Team kürzlich.
    https://www.lungenaerzte-im-netz.de/news-archiv/meldung/article/machen-mutationen-sars-cov-2-gefaehrlicher/

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