In CORONA-HYSTERIE-ZEITEN hat Herr Werner Schell zu der Abgabe von FFP2-Masken einen OFFENEN BRIEF an das Bundesgesundheitsministerium geschrieben!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
 
als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) haben wir in CORONA-HYSTERIE-ZEITEN (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=corona) seitens des Herrn Werner Schell (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=werner+schell) einen OFFENEN BRIEF zum Thema  „Abgabe von FFP2 Masken“.
 
                                        
(Das Eigenfot0 zeigt den Vorstand des Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerks in Aktion.)
 
Diesen kritischen OFFENEN BRIEF hat der Vorstand des Pro Pflege – Selbsthilfenetzwers an das Bundesgeundheitsministerium gerichtet.
 
Wir haben ihn nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet und in der Kategorie „GESUNDHEITSPOLITIK“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/gesundheitspolitik/) archiviert.
 
Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-
 

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Herr Werner Schell informiert per OFFENEN BRIEF:

 
 
 
 
Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk
 
Unabhängige und gemeinnützige Initiative
 
Vorstand: Werner Schell – Harffer Straße 59 – 41469 Neuss
 
Tel.: 02131 / 150779
 
 
 
 
11.12.2020
 
 
An das
 
Bundesgesundheitsministerium
 
FFP2-Masken
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
 
zu den Masken informieren Sie u.a. unter
 
 
Dort heißt es z. B.:
 
(1) Die Ausgabe startet bereits im Dezember, um gerade in der Weihnachtszeit
das Infektionsrisiko zu verringern – etwa bei Besuchen oder Einkäufen. Im
ersten Schritt ist vorgesehen, dass sich über 60-Jährige sowie Menschen mit
Vorerkrankungen oder Risikoschwangerschaften drei kostenlose Masken in der
Apotheke abholen können. Dazu genügt die Vorlage des Personalausweises oder
die Eigenauskunft über die Zugehörigkeit zu einer der genannten
Risikogruppen. Diese Regelung gilt voraussichtlich ab 15. Dezember. Bis 31.
Dezember können die Masken dann abgeholt werden. – (2) Für die Zeit danach
erhalten alle Berechtigten zwei fälschungssichere Coupons für jeweils sechs
Masken von ihren Krankenkassen. Diese können sie in zwei klar definierten
Zeiträumen im neuen Jahr ebenfalls in den Apotheken einlösen. Die
Anspruchsberechtigten zahlen pro eingelöstem Coupon einen Eigenanteil von
zwei Euro hinzu. Die übrigen Kosten werden aus der Liquiditätsreserve des
Gesundheitsfonds getragen.
 
Dazu folgende Anmerkungen:
 
Für die Maskenausgabe im neuen Jahr soll es Coupons von der Krankenkasse
geben (2). Das scheint vernünftig. Es fragt sich, ob auch die private
Krankenversicherung einbezogen ist.
 
Die Abgabe von je drei kostenlosen Masken ab 15.12.2020 wird wohl eher
chaotisch ablaufen (1). Wer kontrolliert hier exakt die Berechtigung? Es
wird voraussichtlich ein Wettrennen zu den Apotheken geben: Schlangestehen
(in der Kälte …) für drei Masken und damit massive Behinderung der normalen
Medikamentenabgabe! Und dabei sollen doch Kontakte reduziert werden.
 
Jeder soll in seine „Stammapotheke“ gehen. Nach hiesiger Kenntnis kaufen
viele Menschen in verschiedenen Apotheken ein. Die Folge wird sein, dass man
sich jeweils kostenlose Masken in mehreren Apotheken besorgen wird. Ich
fürchte, dass diese Abgabepraxis – offensichtlich nicht ausreichend
durchdacht – in die Hose geht.
 
Da es in den nächsten Tagen zu weitreichenden Einschränkungen kommen muss,
werden sich die Infektionsrisiken (auch ohne die kostenlosen Masken)
minimieren. Daher kann man auch insoweit den Weg über die Krankenkasse (mit
Gutschein) wählen, beides Anfang nächsten Jahres.
 
Noch ist Zeit, das Abgabeverfahren zu korrigieren!
 
Mit freundlichen Grüßen
 
Werner Schell – Diplom-Verwaltungswirt – Oberamtsrat a.D. –
Buchautor/Journalist – Dozent für Pflegerecht
 
Mitglied im Verband der Medizin- und Wissenschaftsjournalisten e. V. Pflegerecht und Gesundheitswesen
 
 
 
Infos auch bei
 
 
 
 

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Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk
 
führt regelmäßig Pflegetreffs mit bundesweiter Ausrichtung durch.
 
ist Initiator bzw. Mitbegründer des Quartierkonzeptes Neuss-Erfttal.
 
ist Unterstützer von „Bündnis für GUTE PFLEGE“.
 
ist Unterstützer der „Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender
Menschen“.
 
tritt für wirksame Patientenrechte und deren Durchsetzung ein.
 
unterstützt im Rahmen der Selbsthilfe auch Patienten mit Schlaganfall
einschließlich deren Angehörige.
 
ist Mitgründer und Mitglied bei „Runder Tisch Demenz“ (Neuss).
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