Kollege Udo Buchholz berichtet über den Protest gegen die Atomfabrik in Lingen, wo auch Mitglieder der GAL Gronau vor Ort dabei gewesen sind!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
 
als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) haben wir eine Pressemitteilung über den Kollegen Udo Buchholz (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=udo+buchholz) der GAL GRONAU (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=gal+gronau) erhalten.
 
Diese beinhaltet einen Bericht über den Protest gegen die Atomfabrik in Lingen, wo auch Mitglieder der GAL Gronau vor Ort dabei gewesen sind.
 
Wir haben die komplette Pressemitteilung nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet und in der Kategorie „ATOMPOLITIK“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/atompolitik/) archiviert.
 
Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-
 
 

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Die GAL GRONAU informiert über Kollegen Udo Buchholz:

 
 
Das Foto zeigt die Mahnwache vor der Brennelementefabrik in Lingen, 12.12.2020
 
GAL Gronau, Pressemitteilung, 13.12.2020
 
Protest gegen Atomfabrik in Lingen / Auch Mitglieder der GAL Gronau vor Ort dabei
 
Am Samstag (12.12.2020) haben rund 2 Dutzend Mitglieder mehrerer
Anti-Atomkraft-Initiativen aus dem Emsland, aus der Grafschaft Bentheim
sowie aus dem Münsterland an einer Mahnwache vor der bundesweit einzigen
Brennelementefabrik in Lingen (Emsland / Niedersachsen) teilgenommen.
Auch Mitglieder der Grün Alternativen Liste (GAL) Gronau beteiligten
sich an der Aktion. Damit nicht weiterhin Atomkraftwerke in aller Welt
mit Nuklearbrennstoff aus Lingen betrieben werden, forderten sie
gemeinsam mit Nachdruck die sofortige Stilllegung der Lingener Atomfabrik.
 
Das Bündnis AgiEL – AtomkraftgegnerInnen im Emsland und der Elternverein
Restrisiko Emsland hatten kurzfristig zur Teilnahme an der Mahnwache
aufgerufen. Damit reagierten sie auf die Eil-Entscheidung des Hessischen
Verwaltungsgerichtshofs vom Dienstag (8.12.2020, Aktenzeichen
6B-2637/20). Das Gericht hat dem französischen Atomkonzern
EDF-Framatome/ANF den Export von Brennelementen aus der
Brennelementefabrik Lingen an die altersschwachen und störanfälligen
belgischen Atomkraftwerke (AKW) Doel 1 und 2 erlaubt, obwohl in der
Hauptsache noch die Klage einer Aachener Privatperson vor dem
Verwaltungsgericht in Frankfurt anhängig ist. Den eigentlichen Fragen
der AKW-Sicherheit und des Schutzes der Bürger*innen gegen die atomaren
Gefahren wich das Kasseler Gericht aus.
 
Gefahren birgt auch der Betrieb der Atomfabrik in Lingen. Vor zwei
Jahren, am 6.12.2018, brach in einem nuklearen Labor der
Brennelementefabrik ein Feuer aus, das zu einer fast zweimonatigen
Stilllegung der Atomanlage führte.
 
Inzwischen fordern mehr als 350 Organisationen mit der
„Lingen-Resolution“ die sofortige Stilllegung der Brennelementefabrik in
Lingen sowie des AKW Lingen 2. Die GAL Gronau betont, dass auch sie die
Forderungen der Lingen-Resolution unterschrieben hat. „Ein schwerer
Störfall in dem Atomkraftwerk in Lingen kann auch massive Auswirkungen
auf die Bevölkerung in Gronau und in ganz NRW haben“, so die GAL in
einer Pressemitteilung.
 
Die Anti-Atomkraft-Bewegung engagiert sich schon lange gemeinsam und
grenzüberschreitend mit Initiativen aus dem Euregio-Gebiet gegen die
Uranfabriken in Lingen (NDS), Gronau (NRW) und Almelo (NL), sowie gegen
die weiteren Atomanlagen und Atomtransporte im Grenzgebiet.
 
Weitere Informationen:
 
 
 
 
 
 
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