Kollege Udo Buchholz informiert für den AKU-Gronau: Trauer um Raschid Alimow / Sonntag (3.1.2021) ist die Trauermahnwache vor der Gronauer Urananreicherungsanlage!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
 
als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) haben wir über den Kollegen Udo Buchholz (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=udo+buchholz) eine Trauer-Pressemitteilung des Arbeitskreises Umwelt (AKU) Gronau (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=aku+gronau) erhalten.
 
Wir haben die komplette Pressemitteilung nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet und in der Kategorie „ATOMPOLITIK“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/atompolitik/) archiviert.
 
Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-
 
 

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Kollege Udo Buchholz informiert für den AKU-Gronau:

Trauer um Raschid Alimow / Sonntag (3.1.2021): Trauermahnwache vor der Gronauer Urananreicherungsanlage

 
 
Das Foto zeigt Raschid Alimow
 
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Arbeitskreis Umwelt (AKU) Gronau
Mitglied im Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU)
c/o Siedlerweg 7
48599 Gronau
02562-23125
30.12.2020
 

Pressemitteilung

Trauer um Raschid Alimow / Sonntag (3.1.2021): Trauermahnwache vor der Gronauer Urananreicherungsanlage

Der Arbeitskreis Umwelt (AKU) Gronau und weitere Organisationen trauern
um Raschid Alimow, der am 17.12.2020 im Alter von nur 40 Jahren in
Russland an einer Corona-Erkrankung gestorben ist. Als international
aktiver Atomkraftgegner war Raschid Alimow auch mehrfach in Gronau, um
gegen die umstrittenen und gefährlichen Uranmülltransporte von Gronau
nach Russland zu demonstrieren. Zuletzt war er im Herbst 2019 in Gronau.
 
Gemeinsam mit dem Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen
veranstaltet der AKU Gronau zum Gedenken an Raschid Alimow am Sonntag
(3.1.2021) vor der Gronauer Urananreicherungsanlage eine Trauermahnwache
(Röntgenstraße 4). „Zur Beerdigung nach Russland konnten wir nicht
fahren. Aberdie Möglichkeit der gemeinsamen Trauer ist wichtig“, so der
AKU Gronau in einer Pressemitteilung. Beginn der Trauermahnwache ist um
13.30 Uhr. Der AKU Gronau weist darauf hin, dass von den Personen, die
an der Mahnwache teilnehmen, ein Mindestabstand von 1,50 Metern
einzuhalten ist. Zudem sollen Gesichtsmasken getragen werden.
 
Freundinnen und Freunde möchten zudem die Familie von Raschid Alimow mit
einer Spendensammlung unterstützen. Eine Spende an die Familie bedeutet
eine echte Unterstützung und ist mehr als ein Symbol. Informationen zur
Spendensammlung unter
 
 
In einem Nachruf mehrerer Umweltorganisationen, darunter auch der AKU
Gronau und die Bürgerinitiative „Kein Atommüll in Ahaus“ heißt es:
„Raschid war ein sehr warmherziger, zurückhaltender, freundlicher, aber
auch sehr entschlossener Umweltaktivist. Mit Raschid zusammenzuarbeiten
war immer eine große Freude. Wir alle konnten von seinem Sachverstand,
seiner ruhigen Art und seinem bewundernswerten Engagement unter den sehr
schwierigen Bedingungen in Russland profitieren. Über die Jahre
entwickelten sich feste Freundschaften – Raschid war ein wichtiges
Bindeglied zwischen der russischen, deutschen und niederländischen
Umwelt- und Anti-Atom-Bewegung“ Und weiter heißt es: „Für deutsche
Journalist*innen war Raschid in Russland ein wichtiger Ansprechpartner,
wenn es um Atomthemen ging. Immer wieder wurde er zitiert, sei es zu dem
neuen, gefährlichen AKW-Schiff oder zu Störfällen in russischen
Atomanlagen. Gerade erst veröffentlichte Greenpeace eine Studie zu den
Folgen von Tschernobyl mit seiner Beteiligung. Nicht nur die russische
Umweltbewegung verliert deshalb eine wichtige Stimme.“
 
Weitere Informationen über das Wirken von Raschid Alimow:
 
 
 
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