CAMPACT hat die Politik bewegt: Das Patent auf die Syngenta-Tomate ist vom Europäischen Patentamt widerrufen worden!

Liebe Kolleginne und Kollegen,

wie CAMPACT (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=campact) uns als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis mitgeteilt hat, hat Syngenta (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=syngenta) verloren. Das Patent auf diese Tomatensorte wurde vom Europäischen Patentamt widerrufen!

Wir haben die komplette Mitteilung von CAMPACT, die mit einem Spendenaufruf verbunden ist, nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet und in der Kategorie „KAMPAGNEN“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/campagnen) archiviert.

Für den AK Manni Engelhardt –Koordinator-

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Hallo Manni Engelhardt,

was für ein wunderbarer Erfolg: Wir haben die Syngenta-Tomate befreit! Das Patent auf die Tomatensorte wurde vom Europäischen Patentamt widerrufen. Über 65.000 Menschen aus ganz Europa hatten 2017 Einspruch gegen ein Tomaten-Patent für den Agrarkonzern Syngenta eingelegt – darunter auch viele Campact-Unterstützer/innen. Es war der größte Masseneinspruch, den es jemals gegen ein Patent auf Leben gegeben hat.

Syngenta beanspruchte die Tomate als Erfindung – dabei war sie nur das Ergebnis ganz normaler Züchtung. Patente auf Obst, Gemüse, Getreide oder Tiere geben Konzernen wie Syngenta oder Bayer/Monsanto die Macht darüber, was auf den Feldern angebaut wird, was wir essen und wieviel wir dafür bezahlen. Das bedroht die Sortenvielfalt. Und es macht Bauern und Bäuerinnen auf der ganzen Welt abhängig von den Agrarkonzernen.

Der Erfolg zeigt: Wir Bürger/innen können sogar gegen große und mächtige Konzerne wie Syngenta gewinnen. Und das, obwohl die Agrargiganten unzählige Lobbyisten und findige Patentrechtsanwälte bezahlen. Allen, die sich an dem Masseneinspruch beteiligt haben oder dafür spendeten, danken wir ganz herzlich. Ohne Ihre Unterstützung wäre dieser Erfolg nicht möglich gewesen!

Doch so sehr wir uns über den Widerruf des Tomaten-Patents freuen: So leicht geben sich die Agrarkonzerne nicht geschlagen. Dazu ist die Monopolisierung von Saatgut, Pflanzen und Tieren viel zu lukrativ. Aber der Erfolg macht uns Mut.

Schon seit 2015 kämpft Campact gemeinsam mit zahlreichen Bündnispartnern gegen Patente auf Leben. Mit gutem Ergebnis: 2017 einigten sich die 38 Vertragsstaaten der Europäischen Patentorganisation darauf, keine Patente mehr für Pflanzen und Tiere aus herkömmlicher Züchtung zu vergeben. Eigentlich. Doch die Regelung hat eine Lücke, die von den Agrarkonzernen ausgenutzt wird. Schon am 27. März werden wir deshalb wieder vor dem Europäischen Patentamt protestieren. Denn diese Lücke muss geschlossen werden.

Sie sehen: Wir lassen nicht locker. Und wir würden uns freuen, wenn Sie bei unserer nächsten Aktion wieder dabei sind.

Herzliche Grüße
Yves Venedey, Campaigner

PS: An einem Thema über vier Jahre kontinuierlich dranbleiben und auf Veränderungen drängen – das können wir nur, weil uns Bürger/innen regelmäßig unterstützen. Fördern Sie Campact mit einem monatlichen Beitrag – damit wir auch weiter kraftvoll gegen die Lobby der Agrarkonzerne streiten können! Schon mit 5 Euro monatlich unterstützen Sie unsere gemeinsamen Ziele.

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https://aktion.campact.de/patente/appell/foerdern?utm_campaign=/patente/&utm_term=link1&utm_medium=Email&utm_source=/patente/appell/&utm_content=random-a  

Falls Sie einen Brief oder das Fax bevorzugen, drucken Sie einfach unser Förder-PDF (https://campact.org/201902_tom) aus und senden Sie es an Campact e.V. Fax: 04231 957 499. Artilleriestraße 6, 27283 Verden / Aller.

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Kollege Fred Maintz zum Thema „HARTZ IV“ und der „BÜRGERGELD-DISKUSSION“ in der SPD!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

es hat uns als Gewerkschafter/Innen-.Arbeitskreis (AK) eine weitere Mitteilung des Kollegen Fred Maintz (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=fred+maintz) zum Thema „HARTZ IV“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/hartz-iv/) erreicht.

Darin bezieht der Kollege Maintz sich auf die laufende SPD-Diskussion um das Bürgergeld.

Wir haben die komplette Mitteilung nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet und in den Kategorien „HARTZ IV“ und „SOZIALPOLITIK“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/sozialpolitik/) archiviert.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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Kollege Fred Maintz informiert:
 

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

die bundesweite SPD-„Bürgergeld“ (statt Hartz4-)-Debatte schwebt medial im Raum und betrifft zum Beispiel ca. 80.000 Duisburger (einschl. Kindern und arbeitender „Aufstocker“). Es ist zwar zur Abwechslung mal ein Schritt in die richtige Richtung, der sich aber bei näherem Hinschauen als mangelhaft erweist:

1.) auf Duisburger Ebene nicht ernst zu nehmen: das Jobcenter stellt in seinem „Arbeitsmarkt- und Integrationsprogramm 2019“ gerade mal:
* 50 Stellen auf dem „sozialen Arbeitsmarkt“ in Aussicht
* bei gleichzeitig 4.113 „1€-Jobs“.
Gleichzeitig sind im letzten Berichtszeitraum die Duisburger Sanktionen unterhalb des Regelsatz-Existenz-Minimums auf den Deutschland-weiten (!) Rekordwert von 18.542 gestiegen. Also: die Duisburger Jobcenter-Geschäftsführung fährt weiterhin und sogar verstärkt in altem Hartz4-Fahrwasser.

Es wird dazu einen LINKE-Antrag für den kommenden Sozialausschuss am Freitag geben. Wegen Defektes meines Scanners kann ich ihn hier leider nicht einstellen, aber er steht (jetzt schon?) im Ratsinfo-System unter DS 19-0175 des ASG-Ausschusses.

2.) der „soziale Arbeitsmarkt“ ist unter anderem weiterhin (zumindest rechtlich) sanktionsbehaftet, ohne gesetzliche ALV-Beiträge (also: bei Auslauf direkter Rückfall in Hartz 4) und unter Ausschluss (mindestens) von Sonderzahlungen (Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld usw.) aus der Fördersumme:

https://www.deutschlandfunk.de/spd-plaene-zum-buergergeld-sozialwissenschaftler-fuer-viele.769.de.html?dram%3Aarticle_id=440782&fbclid=IwAR3xlG9Dn7ZUeIBYkXx5lFMqxhNJwLHu5HtmFEnCy3wNHoH78nQrczI3s6U

Nachstehend habe ich Euch den Artikel aus dem Deutschlandfunk im Print zukommenlassen.

Mit kollegialen Grüßen

Fred Maintz

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SPD-Pläne zum Bürgergeld

Sozialwissenschaftler: Für viele Arbeitslose ändert sich nichts

Der Koblenzer Sozialwissenschaftler Stefan Sell sieht die arbeitsmarktpolitischen Teile im SPD-Sozialstaatskonzept kritisch. Das Bürgergeld sei lediglich eine semantische Neu-Etikettierung, sagte er im Dlf. Davon profitierten vor allem ältere Arbeitslose – für alle anderen ändere sich nichts.

Stefan Sell im Gespräch mit Birgid Becker

Hören Sie unsere Beiträge in der Dlf Audiothek

Stempel mit der Aufschrift "Hartz IV" (dpa / picture alliance / chromorange)
Weg vom umstrittenen Hartz IV-System: Das Sozialstaats-Konzept der SPD sieht ein neues Bürgergeld vor (dpa / picture alliance / chromorange)
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Butterwegge zu Sozialstaatskonzept „SPD ist auf halbem Wege stehen geblieben“

Mit der geplanten Verlängerung des Arbeitslosengeldes I adressiere die SPD zwar Fairness-Vorstellungen, gestand der Sozialwissenschaftler Stefan Sell zu. So werde es als ungerecht empfunden, wenn ein Arbeitsloser, der zuvor lange beitragspflichtig gearbeitet hat, genauso gestellt wird wie jemand, der wenig oder gar nicht gearbeitet hat. Vom geplanten Bürgergeld profitierten vor allem ältere Arbeitslose, betonte Sell. Für alle anderen aber ändere das neue SPD-Konzept nichts.

Jeder vierte Arbeitslose rutscht in Hartz IV

Auch die geplante zweijährige Schonfrist für die Anrechnung von Vermögen und die Wohnraumüberprüfung für Arbeitslose, die vom ALG1-Bezug ins Hartz-IV-System rutschen, bevorzuge nur diejenigen Arbeitslosen, die zuvor eine gewissen Zeit lang beitragspflichtig beschäftigt waren. Sell wies aber darauf hin, dass jeder vierte Arbeitslose direkt zum Hartz-IV-Bezieher werde. Für diese Gruppe verbessere sich nach den SPD-Plänen nichts, erklärte der Sozialexperte. Durch das Bürgergeld der SPD werde die Situation nur „semantisch neu etikettiert“.

Für die Betroffenen sei es zwar ein Vorteil, wenn die Schutzfunktion der klassischen Arbeitslosenversicherung gestärkt werde. Aber außer der besser gestellten Teilgruppe ändere sich für alle anderen im Hartz-IV-System nichts. Keine Erhöhung der Leistungen, keine Änderungen bei Bedürftigkeitsprüfung oder Vermögensanrechnung, zählte der Sozialexperte auf.  Mit den angekündigten Milderungen bei den Sanktionen komme die Politik nur einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zuvor, das „mit hoher Wahrscheinlichkeit“ derartige Änderungen verlangen werde.

Alleinerziehende und pflegende Angehörige vergessen

Bei der Debatte dürfe nicht vergessen werden, mahnte Sell, dass von sechs Millionen Menschen im Hartz-Vier-System lediglich 1,5 Millionen als Arbeitslose bei den Jobcentern registriert seien. Viele andere – Alleinerziehende, pflegende Angehörige – blieben weiterhin unverändert im „netter formuliert Bürgergeld genannten System“.

Die vorgeschlagene Kindergrundsicherung sowie mehr Anstrengungen zur Qualifizierung begrüßte der Koblenzer Sozialwissenschaftler. Allerdings gehöre „zur Ehrlichkeit dazu“, dass damit sowohl Mehraufgaben als auch finanzieller Mehraufwand erforderlich seien.

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DGB, Ver.di und IG-Metall fordern erneut und mit Nachdruck „HÄNDE WEG VOM ARBEITSZEITGESETZ“ !

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

am morgigen Tage (15.02.19) wird der Antrag zur Aufweichung des Arbeitszeitgesetzes in den Bundesrat eingebracht.

Schon mehrfach haben wir über diese skandalöse Absicht berichtet und „HÄNDE WEG VOM ARBEITSZEITGESETZ“ gefordert, wie Ihr es durch deb Klick auf den nachstehenden Link aufrufen und nachlesen könnt.

> http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=arbeitszeitgesetz

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Dieses Vorhaben hat den DGB, die IG-Metall und die Gewerkschaft Ver.di

                  Bildergebnis für fotos vom logo dgb ver.di und igmetall

zu einer gemeinsamen Pressemitteilung veranlasst, die wir nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet haben. Direkt online auf der Homepage der Gewerkschaft Ver.di könnt Ihr diese Pressemitteilung durch den Klick auf den nachstehenden Link lesen.

> https://nrw.verdi.de/presse/pressemitteilungen/++co++338fecce-3048-11e9-9dc9-52540066e5a9

Gemeinsame Pressemitteilung von DGB, IG Metall und ver.di: Hände weg vom Arbeitszeitgesetz!

14.02.2019

Am Freitag, 15. Februar 2019, wird ein Antrag zur Aufweichung des Arbeitszeitgesetzes in den Bundesrat eingebracht. Antragsteller ist das Land Nordrhein-Westfalen. Die DGB-Gewerkschaften in Nordrhein-Westfalen sind gegen diesen Vorstoß, der eine Ausweitung der Arbeitszeit und eine Kürzung der Ruhezeiten ermöglichen soll.

„Die Landesregierung stellt sich mit ihrem Antrag klar auf die Seite der Unternehmen und lässt die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Stich“, kritisiert Anja Weber, Vorsitzende des DGB. „Dabei ist die Belastungsgrenze schon jetzt für viele Menschen erreicht, Stress und psychische Erkrankungen sind seit Jahren auf dem Vormarsch. Anstatt die Schraube immer weiter anzuziehen, müssen wir Druck aus dem System nehmen. Wir brauchen einen besseren Arbeitsschutz und eine Stärkung von Tarifbindung und Mitbestimmung, um die Arbeits- und Lebensbedingungen zu verbessern.“

„Wir haben es in der Tarifrunde der Metall- und Elektroindustrie gesehen und wir erleben es jetzt in der Stahltarifrunde: Die Menschen wollen mehr Selbstbestimmung über ihre Arbeitszeit. Das macht für sie einen Arbeitsplatz attraktiv. Die konkreten Punkte aus der Bundesratsinitiative der Landesregierung fördern aber genau das Gegenteil. Die individuellen Arbeitszeiten werden den unternehmerischen Bedürfnissen untergeordnet“, erklärt Knut Giesler, Bezirksleiter der IG Metall NRW. „Wir müssen die Digitalisierung und große technologische Veränderungen stemmen. Dafür brauchen wir Fachkräfte in NRW. Die lassen sich aber nicht durch überlange Arbeitszeiten und geringere Ruhezeiten gewinnen. So sah die Arbeitswelt vor hundert Jahren aus. Zukunft sieht anders aus.“

„Das Arbeitszeitgesetz ist schon heute flexibel genug und lässt viele Gestaltungsspielräume zu“, erläutert Gabriele Schmidt, Landesleiterin von ver.di nrw. „Das Argument des starren 8-Stunden-Tages ist somit schnell widerlegt. Aktuelle Studien belegen, dass die Arbeitsverdichtung im Dienstleistungssektor bereits jetzt ihren Höhepunkt erreicht hat. Die geplante Flexibilisierung des Arbeitszeitgesetzes wird seine Kernaufgabe aushöhlen: Es muss dem Gesundheitsschutz der Beschäftigten dienen, sonst hat es seine Funktion verfehlt!“

Julia Bandelow

Pressesprecherin

DGB Nordrhein-Westfalen

Friedrich-Ebert-Straße 34-38

40210 Düsseldorf

Tel.: 0211/3683-119

Mobil: 0160/90198662

julia.bandelow@dgb.de

www.nrw.dgb.de

www.facebook.de/dgbnrw

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Wir bleiben als AK am Thema dran und werden weiter dazu berichten.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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Kollege Wolfgang Erbe über die Geldgeschenke für das Kapital in Milliardenhöhe, die für die Arbeiterklasse Steuererhöhungen – Lohnabbau – Entlassungen – wie bei Airbus und Ford bedeuten!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

soeben erreicht uns als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) eine weitere Mitteilung des Kollegen Wolfgang Erbe (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=wolfgang+erbe).

Darin thematsiert Wolfgang die Geldgeschenke für das Kapital in Milliardenhöhe, was für die Arbeiterklasse Steuererhöhungen – Lohnabbau – Entlassungen – wie bei Airbus und Ford bedeuten.

Wir haben die komplette Mitteilung des Kollegen Erbe nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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Kollege Wolfgang Erbe informiert:

Geldgeschenke für das Kapital in Milliardenhöhe – für die Arbeiterklasse heißt das Steuererhöhungen – Lohnabbau – Entlassungen – wie bei Airbus und Ford

Das Kapital fordert Geldgeschenke in Milliardenhöhe – für die Arbeiterklasse heißt das Steuererhöhungen – Lohnabbau – Entlassungen

Zieht die EZB die extremste aller Waffen?

Nach Ansicht von vielen Experten bleibt der EZB nur ein weiterer großer Schlag, um sich aus der Lage zu befreien. Schon für die Sitzung Anfang März rechnen die meisten Analysten mit einem weiteren großzügigen milliardenschweren Kreditprogramm für die Banken, im Jargon TLTRO genannt. Auf längere Sicht könnte die EZB die extremste aller geldpolitischen Waffen ziehen: Helikoptergeld.

Die Idee von Hubschraubern, die Geld über einer Ökonomie abwerfen, um diese wieder richtig flottzubekommen, erlebt gerade eine mächtige Renaissance. Die europäische Denkfabrik Bruegel forderte jüngst, die Europäische Zentralbank müsse auch Instrumente in Betracht ziehen, die selbst während der Finanzkrise nicht zum Einsatz gekommen seien, und nannte explizit das Helikoptergeld, also direkte Geldinjektionen der EZB in die Ökonomie.
 
 
Bei Airbus dürfte kein Stein auf dem anderen bleiben
 
A380. Dem Konzern steht eine kleine Revolution bevor
 
 
Brexit
 
Ford droht mit Produktionsabzug aus England

Die meistverkaufte Automarke Großbritanniens, Ford, hat Premierministerin Theresa May mit einem Produktionsabzug gedroht. Grund ist der sich zuspitzende Brexit. Tausende Arbeitsplätze wären bedroht.

 
Mittwoch, 13. Februar, 1.16 Uhr: Ford informiert May über Abzug aus Großbritannien
 
 
 
Autobauer
 
Sorge um Ford in Köln – Ruf nach Ministerpräsident Laschet
Köln/Essen.  
Große Sorgen um das Ford-Werk in Köln: Autoexperte Dudenhöffer sieht NRW-Ministerpräsident Laschet gefordert.
 
Der US-Autobauer Ford plant tiefe Einschnitte in seinen europäischen Werken. Von den rund 50.000 Arbeitsplätzen werde „eine beträchtliche Anzahl“ wegfallen, sagte Ford-Europachef Steven Armstrong. In Deutschland arbeiten etwa 24.000 Menschen für Ford, der Großteil davon in Köln. Derzeit schreibt Ford in Europa rote Zahlen.
 
 
Betriebsratschef:
 
Harter Brexit würde Situation für Fiesta-Produktion in Köln ändern

Köln –

Umbau in Europa, Kooperation mit VW: Bei Ford herrscht Bewegung. Darüber sprach Ralf Arenz mit dem Betriebsratschef Martin Hennig (59)

 
Trotz mehr als 5 Millionen Unterschriften und -zig Demonstrationen weltweit – Europa verabschiedet Richtliníen zur Internetzensur im neuen Urheberrecht – Bürgerrechte – No Uploadfilter -Viermal „Nein“ zu einer automatisierten Zensurmaschine

Urheberrecht

Das Urteil zum Artikel 13 und Urheberrecht ist da: Kommt jetzt der Uploadfilter?

Über den Artikel 13 und mögliche Uploadfilter für YouTube und Google wurde monatelang heftig diskutiert. „Wird es YouTube bald nicht mehr geben?“,  haben sich viele User gefragt. Jetzt gibt es ein Urteil der EU.

Viele YouTuber befürchten, dass die Uploadfilter auch legale Inhalte, wie Satire oder Zitate filtern könnten und so viele Videos gelöscht würden. Denn der Uploadfilter wäre ja ein technisches Instrument – und Technik ist fehleranfällig. Daher kämpfen viele noch immer unter dem Hashtag #saveyourinternet darum, dass diese Reform eben nicht kommt. Fast fünf Millionen Unterschriften wurden in einer Petition dagegen schon gesammelt.

https://www.dasding.de/lifestyle/netztrends/Netztrend-Die-Wahrheit-zum-Video-Warum-es-Youtube-naechstes-Jahr-nicht-mehr-gibt,youtube-gibt-es-bald-nicht-mehr-100.html

Wissen ist Macht – die Gedanken sind frei – Information wird zensiert

EU-Urheberrecht: Verhandler meißelten Uploadfilter in Stein

Nach monatelangem Tauziehen steht fest: Die Europäische Union verpflichtet künftig Webseiten und Apps zum Filtern von Inhalten. Die Freiheit im Internet schwindet damit, fürchten Netzaktivisten. Am Text der Reform ist nicht mehr zu rütteln, die endgültige Abstimmung kommt in wenigen Wochen.

https://netzpolitik.org/2019/eu-urheberrecht-verhandler-meisselten-uploadfilter-in-stein/

https://netzpolitik.org/?s=urheberrecht

Urheberrechtsreform: Kommt Artikel 13 nach Kompromiss jetzt doch?

Die von der EU geplante Reform des Urheberrechts hätte Content-Plattformen wie YouTube in ernste Schwierigkeiten bringen können. YouTube-Chefin Susan Wojcicki hatte in einem offenen Brief zum Protest gegen die Pläne aufgerufen. Sie droht darin, infolge der geplanten Reform zahlreiche kleinere Kanäle abzuschalten. YouTuber befüchten den Tod ihrer geliebten Plattform schon im nächsten Jahr. Was steckt dahinter? Nachdem die Trilogverhandlungen auf EU-Ebene vorerst gescheitert waren, stehen sie jetzt offenbar doch wieder kurz vor dem Abschluss.  

Wozu könnte der aktuelle Kompromissvorschlag führen?

Letztlich wird es aber gerade kleineren Plattformen kaum möglich sein, diese Anforderungen zu erfüllen. Zwar sollen bei der Frage, welche Anstrengungen sie unternehmen müssen, um Urheberrechtsverletzungen zu verhindern, gewisse Aspekte berücksichtigt werden: Etwa die Art der Plattform, Nutzer, Größe, wie viel und welcher Content dort hochgeladen wird sowie die Frage, welche Mittel für die Plattform zugänglich und erschwinglich sind.

Doch letztlich werden auch sie, nimmt man den Gesetzestext ernst, versuchen müssen, für alle Inhalte, die möglicherweise dort hochgeladen werden könnten, vorab eine Lizenz zu erhalten. Die Kosten sowie der Aufwand, um etwa alle Verwertungsgesellschaften und alle nicht derart organisierten Rechteinhaber zum Abschluss von Lizenzen zu bitten, sind für kleine Unternehmen kaum zu stemmen. Zumal es dazu kommen könnte, dass die Rechteinhaber in eine Machtposition gelangen und letztlich die Lizenzbedingungen bestimmen könnten.

Und sollte es nicht zum Abschluss eines Lizenzvertrages kommen, so wird großen sowie kleineren Plattformen keine andere Möglichkeit bleiben, als mittels eines Upload-Filters alle Inhalte auf Lizenzen zu prüfen und zu verhindern, dass nicht lizenzierte Inhalte dort hochgeladen werden.

Google hat derzeit mit Content ID derzeit das einzige halbwegs funktionstaugliche Filtersystem – dieses filtert aber nur Musik, nicht aber Bilder und Texte. Selbst wenn es dem Weltkonzern möglich sein sollte, diesen Filter entsprechend zu erweitern, so würden kleinere Unternehmen diesen wohl von Google kaufen müssen. Die Frage ist, ob sich das alle Plattformen leisten können.

https://www.wbs-law.de/urheberrecht/geplante-urheberrechtsreform-zerstoert-artikel-13-wirklich-youtube-78689/

Bürgerrechte – No Uploadfilter

Viermal „Nein“ zu einer automatisierten Zensurmaschine

Das EU-Parlament hat der umstrittenen EU-Urheberrechtsreform zugestimmt. Damit könnte es zu einer europaweiten Einführung von Uploadfiltern kommen: automatisierte Filtersysteme für alle Online-Plattformen, die nutzergenerierte Inhalte speichern und verbreiten. Diese Filter sollen automatisch Inhalte erkennen, die gegen das Urheberrecht verstoßen. Solche Inhalte werden dann gelöscht und können nicht mehr erneut hochgeladen werden. Konkret bedeutet das also, dass künftig jedes Video, jedes Meme – also alle nutzergenerierten Inhalte – vorab durch einen Algorithmus zensiert werden könnten.
 
 

#Saveyourinternet:

Rettet heute die Informationsfreiheit

gegen die geplante EU-Urheberrechtsreform demonstriert. Denn es droht der Abschied von der Informationsfreiheit und dem Netz, wie wir es kennen. Trotz erster Erfolge des Widerstandes geht es immer noch um alles

https://t3n.de/news/leistungsschutzrecht-linksteuer-uploadfilter-1086337/

#Zensurheberrecht

https://fragdenstaat.de/aktionen/zensurheberrecht/

Siegeszug der Informationsfreiheit – die Hoffnung wurde betrogen!

27.02.2018

Dürfen Urheberrechte der Einsicht von Daten im Wege stehen? In dieser Frage hat das Verwaltungsgericht Magdeburg eine wichtige Entscheidung getroffen. Streitpunkt war ein Gutachten über die Justizvollzugsanstalt Burg.

https://detektor.fm/gesellschaft/frag-den-staat-urheberrechte-bei-der-einsicht-von-gutachten

Kunstfreiheit überwiegt Urheberrecht

urheberrechtlich geschützte Position wurde zwar verletzt, dies ist jedoch durch die in Art. 5 Abs.33 GG verankerte Kunstfreiheit geschützt – BSP Bierbach, Streifler & Partner PartGmbB
Das OLG Brandenburg hat mit dem Urteil vom 09.11.2010 (Az: 6 U 14/10) folgendes entschieden:
Auf die Berufung des Beklagten wird das am 11. Januar 2010 verkündete Teilurteil des Landgerichts Potsdam (Az.: 2 O 266/09) abgeändert:Die Klage wird abgewiesen

https://www.streifler.de/artikel/kunstfreiheit-ueberwiegt-urheberrecht-_6692

Pressemitteilung: Wie die Wissenschaft den digitalen Wandel aktiv mitgestalten wird

https://www.allianzinitiative.de/2018/01/30/digitalen-wandel/

https://www.allianzinitiative.de/news/

Beides geht nicht?

Für Publikationsfreiheit und die Wahrung der Urheberrechte

http://www.textkritik.de/urheberrecht/appell.pdf

Ist es möglich, bei Amazon eine Gewerkschaft zu bilden?

von einer Beschäftigten in einem Amazon-Logistikzentrum in den USA

 
 
 
In Großbritannien arbeiten 850.000 Menschen in der Automobilindustrie – alle bedroht – Wegen des Brexits :  Ford droht May mit Produktionsabzug aus Großbritannien – auch Kölner Arbeitsplätze akut bedroht + Verbot kurdischer Verlage und Theatertage
 
13. Februar 2019
 

Bericht der Bundesregierung

Immer mehr Ältere in Minijobs oder arbeitslos

  • Die Bundesregierung stellt fest, dass immer mehr Menschen im Alter von 60 bis 64 Jahren erwerbstätig sind.
  • Sie arbeiten aber oft nur in Minijobs. Das kann das spätere Renteneinkommen sogar schmälern.
Vorsicht: Schlecht bezahlte und prekäre Arbeit & Minijobs senken den Rentenanspruch !!!
  • Das sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnis in rentennahen Jahrgängen ist nach wie vor eher selten.
Sehend in die Katastrophe = Altersarmut
 
Die Rente mit 67 rückt näher. Jahr für Jahr steigt das Alter für den Eintritt in die Rente, bis 2031 die neue Regelaltersgrenze mit 67 Jahren erreicht ist. Für die Bundesregierung ist deshalb klar: „Es gilt, die Arbeitswelt altersgerechter zu gestalten und stärker auf die Fähigkeiten, Kompetenzen und Bedürfnisse älterer Arbeitnehmer auszurichten.“
 
Nichts aber auch gar nichts wurde gemacht um die Katastrophe – Altersarmut zu vermeiden – im Gegenteil, den Mulitnationalen Konzernen wurde die Steuerflucht in Steuerparadiese erleichtert.
 
 
Eine neue Studie belegt: Konzerne verschieben Gewinne in großem Stil. Keine andere Region der Welt bezahlt das mit größeren Steuerverlusten als die EU
 
 
Steuerliche Lockvogelangebote
 
Nicht nur Luxemburg und Zypern, eine ganze Reihe von EU-Staaten buhlt mit steuerlichen Lockvogelangeboten um Kundschaft. Die Zwergstaaten Malta, Andorra und Monaco sind genauso dabei wie Irland mit einem attraktiven Steuersatz von 12,5 Prozent für Unternehmen; die Niederlande machen sich für Holdings interessant, Belgien wiederum lockt mit der Möglichkeit, das Eigenkapital mit einem fiktiven Zinssatz zu belasten, um so die Steuerlast zu senken.
 
 
Wegen des Brexits :  Ford droht May mit Produktionsabzug aus Großbritannien – auch Kölner Arbeitsplätze akut bedroht + Verbot kurdischer Verlage und kurdischer Theatertage
 
Wegen des Brexits : Ford droht May mit Produktionsabzug aus Großbritannien – auch Kölner Arbeitsplätze akut bedroht
 
  • Aktualisiert am 13.02.2019
  • Ford ist die meistverkaufte Automarke Großbritanniens. Doch das Unternehmen droht Theresa May jetzt, wegen des Brexits aus Großbritannien abzuziehen. Tausende Arbeitsplätze wären bedroht.

Ford trifft offenbar verstärkt Vorkehrungen für einen Produktionsabzug aus Großbritannien. Der amerikanische Autobauer habe Premierministerin Theresa May in einem Telefonat mit führenden Unternehmern informiert, dass er alternative Standorte im Ausland entsprechend vorbereite, berichtete „The Times“ am Dienstag.

 „Es geht hier nicht mehr um Eventualitäten. Wir unternehmen Schritte wegen der Unsicherheit. Das ist real“,
 
Ford ist die meist verkaufte Automarke in Großbritannien. Es ist der drittgrößte Markt der Amerikaner, die dort 13.000 Menschen beschäftigen. Etwa eines von drei Fahrzeugen, die Ford in seinem Kölner Werk produziert, werden nach Großbritannien geliefert.
 
 
Ford Dont touch my job
 
 
In Großbritannien arbeiten 850.000 Menschen in der Automobilindustrie – alle bedroht
 
 

Ford employs 13,000 people in the UK at sites in Bridgend, Dagenham, Halewood and Dunton.

 
 
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Der GENERALSTREIK in Belgien vom gestrigen Tage war von Erfolg gekrönt! Die Tarifauseinandersetzung in Belgien geht weiter. Ein weiterer Generalstreik ist dort nicht auszuschließen.!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) haben wir bereits im Vorfeld des gestrigen GENERALSTREIKS in Belgien über selbigen berichtet, wie Ihr es durch den Klick auf den nachstehenden Link aufrufen und nachlesen könnt.

> http://www.ak-gewerkschafter.de/category/europa/belgien/ !

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Hier der jüngste Pressebericht im Deutschlandfung dazu:

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Belgien Generalstreik legt Flug- und Zugverkehr lahm

Stillstand am Brüsseler Flughafen (BELGA)

In Belgien hat ein Generalstreik den Luftverkehr und weite Teile des Schienenverkehrs zum Erliegen gebracht.

Die belgische Flugsicherung Skeyes schloss den Luftraum für 24 Stunden bis heute Abend. Es könne nicht garantiert werden, dass genug Personal zur Arbeit komme, teilte die Behörde mit. Hunderte Flüge wurden gestrichen, zehntausende Reisende sind betroffen. Die Eisenbahngesellschaft SNCB erklärte, die Hälfte aller Zugverbindungen im Land falle aus. In Brüssel und anderen Städten blieben die meisten U-Bahnen, Straßenbahnen und Busse in den Depots. Es kam auch zu Blockaden von Fabriken.

Die drei großen Gewerkschaften Belgiens hatten zu dem Generalstreik aufgerufen. Sie fordern höhere Löhne für alle Branchen.

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Durch den Klick auf den nachstehenden Link könnt Ihr den Artikel direkt beim Deutschlandfunk online lesen.

> https://www.deutschlandfunk.de/belgien-generalstreik-legt-flug-und-zugverkehr-lahm.1939.de.html?drn:news_id=976506 !

Und hier die TAGESSCHAU vom 13.02.19, worin auch über den belgischen Generalstreik kurz berichtet wird:

Die Tarifauseinandersetzung in Belgien geht weiter. Ein weiterer Generalstreik ist dort nicht auszuschließen.

Wir bleiben am Thema dran und werden weiter dazu berichten.

Manni Engelhardt -Koordinator-

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Ein Update (Erfolgsmeldung) von Maria, Joyce und Katrin von „Schraube locker!?“ hat uns über WeAct erreicht!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

eine Update von Maria, Joyce und Katrin von „Schraube locker!?“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=schraube+locker) hat uns über WeAct (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=weact) unter dem Titel „Recht auf Reparatur: Das ist unser Erfolg!“ als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) erreicht.

Wir haben die komplette Mitteilung nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet und in der Kategrie „PETITIONEN“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/petitionen/) archiviert.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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Uptdate von „Schraube locker!?“ über WeAct:

 
Liebe MitstreiterInnen, Reparaturfreunde und Engagierte,

gemeinsam mit über 112.000 Menschen haben wir dafür gekämpft, dass Elektrogeräte in Deutschland und der EU einfacher zu Reparieren sind. Nur gemeinsam konnten wir erreichen, dass Hersteller Ersatzteile und Reparaturinformationen für Kühlschränke, Waschmaschinen, Spülmaschinen und Leuchtmittel bereitstellen müssen. Reparaturen sollen außerdem mit gewöhnlichen Werkzeugen und ohne Schäden am Gerät durchgeführt werden können. Diese Anforderungen werden ab März 2021 verpflichtend für alle Hersteller von Elektronikartikeln in der EU sowie Warenimporten in die EU.

Das ist ein großer Erfolg und ein wichtiger Schritt in Richtung europaweites Recht auf Reparatur!

Das Recht auf Reparatur fordert jedoch noch mehr. Der derzeitige Beschluss der Europäischen Kommission sieht nicht vor, dass „nicht-professionelle Reparateure“, wie einzelne VerbraucherInnen oder Reparaturinitiativen, einen Zugang zu Ersatzteilen und Reparaturinformationen erhalten. Außerdem sind von den neuen Anforderungen einige wichtige Geräteteile wie Displays und Lampen ausgeschlossen. Viele Gründe, um sich weiterhin für das Recht auf Reparatur stark zu machen und die EU-Politik zum Nachbessern aufzufordern. Für VerbaucherInnen-Rechte und Ressourcenschutz!

Schraube locker!? ist begeistert von Eurer riesigen Unterstützung. Die vielen Unterschriften zeigten uns und den politischen EntscheidungsträgerInnen, wie wichtig das Thema und wie groß der Wunsch nach einer Abkehr von der Wegwerfgesellschaft ist. Wir danken Euch für euren Einsatz und das Vertrauen!
Wir sind dem Recht auf Reparatur ein Stückchen nähergekommen und nun geht es weiter: Die eingeführten Standards im Rahmen der EU-Ökodesign-Richtlinie müssen noch für weitere Geräte geltend gemacht werden, der Zugang zu Ersatzteilen und Reparaturinformationen muss für alle Reparateure sichergestellt sein und es muss zukünftig ein Wahlrecht auf Reparatur bei Garantie- und Gewährleistungsfällen geben. Deshalb rufen wir dazu auf, Euch weiterhin für das Recht auf Reparatur einzusetzen und nicht locker zu lassen!
Lasst uns das Jahr 2019 zum Jahr der Reparatur machen!

Liebe Grüße
Maria, Joyce und Katrin von Schraube locker!?

Wenn ihr weiterhin über Reparaturrechte in Europa und Deutschland informiert bleiben möchtet:

Runder Tisch Reparatur: https://runder-tisch-reparatur.de/

Ecostandard: www.ecostandard.org

Wenn ihr selbst Reparieren oder Reparieren lernen möchtet:
Netzwerk Reparatur-Initiativen: https://www.reparatur-initiativen.de/

Weitere Informationen zu den neuen Ökodesign-Anforderungen gibt es hier:
Bundesumweltministerium: https://www.bmu.de/pressemitteilung/kuehlgeraete-sollen-kuenftig-leichter-reparierbar-sein/
Germanwatch: https://germanwatch.org/de/16176
Deutscher Naturschutzring: https://www.dnr.de/index.php?id=13036
Europäisches Umweltbüro: https://eeb.org/eu-governments-support-first-set-of-laws-for-more-repairable-products/


Schraube locker!? hat diese Petition auf WeAct gestartet. Verändern auch Sie Politik mit WeAct und starten Sie eine Petition!.

Sie erhalten diese E-Mail, weil Sie die Petition Recht auf Reparatur! unterschrieben haben. Falls Sie in Zukunft keine Nachrichten mehr von dieser Kampagne erhalten möchten, klicken Sie bitte hier.

Wenn Sie sich vom Campact-Newsletter abmelden möchten, können Sie das hier tun. Bitte beachten Sie, dass Sie mit dem Austragen aus dem Campact-Newsletter generell keine Updates mehr von WeAct-Petitionen erhalten, die Sie unterzeichnet haben.

 

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WeMove.EU informiert: Unser aller Erfolg, für Gifte wie Glyphosat wird es viel schwerer, auf den europäischen Markt zu kommen!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

soeben erreicht uns als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) eine Mitteilung von WeMove.EU (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=wemove.eu) zum Thema GLYPHOSAT.

Unter dem Titel „Unser aller Erfolg: Für Gifte wie Glyphosat wird es viel schwerer, auf den europäischen Markt zu kommen“ ruft die Organisation zur Spende auf.

Wir haben den kompletten Beitrag nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme und Bedienung nachstehend auf unsere Homepage gepostet und in der Kategorie „KAMPAGNEN“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/kampagnen/) archiviert.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

Bildergebnis für fotos vom logo von wemove.eu

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WeMove.EU informiert:

Unser Essen wird sicherer. Ein herber Schlag für die Giftmischer von Bayer/Monsanto. Lesen Sie, wie wir Erfolg hatten.
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Hallo Manni Engelhardt,

das ist ein fantastisches Ergebnis unserer Anstrengungen: Unser Essen wird sicherer. Für Gifte wie Glyphosat wird es viel schwerer, auf den europäischen Markt zu kommen. Hersteller wie Bayer/Monsanto sind jetzt verpflichtet, ihre Studien zu veröffentlichen.[1] Ein herber Schlag für Giftmischer, ein Erfolg für uns alle.

Unsere Europäische Bürgerinitiative gegen Glyphosat war dafür zentral. In nur sechs Monaten haben mehr als eine Million Menschen aus ganz Europa unterzeichnet. Wir alle wollten, dass das Ackergift Glyphosat verboten wird. Und wir forderten, dass es schwerer wird, Gifte zu genehmigen. Das ist jetzt geschafft.

So viel war dazu notwendig: Wundervolle Partner, die Seite an Seite mit uns gestritten haben.[1] Ein europaweiter Aktionstag, Gutachten, kritische Presseberichte und viele E-Mails an Sie, mit der Bitte, unsere gemeinsamen Forderungen zu unterstützen, die Nachrichten zu verbreiten und zu spenden. Wir freuen uns und wir danken Ihnen.

Erfolg beflügelt, aber er ist uns auch Auftrag: Die neuen Regeln müssen umgesetzt werden. Das müssen wir überwachen. Bitte helfen Sie uns dabei mit einer monatlichen Spende:

Ich spende monatlich
Ich kann leider nicht monatlich spenden

Es ist eine Zeitenwende für die Hersteller von schädlichen Stoffen: Pestizide, gentechnisch veränderte Organismen und Futtermittelzusätze. Alle Belege, die sie vorlegen, um zu beweisen, die Stoffe seien harmlos, müssen künftig angemeldet werden. Nur was gemeldet ist, darf auch eingereicht werden. Die Studien müssen veröffentlicht werden, wenn der Prüfprozess beginnt. Unabhängige Wissenschaftler/innen haben dann Zugang, unliebsame Ergebnisse können nicht mehr in der Schublade verschwinden.

Als europaweite Bürgerbewegung sind wir in die Kampagne eingestiegen, als sich 2015 die wichtigen Entscheidungen von der deutschen auf die europäische Ebene verlagerten. Das ganze Jahr 2016 waren wir mit Aktionen in Brüssel, um dann im Frühjahr 2017 die Europäische Bürgerinitiative zu starten, die sehr schnell die erforderlichen Unterschriften zusammenbekommen hat. Allein das war ein Signal, wie wichtig den Menschen in Europa das Thema ist.

Ein solcher Erfolg kann uns nur gelingen, wenn wir mit vielen zusammenarbeiten und alle ihre Stärken einbringen. Unsere Stärke ist es, Bürgerinnen und Bürger zu mobilisieren und mit gemeinsamer Stimme immer wieder da aufzutauchen, wo Politiker/innen ihre Entscheidungen treffen.

Dazu brauchen wir einen langen Atem, dazu brauchen wir das Geld, das nur von ganz vielen Leuten aus Europa kommen kann. Den Leuten, die wie Sie ein Europa wollen, in dem wir gehört werden, das gerecht ist und unsere Umwelt schützt.

Bitte tragen Sie mit einer Spende dazu bei, dass wir weitere Erfolge feiern können.

Ich spende monatlich
Ich kann leider nicht monatlich spenden

Mit großer Freude

Jörg Rohwedder (Lübeck)
Virginia López Calvo (Madrid)
Marta Tycner (Warschau)
Alexandre Naulot (Marseille)
Giulio Carini (Rom)
für das gesamte WeMove.EU-Team

PS: Die Kampagne gegen Glyphosat war die erste Kampagne, die ich für WeMove.EU gemacht habe. Ich erinnere die erste Aktion deutlich, das bange Gefühl, ob wir unsere Forderung platzieren können. Jetzt feiern wir diesen Erfolg und es macht mich stolz, weil wir Wirkung haben, wenn wir gemeinsam anpacken. Jede Spende ist dafür ein Grundstein. Bitte tragen Sie dazu bei.  

[1] https://www.zeit.de/politik/2019-02/eu-demokratie-europawahl-europaskeptiker-efsa-glyphosat

[2] Die Liste unserer Partner ist für diese Kampagne sehr lang. Hier die wichtigsten: Campact, Greenpeace, PAN Europe und Deutschland, GLOBAL2000, Corporate Europe Observatory, Avaaz, SumOfUs,  Danmarks Naturfredningsforening, Umweltinstitut München e.V., Mouvement Ecologique, Ecologistas en Acción, Générations Futures, Die Grünen/Europäische Freie Allianz, mehr als eine Millionen Bürgerinnen und Bürger aus Europa und so viele mehr.

&qid=127774774″ color:#941b80;text-decoration:none“> WeMove.EU ist eine Bürgerbewegung, die sich für ein besseres Europa einsetzt; für eine Europäische Union, die sozialer Gerechtigkeit verpflichtet ist; die für ökologische Nachhaltigkeit und bürgernahe Demokratie steht. Wir sind Menschen unterschiedlicher Lebensläufe, Kulturen und Religionen, die Europa ihr Zuhause nennen – egal, ob wir in Europa geboren wurden oder anderswo. Wenn Sie sich aus unserem Verteiler austragen möchten, klicken Sie bitte hier.

WeMove.EU finanziert sich aus Spenden unserer Unterstützer aus ganz Europa. Wir würden uns freuen, wenn Sie unsere unabhängige Arbeit mit einer regelmäßigen Spende finanzieren helfen.

WeMove Europe SCE mbH | Planufer 91 Berlin |www.wemove.eu/de

Datenschutzerklärung: https://www.wemove.eu/de/privacy-policy

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Beim Studentenwerk Aachen – A.ö.R.- wurde der im Juni 2018 gewählte Ver.di-Vertrauensleutekörper bis heute zu nicht konstituiert!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) mussten wir mit großem Entsetzen bei unserer öffentlichen AK-Sitzung am gestrigen Abend von einigen Kollegen, die es wissen müssen, vernehmen, dass beim Studentenwerk Aachen – A.ö.R- (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=studentenwerk+aachen), das sich seit einiger Zeit „Studierendenwerk“ (?) nennen muss, immer noch keine konstituierende Sitzung der gewählten Ver.di-Vertrauensleutet stattgefunden hat.

Bereits Mitte Juni 2018 wurden bei Studentenwerk Aachen – A.ö.R.- die Mitglieder des Ver.di-Vertrauensleutekörpers gewählt!

Dieser Vertrauensleutekörper ist aber seit diesem Zeitpunkt – also seit 8 Monaten – noch nicht zur konstituierenden Sitzung zusammengetreten. Dies bedeutet, dass es dort weder gewählte Sprecher/Innen noch eine Schriftführung bzw. Protokollant/In gibt.

Der Vertrauensleutekörper ist somit nicht handlungsfähig und bleibt Makulatur! Die im Handbuch für Vertrauensleute festgehaltenen Richtlinien für deren Arbeit kann also im Studentenwerk nicht realisiert werden!

Der Klick auf den nachstehenden Link führt Euch direkt auf dieses Handbuch.

> https://zdf.verdi.de/++file++561136b87713b808220002a2/download/Handbuch-fuer-Vertrauensleute-Teil-1-2014.pdf

Bildergebnis für fotos vom handbuch der ver.di vertrauensleute  Bildergebnis für fotos vom handbuch der ver.di vertrauensleute

Das wäre vor dem Ausscheiden des Unterzeichners, der heute EHRENMITGLIED der ARGE/NW in Ver.di ist, unvorstellbar gewesen!

Hier muss hinterfragt werden, wem das Nichtfunktionieren des Vertrauensleutekörpers bei Studentenwerk Aachen – A.ö.R.- nutzt?

Nutzt sie der Geschäftsführung?

Nutzt sie dem Personalrat?

Nutzt sie der Belegschaft?

Nutzt sie der Gewerkschaft Ver.di?

Wenn seit 10 Jahren ein Rückgang der Ver.di-Mitgliederzahlen beim Studentenwerk Aachen – A.ö.R. – zu verzeichnen ist, wird es ja wohl an irgendetwas liegen müssen, das im Zusammenhang mit einem nichtfunktionierenden Vertrauensleutekörper zusammenhängt?

Wir fordern die Gewerkschaft Ver.di auf, die konstituierende Sitzung der Ver.di-Vertrauensleute endlich durchführen zu wollen!

Die nachstehenden Fotos zeigen eine kleine Auswahl von der Vielzahl der Aktivitäten der Studentenwerker/Innen, die ab 2008 undenkbar geworden sind!!!

(Foto des Manni Engelhardt zeigt die Großdemonstration der Studenterwerker/Innen 1991 für mehr Planstellen!)

(Demo der Studenterwerker/Innen in NRW am 23. März 2006 in Düsseldorf gegen die Mittelkürzung für die Studentenwerke durch die Landesregierung. Vorne rechts im Bild der damalige ARGE-Vordsitzende Manni Engelhardt.)

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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Wir präsentieren als AK den Schriftsteller und Poeten Georg Weerth mit seinem Gedicht „DIE INDUSTRIE“!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) haben wir in einem Beitrag des Kollegen Şaban Avşar (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=%C5%9Eaban+Av%C5%9Far) vom 01. Januar 2019 den Schriftsteller und Dichter Georg Weerth mit seinem Gedicht „DIE INDUSTRIE“ erwähnt.

Der Klick auf den nachstehenden Link ruft Euch den seinerzeitigen Artikel auf.

> http://www.ak-gewerkschafter.de/2019/01/01/der-kollege-saban-avsar-hat-uns-einen-nachdenkenswuerdigen-gruss-zum-neuen-jahr-2019-ueberstellt/

Heute nun haben wir das komplette Gedicht nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf vielfachem Wunsch komplett auf unsere Homepage gepostet.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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Die Industrie von Georg Weerth (Schriftsteller) geboren am: 17. Februar 1822, Detmold – gestorben am: 30. Juli 1856,Havanna (Kuba)

                     

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Vor ihm sind tausend Jahre wie der Tag,

Der gestern schied mit feierlichem Prangen;

Denn was der Sturm der Zeiten auch zerbrach –

Ihm ist er machtlos nur vorbeigegangen,

Ihm nur, der Menschheit wundervollem Geist,

Den ewig seine eigne Schöne preist,

Der frei entwandelt jeglicher Vernichtung,

Der leuchtend zieht die eigne Bahn und Richtung!

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Er wohnte an des Indus heil’ger Flut,

Er stürmte durch der Griechen grüne Felder,

Er strahlt‘ und blühte in ital’scher Glut

Und sang sein Lied im Dunkel deutscher Wälder.

Er schwebte durch der Meere wüsten Schwall,

Und in des Niagara Donnerfall

Erscholl sein Ruf: »Wie auch die Jahre schreiten:

Ich bin derselbe wie zu alten Zeiten!«

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Wohl hat er als das Höchste sich bewährt,

Der Mensch, der kühn die Elemente bändigt,

Der rastlos fort und weiter nur begehrt,

Des Streben nie mit einem Abend endigt,

Dem der Gestirne Wandel so bekannt

Wie seiner Heimat blumenreiches Land,

Dem täglich neue Welten sich erschließen

Zu neuer Tat, zu schönerem Genießen!

Erfindrisch greift er in die Gegenwart:

Da keimt es auf zu schimmernder Gestaltung!

Was ein Jahrhundert ahnungsvoll erharrt,

Es ward, es ist in herrlicher Entfaltung! –

O Toren, die dem Leben ihr entrückt,

Euch stets an alten Wundern nur entzückt:

Die Wunder, so der Gegenwart entsprossen,

Sind groß wie die der Tage, so verflossen! –

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Es ging der Mensch durch grüner Wälder Pracht,

Und prüfend wählte er die Riesenfichte;

Er wand das Eisen aus der Berge Schacht

Und trug’s empor zum frohen Sonnenlichte.

Drauf, in der Schiffe flutbespültem Raum,

Fuhr er frohlockend zu dem Küstensaum

Entfernter Völker, transatlant’schem Strande

Die Kunde bringend europä’scher Lande.

Und in der Städte dampf umhülltem Schoß,

Wie rast die Flamme wild aus tausend Essen!

In reinen Formen windet es sich los,

Was ungebildet die Natur besessen. –

O wär’s dem sel’gen Gotte doch erlaubt,

Aufs neu zu heben sein ambrosisch Haupt:

Hephaistos, säh den Dampf die Bahn er wallen,

Dem Menschen staunend, würd er niederfallen!

Nicht braucht’s der Morgenröte Flügel mehr,

Um sich zu betten in den letzten Zonen:

Die eigne Kunst trägt brausend uns einher

Weit durch den großen Garten der Nationen!

Entgegen eilt, was Strom und See getrennt,

Und rings in Millionen Augen brennt

Hell das Bewußtsein, daß die Nacht entschwunden,

Der Mensch den Menschen wieder hat gefunden!

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So donnert laut das Ringen unsrer Zeit,

Die Industrie ist Göttin unsren Tagen!

Zwar noch erscheint’s, sie halte starr gefeit

Mit Basiliskenblick der Herzen Schlagen;

Denn düster sitzt sie auf dem finstern Thron,

Und geißelnd treibt zu unerhörter Fron,

Tief auf der Stirn des Unheils grausen Stempel,

Den Armen sie zu ihrem kalten Tempel!

Und Menschen opfernd steht sie wieder da,

Des Irrtums unersättliche Begierde;

Weinend verhüllt sein Haupt der Paria,

Indes der andre strahlt in güldner Zierde:

Doch Tränen fließen jedem großen Krieg,

Es führt die Not nur zu gewisserm Sieg!

Und wer sie schmieden lernte, Schwert und Ketten,

Kann mit dem Schwert aus Ketten sich erretten!

Was er verlieh, des Menschen hehrer Geist,

Nicht Einem – Allen wird es angehören!

Und wie die letzte Kette klirrend reißt

Und wie die letzten Arme sich empören:

Verwandelt steht die dunkle Göttin da –

Beglückt, erfreut ist Alles, was ihr nah!

Der Arbeit Not, die niemand lindern wollte,

Sie war’s, die selbst den Fels beiseite rollte!

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Dann ist’s vollbracht! Und in das große Buch,

Das tönend der Geschichte Wunder kündet,

Schreibt man: »Daß jetzt der Mensch sich selbst genug,

Da sich der Mensch am Menschen nur entzündet.«

Frei rauscht der Rede lang gedämpfter Klang,

Frei auf der Erde geht des Menschen Gang!

Und die Natur mit zaubervollem Kusse

Lockt die Lebend’gen fröhlich zum Genusse!

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Heute ist der Internationale Tag gegen die Rekrutierung von Kindersoldaten! Weg mit diesem brutalen Ausfluß von Imperialismus und struktureller Gewalt!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) möchten wir darauf hinweisen, dass heute, der 12. Februar 2019, der Internationale Tag gegen die Rekrutierung von Kindersoldaten ist (https://www.uno-fluechtlingshilfe.de/news/12-februar-internationaler-tag-gegen-die-rekrutierung-von-kindersoldaten-833/)!

Dazu teilt die UNO – Flüchtlingshilfe mit:

Bildergebnis für fotos vom logo der uno flüchtlingshilfe

„Kindersoldaten werden gezwungen zu töten oder schreckliche Gewalttaten zu begehen. Kinder werden als ´Kanonenfutter´ an die Front oder als lebende Bomben in den Tot geschickt. Kinder müssen Rebellengruppen als Träger, Köche, Boten oder zum Auskundschaften des Gegners dienen. Nicht selten werden Mädchen sexuell ausgebeutet, mit Soldaten zwangsverheiratet oder schwer misshandelt. Der 12. Februar ist der Internationale Tag gegen die Rekrutierung von Kindersoldaten, an dem auf die Zwangsrekrutierung und Ausbeutung von Kindern aufmerksam gemacht werden soll.“

Den kompletten Artikel könnt Ihr durch den Klick auf den nachstehenden Link aufrufen und nachlesen.

> https://www.uno-fluechtlingshilfe.de/news/12-februar-internationaler-tag-gegen-die-rekrutierung-von-kindersoldaten-833/ !

Hier einige Videos zum Thema, die auf Youtube gepostet stehen.

Kindersoldaten sind ein direkter und indirekters Ausfluß von IMPERIALISMUS UND STRUKTURELLE GEWALT:

Das Buch kann über https://www.booklooker.de/B%C3%BCcher/Angebote/autor=Senghaas+Dieter&titel=Imperialismus+und+strukturelle+Gewalt.+Analysen+%C3%BCber+abh%C3%A4ngige+Reproduktion erworben werden.

Weg mit dem Kapitalismus und weg mit Sklaverei und Kindersoldatentum! Wir stehen für eine humanistische Welt, in der jeder frei, gleich und brüderlich sein kann und darf!

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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