Der Harald Thomé – NEWSLETTER 20/17 ist bei uns eingetroffen!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) hat uns der NEWSLETTER Nummer 20/17 des Kollegen Harald Thomé (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=harald+thom%C3%A9)

                                  http://harald-thome.de/fa/harald-thome/HaraldThome.jpg

erreicht. Da auch offensichtlich das neue Format des NEWSLETTERS zusagt, haben wir diesen heute wieder zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme so auf unsere Homepage und in die Kategorien „HARTZ IV“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/hartz-iv/) und „SOZIALPOLITIK“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/sozialpolitik/) gepostet.

Besonders möchten wir auf den Info-Beitrag Nummer 5. über die Nazistrukturen bei der Bundeswehr (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=bundeswehr) aufmerksam machen, den wir neben den anderen Info-Beiträgen als AK für sehr wichtig erachten.

Wir sagen dem Kollegen Thomé an dieser Stelle wieder ein herzliches Dankeschön für sein sozialpolitisches Engagement.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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Harald Thomé teilt mit:

Sollte der Newsletter nicht richtig angezeigt werden, klicken Sie bitte hier.

 

Thomé Newsletter 20/2017 vom 21.05.2017

 

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
sehr geehrte Damen und Herren,

Es haben sich schon wieder eine Reihe von Infos angesammelt, daher ist es Zeit ist für einen neuen Newsletter.

Dieser zu folgenden Themen: 

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1. Gesetzesvorhaben zur Massenüberwachung und Einsatz von Staatstrojanern

Auf den letzten Metern der Legislaturperiode will die große Koalition noch die Sicherheitsgesetze verschärfen. Der Polizei soll der Einsatz von Staatstrojanern in vielen Fällen erlaubt werden. Die Regierung will Vorgaben des BVerfG umgehen. Allerdings hat das BVerfG  hohe Hürden für den Eingriff in sogenannte informationstechnische Systeme gesetzt.
Die Bundesregierung behilft sich im Falle der Quellen-TKÜ daher mit einem Trick: Sie erklärt in der Gesetzesbegründung, dass es sich beim direkten Abgreifen von verschlüsselten Nachrichten auf einem Smartphone oder einem Computer nicht um einen solchen Eingriff handele.

Dazu mehr: https://tarnkappe.info/in-planung-einsatz-von-staatstrojanern-auch-bei-alltagskriminalitaet/
und https://netzpolitik.org/2017/wir-veroeffentlichen-den-gesetzentwurf-der-grossen-koalition-zum-massenhaften-einsatz-von-staatstrojanern/

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Der Newsletter hat derzeit eine Reichweite von über 51.000 Empfängern in ganz Deutschland.

Die vornehmlichen Zielgruppen des Newsletters sind bundesweite Beratungsstellen im Bereich Existenzsicherungs- und Arbeitslosenrecht sowie Migrations- und Schuldnerberatung, aber auch Sozial- und Wohlfahrtsverbände, Rechtsanwälte mit den genannten Schwerpunkten sowie Einrichtungen und deren Betreuer in der Jugend- und Straffälligenhilfe, Kliniksozialdienste, Schwangerenberatung, Frauenhäuser, Wohnungslosenhilfe und jegliche Organisationen von Betroffenen, die sich gegen soziale Ausgrenzung zur Wehr setzen. Zu den Empfängern gehören zudem auch eine Vielzahl von Mitarbeitern in Behörden und Ministerien, MdBs, MdLs, kritischen Medien, Fachbuchautoren sowie sonstige Stellen und Institutionen, die in diesem Bereich arbeiten, ebenso wie viele NGOs und demokratische, linke und antifaschistische Organisationen, sowie eine Vielzahl interessierter Einzelpersonen. 

Die Erlöse aus den Werbeanzeigen werden zu 100 % für die Finanzierung des Vereins Tacheles e.V. (www.tacheles-sozialhilfe.de) verwendet.

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Telefonische Rücksprache: 01575-79 20 879

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2. Gesetzentwurf zur „besseren Durchsetzung der Ausreisepflicht“


Das „Gesetz zur besseren Durchsetzung der Ausreisepflicht“ umfasst dabei nicht nur Regelungen zum zwangsweisen Auslesen von Handydaten, zur elektronischen Fußfessel und zur Verschärfung der Abschiebungshaft, sondern auch die Möglichkeit zur Lagerunterbringung aller Asylsuchender für bis zu 24 Monate in Landeseinrichtungen und nun auch eine komplette Neuregelung zur Verhinderung der Beurkundung von so genannten „Scheinvaterschaften“. Hierbei werden insbesondere Asylsuchende aus „sicheren Herkunftsstaaten“ sowie alle Geduldeten unter Generalverdacht gestellt, „rechtsmissbräuchliche“ Vaterschaftsanerkennungen zu forcieren.

Da es sich um einen sehr umfangreichen Gesetzentwurf handelt, hier eine Lesehilfe, in der die verschiedenen Änderungsvorschläge in den bislang geltenden Gesetzestext eingearbeitet sind:
http://www.ggua.de/fileadmin/downloads/Gesetzentwurf_Ausreisepflicht/Lesehilfe_Gesetzentwurf.pdf

Dazu noch zwei Infomails von Thomas Hohlfeld, Referent für Migration und Integration bei den Linken, Mail vom 18.5.: http://harald-thome.de/fa/redakteur/Harald_2017/Hohlfeld_Info_18.05.2012.pdf und Mail vom 19.05.: http://harald-thome.de/fa/redakteur/Harald_2017/Hohlfeld_Info_v._19.05.2017.pdf
Und eine Zusammenfassung bei Beck.de: http://rsw.beck.de/aktuell/meldung/ausreisepflicht-soll-besser-durchgesetzt-werden-koennen

PRO ASYL dazu: „Hau ab – Gesetz“: Gesetzentwurf setzt Maschinerie in Gang, in der Schutzsuchende unter die Räder zu kommen, die Stellungnahme dazu:  https://www.proasyl.de/pressemitteilung/hau-ab-gesetz-bundestag-entscheidet-ueber-erneute-asylrechtsverschaerfung/

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3. BSG legitimiert behördliche Erpressung zur Mitwirkung an eigener Abschiebung

Das BSG hat mit Urteil vom 12.05.2017 – – B 7 AY 1/16 R  entschieden, dass wenn ein ausreisepflichtiger Leistungsberechtigter nach dem AsylbLG  bei der Beschaffung eines Passes als Voraussetzung für seine Abschiebung nicht mitwirkt, dessen Leistungen nach § 1a Nr. 2 AsylbLG auf das „unabweisbar Gebotene“ gekürzt werden dürfen. Es ist daher zulässig nur noch Sachleistungen zur Sicherung der physischen Existenz (Unterkunft, Kleidung, Ernährung) zu erbringen, nicht aber Geldleistungen (bis zu 137 Euro monatlich) zur Deckung persönlicher Bedürfnisse des täglichen Lebens, also etwa Kosten für Telekommunikation oder öffentlichen Nahverkehr oder auch Freizeitaktivitäten (sogenanntes soziokulturelles Existenzminimum). Diese „unabweisbar Gebotene“ sei verfassungsrechtlich unbedenklich, so das BSG.

Genau gegen diese Kürzung auf das „unabweisbar Gebotene“  ist nach verschiedener Ansicht verfassungsrechtlich bedenklich. Eine erste Kritik kommt hier durch:  http://www.lto.de/recht/nachrichten/n/bsg-urteil-b7ay116r-asybewerber-abschiebung-leistungen-kuerzungen-mitwirkungspflicht-absenkung-verfassungskonform/
Inhaltlich hat Ulla Jelpke das auf den Punkt gebracht: Bundessozialgericht legitimiert behördliche Erpressung zur Mitwirkung an eigener Abschiebung, hier: http://www.ulla-jelpke.de/2017/05/bundessozialgericht-legitimiert-behoerdliche-erpressung-zur-mitwirkung-an-eigener-abschiebung/

Dazu auch die Tachelesstellungnahme an das BVerfG, welche sich auch intensiv mit der Kürzung von verfassungsrechtlich garantiertem Existenzminimum beschäftigt:  http://tacheles-sozialhilfe.de/startseite/aktuelles/d/n/2153/

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4. Offenen Brief von G20-Aktivist_innen aus aller Welt an die Bürger*innen der Hansestadt

Dann gibt es einen wirklich schön zu lesenden Brief der G20 Aktivisten an die Hamburger Bürger zu den Protesten rund um den G20 Gipfel: https://www.g20hamburg.org/de/content/offenen-brief-von-g20-aktivistinnen-aus-aller-welt-die-buergernnen-der-hansestadt

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5. Nazistrukturen in der Bundeswehr

Abschließend möchte ich noch auf einen sehr guten Artikel zum Thema Nazistrukturen in der Bundeswehr hinweisen. Es geht dabei um die Bundeswehr-Universität als Braune Kaderschmiede und um die Frage das es sich bei dieser offenbar um ein  Netzwerk von potentiellen Rechtsterroristen und »Identitärer Bewegung« handelt.

Weitere Details hier: https://www.jungewelt.de/artikel/311021.braune-kaderschmiede.html

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6. Ein – und Austragen im Newsletter

Noch mal so zur Info: Wer den Newsletter abonnieren möchte kann sich hier bitte selber eintragen:  http://tacheles-sozialhilfe.de/ueber-tacheles/newsletter/newsletter-verwaltung/ .

Wer den Newsletter nicht mehr bekommen möchte findet im Fuß der Mail einen Austragelink. Wer den nicht findet, kann das auch hier machen: http://tinyurl.com/hnm3ajt

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Seminarraum Loher Bahnhof Wuppertal

Der Seminar- und Veranstaltungsraum kann für Veranstaltungen, Tagungen, Treffen und Seminare gemietet werden, auch für Bildungsträger die hier Wochenweise Veranstaltungen durchführen wollen (aber nicht für private Partys).

Wer in NRW Tagungen, Veranstaltungen und Treffen plant (Wuppertal liegt [fast] genau in der Mitte) ist hier richtig.

Der Raum verfügt über Platz für 25 Menschen an Tischen oder bis zu 50 Menschen mit Stuhlreihen.

Vorteil des Raumes: ruhige Atmosphäre, tolles Ambiente, gut gelegen, mit Abluftanlage, viele Parkplätze, barrierefrei. Inklusive hauseigenem Cateringservice, wenn gewünscht.

Ab sofort mit einem Belegungskalender: http://www.seminarraum-loherbahnhof.de/belegungskalender.html  

 Weitere Infos und Bilder sind hier zu finden: http://www.seminarraum-loherbahnhof.de

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7. Nächste SGB II – Grundlagenseminare

Dann möchte ich auf meine nächsten Grundlagenseminare hinweisen, diese finden statt:   

  • am  21./22. Juni   in Erfurt  
  • am  24./25. Juli    in Berlin
  • am  02./03. Aug.   in Wuppertal
  • am  07./08. Aug.   in Bremen
  • am  09./10. Aug.   in Hannover
  • am  17./18. Aug.   in Koblenz
  • am  21./22. Aug.   in Dresden   
  • am  30./31. Aug.   in Frankfurt
  • am  27./28. Sept.  in Hamburg  

Aktuelle Rechtsänderungen und Rechtsprechung fließen selbstverständlich in die Fortbildungen mit ein.

Anmeldung sowie weitere Details dazu sind hier zu finden: www.harald-thome.de

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8. SGB II – Intensivseminare über 5 Tage in Wuppertal und Berlin

In diesem Jahr biete ich noch ein SGB II – Intensivseminar über je 5 Tage an, dieses gibt es 

  • vom 18. – 22. Sept. in Berlin.

Ausschreibung uns Anmeldung hier: www.harald-thome.de

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9. SGB II-Vertiefungsseminar: SGB II-Berechnung und ALG II-Bescheide prüfen und verstehen

Diese Fortbildung biete ich nunmehr wieder an, dabei geht es um die SGB II-Berechnung in allen Feinheiten und um die Prüfung der SGB II-Bescheide, sowie die Erklärung, wo man hinschauen muss. Eingearbeitet werden selbstverständlich die Änderungen durch das sog. „Rechtsvereinfachungsgesetz“.

Sie findet statt 

  • am 14./15. Aug.   in Erfurt
  • am 25./26. Sept.  in Wuppertal
  • am 16./17. Okt.    in Augsburg  

Ausschreibung und Anmeldung sowie weitere Details sind hier zu finden: http://www.harald-thome.de/

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10. SGB II-Fachfortbildungen: Rechtshilfe gegen Aufrechnung, Ersatzansprüche und Rückforderung im SGB II

Dann möchte ich auf die Fortbildung „Rechtshilfe gegen Aufrechnung, Ersatzansprüche und Rückforderung im SGB II“ hinweisen. In dieser Fortbildung wird die systematische, das Existenzminimum unterschreitende, Aufrechnungs-, Kürzungs- und Rückforderungspraxis der Jobcenter bearbeitet. Es wird geprüft, wann das Amt überhaupt aufrechnen darf, in welcher Höhe, wo unzulässige Eingriffe vorliegen und wie dagegen interveniert werden kann. Die Fortbildung ist ein MUSS von parteilicher Sozialberatung und allen anderen, die sich gegen systematisch rechtswidriges Aufrechnungshandling der Jobcenter zur Wehr setzen wollen.

Die FoBi findet statt: 

  • am 13. Juni    in Frankfurt
  • am 16. Nov.   in Stuttgart   

Ausschreibung, Details und Anmeldung sind hier zu finden: www.harald-thome.de

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11. SGB II-Vertiefungsfortbildung: Sozialrechtliche Ansprüche für Schwangere, Alleinerziehende und Familien

In dieser eintägigen Vertiefungsfortbildung wird ein grundlegender Überblick über die sozialrechtlichen Leistungsansprüche von Schwangeren, Alleinerziehenden und Familien mit Kindern im SGB II gegeben.

Sie findet statt

  • 15. Nov.   in Stuttgart

Ausschreibung und Anmeldung sowie weitere Details sind hier zu finden:  http://www.harald-thome.de

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12. SGB II-Fachfortbildungen: Wichtiges und Neues aus dem SGB II für Kliniksozialdienste

Diese Fortbildung biete ich

  • am 24. Okt.  in Wuppertal 

wieder an.  

Details und Anmeldung sind hier zu finden: www.harald-thome.de

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13. Fortbildung: Wichtiges und Neues aus dem SGB II für Frauenhäuser und begleitende Dienste

Diese Fortbildung biete ich 

  • am 23. Okt.     in Wuppertal

wieder an.   

Diese Spezialfortbildung ist speziell für Mitarbeiterinnen von Frauenhäusern und angedockten Diensten. Dort werden die SGB II/SGB XII relevanten Fragen bearbeitet. Die Fortbildung wird den Mitarbeiterinnen hinterher deutlich mehr Rechtssicherheit geben im Umgang mit den Rechten der Klienten und natürlich mit den Ämtern. Ausschreibung, Details und Anmeldung sind hier zu finden: www.harald-thome.de

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14. SGB II-Fortbildung: Sozialrechtliche Ansprüche Unter-25-Jähriger

Diese Fortbildung biete ich jetzt wieder an, die nächste findet

  • 08. Sept.        in Wuppertal 

statt.

Ausschreibung und Anmeldung sowie weitere Details sind hier zu finden: http://www.harald-thome.de

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15. Grundlagenseminar Sozialhilfe: Leistungen nach dem SGB XII und angrenzender Rechtsgebiete am 13./14. Juni in Berlin, am 16./17. Oktober in Stuttgart, am 6./7. November in Wuppertal und am 13./14. November in Leipzig

Unter Berücksichtigung aktueller Rechtsprechung und Gesetzesänderungen stellt mein Kollege Frank Jäger die Grundlagen der Hilfe zum Lebensunterhalt, der Grundsicherung im Alter und der „Sozialhilfe in unterschiedlichen Lebenslagen“ systematisch dar. Die zweitägige Fortbildung vermittelt einen Überblick und Basiswissen über das Leistungsrecht sowie Kenntnisse bei der Berücksichtigung von Einkommen/Vermögen, beim Unterhaltsrückgriff gegenüber Angehörigen sowie Kostenersatz. Änderungen durch das Regelbedarfsermittlungsgesetz, das Bundesteilhabegesetz und das Pflegestärkungsgesetz II + III werden hierbei berücksichtigt.

Das Seminar lässt Raum für fachlichen Austausch und liefert wichtige Tipps für die praktische Arbeit von Sozialarbeiter/innen, Berater/innen sachverwandter sozialer Dienste, Mitarbeiter/innen der sozialen Arbeit, Berufsbetreuer/innen sowie Rechtsanwältinnen und -anwälte.

Infos und Anmeldung unter: http://www.frank-jaeger.info/aktuelles/grundlagenseminar-sgb-xii-sozialhilferecht

Das war es dann wieder mal für heute.
Mit besten und kollegialen Grüßen

Harald Thomé

Impressum

http://tacheles-sozialhilfe.de/images/logo.png

tacheles-sozialhilfe.de/

 

Inhaltlich verantwortlich:

Harald Thomé
Fachreferent für Arbeitslosen- und Sozialrecht
Rudolfstr. 125
42285 Wuppertal

http://www.harald-thome.de/
info@harald-thome.de

 

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Wolfgang Erbe ruft per Info-Potpourri zur Solidarität mit Kalle Gerigk & der Bürgerinititative Kalkberg in Köln auf!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) haben wir über den Kollegen Wolfgang Erbe (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=wolfgan+erbe) einen Solidaritätsbeitrag für Kalle Gerigk erhalten. Ferner hat olfgang uns einen offenen Brief an OB und Rat der Stadt Köln in Sachen „Helikopterstation auf dem Kalkberg Köln“ zukommen lassen.

Nachstehend hben wir beide Informationen als Info-Potpourri zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage und in die Kategorie „SOLIDARITÄT“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/solidarität) gepostet.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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Wolfgang Erbe teilt mit:

 
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https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/5/52/Kalkberg_K%C3%B6ln_mit_abgetragener_Kuppe-0010.jpg/1200px-Kalkberg_K%C3%B6ln_mit_abgetragener_Kuppe-0010.jpg
Foto zeigt den Kalkberg und ist aus   https://de.wikipedia.org/wiki/Kalkberg_(K%C3%B6ln
 
 

BÜRGERINITIATIVE KALKBERG 15.05.17

OFFENER BRIEF AN RAT & OBERBÜRGERMEISTERIN DER STADT KÖLN IN SACHEN HELIKOPTERSTATION AUF DEM KALKBERG

Liebe Mitglieder des Kölner Rates und seiner Ausschüsse, sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin,

wie in mit dem Kalkberg befassten Ausschüssen kürzlich bekannt wurde, ist geplant, die abrutschgefährdete Zufahrtsstraße zur Helikopterstation auf dem Kalkberg nun doch nicht auf einen sichereren Trassenverlauf zu verschieben. Aus Kostengründen ist stattdessen nun vorgesehen, an der bisherigen Zufahrtsstraße lediglich Sicherungsmaßnahmen vorzunehmen und diese weiter zu betreiben. Wir halten diese Umplanung für hochbrisant, denn die Notwendigkeit einer Verlegung der Zufahrtsstraße auf eine neu aufzutragende Haldenanschüttung war eine der Kernaussagen des statischen Gutachtens von Dr. Lutz H. Benner (siehe hierzu die Anlage 9 im Anhang). Da die Zufahrtsstraße wesentlich tiefer in den Berg eingeschnitten wurde als es die der Genehmigungsbehörde vorgelegten Planungen ursprünglich vorgesehen hatten, war diese Erkenntnis des Dr. Benner naheliegend und einleuchtend, zumal durch das tiefere Anschneiden die weichen, nicht tragfähigen Schichten des Kalkbergs offengelegt wurden. Dass die grundlegende Maßnahme einer Verschiebung der Straße nun auf einmal doch nicht notwendig sein soll, halten wir für höchst fragwürdig. Ob ein Zusammenhang mit der Auflösung des Vertrags mit Dr. Benner im Februar diesen Jahres besteht, kann nur vermutet werden. Denkbar ist jedenfalls, dass Dr. Benner die Haftung für diese schwerwiegende Planänderung nicht übernehmen wollte.

Erschreckt hat uns auch die Tatsache, dass offenbar nicht alle politischen Vertreter darüber informiert sind, dass auf dieser Zufahrtsstraße Gefahrguttransporter mit einer Tonnage von 40 Tonnen Kerosin verkehren sollen, um die auf dem Berg befindliche Hubschraubertankstelle zu befüllen! Die entsprechende Mitteilung finden Sie in der Beschlussvorlage 4300/2011 vom 11.11.2011. Dort heißt es auf Seite 13 unter 2.1.6.3 Tankanlagen: „Die Hubschrauberstation umfasst eine Kerosintankstelle mit einem unterirdischen Tank und einer zwischen den beiden Abstellplätzen positionierten Entnahmestelle. Beide Hubschrauber können somit auf ihren jeweiligen Abstellplätzen betankt werden. Aus Herstellungs- und Wartungskostengründen wurde die ehemalige Tankstellenplanung dahingehend geändert, dass auf eine Einspeisung des Flugbenzins durch Tankfahrzeuge an einer Übergabestation am Fuße des Kalkbergs verzichtet wird. Stattdessen erfolgt die Befüllung des unterirdischen Tanks durch Tankfahrzeuge direkt an der Hubschrauberbetriebsstation auf dem Kalkberg. Hierzu ist es erforderlich, die Erschließungsstraße für Fahrzeuge mit einem Gesamtgewicht von 40 Tonnen auszulegen.“

Wir bitten Sie deshalb dringend, die Änderung der Planungen in diesem Punkt zum Schutz der Bevölkerung und des Grundwassers abzulehnen.

Über das grundsätzliche Gefärdungspotential eines unterirdischen Kerosintanks in instabilem Boden auf dem Kalkberg wäre darüber hinaus an anderer Stelle einmal gesondert zu diskutieren.

Darüber hinaus hoffen wir, dass der fortgesetzte Irrsinn am Kalkberg Sie endlich den Mut finden lässt, die Hubschrauberstation aufzugeben. Es ist hier nichts mehr zu gewinnen. Stattdessen lassen die Rettungsversuche für die Hubschrauberstation die Kosten für die Haldensanierung immer weiter steigen – die so oder so teure und aufwendige Sanierung einer Straße, die ohne die HBS gar nicht gebraucht würde, ist hierfür der letzte Beweis in einer langen Kette von Indizien. Für diese Mehrkosten hätte man woanders längst neu bauen können und dabei noch gespart!

Geben Sie sich einen Ruck und ziehen Sie einen Schlussstrich unter dieses haarsträubende Kapitel. Sie werden sehen: Die Kölner werden das eher anerkennen als das endlose weitergewurschtel in einer verlorenen Sache.

Siehe hierzu auch den folgenden Pressespiegel:

http://www.rundschau-online.de/region/koeln/haldenexperte-ist-frustriert-kalkberg-sanierer-schmeisst-hin-25690460

http://www.rundschau-online.de/region/koeln/kommentar-zum-kalkberg-mit-gnadenloser-konsequenz-alles-schief-gegangen-26866112

http://www.rundschau-online.de/region/koeln/weitere-verzoegerungen-grosses-wirrwarr-bei-der-sanierung-des-kalkbergs-26866108

Mit freundlichem Gruß,

für die BI Kalkberg,

Boris Sieverts
Schleiermacherstr. 8
51063 Köln
Tel. 01714160572

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Unser AK-Koordinator kann der DGB-Einladung zur Veranstaltung des EESC am 2.6.2017 in Berlin aus Teminüberschneidungsgründen nicht folgen!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hat dem Koordinator des Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreises (AK) eine Einladung zur Veranstaltung des EESC (http://www.eesc.europa.eu/?i=portal.en.home) „Was geht mich die Zukunft Europas an?“, die am 02. Juni 2017 in Berlin stattfinden wird, zukommen lassen.

Das Thema „EUROPA“ pressiert auch unseren AK ständig, wie Ihr es durch den Klick auf den nachstehenden Link aufrufen könnt:

http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=europa !

Leider wird es dem Unterzeichner aufgrund anderweitiger Terminverpflichtungen nicht möglich sein, an dieser Veranstaltung  (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/dgb/) teilzunehmen zu können.

Trotzdem haben wir die Einladung nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet.

Nach der Veranstaltung werden wir dazu einen weiteren Artikel zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme verfassen. Diesen werden wir dann auch in die Kategorie „EUROPA“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/europa/) posten.

http://www.ak-gewerkschafter.de/wp-content/gallery/ultralauf-1993/ultralauf7101993-4.jpg

(Foto der Beatrix Graetsch zeigt den AK-Koordinator beim ULTRA.PROTEST-Lauf über  168 Kilometer von Aachen nach Düsseldorf – inklusive Rede im Landtag – und wieder zurück am 07. Oktober 1993 für mehr Personal bei den Studentenwerken in NRW und gegen PRIVATISIERUNG!)

Für den AK Manni Engelhardt – Koordinator –

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EESC-EINLADUNG an Manni Engelhardt:

Click here if you are having trouble viewing this message. Facebook Twitter LinkedIn GooglePlus
WAS GEHT MICH DIE ZUKUNFT EUROPAS AN?
 
 
Am 1 März 2017 legte die Europäische Kommission das „Weißbuch zur Zukunft Europas: Die EU der 27 im Jahr 2025 – Überlegungen und Szenarien“ vor. Das Weißbuch setzt sich mit den größten Herausforderungen und Chancen für Europa in den nächsten zehn Jahren auseinander. In fünf Szenarien wird skizziert, wo die Union 2025 stehen könnte – je nachdem, welchen Kurs sie einschlägt.

Der Europäische Wirtschafts- und Sozialausschuss (EWSA) als beratendes Organ der EU wird auf Ersuchen von Kommissionspräsident Juncker eine Stellungnahme zum Weißbuch abgeben. Die Ergebnisse aus Debatten mit der organisierten Zivilgesellschaft in 27 EU-Mitgliedstaaten bilden die Basis für diese Stellungnahme. Der EWSA möchte deshalb mit Ihnen über die Zukunft Europas sprechen.
 
Freitag, 2. Juni 2017
10:00 – 13:00 Uhr

DGB-Bundesvorstand,
Henriette-Herz-Platz 2,
10178 Berlin
Saal 4

 

Im Anschluss an die Eröffnung durch Bernhard Schnittger, von der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, wird Christian Moos, Mitglied des EWSA mit einer Keynote inhaltlich in das Thema einführen.

Danach sind Sie gefragt! Diskutieren Sie mit Expertinnen und Experten im Fishbowl-Format die Fragen für die Zukunft Europas.

Welches der im Weißbuch beschriebenen fünf Szenarien entspricht aus Ihrer Sicht am ehesten den internen und externen Herausforderungen der EU und warum? Wäre auch ein anderes, nicht aufgeführtes Szenario möglich und vorzuziehen? Wenn ja, warum? Wie wird Ihrer Ansicht nach das Vertrauen innerhalb der Union gefördert? Wie sollten in Bezug auf den „Weg vor uns“ die Debatten über die Zukunft Europas mit den nationalen Parlamenten, Städten und Regionen strukturiert werden? Welche Rolle sollte die organisierte Zivilgesellschaft auf dem „Weg vor uns“ spielen und auf Welche Art und Weise? Wie lässt sich die Rolle der Bürger bei der Gestaltung der Zukunft Europas stärken?

Wir freuen uns auf eine offene und anregende Diskussion!

Bitte melden Sie sich über unser Webformular an.

Mit freundlichen Grüßen
 
 
Udo Hemmerling
EWSA-Mitglied Gruppe I
(Arbeitgeber)
Gabriele Bischoff
EWSA-Mitglied Gruppe II
(Arbeitnehmer)
Arno Metzler
EWSA-Mitglied Gruppe III
(Verschiedene Interessen)
   
 
Europäischer Wirthschafts- und Sozialausschuss
Rue Belliard 99, 1040 Bruxelles
 
 
 
 

http://www.effe-homecare.eu/wp-content/uploads/2016/06/eesc-logo-fren2-626x263.jpg

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BBU-Pressemitteilung: Am Sonntag, den 21. Mai 2017, findet die nächste Protestaktion gegen Atommüll-Transporte auf dem Neckar statt!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

seitens des BBU (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=bbu) hat uns über dessen Pressesprecher und Vorstandsmitglied Udo Buchholz (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=udo+buchholz) eine Pressemitteilung zum Thema erreicht:

„BBU gegen Atommülltransport auf dem Neckar / Sonntag (21.05.2017) nächste Protestaktion!“.

Diese Pressemitteilung haben wir nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage und in die Kategorie „ATOMPOLITIK“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/atompolitik) gepostet.

http://www.swr.de/-/id=18997644/property=full/10ehqg1/Aktivisten%20entrollen%20ein%20gro%C3%9Fes%20Transparent%20an%20einer%20Br%C3%BCcke%20%C3%BCber%20dem%20Neckar.jpg

(Video-Standbild aus: http://www.swr.de/swraktuell/bw/heilbronn/protestaktion-in-heilbronn-gegen-atommuelltransporte-auf-dem-neckar/-/id=1562/did=18997686/nid=1562/1pio9d0/)

Für den AK Manni Engelhardt –Koordinator-

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BBU-Pressemitteilung vom 19.05.2017

Vorabbemerkung:

Bereits 2012 wurde Atommüll (Dampferzeuger) vom AKW Obrigheim mit einem Schiffstransport nach Lubmin verbracht.
Die Foto-Strecke über diese damalige Protestaktion bei Münster könnt Ihr durch den Klick auf den nachstehenden Link aufrufen:
http://www.anti-atom-aktuell.de/fotos/20120528_schiffstopp-ms/index.html

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BBU gegen Atommülltransport auf dem Neckar / Sonntag (21.05.2017)
nächste Protestaktion

(Bonn, Stuttgart, 19.05.2017) Der Bundesverband Bürgerinitiativen
Umweltschutz (BBU) warnt vor den Gefahren, die mit den drohenden
Castor-Atommülltransporten auf dem Neckar verbunden sind. Gleichzeitig
solidarisiert sich der BBU mit den Anti-Atomkraft-Initiativen in
Baden-Württemberg und ruft gemeinsam mit ihnen zur Teilnahme an weiteren
Protestaktionen auf. Bereits für den kommenden Sonntag (21. Mai 2017)
ist eine der nächsten Aktionen geplant. „Trotz der erteilten Genehmigung
sind weiterhin Proteste sinnvoll. Die Anti-Atomkraft-Bewegung sieht im
Verschieben von Atommüll keine Lösung und fordert das Abschalten der
Atomkraftwerke und sonstiger Atomanlagen und damit das Ende der
Atommüllproduktion“, betont BBU-Pressereferent Udo Buchholz.

Die Aktion am Sonntag beginnt um 12 Uhr mit einer Kundgebung auf dem
Festplatz in Kirchheim am Neckar. Danach folgt ein Protest am und auf
dem Wasser neckarabwärts Richtung Schiffsanlegestelle in Neckarwestheim.
Weitere Informationen dazu unter https://neckar-castorfrei.de.

Das Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit (BfE) hat am 16.
Mai 2017 den Transport von 15 Behältern mit insgesamt 342 bestrahlten
Brennelementen vom stillgelegten Atomkraftwerk Obrigheim in das unterirdische
Zwischenlager beim Atomkraftwerk Neckarwestheim genehmigt. Den
Transportantrag hatte die Firma DAHER im Auftrag der EnBW Kernkraft GmbH
im März 2014 gestellt. Genehmigt wurden jetzt maximal acht Transporte
mit einem Binnenschiff über den Neckar.

Zur erteilten Genehmigung erklärte das „Bündnis Neckar castorfrei“ in
einer Stellungnahme: „Dass hier Castor-Transporte durchgesetzt werden
sollen, die kein einziges Problem lösen, unter absurder Verbiegung
rechtlicher Vorgaben (z.B. Überdehnung des Begriffs „standortnah“) und
Kleinreden von Risiken, ist eine Bankrott-Erklärung des Atom-Filzes aus
Betreibern und Behörden.“
https://neckar-castorfrei.de/informiert-sein/pressemitteilungen/136-castor-transportgenehmigung-atomare-bankrott-erklaerung

Auch die Initiative AtomErbe Obrigheim http://www.atomerbe-obrigheim.de,
eine Mitgliedsorganisation des BBU, kritisiert mit Nachdruck die
erteilte Genehmigung und die drohenden Castortransporte. Gertrud Patan,
BBU-Vorstandsmitglied und aktives Mitglied der Initiative AtomErbe
Obrigheim erklärt: „Da laut Auskunft von EnBW das Befüllen eines
Behälters im AKW Obrigheim mehrere Tage dauert, müssten pro Transport
die ersten beiden Behälter eine Woche oder länger auf die Abfertigung
des dritten Behälters warten. Eine Auskunft des baden-württembergischen
Umweltministeriums lässt den Schluss zu, dass die beladenen Behälter im
Freien auf dem Anlagengelände bereitgestellt werden, bis alle drei
Behälter auf das Schiff gebracht werden können. Demnach würden mit
hochradioaktivem Atommüll gefüllte Behälter wochenlang im Freien stehen,
bis alle 15 Behälter abgefertigt wären. Wenn man bedenkt, dass selbst
die Zwischenlager, wo die Castorbehälter in Stahlbetonhallen stehen,
nicht als wirklich sicher angesehen werden, wäre dies ein unglaublicher
Vorgang.

Zuständig für die Genehmigung der Lagerung der Castorbehälter auf dem
Anlagengelände des AKW Obrigheim ist das Umweltministerium
Baden-Württemberg. Für die Transportgenehmigung ist das Bundesamt für
kerntechnische Entsorgungssicherheit (BfE) zuständig und für die Fahrt
des Transportschiffs die Wasserstraßen- und Schifffahrtsämter sowie die
Wasserschutzpolizei. Die Zersplitterung der Genehmigungen und die
Verteilung auf verschiedenen Behörden bedeutet auch eine Zersplitterung
der Verantwortung und ist aus Sicht der Initiative ein Mangel im
Genehmigungsverfahren.“

Die Initiative AtomErbe Obrigheim und der Bundesverband
Bürgerinitiativen Umweltschutz halten es für untragbar, dass der
hochradioaktive Atommüll im Freien gelagert werden könnte und dass es
offensichtlich keine staatliche Stelle gibt, die den Überblick hat und
die Gesamtverantwortung für den Transport übernimmt.

Für den Tag des ersten Castor-Transportes, möglicherweise noch vor
Pfingsten, ruft das Bündnis Neckar castorfrei zur Teilnahme an einer
Demonstration und zu weiteren Protestaktionen während des Transports an
und über dem Neckar auf. Aktuelle Informationen unter
https://neckar-castorfrei.de. Information zum Atomstandort
Neckarwestheim: http://www.bbmn.de

Engagement unterstützen

Informationen über den BBU und seine Aktivitäten gibt es im Internet unter
http://bbu-online.de, telefonisch unter 0228-214032. Die
Facebook-Adresse lautet https://www.facebook.com/BBU72/. Postanschrift:
BBU, Prinz-Albert-Str. 55, 53113 Bonn.

Der BBU ist der Dachverband zahlreicher Bürgerinitiativen,
Umweltverbände und Einzelmitglieder. Er wurde 1972 gegründet und hat
seinen Sitz in Bonn. Weitere Umweltgruppen, Aktionsbündnisse und
engagierte Privatpersonen sind aufgerufen, dem BBU beizutreten um die
themenübergreifende Vernetzung der Umweltschutzbewegung zu verstärken.
Der BBU engagiert sich u. a. für menschen- und umweltfreundliche
Verkehrskonzepte, für den sofortigen und weltweiten Atomausstieg, gegen
die gefährliche CO2-Endlagerung, gegen Fracking und für
umweltfreundliche Energiequellen.

Zur Finanzierung seines vielfältigen Engagements bittet der BBU um
Spenden aus den Reihen der Bevölkerung. Spendenkonto: BBU, Sparkasse
Bonn, IBAN: DE62370501980019002666, SWIFT-BIC: COLSDE33.

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In Brasilien verstärken sich die Auf- und Widerstände GEGEN Sozialabbau und Korruption!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) haben wir uns auch mit der derzeitigen Situation in Brasilien befasst, wie Ihr es durch den Klick auf den nachstehenden Link aufrufen und nachlesen könnt:

http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=brasilien%2Bgeneralstreik !

Am gestrigen Tage wurde erneut der Rücktritt des Präsidenten Temer in Brasilien gefordert.

Hunderttausende Menschen gingen in Brasilien wieder auf die Straße! In Sao Paulo brach die Börse um 10 Prozent ein! Die Kolleginnen und Kollegen der brasilianischen Gewerkschaften machen weiter mobil!

Es stehen weitere Ausschreitungen zu erwarten an, denn die Brasilianer haben die Schnauze gestrichen voll. Sie gehen gegen Sozialabbau uns Korruption nicht nur auf die Straße, sondern kämpfen aktiv dagegen an.

Selbst das MANAGER-MAGAZIN-ONLINE kommt nicht um eine direkte Berichterstattung über diese berechtigten Aufstände in Brasilien hin.

Der Klick auf den nachstehenden Link führt Euch direkt zu diesem Online-Artikel:

http://www.manager-magazin.de/politik/artikel/a-1148388.html

http://www.handelsblatt.com/images/michel-temer/19822858/2-format2010.jpg

(Foto aus http://www.handelsblatt.com/politik/international/praesident-temer-droht-das-aus-korruptionsskandal-erschuettert-brasilianische-finanzmaerkte/19822706.html zeigt Präsident Temer!)

Wir bleiben am Thema dran!

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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Engie-Electrabel setzt noch einen drauf! Am Dienstag, den 23.05.2017, geht Risse-Reaktor TIHANGE 2 wieder an das Netz!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskeis (AK) sind wir auch sehr stark gegen die Kernkraft engagiert, wie Ihr es durch den Klick auf die Kategorie „ATOMPOLITIK“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=atompolitik) aufrufen könnt.

Am 16. Mai 2017 hatten wir noch einen Beitrag zum dem wieder an das Netz gegangenen RISSE-ATOM-REAKTOR TINHANGE 1 gepostet, den Ihr durch den Klick auf den nachstehenden Link direkt aufrufen könnt:

http://www.ak-gewerkschafter.de/2017/05/16/tihange-1-geht-wieder-ans-netz-dakoennen-wir-kopfstaende-machen-und-mit-den-fuessen-klatschen-es-hilft-nur-der-aufstand-der-massen/ !

Heute nun ist den Medien zu entnehmen, dass auch der TIHANGE-RISSE-MEILER 2 ab DIENSTAG, DEN 23. MAI 2017, wieder an das Netz gehen soll.

Engie-Electrabel hat dies laut Aachener Zeitung wohl auf deren Anfrage hin am 19. Mai 2017 bestätigt.

Engie-Electrabel soll nachgewiesen haben, dass die Risse im Reaktor-Druckbehälter nicht größer geworden wären.

Leute, Leute, wenn das kein Beweis dafür ist, dass hier Ignorantentum aus Profitgründen hoch drei praktiziert wird?

Was zählt schon ein drohender Gau mit allen seinen negativen Folgen für Mensch und Umwelt, wenn der PROFIT DIE MAXIME ALLEN HANDELNS ist?

                         http://www.klimaforschung.net/tschernobyl/tschernobyl-opfer_kl.jpg

(Foto aus http://www.klimaforschung.net/tschernobyl/ zeigt, wie weit das Spiel des Kapitals mit der entfesselten Urgewalt gehen kann! Und das ist bei weitem noch nicht ALLES)

Der Kapitalismus ist auch hier die Wurzel des Übels!

Wir bleiben am Thema dran und werden weiter über diese TODES-ATOM-MEILER berichten und auch den Kampf dagegen weiterhin mit großem Engagement unterstützen.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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In Griechenland steht der Regierung und der EU ein HEISSER SOMMER bevor! Ein dauerhafter GENERALSTREIK ist angezeigt!

Liebe Kolleginnen nund Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) hatten wir permanent (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=griechenland) über die jüngste Entwicklung im Sozialabbau Griechenlands berichtet.

Die zwei jüngsten Artikel zum Thema vom 05.05.17 und vom 06.05.17 könnt Ihr durch das nklicken der zwei nachstehenden Links aufrufen und nachlesen:

http://www.ak-gewerkschafter.de/2017/05/05/die-griechen-sollen-wieder-bluten-kampf-dem-renten-sozialrechte-und-arbeitsrechte-klau/ !

http://www.ak-gewerkschafter.de/2017/05/06/auch-der-dgb-spricht-in-bezug-auf-die-anstehenden-sozialkuerzungen-von-einer-griechischen-tragoedie/ !

Und jetzt geht es in Griechenland wieder zur Sache! In Kreta ist ein erneuter Fährschifferstreik ausgebrochen, der sich auch noch weiter hinziehen kann und in einen größeren GENERALSTREIK, wie wir es vom AK einschätzen, einmünden kann.

Der Klick auf den nachstehenden Link führt uch direkt zur aktuelles Berichterstattung über das Thema:

http://radio-kreta.de/erneuter-faehrstreik-auch-am-18-und-19-mai/ !

Das wird für die Griechische Regierung und für die EU in Griechenland mit Sicherheit ein HEISSER SOMMER!

Es lebe die INTERNATIONALE SOLIDARITÄT der Arbeitnehmerschaft!

                    http://www.labournet.de/wp-content/uploads/2017/05/mai17-athen.jpg

(Foto aus: http://www.labournet.de/internationales/griechenland/griechische_schuldenkrise-griechenland/widerstand/neues-diktat-gegen-griechenland-neuer-generalstreik/)

Wir bleiben am Thema dran und werden weiter berichten.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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Werner Schell informiert über den NEUSSER PFLEGETREFF vom 10. Mai 2017!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

soeben erhalten wir als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) den aktuellen Bericht des Herrn Werner Schell (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=werner+schell), dem Vorstand des PRO PFLEGE – SELBSTHILFENETZWERKS zum NEUSSER PFLEGETREFF vom 10. Mai 2017. Wir haben diesen aktuellen Bericht nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage und in die Kategorie „GESUNDHEITSPOLITIK“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/gesundheitspolitik/) gepostet.

Herrn Werner Schell kann man wieder zu seinem erfolgreichen und jüngsten NEUSSER FLEGETREFF gratulieren.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de/Bilder/pflegetreff270416.jpg

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Herr Werner Schell informiert über den NEUSSER PFLEGETREFF:

Sehr geehrte Damen und Herren,

zum Neusser Pflegetreff am 10.05.2017 mit dem Thema

> Gesundheitliche Versorgungsplanung für die letzte Lebensphase (§ 132g SGB V) <

gibt es umfängliche Informationen. Siehe insoweit > http://www.wernerschell.de/aktuelles.phpEs können dort folgende Beiträge aufgerufen werden:

§  Einführendes Statement von Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk im Forum hier http://www.wernerschell.de/forum/neu/viewtopic.php?f=4&t=22110

§  Bericht der Neuss-Grevenbroicher Zeitung vom 13.05.2017 hier http://www.rp-online.de/nrw/staedte/rhein-kreis/kreis-projekt-beizeiten-begleiten-von-politik-als-modellhaft-gelobt-aid-1.6816993

In Kürze: „Gesundheitliche Versorgungsplanung für die letzte Lebensphase“ ist ein neues Konzept zur Erstellung und Umsetzung von Patientenverfügungen (§ 132g SGB V). Es soll darum gehen, in eingehenden Beratungen den jeweiligen Patientenwillen auszuleuchten und als Blaupause für die eigentliche Patientenverfügung zu nutzen. Gleichzeitig geht es darum, valide Festlegungen für Notfallsituationen zu treffen.

Mit freundlichen Grüßen

Werner Schell

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W. Erbe informiert brandaktuell: „Identitäre“ stürmen Bundesjustizministerium! / In Frankreich wächst die Solidarität der Betriebsbesetzung bei GM&S!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
 
soeben erhalten wir eine branaktuelle Mitteilung des Kollegen Wolfgang Erbe (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=wolfgang%2Berbe). In dieser Mitteilung berichtet Wolfgang über den Versuch von „Identitären“ (https://de.wikipedia.org/wiki/Identit%C3%A4re_Bewegung), dass Bundesjustizministerium in Berlinn zu stürmen. Diesen wichtigen Beitrag haben wir sofort zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage und in die Kategorie „NEUIGKEITEN“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/neuigkeiten/) gepostet.
 
Für den K Manni Engelhardt -Koordinator-
 
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Wolfgang Erbes brandaktuelle Neuigkeiten:
 
| Lesedauer: 2 Minuten
 
50 Personen, die der Identitären Bewegung zugerechnet werden, haben am Mittag in Berlin versucht, das Bundesjustizministerium zu stürmen. Das bestätigt die Polizei
 
 
 

Identitäre und Waffen

In den vergangenen Tagen gab es in Wien mehrere Vorfälle – nicht alle sind auf den zweiten Blick so spektakulär. Ein Überblick über Tschetschenen, Identitäre und einen Waffenfund in Wien.

 
 
 

Identitärer Sellner hat im Jonas-Reindl „zwei Schüsse abgegeben,“  sagt er, „sei angegriffen worden“ 1/2 https://twitter.com/BerntKoschuh/status/827642262079361026/photo/1pic.twitter.com/MmhUkRnj3k

 
 
 
 

Nach der Demonstration in La Souterraine:

In ganz Frankreich wächst die Solidarität mit der Betriebsbesetzung bei GM&S

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Gegen den geplanten Stellenabbau bei FORD und gegen die Filialenschließung bei BLOKKER hilft auf die Dauer nur ARBEITNEHMER-POWER!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) stellen wir fest, dass der HORROR mit dem Stellenabbau (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=stellenabbau) sich verstärkt.

Vor allen Dingen stellen wir fest, dass die Automobilkrise (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=automobilkrise) sich immer weiter verschärft.

Sowohl FORD-Automobile als auch der Kaufhauskonzern BLOKKER planen weiteren und massiven Stellenabbau.

FORD baut weiter Stellen ab,um die PROFITABILITÄT zu erhöhen, wie es jüngst in New York bekannr gemacht wurde.

Die Mitarbeiterzahl sollte um 10 Prozent schrumpfen, schrieb das WALL STREET JOURNAL auf Berufung eingeweihter Kreise.

Mit der Verkündung  der ntscheidung sei in Kürze zu rechnen.

FORD hat weltweit 200000 Mitarbeiter/Innen, rund die Hälfte davon in den USA.

Mehr dazu nach dem Klick auf den hier stehenden Link bei MOTOR-TALK-ONLINE:

https://www.motor-talk.de/news/auf-die-autoindustrie-kann-trump-sich-nicht-verlassen-t6036625.html !

Ein Unternehmenssprecher bezeichnete diesen Bericht aus dem WALL STREET JOURNAL zwar als reine Spekulation, die man nicht kommentieren möchte. Er bestätigte allerdings, dass der Konzern eine Kostensenkung plane, um die Gewinnspanne zu erhöhen!

In Deutschland (Saarlouis und Köln) gelte eine Beschäftigungssicherungsvereinbarung bis 2021, so die IG-Metall öffentlich.

Als AK sagen wir dazu: Sicherheiten bietet kein Stück Papier! Die Arbeitsplätze sichern können nur die Kolleginnen und Kollegen selbst. Internationale Solidarität zwischen den Beschäftigten weltweit ist das Gebot der Stunde.

Wir prognostizieren, dass derer Stellenabbau wird auch Deutschland vor 2021 treffen! Für Profit wird ALLES möglich gemacht werden, wollen wir wetten?

Wir bleiben am Thema dran und werden weiter berichten.

               https://us.123rf.com/450wm/stevanovicigor/stevanovicigor1501/stevanovicigor150100139/35352256-europa-arbeiterbewegung-gewerkschaft-streik-konzept-mit-m-nnlichen-f-usten-in-der-luft-k-mpfen-f-r-i.jpg?ver=6

             (Bild aus: https://de.123rf.com/lizenzfreie-bilder/gewerkschaft.html)

So denn auch über den Kaufhauskonzern BLOKKER, der angekündigt hat, Hunderte von Filialen schließen zu wollen.

Dieser niederländische Kaufhauskonzern will mit den Schließungen 2000 Stellen abbauen.

Der Haushaltswarenhändler ist auch im Grenzland Aachen mit Standorten in Heerelen, Vaal und Landgfraf vertreten.

Insgesamt sollen rund 100 vorgeblich unrentable Filialen geschlossen werden.

Über einen Zeitraum von zwei Jahren soll sich dieser Prozess erstrecken, wobei sich der Konzern von seinen  Ketten auch in Deutschland trennen will. Darunter sind bekannte Namen wie XENOS und INTERTOYS.

In Deutschland gibt es 70 XENOS-Filialen! Das kann „heiter“ werden.

Mehr dazu könnt Ihr nach dem Klick auf den hier stehenden Link in der Aachener Zeitung lesen (Allerdings ist das ein sogenannter Beuzahlartikel.):

http://www.aachener-zeitung.de/lokales/region/rote-zahlen-blokker-kette-schliesst-hunderte-filialen-1.1625660 !

Hier gilt es auch, internationale Solidarität der Beschäftigten zu zeigen!

Das Prinzip muss lauten:

WEDER BETTELN NOCH BITTEN, NUR MUTIG GESTRITTEN!

Auch hier bleiben wir am Thema dran und werden über den Fortgang der Angelegenheit berichten.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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