Kollege Wolfgang Erbe informiert: Verdi und Köln gegen Rechts – heute Gegendemonstration – Lasst die Finger weg von „Fridays gegen Altersarmut“!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
 
soeben erhalten wir als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) eine aktuelle Mitteilung des Kollegen Wolfgang Erbe (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=wolfgang+erbe) .
 
Darin berichtet Wolfgang über Ver.di und Köln gegen Rechts – heute Gegendemonstration und ruft wie folgt auf: „Die Finger weg von „Fridays gegen Altersarmut“
 
Wir haben die komplette Mitteilung nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet.
 
Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-
 

***************************************************** Kollege Wolfgang Erbe informiert:

Verdi und Köln gegen Rechts – heute Gegendemonstration – Lasst die Finger weg von „Fridays gegen Altersarmut“!
Aufruf von verdi. – den Matthias W. Birkwald unterstützt
15.01.2020

Lasst die Finger weg von „Fridays gegen Altersarmut“!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

viele von euch sind sicherlich schon über verschiedene Facebook-Gruppen “Fridays gegen Altersarmut” gestolpert oder haben sogar eine entsprechende Struktur vor Ort.

In den letzten Monaten tauchten auf Facebook mehrere Gruppen mit dem Namen “Fridays gegen Altersarmut” auf, die Größte hat inzwischen ca. 300.000 Mitglieder. Der Kampf gegen Altersarmut ist selbstverständlich Teil unserer DNA. Wenn wir unsere Aktivitäten dazu im Rahmen dieser Gruppe und dieses Mottos stattfinden lassen, werden wir am Ende aber von Rechten und Rechtsextremen instrumentalisiert.

Die Gruppe “Fridays gegen Altersarmut” wird von Menschen mit rechter und rechtsextremer Einstellung geleitet . Kurz vor der Gründung haben rechtsextreme Blogs dazu aufgerufen, das Thema Altersarmut zu nutzen. Neben den rechtsextremen Seiten, die den Plan formulierten, das Thema Altersarmut von rechts zu besetzen, findet man auch viel Werbung für die Gruppe auf rechten Seiten, Gruppen und Kanälen. Die Admins verbreiten auf ihren Privatseiten rechte und rechtsextreme Propaganda und sind dort mit anderen Rechten vernetzt.

Einige Beispiele:

Der Administrator der größten Gruppe ist u.a. Heinz Madsen mit verschiedenen Identitäten, z.B. Heinrich Madsen und Heinrich von Graf. Über die rechtsextreme und kriminelle Person Heinz Madsen gibt es mittlerweile selbst eine Facebook-Gruppe, auf der sich Opfer seiner Machenschaften austauschen. „Omas gegen Rechts“ warnen vor ihm und seiner Seite.

Eine weitere Gruppe mit dem Namen „Fridays gegen Altersarmut“ wird von fünf Personen administriert, u.a.:

  • Administrator Andy Bar hat in seiner Freundesliste Mitglieder der AfD und NPD und ihm gefallen u.a. die Seiten „Gelbwesten Deutschland“ und „Intensiv Patrioten“.
  • Administrator Uwe Kri gefallen ebenfalls die Seiten „Gelbwesten Deutschland“ und „Intensiv Patrioten“.
  • Administratorin Gudrun Ruh gefallen die Seiten „Alice Weidel“, „Peter Weber“, „Fridays for Hubraum“, „Freiheit statt EU-Diktatur“, „Gelbwesten Deutschland“ und viele weitere einschlägige Seiten. Durch ihre Posts macht sie klar, dass sie gegen die Aufnahme von Flüchtlingen ist und dass sie den Klimawandel leugnet. Sie hetzt gegen Greta Thunberg, Carola Rackete und andere.

Viele der Posts und Kommentare sind voll von Hassreden und Hetze, u.a. gegen Greta Thunberg, Carola Rackete, führende Politiker und weitere. Auffälliger Weise findet man in den Gruppen außer emotionalisierenden Appellen keine konkreten Ziele oder Forderungen, keine Artikel oder Analysen zur Altersarmut und deren Ursachen. Es werden einfache Feind- und Weltbilder bedient: “Die Regierung ist schuld“ (ohne Begründung). „Die Altparteien (Ein alter Nazi-Begriff) müssen bekämpft werden“ .

Es wird die simple, populistische Erklärung bedient: “die da oben” sind Schuld und “die Elite” muss bekämpft werden. Es ist reiner Populismus, der bei unbedarften Mitgliedern ein vereinfachtes Weltbild etablieren soll, dass nahtlos an das rechtsextreme Weltbild der AfD andocken kann, wenn die Zeit reif ist. Der Mechanismus ist der gleiche: Man erzeugt emotional Unmut über ein Problem – und bietet keine Lösung dafür an, aber Feindbilder. Der Frust darüber führt zu Radikalisierung und lässt sich gut instrumentalisieren

Offenkundig geht es den Initiatoren von „Fridays gegen Altersarmut“ in erster Linie also nicht um die Bekämpfung der selben, sondern vielmehr um die „harmlose“ Ansprache über ein emotionales und mobilisierungsfähiges Thema und die Diskreditierung der „Fridays for Future“ Bewegung.

Daher unsere dringende Bitte: seid weiterhin Laut und aktiv gegen Altersarmut, aber lasst die Finger weg von „Fridays gegen Altersarmut“!

 
 
Heute Gegendemonstration:
 
 
 
Die rechtsextreme Partei „Die Rechte“ will sozialfaschistischen Gegenspieler mit  „Fridays gegen Altersarmut“ ins Rennen schicken:
 
 
wie möglich auf das Thema Altersarmut in diesem Land…
 

Unterstützt die „Fridays gegen Altersarmut“: Am 24. Januar finden …

vor 5 Tagen … Unter dem denglischen Slogan „Fridays gegen Altersarmut“, wird für Freitag (24. Januar … Köln-Porz – 17 Uhr – Josefstraße / Hermannstraße.

 
Vom Grosskapital unterstützt:
 
 
 
 
 
 
 
 
Wolfgang Erbe
Share
Veröffentlicht unter Antifa, Neuigkeiten | Schreib einen Kommentar

Auch in Aachen sorgt die Automobilkrise für weiteren Stellenabbau! Der Dienstleister FEV streicht 82 Jobs und will Kurzarbeit anorden!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
 
als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) stellen wir fest, dass sowohl die AUTOMOBILKRISE (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=automobilkrise) als auch der damit verbundene STELLENABBAU (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=stellenabbau) weiter fortschreiten.
 
Wie der heutigen Presse zu entnehmen ist, streicht der Aachener Dienstleiter FEV (https://www.fev.com/de/germany.html) 82 Stellen.
 
 
Dieser Stellenabbau ist dadurch bedingt, dass in Aachen zehn Fahrzeugprüfstände stillgelegt werden. Ausserdem ist zur sogenannten „Überbrückung der Auftragsflaute“ in diesem Arbeitsfeld Kurzarbeit geplant.
 
Darüber kann auch die Betonung der Wichtigkeit der Standorte Aachen und Alsdorf durch die Unternehmensleitung nicht hinwegtäuschen.
 
Die weltweit rund 2000 Arbeitsplätze der Mitarbeiter des FEV bleiben aus unserer Sicht insgesamt durch die sich verschärfende Automobilkrise für die Zukunft gefährdet.
 
Da sollten die betroffenen Kolleginnen und Kollegen jetzt schon einmal prophylaktisch überlegen, wie sie sie dem mit Arbeitskampfmaßnahmen entgegenen können.
 
Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-
 
Share
Veröffentlicht unter Aachen | Schreib einen Kommentar

Massivste Proteste in Frankreich gegen Emmanuel Macron, der heute seine rigiden Rentengesetze einbringen will!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wie wir als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) feststellen, ist es heute zu den größten Massen protesten in Frankreich gegen Emmanuel Macron (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=emmanuel+macron) und dessen unsozialer Politik gekommen, die Frankreich bis dato erlebt hat. Dazu berichtet ganz aktuell wie folgt

Ähnliches Foto

 

Neuer Massenprotest in Frankreich erwartet – Eiffelturm geschlossen

Freitag, 24.01.2020 10:30 von dpa-AFX

PARIS (dpa-AFX) – Der Aufruf zu einem neuen Massenprotest gegen die geplante Rentenreform in Frankreich trifft erneut auch Touristen. Der Eiffelturm blieb am Freitag geschlossen. Der Vorplatz sei aber geöffnet, teilte die Pressestelle des Pariser Wahrzeichens mit. Von den Streiks waren bereits häufiger Touristen betroffen, zahlreiche Pariser Sehenswürdigkeiten blieben in den vergangenen Wochen immer wieder geschlossen, darunter auch der Eiffelturm.

                             

                                      Der Eiffelturm in Paris. pixabay.com

Frankreichs Regierung will den Gesetzesentwurf zur Reform an diesem Freitag auf den Weg bringen. Bei der Regierungssitzung unter Vorsitz des französischen Präsidenten Emmanuel Macron am Freitag (10.00 Uhr) soll über den Gesetzesentwurf beraten werden. Aus diesem Anlass haben Gewerkschaften zu einem neuen Massenprotest aufgerufen. Im Zentrum von Paris soll am Vormittag eine Großdemonstration beginnen.

Offen ist, wie viele Menschen die Gewerkschaften nach den wochenlangen Dauerstreiks noch mobilisieren können. Beim letzten Massenprotest in der vergangenen Woche waren nach Schätzungen des Innenministeriums in ganz Frankreich rund 187 000 Menschen auf die Straße gegangen, davon 23 000 in der Hauptstadt./ari/DP/jha

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Nachstehend ein aktuelles Youtube-Video zum Theme:

Wir werden in Kürze noch ausführlicher dazu berichten.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

Share
Veröffentlicht unter Frankreich | Schreib einen Kommentar

WeMove.EU bittet uns um unsere Meinung!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
 
als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) haben wir eine Umfrage-Mitteilung von WeMove.EU (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=wemove.eu) erhalten.
 
Darin bittet uns die Organisation um unsere Meinung. Wir haben die komplette Mitteilung nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntbnisnahme und Bedienung auf unsere Homepage gepostet.
 
Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-
 
Ähnliches Foto
 
 

******************************************************

WeMove.EU fragt rund:

 
Nehmen Sie an unserer Umfrage teil und sagen uns, was für Sie in diesem Jahr wichtig ist.
 ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌  ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌  ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌  ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌  ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌  ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌  ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌  ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌  ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌  ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ 

Hallo Manni Engelhardt,

wir, das Team von WeMove Europe, treffen uns ab kommenden Montag in Wien. Wir planen, welche der dringenden Themen in der EU wir anpacken wollen. Bitte helfen Sie uns bei der Entscheidung!

Zur Umfrage – es geht ganz schnell!

Je mehr von uns sich beteiligen, desto besser. So wie auf diesem wunderbaren Mosaik, das wir aus vielen Portraits von Leuten aus ganz Europa zusammengefügt haben. Es steht für die Vielfalt, die wir darstellen und es steht für das Europa, das wir gemeinsam aufbauen wollen: ein Europa der Menschen.

Unser Mosaik

 
Unser MosaikDie Liste der Herausforderungen, vor denen die EU und damit wir Menschen in Europa stehen, ist lang: Die Klimakrise, die immer drängender wird. Und dass immer noch Menschen im Mittelmeer ertrinken oder in überfüllten Lagern auf Weiterreise warten. Die ungerechte Verteilung von Einkommen, die sogar noch weiter wächst. Oder auch die Agrarpolitik, die es Bauern und Bienen schwer macht und dieses Jahr neu ausgerichtet werden soll.

Die Wahlergebnisse zum Europaparlament vom vergangenen Jahr machen Mut. Es sind mehr fortschrittliche Abgeordnete im Parlament und einige der neuen Kommissare unter Ursula von der Leyen geben ermutigende Signale. Das gibt uns zusätzlich Kraft, für unsere Anliegen einzutreten.

Es liegt ein Hauch von Hoffnung und Wandel in der Luft! Es ist an uns, daraus mindestens eine kräftige Brise zu machen und für frischen Wind für Europa zu sorgen. Ein Schritt dazu: Unsere Kräfte auf die Themen konzentrieren, die viele von uns bewegen.

Zur Umfrage – es dauert weniger als eine Minute!

Mit WeMove Europe organisieren sich fast eine Million Menschen unterschiedlichster Herkunft und Kultur. Wir sprechen viele Sprachen und uns eint das Anliegen, Europa lebenswert, friedlich und ökologisch zu gestalten. In den vergangenen vier Jahre seit unserer Gründung haben wir viel erreicht – das macht Mut für die Zukunft.

Allerdings können wir auch in diesem Jahr nicht alle wichtigen Themen aufgreifen und müssen mit unseren knappen Mitteln gut haushalten. Ihre Meinung ist uns bei der Entscheidung deshalb so wichtig.

Zur Umfrage – es dauert nicht lang

Wir sind gespannt auf die Ergebnisse und werden sie gleich in der kommenden Woche auswerten. Schön, dass Sie mit Ihrer Meinung dabei sind.

Jörg Rohwedder (Lübeck)
Virginia López Calvo (Madrid)
Marta Tycner (Warschau)
Giulio Carini (Rom)
Alexandre Naulot (Marseille)
für das gesamte WeMove Europe-Team

WeMove.EU ist eine Bürgerbewegung, die sich für ein besseres Europa einsetzt; für eine Europäische Union, die sozialer Gerechtigkeit verpflichtet ist; die für ökologische Nachhaltigkeit und bürgernahe Demokratie steht. Wir sind Menschen unterschiedlicher Lebensläufe, Kulturen und Religionen, die Europa ihr Zuhause nennen – egal, ob wir in Europa geboren wurden oder anderswo. Wenn Sie sich aus unserem Verteiler austragen möchten, klicken Sie bitte hier.

Diese Nachricht darf kopiert, verbreitet und auf eigenen Servern gespiegelt und verlinkt werden.

WeMove.EU finanziert sich aus Spenden unserer Unterstützer aus ganz Europa. Wir würden uns freuen, wenn Sie unsere unabhängige Arbeit mit einer regelmäßigen Spende finanzieren helfen.

WeMove Europe SCE mbH | Planufer 91 Berlin | www.wemove.eu/de | Datenschutzerklärung

Share
Veröffentlicht unter Europa | Schreib einen Kommentar

Kollege Stephan Nuding vom U.A.C. lädt zum CONTERGAN-SYMPOSIUM ein!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

soeben hat uns als Gewerkschafter/innen-Arbeitskreis (AK) die Einladung des Kollegen Stephan Nuding (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=stephan+nuding) vom U.A.C. zum CONTERGAN-SYMPOSIUM erreicht.
 
Wir haben die komplette Einladung nachstehend auf unsererHomepage gepostet und in der Kategorie „GRÜNENTHAL“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/grunenthal/) archiviert.
 
Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-
 
 

**********************************************************

Kollege Stephan Nuding vom U.A.C. lädt zum CONTERGAN-SYMPOSIUM ein:

 
Untersuchungsausschuss Conterganverbrechen (U.A.C.)
Stephan Nuding (Sprecher)
Im Aehlemaar 1c 
51467 Bergisch Gladbach 
Tel.: 02202-1882677
Mobil: 01606018601
 
An: 
– Verteiler U.A.C. 
– Freunde und Unterstützer des U.A.C. 
 
 
Bergisch Gladbach, den 
22.1.2020 
 
Sehr verehrte Damen und geehrte Herren, liebe Mitbetroffene, Unterstützer und Freunde des U.A.C.,
 
vor dem Hintergrund der, im vergangenen Jahr stattgefundenen Evaluierung des Conterganstiftungsgesetzes, der damit zu erwartenden Änderungen des Conterganstiftungsgesetzes, aber ganz besonders nach den zahlreichen Irritationen, die der Vorstand, Teile des Stiftungsrates und weitere Gremien, der „Conterganstiftung für behinderte Menschen“, in den letzten Jahren und Monaten, nicht nur bei den Contergangeschädigten,  verursacht haben, laden wir Sie / Euch herzlich zu vorbezeichnetem Symposium ein.
 
Datum:     Samstag, 8.2.2020
Uhrzeit:    10.00 bis ca. 17.00 Uhr 
Veranstaltungsort:   Großer Saal im Gemeindezentrum der evangelischen Kirchengemeinde St. Andreas 
                                  Schüllenbusch 2 
                                  51467 Bergisch Gladbach Ortsteil Schildgen 
                                  (Parkplätze befinden sich vor und neben der Kirche. Ein weiterer Parkplatz ist über die Straße „Im Aehlemaar“ erreichbar. 
                                   Die Zufahrt wird ausgeschildert. Der Veranstaltungsort ist barrierefrei)
 
                                   Tagungsablauf
 
09.00 – 10.00 Uhr            Pressekonferenz (Nur für Vertreter der Medien)
09.45 Uhr                         Öffnung des Veranstaltungsraum
10.15 Uhr                         Begrüßung
10.30 Uhr – 11.00 Uhr     Einführungs- Zeitzeugenvortrag: „Die Stiftungslösung – Ungehaltene Versprechungen“ 
                                         (Frau Helga Nuding, Journalistin und Betroffenenmutter)
11.00 Uhr – 12.00 Uhr     Vortrag: „Medizinische Aspekte der Versorgung von- und der Forschung an Contergangeschädigten“
                                         (Frau Friederike Winter, Krankenschwester i.R.)
12.00 Uhr – 12.30 Uhr      Mittagspause  
12.30 Uhr – 13.30 Uhr     Vortrag: „Verwaltungsrechtliche Klagen gegen die Conterganstiftung – Eine juristische Notwendigkeit                                             oder 
                                         Schikane?“
                                         (Frau Rechtsanwältin Karin Buder)
13.30 Uhr – 14.30 Uhr     Vortrag: „Versorgungsdefizite der Contergangeschädigten in Gegenwart und Zukunft“ 
                                         (Frau Dr. Christina Ding – Greiner, Institut für Gerontologie der Universität Heidelberg)
14.30 Uhr – 15.00 Uhr     Kaffeepause 
15.00 Uhr – 17.00 Uhr     Vortrag: „Warum wir ein abschließendes Änderungsgesetz zum Conterganstiftungsgesetz benötigen“.
                                         Vorstellung und Diskussion eines Forderungskataloges 
(Stephan Nuding, Sprecher des U.A.C.) 
                                         Geplant: Verabschiedung eines Forderungskataloges durch die Veranstaltungsteilnehmer
 
Die Tagungsgebühr beträgt ((inkl. alkoholfreier Getränke, Mittagessen (vegetarischer-  oder Eintopf mit Wursteinlage), Nachmittagskaffee mit Gebäck)) 15,- Euro pro Person. 
 
Verbindliche, schriftliche Anmeldungen – unter Angabe des Gedeckwunsches – bis spätestens 1.2.2020
 
Achtung! Aus organisatorischen Gründen ist die Teilnahme, nur nach schriftlicher Anmeldungsbestätigung und Überweisung der Tagungsgebühr (Konto: Stephan Nuding, IBAN: DE13 3705 0299 1365 0374 32  BIC: COKSDE33XXX  Verwendungszweck: Contergansymposium) möglich. 
 
Sofern Interesse an einem „Gemütlichen Ausklang“ am Samstagabend besteht,  wird um Mitteilung gebeten. 
 
Zur Beantwortung von Fragen/Rückfragen stehe ich jetzt schon unter obiger 
 
Telefon-Nr. zur Verfügung.
 
Mit herzlichen Grüßen 
 
Stephan Nuding 
(Sprecher des U.A.C.)
Share
Veröffentlicht unter Grünenthal | Schreib einen Kommentar

Kollege Wolfgang Erbe informiert: Cum-Ex: US-Bank plünderte deutschen Staat! / Studie der BIZ – Wie der Klimawandel das Weltfinanzsystem bedroht! / Studien zur Zukunft der Automobilindustrie: Zukunft der Automobilindustrie! / u. a. m.!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
 
soeben haben wir als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) ein weitere und aktuelles Info-Potpourri des Kollegen Wolfgang Erbe (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=wolfgang+erbe) erhalten.
 
Darin informiert Wolfgang zu folgenden Themen:
 
„Cum-Ex: US-Bank plünderte deutschen Staat!“
 
„Studie der BIZ – Wie der Klimawandel das Weltfinanzsystem bedroht!“
 
„Studien zur Zukunft der Automobilindustrie: Zukunft der Automobilindustrie!“
 

„Strategie 2030 – Mobilität – Fachkräftepolitik – Arbeitsmarkt!“

u. a. m.!
 
Wir haben das komplette Info-Potpourri nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsewre Homepage gepostet.
 
Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-
 

*****************************************************

Kollege Wolfgang Erbe informiert:

 
Cum-Ex: US-Bank plünderte deutsche Staats + Studie der BIZ – Wie der Klimawandel das Weltfinanzsystem bedroht + Studien zur Zukunft der Automobilindustrie: Zukunft der Automobilindustrie + Strategie 2030 – Mobilität – Fachkräftepolitik – Arbeitsmarkt
 
 

Neue Anklagen im Cum-Ex-Skandal : Den Staat – Die Arbeiter*Innenklasse um 388.557.251,30 Euro geprellt

Cum-Ex: US-Bank plünderte deutsche Staatskassen

 
Zum ersten Mal schildert ein früherer Mitarbeiter der US-amerikanischen Investment-Bank Merrill Lynch öffentlich, wie sogenannte „Tax Trader“, also Steuerhändler der Bank, über Jahre hinweg die deutsche Steuerkasse mit Cum-Ex- und vergleichbaren Geschäften geplündert haben. Der Insider, der im Londoner Handelsraum von Merrill Lynch gearbeitet hat, berichtet Panorama, “ Zeit Online“ sowie der „New York Times“ von verbotenen Preisabsprachen, Kreisgeschäften mit milliardenschweren Aktienpaketen und der bisher wenig beachteten Rolle der US-Behörden im Cum-Ex-Skandal. Der Insider will anonym bleiben, weil er juristische Schritte seines ehemaligen Arbeitgebers sowie Angriffe von ehemaligen Kollegen fürchtet.  
 
Die US-Bank Merrill Lynch hat in großem Umfang die deutsche Steuerkasse geplündert. Erstmals schildert ein Ex-Mitarbeiter das System steuergetriebener Aktiengeschäfte.

Im Interview sagt der Ex-Mitarbeiter: „Das Tagesgeschäft fand in London statt, aber es wurde sorgfältig von Amerikanern kontrolliert.“ Außerdem sei das Kapital amerikanischer Anleger für die Geschäfte genutzt worden, beispielsweise aus US-Pensionsfonds. Auch die riesigen Aktienpakete, die eingesetzt wurden, seien von US-amerikanischen Anlegern gekommen. 

Merrill Lynch: Steuertricks auf Kosten von EU-Staaten

Dass die amerikanische Investmentbank Merrill Lynch in großem Umfang steuergetriebene Aktiengeschäfte getätigt hat, die unter den Begriffen „Cum-Ex“ und „Cum-Cum“ bekannt geworden sind, geht aus internen Dokumenten der Bank sowie aus Handelstabellen und Anzeigen von Whistleblowern bei Aufsichtsbehörden hervor, über die Panorama und „Zeit Online“ bereits 2018 berichtet hatten.

Zeugenaussagen und Ermittlungsakten zeigen, dass Hauptbeschuldigte in den derzeit laufenden Cum-Ex-Prozessen in Bonn und Wiesbaden das steuergetriebene Aktiengeschäft bei Merrill Lynch gelernt haben. Merrill Lynch und die Bank of America haben auf Fragen zu den Vorgängen nicht geantwortet.

Suche nach Lücken im Steuersystem und verbotene Absprachen

Der ehemalige Mitarbeiter sagt nun, hoch spezialisierte Fachleute bei Merrill Lynch hätten ständig nach Lücken im Steuersystem gesucht, nach „diesem mikroskopisch kleinen Defekt“. Daraus hätten sie dann Angriffspläne entwickelt, die wie Kochbücher funktioniert hätten. „Das kann ein 15-seitiges Dokument sein, in dem genau steht: Um 7 Uhr morgens, bevor der Markt öffnet, machen wir das. Dann dies. Dann jenes. Dann solches.“

Mit diesen „Kochbüchern“ hätten die Steuerhändler sekundengenaue Kreisgeschäfte mit dem Ziel organisiert, Profit aus Steuererstattungen zu generieren. „Es geht dabei nicht darum, weniger Steuern zu zahlen, es geht darum, Steuern zu kassieren, die dir nicht zustehen“, so der Ex-Mitarbeiter. Bei Cum-Ex wurde durch Absprachen unter den Beteiligten eine einmal abgeführte Steuer mehrfach per Rückerstattung kassiert. „Der Cum-Ex-Handel erfordert, dass Sie gleichzeitig verkaufen und kaufen, vier-, fünf-, sechshundert Millionen Euro einer Aktie, Sie müssen also sorgfältig koordinieren, dass die Person, die die Aktien von Ihnen kauft, sie auch durch eine andere Transaktion an Sie zurückverkauft. Das muss gleichzeitig geschehen, um sicherzustellen, dass es kein finanzielles Risiko bei der Transaktion gibt.“ Solche Absprachen sind verboten und ein klares Indiz für illegale Cum-Ex-Geschäfte.

Ziel der Steuerhändler: Deutschland

2008 waren nach einer Untersuchung des US-Senats unter Senator Carl Levin steuergetriebene Aktiengeschäfte in den USA unterbunden worden. Die Investmentbanken hätten daraufhin ihre Steuergeschäfte nach Europa verlagert, so der Ex-Mitarbeiter von Merrill Lynch: „Sie haben sich sofort aus den USA zurückgezogen und einfach das Geschäft in anderen Märkten verdoppelt, vor allem in Europa.“ Deutschland sei nun erst recht zum Ziel der Steuerhändler geworden, auch weil die Behörden trotz verschiedener Bemühungen Cum-Ex-Geschäfte nicht verhindert hätten. „Die Deutschen haben geglaubt, sie hätten es mit redlichen Organisationen mit guten Absichten zu tun.“ Dabei gingen die Steuerhändler „immer dorthin, wo sie die dicksten Geschäfte machen können“. 

Schon 2012 Anzeige zu „betrügerischer Form des Handels mit Steuergutschriften“

2012 hatte der Insider eine anonyme Anzeige bei der US-amerikanischen Börsenaufsichtsbehörde Securities and Exchange Commission (SEC) in Washington D.C. gestellt und sie auf die Verbindungen nach Deutschland aufmerksam gemacht. In der Anzeige heißt es, die Bank habe „enorme Einnahmen aus einer betrügerischen Form des Handels mit Steuergutschriften“ erzielt, die weit über die üblichen Formen steuerlicher Tricks hinaus gehe. In Gesprächen zwischen deutschen und US-amerikanischen Steuerbehörden über Cum-Ex-Fälle im Jahr 2012 kam die Anzeige des Insiders jedoch nicht zur Sprache. Die Anzeige des Ex-Mitarbeiters ist dem Bundesfinanzministerium offenbar bis heute unbekannt. Es sei „keine Zuordnung zu einem konkreten Einzelfall möglich“, teilte das Ministerium auf Nachfrage mit. Die SEC wollte die Anzeige auf Nachfrage nicht kommentieren.

Heute abend:

Dieses Thema im Programm:

Das Erste | Panorama | 23.01.2020 | 21:45 Uhr

https://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2020/Cum-Ex-US-Bank-pluenderte-deutsche-Staatskassen,cumex198.html

Warburg-Bank

Die Hamburger Privatbank ist tief in den Cum-Ex-Skandal verstrickt

 
 

22.01.2020

Studie der BIZ – Wie der Klimawandel das Weltfinanzsystem bedroht

Der Kampf gegen den Klimawandel bietet den idealen Ansatz für Notenbanken, Staaten direkt zu finanzieren, um so das ökonomische Problem von Stagnation und Überschuldung zu lösen. Nun hat die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) eine neue Studie veröffentlicht, die sich mit den Folgen des Klimawandels für das Finanzsystem und die Rolle der Notenbanken beschäftigt. In dem sehr lesenswerten Paper werden die besonderen Risiken des Klimawandels – aber auch der Maßnahmen dagegen – für das Finanzsystem intensiv beleuchtet.

Risiken für das Finanzsystem

Ausführlich geht die BIZ auf die Risiken für das Finanzsystem ein. Dabei stehen zwei Arten von Gefahren im Vordergrund:

https://www.manager-magazin.de/finanzen/artikel/stelter-kolumne-a-1304220.html

Studien zur Zukunft der Automobilindustrie: Zukunft der Automobilindustrie + Strategie 2030 – Mobilität – Fachkräftepolitik – Arbeitsmarkt

Kanzleramtstreffen

Neue konzertierte Aktion zur Verhinderung von Massenkämpfen der Automobilarbeiter

Unter Leitung von Kanzleramtsminister Helge Braun (CDU) trafen sich am 15. Januar Personalvorstände der Autoindustrie, Gewerkschaftsspitzen, Betriebsräte und Fachminister zu einer neuen konzertierten Aktion.

Massenkämpfe vorbereiten

 
 
automotiveworkers.org
 
 

Die Automobilindustrie im Wandel – Stiftung Arbeit und Umwelt

4. Interdependenzen in Deutschland und der Welt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .26
4.1 Methodik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .26
4.2 Beschäftigungs- und Wertschöpfungsmultiplikatoren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .29
4.2.1 Chemische Industrie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .29
4.2.2 Gummiverarbeitende Industrie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .32
4.2.3 Kunststoffverarbeitende Industrie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .34
4.2.4 Automobilindustrie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .36
 
 

(PDF) Zukunft der Automobilindustrie* – ResearchGate

 

Arbeitsbericht Nr. 152, Affiliation: Büro für Technikfolgen-Abschätzung beim … deutschen Automobilindustrie bis 2030 um 56.000 bis 400.000 Arbeitsplätze. … B., Kretz, R., Bilek, A., Billinger, W. (2010): Bauteilbeispiele aus dem Trans-. port.

Im Anhang! Strategie 2030 – Mobilität – HWWi

der Berenberg Bank getragene Schriftenreihe »Strategie 2030 – Vermögen und Leben in der nächs – … trag Innovationen in der Automobilindustrie für eine umweltschonendere … Die Siedlungsstruktur und die räumliche Verteilung von Arbeitsplätzen sind entscheidende … Auch eine Abnahme der Trans portkosten.

 
Transformation durch den Wandel Fachkräftepolitik
 
 

22.01.2020

Server ungesichert Millionen Kundendaten von Autovermieter frei im Netz

Bei der Autovermietung Buchbinder waren laut einem Medienbericht wegen eines Fehlers in großem Stil Kundendaten über das Netz zugänglich. Die rund fünf Millionen Dateien mit umfangreicher Firmenkorrespondenz enthielten unter anderem eingescannte Rechnungen, Verträge, E-Mails sowie Schadensbilder von Autos, wie das Computermagazin „c’t“ und „Die Zeit“ am Mittwoch berichteten. In den Mietverträgen fanden sich demnach unter anderem Namen, Adressen, Geburtsdaten und Führerschein-Informationen.

„Die Zeit“ und „c’t“ informierten die zur Europcar-Gruppe gehörende Autovermietung am 20. Januar über das Problem. „Sofort nach Kenntnisnahme des Sachverhalts haben wir unverzüglich die Schließung der entsprechenden Ports durch unseren mit der Betreuung und Absicherung der Server beauftragten Vertragspartner veranlasst“, schrieb die zur Buchbinder-Gruppe gehörende Terstappen Autovermietung GmbH in einer von den Medien zitierten Reaktion. Am Mittwoch stellte Buchbinder eine spätere Stellungnahme von Europcar in Aussicht.

Keine Hacker am Werk, Fehler in Backup-Server war schuld

https://www.manager-magazin.de/digitales/it/buchbinder-millionen-kundendaten-frei-im-netz-a-1304271.html

 
Share
Veröffentlicht unter Neuigkeiten | Schreib einen Kommentar

Zeichnet die WeAct-Petition gegen die Mordrohungen, Hass und Gewalt des BRAUNEN MOBS in Bezug auf Sibel Schick und alle anderen!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) haben wir über die Petitionsplattform WeAct (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=weact) von CAMPACT (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=campact) eine Petition gegen die Mordrohungen, Hass und Gewalt des BRAUNEN MOBS in Bezug auf Sibel Schick und alle anderen erhalten.

Diese haben wir nachstehend mit der Bitte um Kenntnisnahme und Bedienung auf unsere Homepage gepostet und in der Kategorie „PETITIONEN“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/petitionen/) archiviert.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinatore-

Bildergebnis für fotos von den logos weact und campact Bildergebnis für fotos von den logos weact und campact

********************************************************

Allein mit dem rechten Mob

Rechtsextremisten veröffentlichen Sibel Schicks Wohnadresse im Internet – und drohen ihr mit Mord und Vergewaltigung. In einer WeAct-Petition fordert die Leipziger Autorin Justizministerin Christine Lambrecht (SPD) auf, Betroffene zu schützen und Täter*innen zu verfolgen. Unterzeichnen Sie jetzt!

Hier klicken und Sibel Schicks WeAct-Petition unterzeichnen  

Hallo Manni Engelhardt,

verfolgt bis vor die Wohnungstür: Wenn Sibel Schick nach Hause kommt, wartet dort der Hass auf sie. Rechtsextreme wollen die Autorin zum Schweigen bringen. Dafür haben sie sie im Netz ausspioniert – und ihre private Adresse veröffentlicht. Die Botschaft an den Internet-Mob: Macht diese Frau fertig. Der Mob gehorcht.

Man wird sie töten, man wird sie vergewaltigen – das steht in unzähligen Nachrichten, die Sibel Schick bekommt. In grauenhaften Details schildern die Unbekannten, was sie der Autorin antun wollen. Einschüchtern lassen will sie sich davon nicht. Ein schwerer Weg. Denn es gibt kaum Schutz und Hilfe. Deshalb hat Sibel Schick eine Petition auf WeAct, der Petitionsplattform von Campact, gestartet. Sie fordert von Justizministerin Christine Lambrecht (SPD), das Problem anzuerkennen, Betroffene zu schützen und Täter*innen konsequent zu verfolgen.

Die Bundesregierung spricht viel über Rechte Gewalt und will Kommunalpolitiker*innen besser schützen.[1] Doch was ist mit Menschen, die keine Hilfe, keine Mitarbeiter*innen, keine Partei haben, die sie unterstützen? Die sind erst einmal allein mit der bitteren Realität. „Da stehen meine alte und meine neue Adresse. Wer dahinter steckt, weiß ich nicht. Irgendjemand hat sich sogar die Mühe gemacht, die Namen meiner Eltern und Verwandten aufzulisten”, hält Sibel Schick fest. „Das ist schon ganz schön gruselig.”

Eine unbezahlte Lieferung, ein ekelhafter Brief – und ein Leben mit Unsicherheitsfaktor. Sibel Schick kann sich nie völlig geschützt fühlen. Nicht einmal zu Hause. „Auch ein Troll kann im realen Leben gewalttätig sein. Zumindest kann man das nicht ausschließen.” Mit dieser Ungewissheit sollte niemand leben müssen. Wenn 100.000 Menschen die Petition von Sibel Schick unterzeichnen, sollte Ministerin Lambrecht erkennen: Auch Nicht-Politiker*innen brauchen Schutz, wenn sie solchen Drohungen ausgeliefert sind. Unterzeichnen Sie jetzt!

Hier klicken und WeAct-Petition unterzeichnen  

Erschossen – auf der eigenen Terrasse. So endete das Leben von Walter Lübcke. Ein rechtsextremer Blog hatte zuvor die Adresse des Kasseler Regierungspräsidenten veröffentlicht. Dazu den Kommentar, jemand solle „sich kümmern”. Keine Drohung, sondern eine Aufforderung.[2] Und genauso hat es die rechtsextreme Szene verstanden. Jemand griff zur Waffe und erschoss den Politiker. Der mutmaßliche Täter: ein Rechtsextremer.

Privatadressen veröffentlichen und die Menschen dem Mob ausliefern: Diese Methode nennt man Doxing (vom englischen „Docs” = Dokumente). Dafür sammeln und erbeuten die Täter*innen – teils illegal – private Informationen und legen Listen an.

Wie genau Rechtsrextreme an ihre Adresse gekommen sind, weiß Sibel Schick bis heute nicht. Doch sie ist sicher: „Täter*innen müssen merken, dass ihnen Konsequenzen drohen. Noch setzen sie darauf, dass ihnen nichts passiert”. Doxing zeigt, dass Hass im Internet nicht dort bleibt. Er kommt zu den Betroffenen nach Hause. Man kann an ihm verzweifeln – oder sogar sterben. Die Justizministerin darf bedrohte Menschen nicht dem Hass überlassen. Polizei und Staatsanwaltschaft müssen Doxing erkennen lernen und die Betroffenen schützen. manni engelhardt , unterzeichnen Sie jetzt die Petition an Ministerin Lambrecht!

Hier klicken und WeAct-Petition unterzeichnen

Diese Petition wurde auf WeAct, der Petitionsplattform von Campact, gestartet. Es ist also keine Kampagne von Campact. Da viele Campact-Aktive diese Petition unterstützen, möchten wir Sie mit dieser E-Mail gerne darauf hinweisen.

Herzliche Grüße
Das WeAct-Team bei Campact

PS: Hass macht mürbe. Als Sibel Schick zum ersten Mal verstanden hatte, in welcher Gefahr sie schwebt, ließ sie die Tür verschlossen. „Ich wollte nicht mehr aus dem Haus.” Die Polizei sei zwar freundlich und hilfsbereit gewesen. Aber auch ungeschult. „Sie wissen nicht, dass und wie Trolle vernetzt sind und wie die Online-Mobilisierung in der rechten Bubble funktioniert. Man merkt, dass die Polizei damit total überfordert ist.” Die Behörden müssen dazulernen – und den Opfern helfen können. Überzeugen Sie Justizministerin Lambrecht davon und unterzeichnen Sie die WeAct-Petition.

Hier klicken und WeAct-Petition unterzeichnen

[1] „Mehr Schutz für Bürgermeister”, Süddeutsche Zeitung, 8. Oktober 2019

[2]„Rechtsextremer Terror: Welchen Anteil hat die rechtsextreme Hetze im Internet an der Ermordung von Dr. Walter Lübcke?”, Amadeu Antonio Stiftung, 21. Juni 2019

Dies ist eine automatisch erstellte Mail.
Klicken Sie hier, um den Newsletter abzubestellen.
Datenschutzrichtlinie
Campact e. V. · Artilleriestraße 6 · 27283 Verden

Share
Veröffentlicht unter Petitionen | Schreib einen Kommentar

Udo Buchholz informiert für 5 Umweltorganisationen darüber, dass bereits 70 000 Unterschriften gegen Uranmüllexporte Gronau-Russland zusammengekommen sind!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) haben wir über den Pressesprecher und Vorstandsmitglied des BBU, den Kollegen Udo Buchholz (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=udo+buchholz+bbu), eine gemeinsame Pressemitteilung von 5 Umweltorganisationen erhalten.

Darin wird mitgeteilt, dass bereits 70 000 Unterschriften gegen Uranmüllexporte Gronau-Russland zusammengekommen sind.

Wir haben die komplette Pressemitteilung nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet und in der Kategorie „ATOMPOLITIK“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/atompolitik/) archiviert.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

********************************************************* Udo Buchholz informiert für 5 Umweltorganisationen:

Das Foto zeigt die Kundgebung am 17.11.2019 vor der Gronauer Urananreicherungsanlage gegen Uranmüllexporte von Gronau nach Russland

++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen
Arbeitskreis Umwelt (AKU) Gronau
Arbeitskreis Umwelt (AKU) Schüttorf
SOFA (Sofortiger Atomausstieg) Münster
Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU)

Gronau/Münster, 23. Januar 2020

Russische Umweltschützer heute im Bundesumweltministerium:
70 000 Unterschriften gegen Uranmüllexporte Gronau-Russland

Der Energieexperte von Greenpeace Russland, Rashid Alimov, und der
Ko-Vorsitzende der russischen Umweltorganisation Ecodefense, Vladimir
Slivyak, überreichen heute Mittag (23.01.2020) in Berlin dem
Staatssekretär im Bundesumweltministerium, Jochen Flasbarth, rund 70 000
russische Unterschriften gegen die seit Mai 2019 wieder aufgenommenen
Exporte von Uranabfällen aus der Urananreicherungsanlage Gronau nach
Russland.

Die russischen Umweltorganisationen fordern gemeinsam mit
Anti-Atomkraft-Initiativen aus dem Münsterland und dem Bundesverband
Bürgerinitiativen Umweltschutz den sofortigen Stopp der Atomtransporte
nach Russland. Die 70 000 Unterschriften wurden von Greenpeace Russland
im Rahmen einer Online-Petition gesammelt. Die Petition richtet sich
auch an die Energiekonzerne RWE und EON, denen ein Drittel der in Gronau
tätigen Urananreicherungsfirma Urenco gehört.

Alimov und Slivyak wollen den Staatssekretär auf die vielen ungelösten
Probleme in Russland im Umgang mit dem abgereicherten Uranhexafluorid
hinweisen. Dieses fällt in den Urananreicherungsanlagen wie in Gronau in
großen Mengen als Abfallstoff an. Während der Urananreicherer Urenco in
Gronau schon mit einigen Zehntausend Tonnen dieses Uranmülls nicht
umgehen kann und will, lagern in Russland bereits rund 1 Mio. Tonnen –
eine sichere Entsorgung ist genau wie in Deutschland ungelöst.

Im November 2019 schlug der staatliche russische Atomkonzern Rosatom
deshalb den Bau von neuen Schnellen Brütern vor, um den riesigen Berg an
abgereichertem Uranmüll bis 2080 zu bewältigen. Das aber würde de facto
sogar einen Ausbau der Atomindustrie in Russland bedeuten.

„Wir unterstützen die russischen Umweltorganisationen und setzen uns
gemeinsam für ein Ende der Uranmüllexporte von Gronau nach Russland ein.
Es ist ein Unding, dass die Bundesregierung diese Exporte überhaupt
durchgewunken hat. Atomabfälle, die in Deutschland anfallen, müssen auch
hier entsorgt werden. Russland ist nicht die Atommüllkippe für die
hiesige Atomindustrie,“ erklärte Matthias Eickhoff vom Aktionsbündnis
Münsterland gegen Atomanlagen.

Weitere gemeinsame Proteste sind geplant.

Hinweis für die Redaktionen:

Für weitere Informationen zum heutigen Besuch im Bundesumweltministerium
können Sie gerne auch direkt mit den beiden renommierten Umweltschützern
aus Russland Kontakt aufnehmen:

Rashid Alimov, Greenpeace Russland, Tel. 007-962-6956641
Vladimir Slivyak, Ecodefense, Tel. 007-903-2997584

Hier der Link zu der russischen Online-Resolution:

https://act.greenpeace.org/page/50805/action/1

Kontakt:

Udo Buchholz, AKU Gronau/BBU, Tel. 02562-23125
Matthias Eickhoff, Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen, Tel.
0176-64699023

Weitere Infos:

www.bbu-online.de

 www.sofa-ms.de

 www.urantransport.de

Share
Veröffentlicht unter Atompolitik | Schreib einen Kommentar

Der Volkstheater-Darsteller Richard Strauch hat die ALT AACHENER BÜHNE e. V. verlassen!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

der dem Koordinator des Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreises (AK) bekannte Volkstheater-Darsteller Richard Strauch hat zum großen Bedauern vieler Besucher der ALT AACHENER BÜHNE e. V. (https://www.alt-aachener-buehne.de/) diesen Verein verlassen.

                                                 Bildergebnis für fotos vom klogo der alt aachener bühne

Wir hatten den Verein um die Freigabe eines Kommentares zum Thema gebeten. Zu unserem großen Bedauern ist der Verein diesem Wunsch nicht nachgekommen.

Aus diesem Grunde haben wir uns veranlasst gesehen, unseren Kommentarbeitrag auf die AK-Homepage zu posten, die täglich von 1500 bis 2000 Usern besucht wird! Mag sich jetzt jede/r ein eigenes Meinungsbild zu diesem Vorgang machen.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

********************************************************** E-Mail an die ALT AACHENER BÜHNE e. V.

RICHARD STRAUCH / KRITISCHE WORTE MIT DER BITTE UM VERÖFFENTLICHUNG AUF IHRER HOMEPAGE  19. Januar 2020

Sehr geehrte Damen und Herren,
 
als einer Ihrer Zuschauer möchte ich heute einige konstruktive, jedoch kritische Worte mit der Bitte um Veröffentlichung auf Ihrer Homepage (https://www.alt-aachener-buehne.de) an Sie richten.
 
Wie meine Bekannten und ich erfahren mussten, wird Ihr Ensemble für die Zukunft ohne den ehrenamtlichen Schauspieler Richard Strauch in das Jahr 2020 und für alle Zukunft gehen.
 
Ohne die Interna zu kennen, die zu dieser Situation geführt haben, möchte ich mein und das Bedauern meiner Bekannten hier öffentlich zum Ausdruck bringen.
 
Herr Strauch ist aus unserer Sicht ein Laienschauspieler, der seine Rollen in den Volkstheaterstücken Ihres Vereins sehr überzeugend dargestellt hat. Damit wollen wir sagen, dass gerade bei ihm ein hohes Identifikationsmaß zwischen Person und Rolle erkennbar war, das uns immer wieder überzeugte.
 
Schon vor vielen Jahren haben wir die Qualität des Herrn Strauch erkannt, als er noch beim Öcher Verzäll e. V. oftmals auch nicht einfach zu spielende Rollen mit Bravour überzeugend darstellte und die Lacher und den Beifall des Publikums auf seiner Seite hatte.
 
Um es auf den Punkt zu bringen, Herr Richard Strauch, ne orrejenaale Öcher Jong, wird uns auf Ihrer Bühne mit absoluter Sicherheit fehlen, so dass wir erwägen, den künftigen Veranstaltungen Ihres Vereins ferzubleiben.
 
Herr Strauch wurde von uns auf die Hintergründe seines künftigen Nichterscheinens auf den „Brettern, die die Welt bedeuten“ angesprochen. Er war jedoch nur insoweit bereit, uns etwas dazu zu sagen, wie er erklärte, dass er Ihren Verein als Mitglied verlassen hat.
 
Wir sagen ihm mit einer Träne im Auge: „Richard, dubbele merssi“ !
 
Es wäre aus unserer Sicht nicht mehr als richtig, wenn Sie unsere Kritik, die Sie vielleicht auch beantworten wollen, auf Ihre Homepage posten würden. Eine Möglichkeit des direkten Kommentares auf Ihrer Homepage haben wir nicht gefunden.
 
Bei uns besteht die Möglichkeit, diese Kritik auf unserer Homepage www.ak-gewerkschafter.de zu posten, denn darüber muss „parliert“ werden.
 
Mit besten Grüßen
Manfred Engelhardt
Freunder Landstr. 100
52078 Aachen
Share
Veröffentlicht unter Aachen | 4 Kommentare

Herr Werner Schell informiert mit einem weiteren NEWSLETTER wieder ganz aktuell!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
 
soeben haben wir als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) wieder einen aktzuellen NEWSLETTER des Herrn Werner Schell (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=werner+schell) erhalten.
 
Wir haben diesen NEWSLETTER des Vorstandes des Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerks nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet und in der Kategorie „GESUNDHEITSPOLITIK“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/gesundheitspolitik/) archiviert.
 
Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-
 

********************************************************* Herr Werner Schell ganz aktuell:

 
Aktuelle Informationen des Herrn Werner Schell:

Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk

Unabhängige und gemeinnützige Interessenvertretung

für hilfe- und pflegebedürftige Menschen in Deutschland

Vorstand: Werner Schell – Harffer Straße 59 – 41469 Neuss

Tel.: 02131 / 150779

E-Mail: ProPflege@wernerschell.de

Internet: http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de

23.01.2020

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich mache hiermit wie folgt auf Texte im Forum von Pro Pflege … aufmerksam (Auswahl):

·        Eine fixierte Patientin klagte vor dem Bundesverfassungsgericht erfolgreich gegen eingestellte Ermittlungen. Die Sache sei, so das Gericht, nicht hinreichend aufgeklärt worden; der Verzicht auf eine effektive Strafverfolgung könne das Vertrauen in das Gewaltmonopol des Staa­tes erschüttern. – Näheres unter > http://www.wernerschell.de/forum/neu/viewtopic.php?f=2&t=23521

·        „Patientenrechte im Fokus“ – bei meinem Vortrag am 21.01.2020 wurden wichtige Regeln des Miteinanders im Gesundheits- und Pflegesystem erläutert (Vertragsbeziehungen, Informations-, Aufklärungs- und Dokumentationspflichten, Behandlungsfehler und Beweisfragen usw.). Diese Rechte haben in Artikel 2 GG ihre verfassungsrechtliche Grundlage. – Die beim Vortrag zur Mitnahme ausgelegte Broschüre „Ratgeber für Patientenrechte“ kann auch als pdf-Datei herunter geladen werden! – Näheres unter > http://www.wernerschell.de/forum/neu/viewtopic.php?f=2&t=20452

·        Älter werden in Neuss – Wegweiser für das Leben im Alter vorgestellt (2. Auflage 2020). – Näheres unter > http://www.wernerschell.de/forum/neu/viewtopic.php?f=4&t=23519

·        Heimfinder – App NRW (nach dem Muster der Heimfinder – APP des Rhein-Kreises Neuss) erleichtert Angehörigen und Pflegebedürftigen die Suche nach einem Pflegeplatz. Allerdings: Wenn es keine geeigneten freien Heim- oder Kurzzeitpflegeplätze gibt, kann die APP auch nicht helfen. Die weitere Ausgestaltung entsprechender Angebote ist daher geboten! – Näheres unter > http://www.wernerschell.de/forum/neu/viewtopic.php?f=4&t=23518

·        Seit Jahresbeginn sind die neuen Pflegebudgetvorgaben umzusetzen. Allein: Vielen Verantwortlichen in der Pflege ist unklar, wie das in der Praxis konkret aussehen soll. Andrea Albrecht, Pflegedirektorin am Rheinland Klinikum in Neuss, geht der „Ausgestaltung des Ungewissen“ auf den Grund. > http://www.wernerschell.de/forum/neu/viewtopic.php?f=4&t=22697&p=112014#p112014  – Dazu passt ein aktueller Klartext „Angemessene Personalbemessungssysteme sind für Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen zwingend geboten“ > http://www.wernerschell.de/forum/neu/viewtopic.php?f=3&t=23508  

·        Kommunale Quartiershilfen zur Unterstützung von pflegebedürftigen Menschen und ihren Angehörigen werden von Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk im Rahmen eines nationalen „Masterplan Pflege“ gefordert. Die „Konzertierte Aktion Pflege“ enthält insoweit keine Vorschläge und lässt eine wichtige Hilfestruktur unberücksichtigt. Der Neusser Pflegetreff wird daher das Thema am 06.05.2020 erneut aufgreifen und entsprechende Forderungen nochmals verdeutlichen (> http://www.wernerschell.de/forum/neu/viewtopic.php?f=7&t=23481 ). Eine „sorgende Gesellschaft“ ist auch für Prof. Thomas Klie die Antwort auf den Pflegenotstand. Nachbarschaften und Familien können so mit Unterstützung der Kommune neue Formen sozialer Verantwortung entwickeln (> Thomas Klie „Wen kümmern die Alten – auf dem Weg in eine sorgende Gesellschaft“, Pattloch, 2014 – > http://www.wernerschell.de/forum/neu/viewtopic.php?f=3&t=20060 ). „Die Zukunft der Pflege liegt im Quartier“, sagte auch Dr. Jürgen Gohde (Podiumsgast beim Neusser Pflegetreff am 28.05.2013) nach einem Bericht des „Tagesspiegel“ vom 06.08.2013. Städte, Landkreise und Kommunen müssten bei der Vernetzung von Angeboten viel stärker in die Pflicht genommen werden. Nachbarn und Freunde müssten eingebunden, haushaltsnahe Dienstleistungen bezahlbar gemacht, ein flächendeckendes Beratungsangebot geschaffen werden. Nötig sei hier „ein Investitionsprogramm großen Ausmaßes“ – vergleichbar mit dem, was gestemmt werde für die Betreuung von Kindern, betonte der Experte (>  http://www.wernerschell.de/forum/neu/viewtopic.php?f=4&t=19268&hilit=Henkel ). Und dabei ist wichtig: „Für Ältere lässt sich eine Gesellschaft nur gut konstruieren, wenn wir die Jungen miteinbeziehen. Wir müssen generationsübergreifend denken!“ – Zutat in „Pro Alter“, Ausgabe 01-02/2015 (Seite 32ff.), Zeitschrift des Kuratoriums Deutsche Altershilfe – Interview mit Werner Schell).

·        Am 21.01.2020 war Weltknuddeltag: Knuddeln und kuscheln sind gesund. Kuscheln wirkt äußerst positiv auf die Beteiligten und kann helfen, Stress abzubauen und Ängste zu verringern. Ebenso kann es den Blutdruck senken und das Immunsystem stärken. – Infos > http://www.wernerschell.de/forum/neu/viewtopic.php?f=6&t=23517

>>> Zu den vorstehenden Hinweisen können Texte im Forum aufgerufen werden. Bitte jeweilige Fundstelle kopieren und in den InternetBrowser übertragen! – Wenn Sie nicht mehr informiert werden möchten, wird um entsprechende Nachricht gebeten. <<<

Mit freundlichen Grüßen

Werner Schell

https://www.facebook.com/werner.schell.7  bzw. https://twitter.com/SchellWerner

Share
Veröffentlicht unter Gesundheitspolitik | Schreib einen Kommentar