Deliveroo verlässt Deutschland! Die NGG hat unzweideutig Stellung zu diesem Unternehmen bezogen!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/innen-Arbeitskreis (AK) haben wir zur Kenntnis genommen, dass der Lieferdienst DELIVEROO (https://deliveroo.de/de/) sein Deutschland-Geschäft einstellt.

Der Klick auf den nachstehenden Link führt Euch direkt auf einen Beitrag in

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zum Thema.

> https://www.welt.de/wirtschaft/article198375985/Deliveroo-Lieferdienst-stellt-Deutschland-Geschaeft-ein.html !

Dazu teilt die Gewerkschaft Nahrung Genuss Gaststätten (NGG) das Folgende auf ihrer Homepage mit:

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Presse

Zeitler: „Politik muss diesem Geschäftsmodell grundsätzlich einen Riegel vorschieben!“

Lieferdienst Deliveroo stellt Deutschland-Geschäft kurzfristig ein

Hamburg, 12. August 2019

Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) wirft dem Essenslieferdienst Deliveroo fehlende soziale Verantwortung vor: „Wir weinen dem Unternehmen und seinen Geschäftspraktiken, die komplett auf Scheinselbständigkeit basieren, keine Träne nach. Aber diese sehr kurze Frist zwischen Bekanntmachung und Umsetzung der Geschäftsaufgabe ist ein Schock für die Beschäftigten. Innerhalb weniger Tage verlieren sie ihr Einkommen, also ihre Existenzgrundlage. Auch das zeigt, welche Nachteile dieses Geschäftsmodell birgt“, so der NGG-Vorsitzende Guido Zeitler.

Auch eine Abfindung oder dergleichen schaffe da keine Abhilfe. Zeitler: „Wir fordern von der Politik, dass sie derartigen Geschäftspraktiken, die das unternehmerische Risiko und die Kosten vorwiegend auf die Rider, also die Lieferdienstfahrer, abwälzen, einen Riegel vorschiebt. „Was wir auch in dieser Branche brauchen, ist eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung – und zwar vom ersten Tag an!“

Durch den Klick auf den nachstehenden Link könnt Ihr den Beitrag auch als PDF lesen.

> https://www.ngg.net/fileadmin/Fotos_und_Bilder/Presse/2019/2019_08_12__Deliveroo_Geschaeftsaufgabe.pdf !

Als AK sagen wir ganz deutlich dazu, dass derartige Unternehmen wie DELIVEROO frühkapitalistische Tendenzen ausweisen und grundsätzlich den Boden ihres Wirkens entzogen bekommen müssen!

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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Der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt, riskiert wieder eine dicke Lippe! Ein Leserbrief vom 13.08.19 in den Aachener Zeitungen drückt es kritisch und treffend aus!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) haben wir an dem Vorsitzenden der Deutschen Polizeigewerkschaft, dem Herrn Rainer Wendt, nicht berechtigter Kritik gespart, wie Ihr es durch den Klick auf den nachstehenden Link aufrufen und nachlesen könnt.

> http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=rainer+wendt !

Rainer Wendt hatte jüngst eine Studie der Ruhr Universität Bochum über ungerechtfertigte Polizeigewalt scharfr kritisiert.

Ein Interview aus der PASSAUER PRESSE mit Rainer Wendt, das diese Kritik beinhaltet, könnt Ihr durch den Klick auf den nachstehenden Link aufrufen.

> https://www.pnp.de/nachrichten/politik/3401013_Polizeigewerkschaft-kritisiert-Gewaltstudie-als-scheinbar-nicht-serioes.html !

In diesem Zusammenhang fanden wir heute (Dienstag, den 13.08.19) einen Leserbrief in den Aachener Zeitungen treffend, der in prägnanter Weise auch unsere Meinung zu diesem Thema reflektiert.

Wir haben diesen Leserbrief nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet.

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„Klaus Blumenberg aus Düren ist empört über den Vorsitzenden der Deutschen Polizeigewerkschaft.

Der Gewerkschaftsfunktionär Rainer endt, der dank seiner dubiosen Beförderungspraxis seit langem im Glashaus sitzt, hat nun die Studie der Ruhr-Universität Bochum über ungerechtfertigte Polizeigewalt scharf kritisiert. Wann trennt sich die Deutsche Polizeigewerkschaft endlich von ihrem, populistischen Vorsitzenden?“

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Als AK sagen wir zu diesem Leserbrief ganz deutlich: In der Kürze liegt die richtige Würze!

Für die Deutsche Polizeigewerkschaft, die am Vorsitzenden Wendt festhält, gilt der Spruch: „Sage mir, mit wem Du umgehst, und ich sage Dir, wer Du bist!“

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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Die GEW weist den Linnemann-Vorstoß zur Einschulung begründet als UNSINN zurück!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) haben wir den populistischen Vorstoßaus der Politik bezüglich der Einschulung von Kindern mit mangelnden Deutschkenntnissen zur Kenntnis genommen, die erst später in die Grundschule aufgenommen werden sollen.

Diesbezüglich haben wir den nachstehenden Link mit gepostet, der Euch nach dem Anklicken zu einem entsprechenden Online-Artikel zum Thema auf die Homepage der TAZ führt.

> https://taz.de/Diskussion-um-Einschulung/!5614512/

Die Gewerkschaft Erziehung Wissenschaft (GEW) weist diese Forderung in substantiierter Art und Weise begründet  als „Unsinn“ zurück.

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Linnemann-Vorstoß

GEW weist Forderung als „populistischen Unsinn“ zurück

Die GEW kritisiert den Grundschul-Vorstoß des CDU-Politikers Carsten Linnemann scharf: Dies sei „reiner Populismus und pädagogisch nicht sinnvoll“, sagt Schulexpertin Ilka Hoffmann und fordert integrative Konzepte zur Sprachbildung.

07.08.2019

Die GEW weist die Forderung des stellvertretenden Vorsitzenden der Unionsfraktion im Bundestag, Carsten Linnemann (CDU), schlecht Deutsch sprechende Kinder notfalls später einzuschulen, strikt zurück. Dies komme einem Ausschluss der betroffenen Kinder gleich, sagte GEW-Schulexpertin Ilka Hoffmann der Nachrichtenagentur AFP. Wenn die Begegnung mit anderen Kindern begrenzt werde, „leisten wir der Integration einen Bärendienst“. Kinder lernten insbesondere von anderen Mädchen und Jungen. „Gerade kleine Kinder lernen im Spiel mehr als im klassischen Deutschkurs“, betonte Hoffmann. Linnemanns Vorstoß sei „reiner Populismus und pädagogisch nicht sinnvoll.“

Das GEW-Vorstandsmitglied plädiert für ein „Screening“ des Sprachstands bereits in der Kita, das mit frühzeitiger Sprachbildung und integrativen Konzepten einhergehe. Mit Blick auf den Fachkräftemangel in Grundschulen und Kitas forderte sie, dort anzusetzen. Es nützt nichts, das Problem auf die Kita oder eine Vorschule zu verlagern, wenn auch dort die Personalsituation äußerst angespannt ist. Lehrkräfte brauchten mehr Zeit für Sprachbildung, die Unterrichtsgruppen müssten kleiner sein und die Lernbedingungen generell verbessert werden. Für Kinder mit Sprachproblemen müsse es ganzheitliche Konzepte geben, ohne dass diese generell aus einer Gruppe ausgeschlossen würden.

Sprachbildung in jeden Unterricht integrieren

Natürlich sei es ein Problem, wenn Kinder in der Grundschule säßen, die dem Unterricht nicht folgen könnten, sagte Hoffmann dem Evangelischen Pressedienst (epd). Deshalb müsse Sprachbildung in jeden Unterricht integriert werden, zusätzlich zu den Deutschlern-Gruppen.

Es gebe aber auch immer mehr Kinder deutscher Herkunft, die sprachliche Probleme hätten. Auch für diese seien Konzepte der Sprachbildung, die in den Unterricht integriert werden sowie zusätzlicher Förderunterricht sehr nützlich. Die Politik müsse deutlich mehr Geld in die Hand nehmen, um den Spracherwerb an Grundschulen zu verbessern. Die Situation sei gegenwärtig in allen Bundesländern „schwierig“, vor allem wegen des dramatischen Personalmangels.

Linnemann hatte der Düsseldorfer „Rheinischen Post“ gesagt: „Um es auf den Punkt zu bringen: Ein Kind, das kaum Deutsch spricht und versteht, hat auf einer Grundschule noch nichts zu suchen.“ In solchen Fällen müsse es eine Vorschulpflicht geben, notfalls müsse die Einschulung zurückgestellt werden.

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Wer diesen Beitrag direkt auf der Homepage der GEW lesen möchte, der/die klicke bitte den nachstehenden Link an.

> https://www.gew.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/gew-weist-forderung-als-paedagogisch-nicht-sinnvoll-zurueck/ !

Wir können uns dieser Stellungnahme ausnahmslos als AK anschließen!

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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Die EVG teilt mit: Stellenabbau in Radolfzell: EVG ist stinksauer auf SBG!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) haben wir mit Entsetzen zur Kenntnis genommen, dass die Südbaden Bus GmbH (SBG) den Stadtverkehr Radolfzell an die Fa. Behringer als Subunternehmerleistung vergeben will.

Dies hat den Protest der Energie- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) hervorgreufen.

Auf der Homepage der EVG (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=evg) steht folgender Online-Artikel zum Thema gepostet:

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Stellenabbau in Radolfzell: EVG ist stinksauer auf SBG!

Es kann nicht wahr sein: SüdbadenBus GmbH (SBG) will den Stadtverkehr Radolfzell an die Fa. Behringer als Subunternehmerleistung vergeben. 18 Kolleginnen und Kollegen, allesamt langjährig Beschäftigte, sollen zu dem Subunternehmer wechseln. Mit erheblichen Verlusten bei der Bezahlung und bei den Sozialstandards. Mal wieder sollen die Beschäftigten die Billigheimer-Strategie der DB RegioBus ausbaden.

Alternativen sind offenbar keine geprüft worden. Und das, obwohl angeblich überall Busfahrer*innen gesucht werden!

Der DB-Konzern hat sich tarifvertraglich zu Beschäftigungssicherung verpflichtet. Und dazu, Arbeit im Konzern zu halten. Beides wird hier mit Füßen getreten.

Wir sind sauer! Der SBG-Geschäftsführung haben wir eine scharfe Rüge ausgesprochen. Wir fordern, dass die Maßnahme zurückgenommen wird. Ansonsten werden wir die Sache eskalieren.

Hintergrund:

Immer wieder versucht die DB RegioBus, ihre „Wettbewerbsfähigkeit“ zu retten, indem sie Arbeit in (nicht tarifgebundene) Billigtöchter auslagert oder Subunternehmer beauftragt. Das geht einseitig zu Lasten der Beschäftigten! Billig zu sein, ist aber noch keine Strategie. Wettbewerbsfähig kann man auch auf andere Weise sein.

Wir fordern vor allem die Aufgabenträger auf, ihre Ausschreibungen so zu gestalten, dass Beschäftigte keine Angst mehr vor einem Betreiberwechsel haben müssen. Die EU-Verordnung 1370 macht es möglich, Tarif- und Sozialstandards in Ausschreibungen zu verankern – auch im Busbereich.

Wer den Artikel direkt online auf der Homepage der EVG lesen möchte, der/die klicke bitte den nachstehenden Link an.

> https://www.evg-online.org/meldungen/details/news/stellenabbau-in-radolfzell-evg-ist-stinksauer-auf-sbg-7003/ !

Mit Interesse werden wir als AK die Sache weiterverfolgen!

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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Kollege I. Giesen informiert: Halberstadt – Sicherheitsleute schlagen in einer Unterkunft Asylbewerber zusammen!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) haben wir einen Beitrag über den Kollegen I. Giesen (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=i.+giesen) aus dem WEB.DE-MAGAZIN erhalten.

Dieser Beitrag befasst sich damit, dass Sicherheitsleute  in einer Unterkunft auf Asylbewerber eingeschlagen haben.

Wir haben den kompletten Beitrag nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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Kollege I. Giesen informiert:

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Halberstadt: Sicherheitsleute schlagen in einer Unterkunft Asylbewerber zusammen

In Halberstadt soll es in der zentralen Anlaufstelle für Asylbewerber zu massiven körperlichen Übergriffen auf Insassen gekommen sein. Videos zeigen, wie Sicherheitsleute zwei Asylbewerber schlagen und treten. Die Polizei ermittelt.

In Sachsen-Anhalt hat es in der zentralen Anlaufstelle für Asylbewerber in Halberstadt Übergriffe von Wachschutzleuten auf Flüchtlinge gegeben.

Es werde wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung ermittelt, sagte ein Sprecher des Landesinnenministeriums am Freitag in Magdeburg.

Die Staatsanwaltschaft steht in den Startlöchern

Bei der Polizei in Magdeburg sei eine Ermittlungsgruppe gebildet worden. Zudem wurde die Staatsanwaltschaft informiert.

Auf mehreren auf April datierten Videos ist zu sehen, wie zwei Asylbewerber von Mitarbeitern des Sicherheitsdienstes traktiert werden. Die jungen Männer werden von Wachschutzleuten zu Fall gebracht, getreten und geschlagen.

Weitere Wachleute beobachten die Übergriffe, weshalb dem Sprecher zufolge womöglich auch wegen Beihilfe durch Unterlassen ermittelt wird.

Vier Mitarbeiter des Sicherheitsdiensts wurden nach Ministeriumsangaben suspendiert. Die Auslöser der Übergriffe seien noch unklar, die Ermittlungen stünden noch ganz am Anfang.

Innenminister Holger Stahlknecht verurteilt die Übergriffe

Das Innenministerium erhielt nach eigenen Angaben erst am Freitag Kenntnis von den Videos und habe umgehend gehandelt. Auslöser der Ermittlungen war demnach ein Hinweisgeber, der sich über eine mögliche Körperverletzung geäußert und einen Videolink geschickt habe.

Landesinnenminister Holger Stahlknecht von der CDU verurteilte „die Übergriffe auf das Schärfste“. „Menschen, die zu uns gekommen sind, um Schutz zu suchen, muss dieser Schutz für die Zeit ihres Aufenthalts gewährt werden“, erklärte er. Er habe „daher unmittelbar alle erforderlichen Schritte einleiten lassen, um die näheren Umstände dieses Vorfalls aufzuklären“. (hau/AFP)

Durch den Klick auf den nachstehenden ink könnt Ihr den Beitrag auf der Homepage von WEB.DE-MAGAZIN online lesen.

> https://web.de/magazine/politik/halberstadt-sicherheitsleute-schlagen-unterkunft-asylbewerber-33919518 !

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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Harald Thomés NEWSLETTER Nummer 30/2019 ist online gestellt!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) hat uns der NEWSLETTER Nummer 30/2019 des Kollegen Harald Thomé (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=harald+thom%C3%A9) erreicht.

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Wir haben diesen NEWSLETTER nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet und in den Kategorien „HARTZ IV“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/hartz-iv/) und „SOZIALPOLITIK“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/sozialpolitik/) archiviert.

Wenn Ihr diesen NEWSLETTER direkt auf der Homepage von

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lesen möchtet, dann klickt bitte den nachstehenden Link an.

> https://tacheles-sozialhilfe.de/startseite/tickerarchiv/d/n/2541/ !

Dem Harald sagen ir an dieser Stelle wieder ein herzliches Dankeschön für sein unermüdliches Wirken im SOZIALPOLITISCHEN BEREICH!

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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Kollege Harald Thomé informiert:

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Thomé Newsletter 30/2019 vom 11.08.2019

Erstellt am 11.08.2019

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
sehr geehrte Damen und Herren,

jetzt mal wieder ein neuer Newsletter von mir. 

Dieser zu folgenden Themen:

1. Wichtige Schulbuchentscheidung für NRW: Eigenanteil für Schulbücher sind vom Jobcenter zu übernehmen
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Nun hat das SG Düsseldorf  (Beschluss v. 5.08.2019 – S 35 AS 3046/19 ER) in einer erneuten Eilentscheidung entschieden, dass die Eigenanteile für Schulbuchkosten in voller Höhe auf Zuschussbasis zu übernehmen sind. Die Begründung ist klar und prägnant:  „Die Antragsteller haben Anspruch auf Erstattung der Kosten als Härtefall-Mehrbedarf nach § 21 abs. 6 SGB II. Dies hat das Bundessozialgericht in zwei Fällen bereits im Mai 2019 entschieden (Az. B 14 AS 6/18 R und B 14 AS 13/18 R). Da insoweit offensichtlich ein Anspruch besteht in der Sache besteht, treten die Anforderungen an den Anforderungsgrund nach § 86b Abs. 2 S. 2 SGG zurück. Das Gericht kann nämlich aus rechtstattlichen Gründen – auch im einstweiligen Anordnungsverfahren – einen offensichtlich bestehenden Anspruch nicht mit der Begründung ablehnen, es bestehe keine Eilbedürftigkeit“.  
(Mit dem letzten Satz stellt das Gericht dar, dass wegen 96,94 EUR, um die es streitgegenständlich für vier Kinder ging, vom Grundsatz noch kein Anordnungsgrund, also die Pflicht zur sofortigen Eilentscheidung, besteht. Da aber vorliegend der eindeutige Rechtsanspruch auf die Leistung besteht, dann doch).

In der Praxis heißt das, dass in NRW alle Kinder, die SGB II – Leistungen beziehen und Zuzahlungen zu den Schulbüchern zu leisten sind, diesen Anspruch gegenüber dem Jobcenter geltend machen können. Dies gilt zumindest für Zuzahlungen/Eigenanteile ab Mai 2019. Das bedeutet hier ist der Anspruch auch rückwirkend möglich.
Hier erstmal der Beschluss des SG Düsseldorf: https://harald-thome.de/fa/redakteur/Harald_2019/SG_Duesseldorf_S_35_AS_304619_ER11082019.pdf
  
Das SG Köln hat mit Urteil vom 29.05.2019 – S 40 AS 352/19 ebenfalls das zuständige Jobcenter zur Übernahme des Eigenanteils, im vorliegenden Fall in Höhe von 24 EUR (nach § 96 Abs. 3 SchulG NRW iVm VO zu § 96 Abs. 5 SchulG) verpflichtet. Die Eigenanteile in NRW können bis 234 EUR gehen (https://bass.schul-welt.de/6228.htm). Das SG Köln sieht die Anspruchsgrundlage in analoger Anwendung im Mehrbedarf nach § 21 Abs. 6 SGB II auf Zuschussbasis. Das ist systematisch dieselbe Argumentation wie in der Tacheleskampagne zu Schulbedarfen.
Hier das Urteil: https://harald-thome.de/fa/redakteur/Harald_2019/SG_Koeln_29.05.2019_-_S_40_AS_35219.pdf

Hier sind jetzt die Beratungsstellen und Wohlfahrtsverbände in NRW gefordert, diesen Anspruch bekannt zu machen, die Leistungsberechtigten darauf hinzuweisen und zu unterstützen.   
Ebenfalls ist der Landesgesetzgeber gefordert, hier eine Rechtsänderung zu schaffen und eine eigenanteilsfreie Lernmittelversorgung sicherzustellen.

2. Rechtsgutachten: Hartz-IV-Sätze für Kinder sind zu niedrig
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Das Gutachten von Prof. Dr. Anne Lenze ist für die Arbeitsgruppe der Arbeits- und Sozialministerkonferenz (ASMK) zur Einführung einer Kindergrundsicherung erstellt worden. Dabei wird an der bestehenden Methodik zur Ermittlung des Existenzminimums im Rahmen der Einkommens- und Verbrauchsstatistik (EVS) angesetzt und im Lichte der aktuellen Rechtsprechung zunächst kritisch die Systematik gewürdigt. Auf dieser Analyse aufbauend wird untersucht, wie eine repräsentative Darstellung und Ermittlung der eigenständigen Bedarfe von Kindern und Jugendlichen erreicht und dabei auch dem Bildungs- und Teilhabeauftrag sowie dem verfassungsgerichtlichen geforderten Grundsatz einer kindgerechten Persönlichkeitsentfaltung besser Rechnung getragen werden kann.
Mehr dazu und das Gutachten hier: http://www.o-ton-arbeitsmarkt.de/o-ton-news/rechtsgutachten-hartz-iv-saetze-fuer-kinder-sind-zu-niedrig

3. BSG erhöht Anforderungen an Rechtsfolgenbelehrung für zweite und dritte Sperrzeiten
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Lehnt ein Arbeitsloser wiederholt Beschäftigungsangebote ab oder verweigert die Teilnahme an Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung und zeigt damit versicherungswidriges Verhalten, kann deshalb eine zweite und dritte Sperrzeit mit einer Dauer von sechs und zwölf Wochen eintreten. Dies geht aber nur, wenn dem Arbeitslosen zuvor konkrete Rechtsfolgenbelehrungen erteilt worden sind und zudem bereits ein Bescheid über eine vorausgegangene Sperrzeit ergangen ist. Dies hat das Bundessozialgericht am 27.06.2019 in zwei Fallgestaltungen entschieden (Az.: B 11 AL 14/18 R und B 11 AL 17/18 R).

Mehr hier: https://rsw.beck.de/aktuell/meldung/bsg-erhoeht-anforderungen-an-rechtsfolgenbelehrung-fuer-zweite-und-dritte-sperrzeiten-bei-wiederholt-versicherungswidrigem-verhalten

4. Deutsches Menschenrechtsinstitut: Das Neutralitätsgebot in der Bildung. Neutral gegenüber rassistischen und rechtsextremen Positionen von Parteien?
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Die Publikation geht insbesondere der Frage nach, ob und inwiefern es rechtlich geboten und damit auch zulässig ist, dass Lehrkräfte im Schulunterricht oder Akteure der außerschulischen Bildung rassistische und rechtsextreme Positionen von Parteien thematisieren. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie das parteipolitische Neutralitätsgebot des Staates und das Recht der Parteien auf Chancengleichheit im politischen Wettbewerb (Art. 21 GG) zu verstehen ist.

Diese rechtlichen Fragen sind bisher wenig untersucht und es gibt auch keine gefestigte Rechtsprechung in dem Feld. Sie stellen sich aber, insbesondere seit die Partei AfD in einigen Bundesländern die gegen Lehrer_innen gerichtete Aktion „Neutrale Schule“ gestartet hat. Zudem stellt die Partei von der Bundesregierung und Landeregierungen aufgelegte Programme zur Demokratieförderung infrage und setzt dabei Akteure unter Druck, die sich im Bereich der außerschulischen Bildung kritisch mit rassistischen und rechtsextremen Positionen von Parteien auseinandersetzen.

Die Publikation kann beim Institut auch kostenlos als Druckfassung bestellt werden: https://www.institut-fuer-menschenrechte.de/publikationen/

5. Kaputtsparen der Hamburger Arbeitslosen Telefonberatung
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Sozialberatung ist ein Dorn im Auge der Verwaltung, weil dadurch Leistungsberechtigte über ihre Rechte informiert und unterstützt und befähigt werden, diese auch wahrnehmen zu können.

Nun hat die seit 30 Jahren existente Hamburger Arbeitslosen Telefonberatung einen Konkursantrag stellen müssen. Das in der Stadt des Vorsitzenden des Vorstandes der Bundesagentur für Arbeit, Detlef Scheele.
Die Verwaltung hat dafür Sorge zu tragen, dass behördenunabhängige Sozialberatung weiter aufrecht erhalten wird, weil sie ist eine der wenigen Garanten des Kampfes um die Existenz, Menschenwürde und rechtsstattliches Handeln. Das in Hamburg und anderswo.

Hier ein paar Infos zur Situation der HH’er Telefonberatung: www.arbeitslosen-telefonhilfe.de

6. Neues aus dem Bundestag: Systematische Gewalt an den europäischen Grenzen / Aufruf zur Unterstützung von NGO – Arbeit an den Grenzen vor Europa 
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Dann möchte ich noch auf eine Berichtsmail von Thomas Hohlfeld, Referent für Migration und Integration verweisen, der regelmäßig über die aktuellsten Entwicklungen bei der Migrationspolitik im Bundestag berichtet.
Seine aktuellen Infos betreffen u.a.: systematischer Menschenrechtsverletzungen an den EU-Außengrenzen
Seine Infos gibt es hier:     https://harald-thome.de/fa/redakteur/Harald_2019/Hohlfeld_6.8.19.pdf

Die Situation möchte ich zum Anlass nehmen auf eine solche Arbeit konkret hinzuweisen. Unser Sohn ist nun bereits zum zweiten Mal für längere Zeit an der bosnisch-kroatischen Grenze, um dort Arbeit mit und für Geflüchtete zu leisten. Direkt an der Grenze zu Kroatien, warten Menschen, die vor Krieg, Verfolgung oder bitterer Armut fliehen mussten, darauf, nach Europa zu gelangen.

Im bosnischen Bihac  wird dringend Hilfe gebraucht, und er hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese zu leisten. Die Geflüchteten wurden auf eine ehemaligen Müllkippe, außerhalb der Stadt gebracht. Dort werden sie so gut es geht vom Roten Kreuz Bihac versorgt. Es mangelt aber an allem. Eine Gruppe Freiwilliger, zu der auch unser Sohn gehört, hat eine provisorische Erste-Hilfe-Station eingerichtet. So können die Menschen wenigstens ein wenig medizinisch versorgt werden. Die großen NGOs sind dort nur sporadisch oder gar nicht unterwegs. Die selbst organisierten Initiativen helfen unbürokratisch und direkt. Wer ihre Arbeit verfolgt, (z.B. hier: https://www.facebook.com/dirk.planert ) sieht sehr deutlich, wie es den Menschen geht, die vor Europas Grenzen stranden. Immer und immer weiter kommen Geflüchtete an. Diese brauchen Unterstützung!  Man mag sich nicht vorstellen, wie die Situation dort aussehen würde, wenn es diese selbst organisierten freiwilligen und komplett ehrenamtlichen Helfer*innen an der Grenze zu Europa nicht geben würde. Ihre  Arbeit mag insgesamt gesehen ein Tropfen auf den heißen Stein sein,  aber für die Geflüchteten vor Ort bedeutet der unermüdliche Einsatz der Helfer*innen unendlich viel.

Bitte unterstützt ihre Arbeit durch eine Spende! Unsere Waffe heißt Solidarität. Gerade in Zeiten, wo Hass und Hetze alles zu überfluten scheinen, ist es umso wichtiger, miteinander solidarisch zu sein. 

Spenden bitte an:

Kontoverbindung

Volksbank im Bergischen Land
Kontoinhaber: Hopetal e.V.
Verwendungszweck: SOS Kladusa
IBAN: DE51 3406 0094 0002 9450 87
BIC: VBRSDE33XXX

PayPal Konto: carsofhopewtal@gmail.com

7. Kommt zur bundesweiten #unteilbar-Demo am 24. August 2019 in Dresden!
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Dann möchte ich wieder mal auf eine bundesweite Demo aufmerksam machen und zwar:

#UNTEILBAR SACHSEN – Für eine offene und freie Gesellschaft – Solidarität statt Ausgrenzung

 „Für ein offenes Land mit freien Menschen“ – unter diesem Banner gingen ´89 Menschen in Sachsen auf die Straße.

Diese Botschaft hat bis heute nicht an Relevanz verloren und soll in diesem Sommer auf die Straßen zurückkehren.

Wir lassen nicht zu, dass Sozialstaat, Flucht und Migration gegeneinander ausgespielt werden und ergreifen die Initiative!

Gemeinsam stellen wir uns gegen Diskriminierung, Verarmung, Rassismus, Sexismus, Entrechtung und Nationalismus!

Im Vorfeld der Landtagswahlen in Sachsen, Brandenburg und Thüringen setzen wir daher ein bundesweites Zeichen und rufen dazu auf, gemeinsam eine andere, eine offene und solidarische Gesellschaft sichtbar zu machen!

Demokratie, Menschenrechte, soziale und gesellschaftliche Teilhabe sind nichts, was einfach da ist. Sie müssen täglich erstritten und verteidigt werden. Eine Politik, die auf grenzenloses Wachstum und maximale Gewinne setzt, erzeugt massive soziale Ungleichheit und zerstört die Natur. Sie bereitet den Weg für autoritäre Lösungen und das Erstarken von völkischen

Parteien. Sie legitimiert Ausgrenzung und Abschottung mit tödlichen Folgen, nicht nur an den Außengrenzen der EU.

Das zivilgesellschaftliche Bündnis #unteilbar stellt sich dem entgegen und versteht sich als Intervention und Widerstand gegen Hass, Engstirnigkeit und Marginalisierung.

https://www.unteilbar.org/dresden/ 

8. Nächste SGB II – Grundlagenseminare
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Die nächsten SGB II-Grundlagenseminare biete ich zu folgenden Terminen an:  

–     30. Sept./1.Okt. 
in Hamburg    
–     07./08. Okt.        in Wuppertal
–     28./29. Okt.        in Berlin
–     11./12. Nov.       in Saarbrücken
–     18./19. Nov.      
in Frankfurt
–     20./21. Nov.   
    in Augsburg
–     25./26. Nov.       in Stuttgart   
–     18./19. Dez.       in Erfurt

Die Beschreibung, Ausschreibungstext und Anmeldung sowie weitere Details dazu sind hier zu finden: www.harald-thome.de

NEU: Die Wuppertaler Fortbildungen können zur Hälfte mit dem Bildungsscheck NRW bezahlt werden!

9.  SGB II-Fortbildung: SGB II-Berechnung und ALG II-Bescheide prüfen und verstehen
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In dieser Fortbildung geht es um die SGB II-Berechnung in allen Feinheiten, sowie um die Prüfung der SGB II-Bescheide mit dazu passender die Erklärung, wo man genau hinsehen muss, um diese verstehen und prüfen zu können.  

Sie findet statt

–   26./27. Aug.      in Erfurt     
–   09./10. Sept.     in Hamburg                           

Ausschreibung und Anmeldung sowie weitere Details sind hier zu finden: www.harald-thome.de 

10. SGB II – Intensivseminare über 5 Tage in 2019
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Ich biete dieses Jahr noch einmal in Berlin das SGB II – Intensivseminar über 5 Tage an, dieses gibt es am 

–   23. –  27. Sept.      
 in Berlin.  

Ausschreibung und Anmeldung hier: www.harald-thome.de        

11. Rechtsdurchsetzung in der sozialen Arbeit – KONKRET – Aus der und für die Praxis
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SGB II – Leistungsberechtigten werden zum Teil systematisch die ihnen zustehenden Ansprüche von den Jobcentern vorenthalten. Ein repressives Gesetz wird häufig noch repressiver umgesetzt. Aufgabe der sozialen Arbeit ist es, sich schützend vor die Betroffenen zu stellen, zunächst die Existenzsicherung der Rat- und Hilfesuchenden sicherzustellen und sich gegen soziale Ausgrenzung und Vorenthaltungen von Rechtsansprüchen zu positionieren.

Die Teilnehmer*innen werden konkret darin angeleitet, wie Rechtsdurchsetzung aussehen kann und welche Schritte erforderlich sind.

Aus dem Inhalt: + Stellung des SGB II in den Sozialgesetzbüchern + formlose Antragstellung, örtliche uns sachliche Zuständigkeit und Interventionspunkte + Durchsetzung des Anspruchs, Vorschuss und vorläufige Leistungsgewährung  + einstweiliger Rechtsschutz und Klage +    Bescheid, Form, Zugang, Fristen + Widerspruchsverfahren + Überprüfungsantrag, Wiedereinsetzung in den vorigen Stand, wiederholte Antragstellung + Beratungspflicht, Amtshaftung und sozialrechtliche Herstellungsanspruch   + und vieles mehr.

Diese Fortbildung biete ich an:

–  30. Okt.    in Stuttgart 
–  16. Nov.    in Wuppertal

Ausschreibung und Anmeldung sowie weitere Details sind hier zu finden: www.harald-thome.de      

NEU: Die Wuppertaler Fortbildungen können zur Hälfte mit dem Bildungsscheck NRW bezahlt werden!

Ausschreibung und Anmeldung hier: www.harald-thome.de   

12. SGB II-Fortbildung: Sozialrechtliche Ansprüche für Schwangere, Alleinerziehende und Familien
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In dieser eintägigen Vertiefungsfortbildung wird ein grundlegender Überblick über die sozialrechtlichen Leistungsansprüche von Schwangeren, Alleinerziehenden und Familien mit Kindern im SGB II gegeben.

Diese findet statt

–   31. Okt.   in Stuttgart 
–   22. Nov.  in Wuppertal

Ausschreibung und Anmeldung sowie weitere Details sind hier zu finden:  www.harald-thome.de     

13. Fortbildung: Sozialrechtliche Ansprüche Unter-25-Jähriger

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Diese Fortbildung biete ich am

  16. Sept.  in Frankfurt  
–    06. Dez.    in Wuppertal    

Ausschreibung und Anmeldung sowie weitere Details sind hier zu finden: www.harald-thome.de 

14. Grundlagenseminar Sozialhilfe: Leistungen nach dem SGB XII und angrenzender Rechtsgebiete
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Unter Berücksichtigung aktueller Rechtsprechung und Gesetzesänderungen stellt mein Kollege Frank Jäger die Grundlagen der Hilfe zum Lebensunterhalt, der Grundsicherung im Alter und der „Sozialhilfe in unterschiedlichen Lebenslagen“ systematisch dar. Die zweitägige Fortbildung vermittelt einen Überblick und Basiswissen über das Leistungsrecht sowie Kenntnisse bei der Berücksichtigung von Einkommen/Vermögen, beim Unterhaltsrückgriff gegenüber Angehörigen sowie Kostenersatz. Änderungen durch das Regelbedarfsermittlungsgesetz, das Bundesteilhabegesetz und das Pflegestärkungsgesetz II + III werden hierbei berücksichtigt.

Das Seminar lässt Raum für fachlichen Austausch und liefert wichtige Tipps für die praktische Arbeit von Sozialarbeiter/innen, Berater/innen sachverwandter sozialer Dienste, Mitarbeiter/innen der sozialen Arbeit, Berufsbetreuer/innen sowie Rechtsanwältinnen und -anwälte.

Nächste Fortbildungen:

–          07./08.10.      in Frankfurt/M
–          05./06.11.      in Leipzig

Infos und Anmeldung unter: http://www.frank-jaeger.info/aktuelles/grundlagenseminar-sgb-xii-sozialhilferecht

15. Fachseminar: Kosten der Unterkunft und Heizung, Wohnraumsicherung nach dem SGB II/SGB XII
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Im Rahmen des Tagesseminars gibt Frank Jäger einen grundlegenden Überblick über die Leistungen für Unterkunft, Heizung und Warmwasserbereitung, die Frage der Angemessenheit dieser Leistungen, die Voraussetzungen für einen Umzug, die Problemlagen, die mit dem Wohnungswechsel verbunden sind und das kommunale Satzungsrecht nach § 22a SGB II.

Unter Berücksichtigung aktueller Gesetzesänderungen und Rechtsprechung erhalten die Teilnehmenden umfassenden Einblick in die Rechtslage, die Gewährungspraxis der Behörden sowie wichtige Tipps, um Rechtsansprüche im Sinne von Leistungsbeziehenden durchzusetzen.

Nächste Fortbildungen:

–       10.09.    in München

Infos und Anmeldung unter: http://www.frank-jaeger.info/aktuelles/fachseminar-unterkunftskosten-nach-dem-sgb-ii-und-1

So das war es dann. 

Mit besten und kollegialen Grüßen 

Harald Thomé

© Tacheles e.V. · Rudolfstr. 125 · 42285 Wuppertal · Tel: 0202 – 31 84 41 · Fax: 0202 – 30 66 04 

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Herr Werner Schell informiert gleich zu Wochenbeginn brandaktuell!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

soeben erreicht uns als Gewerkschafter/Innebn-Arbeitskreis (AK) ein NEWSLETTER des Herrn Werner Schell (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=werner+schell).

Bildergebnis für fotos von werner schell und pro pflege

Darin gibt der Vorstand des Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerks wieder aktuelle Informationen mit Veranstaltungstipp für den 13.09.2019.

Wir haben die komplette Mitteilung nachstehend zu urer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet und in der Kategorie „GESUNDHEITSPOLITIK“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/gesundheitspolitik) archiviert.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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Herr Werner Schell informiert aktuell:

 

Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk

Unabhängige und gemeinnützige Interessenvertretung

für hilfe- und pflegebedürftige Menschen in Deutschland

Vorstand: Werner Schell – Harffer Straße 59 – 41469 Neuss

Tel.: 02131 / 150779

E-Mail: ProPflege@wernerschell.de

Internet: http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de

12.08.2019

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich mache hiermit wie folgt auf Texte im Forum von Pro Pflege … aufmerksam (Auswahl):

·        Save the Date: Symposium „Pflegende Angehörige stärken“ am 13.09.2019 im Landtag NRW. Der Landesverband der Alzheimer Gesellschaften NRW e.V. lädt ein! – Näheres unter > http://www.wernerschell.de/forum/neu/viewtopic.php?f=7&t=23190

·        Prof. Dr. Stefan Sell, Podiumsgast beim Neusser Pflegetreff am 17.04.2019, hat per Interview zur Konzertierten Aktion Pflege (KAP) Stellung genommen und plädiert für eine Verlagerung wesentlicher Aufgaben der Versorgung älterer Menschen in die Kommunen (> https://www.youtube.com/watch?v=fh60Qhs2wuE ). Das ist genau auch meine Vorstellung, zumindest in Form einer Modifizierung des Pflegesystems. Dies kann durch die Gestaltung von altengerechten Quartiershilfen geschehen, finanziert durch Bund und Länder. Um der demografischen Entwicklung nachhaltig gerecht zu werden, müssen die reformierten Versorgungsstrukturen in einem „Masterplan Pflege“ gebündelt werden. Dies alles wurde in einer Stellung vom 17.07.2019 für die zuständigen Ministerien näher ausgeführt (> http://www.wernerschell.de/forum/neu/viewtopic.php?f=4&t=22696&p=109698#p109698 ).

·        Das Bundessozialgericht hat durch Urteile vom 30.07.2019 die Kostenerstattungstarife der AOK Rheinland/Hamburg gekippt. Dazu titelte die Ärzte Zeitung: „Gesetzliche Kassen dürfen nicht bei Privaten wildern“ – Näheres unter > http://www.wernerschell.de/forum/neu/viewtopic.php?f=4&t=23316

·        Die ärztliche Untersuchung eines Toten mit der Feststellung des Todes und der Qualifikation der Todesart (Leichenschau) wird teurer. Die Kosten gehen zu Lasten der Angehörigen. – Näheres unter > http://www.wernerschell.de/forum/neu/viewtopic.php?f=2&t=6972&p=109867#p109867

·        Studie „‚ICH? Zu alt?‘ – Diskriminierung älterer Menschen“ geht den Einschränkungen von Teilhabe und selbstbestimmter Lebensgestaltung aufgrund des Lebensalters nach. Es geht jetzt darum, die Ergebnisse und Handlungsempfehlungen in die breitere (Fach-)Öffentlichkeit zu bringen, den Handlungsbedarf aufzuzeigen und damit zur Sensibilisierung und Aktivierung relevanter gesellschaftlicher Akteure beizutragen. – Näheres unter > http://www.wernerschell.de/forum/neu/viewtopic.php?f=6&t=22849&p=109846#p109846

·        Mathilde Mange (113) – Älteste Frau Deutschlands erzählt: … gesunde Ernährung, keine Tabletten, immer fröhlich … > https://www1.wdr.de/nachrichten/ruhrgebiet/aelteste-frau-deutschlands-feiert-hundertdreizehnten-geburtstag-100.html

·        Ab dem 01.11.2019 werden alle vollstationären Pflegeeinrichtungen nach einem neuen Verfahren geprüft. Umfangreiches Informationsmaterial vermittelt einen Überblick über die Neuerungen: Die Ergebnisqualität soll im Vordergrund stehen. Anders als bisher wird es keine Pflegenoten mehr geben. – Näheres unter > http://www.wernerschell.de/forum/neu/viewtopic.php?f=4&t=22862&p=109874#p109874

·        Rahmenlehr- und Rahmenausbildungspläne für neue Pflegeausbildung veröffentlicht. – Näheres unter > http://www.wernerschell.de/forum/neu/viewtopic.php?f=3&t=21387&p=109879#p109879

·        Organe vom Tier-Mensch-Wesen – Tiere als Ersatzteillager? – Experten sehen japanische Forschung gelassen. Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk hat sich wegen der grundsätzlichen Bedeutung des Forschungsvorhabens an den Deutschen Ethikrat gewandt. – Näheres unter > http://www.wernerschell.de/forum/neu/viewtopic.php?f=2&t=23317

·        „Schlaganfallgefahr durch Vorhofflimmern: Was tun?“ – Erklärfilm informiert > https://www.youtube.com/watch?v=Hs9UU4nEf_M&t= – Weitere Informationen  > http://www.wernerschell.de/forum/neu/viewtopic.php?f=6&p=109928#p109928

·        Trotz steigender Impfquoten gibt es deutliche Impflücken bei hunderttausenden Kleinkindern und Jugendlichen. Laut Barmer-Arzneimittelreport 2019 sind die Impflücken größer als bisher bekannt. Zehntausende Kleinkinder sind komplett ungeimpft. -> http://www.wernerschell.de/forum/neu/viewtopic.php?f=4&t=23324

·        Bazillen killen – mit weniger Pillen! – Der übermäßige Einsatz von Antibiotika ist eine der Hauptursachen für das Auftreten multiresistenter Erreger. Patienten sollen wirksamer gegen multiresistenter Bakterien geschützt werden. – Video des Rhein-Kreises Neuss informiert. > https://www.youtube.com/watch?v=9nrLk_wXgc8&fbclid=IwAR3hT_ckTXLWEu8X8VoB9uAnBJSi4kirjgGdmRLoths_4rrtDmm-69RRk64&app=desktop  – Siehe auch unter > http://www.wernerschell.de/forum/neu/viewtopic.php?f=4&t=20990#p85582

·        „Niemand sollte suggerieren, dass eine Mehrwertsteuererhöhung für Fleisch die Probleme in der Nutztierhaltung lösen kann … Die einzig sinnvolle steuerpolitische Maßnahme wäre ein vollständiger Wegfall der Mehrwertsteuer auf Obst und Gemüse. Damit könnten die politischen Lippenbekenntnisse, gesunde Ernährung fördern zu wollen, auch durch fiskalische Taten unterfüttert werden“. … Näheres unter > http://www.wernerschell.de/forum/neu/viewtopic.php?f=6&t=23002&p=109939#p109939

·        Virtuelles Krankenhaus in NRW geplant: Landesweite digitale Vernetzung von fachärztlicher Expertise soll medizinische Versorgung verbessern. – Näheres unter > http://www.wernerschell.de/forum/neu/viewtopic.php?f=4&t=23326

·        Urlaub ist grundsätzlich zusammenhängend zu gewähren. Ein Urlaubswunsch, der auf eine Zerstückelung und Atomisierung des Urlaubs in Kleinstraten gerichtet ist, muss nicht erfüllt werden: Das Bundesurlaubsgesetz kennt keinen Rechtsanspruch auf halbe Urlaubstage oder sonstige Bruchteile von Urlaubstagen. – Näheres unter > http://www.wernerschell.de/forum/neu/viewtopic.php?f=5&t=23323

·        Sommer, Sonne, Strand und Meer – Achtung: Videoüberwachung! – Näheres unter > http://www.wernerschell.de/forum/neu/viewtopic.php?f=5&t=23327

+++

„Mir tut das Altern nicht gut. Es ist wie eine Krankheit.

Ich gebe zwar mein Bestes,

aber ich sehe mich jeden Tag ein kleines Stück dahinschwinden.

Es ist nicht leicht, in Würde zu altern“.

Pedro Almodóvar, 69jähriger spanischer Filmemacher (Zitat in Rheinischer Post, 23.07.2019)

+++

Die beste Zeit einen Baum zu pflanzen war vor 20 Jahren.

Die zweitbeste Zeit ist heute.

Chinesisches Sprichwort

Bereits in den 1950er Jahren haben wir im Rahmen

des Schulklassenverbandes Bäume gepflanzt! – Werner Schell

> http://www.wernerschell.de/forum/neu/viewtopic.php?f=6&t=22587&p=109908#p109908

>>> Zu den vorstehenden Hinweisen können Texte im Forum aufgerufen werden. Bitte jeweilige Fundstelle kopieren und in den InternetBrowser übertragen! – Wenn Sie nicht mehr informiert werden möchten, wird um entsprechende Nachricht gebeten. <<<

Mit freundlichen Grüßen

Werner Schell

https://www.facebook.com/werner.schell.7  bzw. https://twitter.com/SchellWerner

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Kollege Wolfgang Erbe informiert: Studie: Arbeitszeit muß drastisch reduziert werden, auf 8 Stunden die Woche, um die Klimakatastrophe zu stoppen! / GLOBALER KLIMASTREIK → 20. – 27. SEP. 2019! / Rechter Terrorismus in Dänemark! / u. a. m.!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

soeben erreicht uns als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) ein weiteres Info-Potpourri des Kollegen Woldgang Erbe (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=wolfgang+erbe).

Darin informiert Wolfgang über folgende Themen:

„Studie: Arbeitszeit muß drastisch reduziert werden, auf 8 Stunden die Woche, um die Klimakatastrophe zu stoppen!“

„GLOBALER KLIMASTREIK → 20. – 27. SEP. 2019!“

„Rechter Terrorismus in Dänemark!“ u. a, m..

Wir haben das komplette Info-Potpourri nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme nachstehend auf unsere Homepage gepostet.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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Kollege Wolfgang Erbe informiert:

Studie: Arbeitszeit muß drastisch reduziert werden, auf 8 Stunden die Woche, um die Klimakatastrophe zu stoppen + GLOBALER KLIMASTREIK → 20. – 27. SEP. 2019 + Rechter Terrorismus in Dänemark

Birth Control – „Gamma Ray“ (1972)

Gamma Ray – Rebellion In Dreamland

Studie: Arbeitszeit muß drastisch reduziert werden, auf 8 Stunden die Woche, um die Klimakatastrophe zu stoppen + GLOBALER KLIMASTREIK → 20. – 27. SEP. 2019 + Rechter Terrorismus in Dänemark

GLOBALER KLIMASTREIK → 20. – 27. SEP.2019

https://www.youtube.com/watch?v=gLlc_e8cV5E

Kommenden September werden wir millionenfach unsere Arbeitsplätze und Wohnungen verlassen und zusammen mit den Jugendlichen auf die Straße gehen. Wir fordern den Ausstieg aus dem Zeitalter der fossilen Brennstoffe.

Unser Haus brennt — tun wir etwas dagegen. Wir fordern Klimagerechtigkeit für alle

https://de.globalclimatestrike.net/#faq

https://de.globalclimatestrike.net/#join

https://de.globalclimatestrike.net/werbematerial/

 
Studie: Arbeitszeit muß drastisch reduziert werden, auf 8 Stunden die Woche, um die Klimakatastrophe zu stoppen!
 

Weniger Arbeit ist gut für die Erde

Ein britischer Think Tank hat unlängst den Autoren Philipp Frey, Doktorand für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse am Karlsruher Institut für Technologie, den Zusammenhang zwischen Arbeitszeit und dem Ausstoß von Treibhausgasen genauer untersuchen lassen.

Frey nimmt in seiner Studie The Ecological Limits of Work, die unter anderem auf Daten der OECD basiert, den Zusammenhang zwischen Treibhausgasen und dem Bruttoinlandsprodukt unter die Lupe – der zeigt die Kohlenstoffintensität einer Wirtschaft. Und daran lässt sich ablesen, welches Bruttoinlandsprodukt nachhaltig wäre. Wird dieses nachhaltige BIP wiederum in Bezug zu geleisteten Arbeitsstunden gesetzt, ergibt sich die Zahl der Stunden, die wir arbeiten sollten, um den Ausstoß von Treibhausgasen möglichst gering zu halten.

In seiner Studie kommt Frey zu dem Schluss: Wenn wir etwas ausrichten wollen, müssen wir unsere Arbeitszeit reduzieren. Anstelle der üblichen 40 Stunden wäre laut des Papers eine neun-Stunden-Woche nachhaltig. So sagte auch der Leiter des Think Tanks, Will Stronge, dem britischen Guardian: „Der Weg zu einer grünen, nachhaltigen Gesellschaft erfordert ein Reihe von Strategien – eine kürzere Arbeitswoche ist nur eine davon.“

 
Schon 2013 gab es eine ähnliche Studie:
 

Wachstumskritik:Weniger Arbeiten hilft dem Klima

Der Ökonom David Rosnick belebt mit einer neuen Studie eine alte These: Wenn wir weniger arbeiten, können wir die Erderwärmung bremsen.
 
 
 
 

Reduced Work Hours as a Means of Slowing Climate Change

 

Much shorter working weeks needed to tackle climate crisis – study

UK workers must move to nine-hour week if carbon levels do not change, says thinktank

People across Europe will need to work drastically fewer hours to avoid disastrous climate heating unless there is a radical decarbonising of the economy, according to a study.

The research, from thinktank Autonomy, shows workers in the UK would need to move to nine-hour weeks to keep the country on track to avoid more than 2C of heating at current carbon intensity levels. Similar reductions were found to be necessary in Sweden and Germany.

The findings are based on OECD and UN data on greenhouse gas emissions per industry in the three countries. It found that at current carbon levels, all three would require a drastic reduction in working hours as well as urgent measures to decarbonise the economy to prevent climate breakdown.

As the crisis escalates…

There is growing support in the US and Europe for a so-called  Green New Deal, which aims for a rapid decarbonisation of the economy, creating secure, well-paid sustainable jobs.  Accelerating automation has also led to increasing calls for a reduction in the working week.
 
 
The Urgency of the Situation
 
 

Thank You! A Climate Workers Update

 
 

 

Schulstreiks: Unterstützung von den Gewerkschaften

  Wolfgang Pomrehn

Aus den hiesigen Gewerkschaften kommen dazu erstaunlich positive Signale. Zwar mag man nicht zum Streik aufrufen, da die Apparate das aus den 1950er Jahren stammende gerichtliche Verbot politischer Streiks verinnerlicht haben.

Allerdings fordert Frank Bsirske, Vorsitzender Vereinigten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, laut Spiegel seine Mitglieder auf, sich an den Demos zu beteiligen. Wer kann, solle sich frei nehmen. Er wolle auch kommen.

Vom Gewerkschaftsdachverband DGB gibt es ebenfalls Unterstützung, wie die Zeit berichtet. Die Politik müsse beim Klimaschutz aufs Tempo drücken. Die regionalen und lokalen Kontakte mit der Schülerbewegung sollen ausgebaut werden.

 
 
WORKERS’ CLIMATE PLAN REPORT:
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Demokratiekrise und brutale Repressionen, um wütende Menschen zum Schweigen zu bringen

 
 
 
 
FFF
 
Eindrücke vom Europa-Treffen der jungen Klimaschützer
 
FFF_Lausanne_025 (fridaysforfuturevienna) Tags: lausanne fridaysforfuture fff franziska smile
 
FFF_Lausanne_006 (fridaysforfuturevienna) Tags: franziska lausanne smile fridaysforfuture fff
 
FFF_Lausanne_021 (fridaysforfuturevienna) Tags: lausanne fridaysforfuture fff franziska smile
 
Fridays for Future Europe

Bericht:

In Lausanne hat es eine ebenfalls fünftägige europäische „Fridays for Future“-Konferenz mit mehr als 450 Teilnehmer*innen aus 37 Ländern gegeben.

Fridays For Future Europe stolz
After one week of intense work at the  #SMILEforFuture, we’re proud to present: the  #LausanneClimateDeclaration!🌏
 
 

https://twitter.com/fff_europe

https://www.youtube.com/channel/UCRafyNXQsYi-jye7zVmvAog

https://www.facebook.com/fridaysforfuture.europe/

https://smileforfuture.eu/articles/

https://www.facebook.com/klimastreikschweiz/

https://protestinstitut.eu/wp-content/uploads/2019/03/Befragung_Fridays-for-Future_online.pdf

https://linktr.ee/fff_europe

Nach den Sommerferien werden die Jugendlichen weiter streiken, sich aber auch darüber hinaus in die Debatte einbringen und zum Beispiel verstärkt das Gespräch mit Bundes- und Landtagsabgeordneten suchen. Vom 20. bis zum 27. September, parallel zur nächsten Tagung des deutschen Klimakabinetts und zum UNO-Klimagipfel in New York, ist eine große internationale Protestwoche geplant. 

https://www.jetzt.de/umwelt/marc-uwe-kling-beim-fridays-for-future-sommekongress

https://www.vgsd.de/wp-content/uploads/2017/05/wahlprogramm2017.pdf

Rechter Terrorismus in Dänemark

The myth of the ‘lone wolf’ terrorist​​​​​​​

The modern concept of lone-wolf terrorism was developed by rightwing extremists in the US. In 1983, at a time when far-right organisations were coming under immense pressure from the FBI, a white nationalist named Louis Beam published a manifesto that called for “leaderless resistance” to the US government. Beam, who was a member of both the Ku Klux Klan and the Aryan Nations group, was not the first extremist to elaborate the strategy, but he is one of the best known. He told his followers that only a movement based on “very small or even one-man cells of resistance … could combat the most powerful government on earth”.

One far-right figure who made explicit use of the term lone wolf was Tom Metzger, the leader of White Aryan Resistance, a group based in Indiana. Metzger is thought to have authored, or at least published on his website, a call to arms entitled “Laws for the Lone Wolf”. “I am preparing for the coming War. I am ready when the line is crossed … I am the underground Insurgent fighter and independent. I am in your neighborhoods, schools, police departments, bars, coffee shops, malls, etc. I am, The Lone Wolf!,” it reads.

https://www.theguardian.com/news/2017/mar/30/myth-lone-wolf-terrorist

Another bomb rocks a public building in Copenhagen

Second device in four days is detonated outside Nørrebro Police Station in the early hours of Saturday morning

According to Politiken, this is the ninth detonation of a bomb in Copenhagen since February.

Police have confirmed that Tuesday’s explosion was the result of industrial explosives, which are primarily used in the mining, quarrying and construction industries.

http://cphpost.dk/news/another-bomb-rocks-a-public-building-in-copenhagan.html

https://www.sv.uio.no/c-rex/english/news-and-events/right-now/is-right-wing-terrorism-and-violence-on-the-rise.html

https://www.sv.uio.no/c-rex/english/topics/parties-and-movements/index.html

https://www.sv.uio.no/c-rex/english/publications/2019/liberal-roots-of-far-right-activism.html

All-African People’s Revolutionary Party

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Das darf niemals vergessen werden: Karrieren von NS-Ärzten in Aachen auf Kosten der Juden u. a.!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) haben wir die Veröffentlichung der RWTH über die Kerrieren von NS-Ärzten von 1933 bis 1945 und darüber hinaus sehr begrüßt.

Der WDR (Stand: 10.07.2019, 15:20) teilte hierzu das Folgende mit:

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Bildergebnis für fotos von Wilhelm Klostermeyer ns arzt

Historiker: Neue Erkenntnisse zu NS-Ärzten in Aachen

  • NS-Ärzte wurden nach dem Krieg leitende Ärzte in der Region
  • Mehr als 62 Prozent der Aachener Ärzte NSDAP-Mitglieder
  • Tief verstrickte Ärzte bis in die jüngste Vergangenheit hoch geehrt

Medizinhistoriker der RWTH Aachen haben die NS-Vergangenheit Aachener Ärzte erforscht – und neue Erkenntnisse zur Belastung leitender Mediziner vorgelegt. Einige wurden bis in die jüngste Vergangenheit hoch geehrt – obwohl vielen bekannt war, dass sie sich in der Nazizeit schuldig gemacht hatten.  

Neue Details zu Biographien bekannter Ärzte

Ein Beispiel für einen solchen NS-Mediziner ist Wilhelm Klostermeyer. Er trat schon 1933 als bekennender Nazi auf und denunzierte Kollegen, die sich dem Nationalsozialismus ablehnend gegenüberstanden. Nach Erkenntnissen der Medizinhistoriker hat er in seiner Zeit an der Universität Münster seinen Chef, den Pathologen Professor Walter Gross, in den Suizid getrieben – unter anderem, indem er ihm wiederholt drohte, ihn in ein Konzentrationslager zu bringen.

Klostermeyer war NSDAP und SS-Mitglied. Trotzdem konnte er nach dem Krieg in Aachen Karriere machen – zunächst ab 1948 als Chefarzt für Chirurgie an den Städtischen Krankenanstalten, ab 1966 auch an der Universitätsklinik Aachen.

Noch lange in Aachen geehrt

Wilhelm Klostermeyer genoss in Aachen einen beträchtlichen Nachruhm – er galt als einer der Honoratioren der Stadt und wurde noch 1973 – anlässlich seines 65. Geburtstags – in der Aachener Tagespresse geehrt.

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Ähnlich belastet war auch Wilhelm Koester, der Chef des Aachener Alexianerkrankenhauses. „Koester hat die meisten Anträge auf Zwangssterilisation bei Aachener Bürgern gestellt im Dritten Reich“, so der Medizinhistoriker Professor Dominik Groß. „Er war sehr eifrig dabei, Leute auszusuchen, insbesondere psychisch Kranke, bei denen er dachte, die sollten sterilisiert werden, um keinen Nachwuchs zu zeugen.“ Auch er konnte seine Karriere nach dem Krieg erfolgreich fortsetzen.     

Kaum Kritik an solchen Ärzten

In der Nachkriegszeit gab es kaum Kritik daran, dass solche Männer weiter in der Region erfolgreich Karriere machten. Im Gegenteil: Man versuchte bewusst, Mediziner mit einem gewissen Renommee nach Aachen zu holen – vor allem, um die Städtischen Krankenanstalten aufzuwerten. Dabei war man bereit, über ihre NS-Vergangenheit hinwegzusehen.

So setzten auch sehr bekannte Nazis wie Martin Staemmler hier ihre Laufbahn fort. Staemmler war im Dritten Reich einer der glühendsten Verfechter der Rassenhygiene und hatte mehrere populäre, vielfach aufgelegte Bestseller zu dem Thema verfasst. Dennoch erhielt er 1947 einen Ruf nach Aachen und arbeitete ab 1966 am Klinikum. 1972 wurde Staemmler hier schließlich sogar zum Ehrenmitglied der Medizinischen Gesellschaft Aachen ernannt – als eine von nur zwei Personen bisher überhaupt.

Außerordentlich viele Mediziner mit NS-Vergangenheit

Die hohe Akzeptanz, die solche Männer hier fanden, kann auch damit zusammenhängen, dass es in der Region besonders viele Ärzte mit nationalsozialistischer Vergangenheit gab. Im Dritten Reich lag die Quote der NSDAP-Mitglieder unter den Medizinern im Aachener Raum bei rund 62 Prozent – das war deutschlandweit ein der höchsten regionalen Quoten überhaupt.  

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++ Durch den Klick auf den nachstehenden Link könnt Ihr den Beitrag auf der Homepage des WDR online lesen.

> https://www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/rwth-aachen-ns-arzt-100.html !

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Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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Unsere Buchempfehlung: „Heiliger Zorn – Wie die frühen Christen die Antike zerstörten“ von Autorin Catherine Nixey!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

heute möchten wir Euch als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) wieder eine Buchempfehlung geben.

Wir empfehlen das Sachbuch mit dem Titel „HEILIGER ZORN – WIE DIE FRÜHEN CHRISTEN DIE ANTIKE ZERSTÖRTEN“ von der Autorin Catherine Nixey.

               

Hier die Kurzbeschreibung des Buchinhaltes aus Google:

Das Buch des Jahres in England

Im Römischen Reich war das religiöse Leben vielfältig – bis unter den ersten christlichen Kaisern alles anders wurde: Mit aller Macht versuchten die frühen Christen, Andersgläubige zu bekehren, und erwiesen sich dabei nicht nur als extrem intolerant, sondern auch als äußerst gewalttätig. Im ganzen Imperium zertrümmerten sie Tempel und Kultgegenstände, verbrannten Bücher, jagten Philosophen aus den Städten und verfolgten diejenigen, die weiter den alten Göttern opferten.

In »Heiliger Zorn« zeichnet die britische Altphilologin und Journalistin Catherine Nixey ein gänzlich neues und zutiefst erschütterndes Bild der frühen Christen als die wahren Barbaren. Packend enthüllt sie die Gräueltaten, die hinter dem Triumph des Christentums stecken und mit zum Untergang der Antike führten.

Eine weitere gute Inhaltsbeschreibung könnt Ihr durch den Klick auf den nachstehenden Link auf der Homepage von

Bildergebnis für fotos vom logo von focus online

lesen.

> https://www.focus.de/wissen/mensch/religion/christentum/terror-statt-naechstenliebe-britische-historikerin-behauptet-die-fruehen-christen-zerstoerten-die-antike_id_10810933.html !

Über die Autorin aus https://www.randomhouse.de/Buch/Heiliger-Zorn/Catherine-Nixey/DVA-Sachbuch/e494571.rhd !

Catherine Nixey Bildergebnis für fotos von buchautorin catherine nixey

Catherine Nixey hat an der Cambridge University Altphilologie studiert und mehrere Jahre lang unterrichtet, bevor sie Journalistin für The Times wurde. Sie lebt mit ihrem Mann in London. »Heiliger Zorn« ist ihr erstes Buch und wurde von Daily Telegraph, Spectator, Observer und dem BBC History Magazine zum »Book of the Year« gewählt sowie mit dem Royal Society of Literature Jerwood Award ausgezeichnet.

Käuflich erwerben könnt Ihr das Buch u. a. bei THALIA.

> https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/ID140475715.html?utm_medium=psm&utm_source=www.billiger.de&ProvID=11002841&ReferrerID=112184 !

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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